Preis-Leistung (Raster und Raytracing) und Fazit
In diesem Artikel
- Seite 1 Übersicht und Daten
- Seite 2 Blackwell-Probleme: Die aktuelle Liste
- Seite 3 Spiele-Benchmarks und Leistungsindex
- Seite 4 Raytracing-Benchmarks und Leistungsindex
- Seite 5 Pathtracing-Benchmarks und Leistungsindex
- Seite 6 Leistungsaufnahme und Energie-Effizienz
- Seite 7 Preis-Leistung (Raster und Raytracing) und Fazit
- Seite 8 Bildergalerie
Das PCGH-Fazit zur Geforce RTX 5060 Ti 16GB - inklusive eines Blicks auf das Preis-Leistungs-Verhältnis zur offiziellen UVP von 449 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Die RTX 5060 Ti 16GB startet zusammen mit der RTX 5060 Ti 8GB ab dem 16. April 2025 in den Verkauf. Wie viele Angebote es zur UVP geben wird, ist unbekannt, Interessenten sollten sich jedoch auf breitflächig höhere Preise einstellen. Die stärksten Custom-Designs der Boardpartner werden zweifellos die 500-Euro-Marke durchbrechen.
Geforce RTX 5060 Ti 16GB: Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachdem die Leistung der Nvidia Geforce RTX 5060 Ti 16GB sowohl beim Rasterizing als auch Raytracing dargestellt wurde, wird es Zeit für eine abschließende Preis-Leistungs-Analyse. Wir haben die aktuellen Leistungsindizes ins Verhältnis zu den aktuellen Marktpreisen respektive UVPs gesetzt (Stand: 16. April 2025).
Beachten Sie bitte, dass die Preise einem steten Wandel unterliegen, es handelt sich daher nur um eine Momentaufnahme respektive Stichprobe zum Testzeitpunkt. Zeitbegrenzte Einzelschnäppchen dienen nicht als Referenz, sondern der Mindestpreis bei mehreren seriösen Shops. Werfen wir einen Blick auf die Preis-Leistungs-Auswertung, beginnend beim Rasterizing:
Je tiefer man in Nvidias Portfolio geht, desto mehr Fps bekommt man pro Euro - diese alte Regel hat Bestand, allerdings bei grundsätzlich höheren Preisen. Interessant ist, dass die zwischenzeitlich stark im Preis gefallene Geforce RTX 5070 minimal vor der RTX 5060 Ti 16GB für 450 Euro liegt. Ob der Wind beim Raytracing dreht, zeigt der folgende Chart:
Wer eine Geforce RTX 5060 Ti 16GB zur UVP ergattern kann, erhält damit die meisten Fps (bzw. Strahlen) pro Euro, dicht gefolgt von der Geforce RTX 5070. Achtung, diese starken Ergebnisse sind nicht auf die RTX 5060 Ti 8GB übertragbar! Dieses Modell bricht aufgrund von Speichermangel empfindlich ein und müsste daher deutlich günstiger sein, um ein ähnliches Preis-Leistungs-Verhältnis zu erreichen.
Geforce RTX 5060 Ti 16GB: PCGH-Fazit
"Wir begrüßen Nvidias Entscheidung, endlich der Speicher-Knauserphase zu entwachsen und seinen Kunden damit ein zweites Modell neben der RTX 3090 zu geben, das zukunftssicher aufgestellt ist. Das lässt auf gute Folge-Produkte hoffen." Diese Worte aus unserem Fazit zur Geforce RTX 3060 12GB, datiert auf den 25. Februar 2021, sollten zu denken geben. "Während das absolute Leistungsniveau auf der Höhe älterer Oberklasse-Grafikkarten liegt und somit den einen oder anderen Aufrüstwilligen enttäuscht, verdient der angenehme Alltag eine Erwähnung: Egal, was man der Karte zu tun gibt, speicherbedingtes Nachladeruckeln oder Texturschwund sind selbst mit aktivem Raytracing absolut kein Thema. Ganz anders sieht das bei den großen Geschwistern mit nur 8 GiByte aus, welche zwar schneller rechnen, aber hier und da die unschönen Begleiterscheinungen einer zu knappen Kapazität zeigen. Diese Souveränität zeigt sich auch unter Ultra HD - selten mit flüssigen Bildraten, aber stets mit tadellosem Streaming, sogar in den gefürchtetsten Tests." Auch diese Aussagen aus dem vier Jahre alten Test passen mit neuen Spielenamen perfekt auf die Geforce RTX 5060 Ti 16GB. Die Geschichte wiederholt sich. Die Geforce RTX 3060 12GB ist in Würde gealtert und selbst vier Jahre später noch gut nutzbar - dank einer damals noch futuristischen Kombination aus DLSS (4) und FSR (!) Frame Generation.
Geforce RTX 5060 Ti 16GB: Impressionen aus dem Test
Insgesamt halten wir die Geforce RTX 5060 Ti 16GB für die beste Grafikkarte bis 500 Euro. Sofern man von den Software-Problemen absieht, die alle Blackwell-Grafikkarten betreffen, gibt es keinen ernsthaften Grund für Kritik. Zwar ist der Sprung von RTX 4000 auf RTX 5000 auch bei diesem Modell gering, aber dieses Kind ist längst in den Brunnen gefallen und ein Merkmal dieser Nvidia-Generation. Auf der Habenseite stehen eine verbesserte Energie-Effizienz sowie die Option auf Multi Frame Generation (MFG). Dieses Feature ergibt, genauso wie die Verbesserungen der Raytracing-Leistung, erst in Kombination mit 16 GiByte Sinn, da beide Errungenschaften mehr Speicher benötigen. Die Geforce RTX 5060 Ti 16GB bringt somit alles mit, um ein langes, erfülltes Leben zu haben - wie unsere letzten beiden Empfehlungen dieser Kategorie, die RTX 4060 Ti 16GB und RTX 3060 12GB. Was die RTX 5060 Ti 8GB angeht, möchten wir unseren Rat und unsere Warnung noch ein letztes Mal wiederholen: Lassen Sie besser die Finger davon, denn mit 8 GiByte bereitet nicht nur die Zukunft Sorgen, sondern bereits die Vergangenheit und Gegenwart. GPU-Potenzial und RAM-Kapazität passen nicht zusammen.
Obwohl wir die Geforce RTX 5060 Ti 16GB für das beste Gesamtpaket bis 500 Euro halten, gibt es durchaus Alternativen. Die Potenteste ist AMDs Radeon RX 7800 XT, welche für knapp 500 Euro neu zu haben ist. Rasterizing-Puristen erhalten hiermit 20 bis 25 Prozent mehr Leistung und die gleiche Speichermenge. Allerdings fehlen der RDNA-3-Grafikkarte moderne Errungenschaften wie FSR 4, sie bietet keine Multi Frame Generation und ist außerdem deutlich stromdurstiger als die Geforce RTX 5060 Ti (250 zu 160 Watt). Wer Gebrauchtware nicht abgeneigt ist, kann sich alternativ nach einer Geforce RTX 4070 umsehen, welche rund 15 Prozent mehr Leistung als die RTX 5060 Ti 16GB liefert. Eine Sache noch: In Gaming-fokussierten Betrachtungen fällt stets unter den Tisch, dass sich 16 GiByte gerade in produktiven Anwendungen auszahlen. Wer etwa lokale KI-Modelle oder -Bildgeneratoren verwendet, mit Blender rendert oder große Videodateien bearbeitet, profitiert deutlich von 16 GiByte VRAM. Die Frage lautet somit längst nicht mehr, ob 16 GiByte sinnvoll sind, sondern wo und wie deutlich.
Die Geforce RTX 5060 Ti geht ab dem 16. April sowohl mit 16 als auch 8 GiByte VRAM in den Verkauf. Was halten Sie von der Geforce RTX 5060 Ti? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.
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Die 6060Ti dürfte eventuell womöglich vielleicht aber mal an die 4070 rankommen, von der Rohleistung. Aber wer weiß. Spannend auch die Frage, wann es High-End-Power von 2020 (3090-Niveau) für "alle" gibt. Sprich, 60er-Klasse hier das kann, was die 90er vor nem halben Jahrzehnt draufhatte.
was mir im Fazit fehlt, ist der Hinweis, dass die 5060 Ti 16 GiB gegenüber der 5070 (non-Ti) deutlich schwächer ist.
Einzig nennenswert schneller ist sie nur bei Indiana Jones mit Pathtracing unter WQHD, was aber mit 25 P1-Fps auch nicht wirklich spielbar ist. Von UHD ganz zu schweigen.
Bei den aktuellen Preisen ( 5060 Ti 16 GiB min. 425€ / 5070 min. 530€ / 5070 Ti min. 780€ ) ist für mich bei Nvidia momentan die 5070 die sinnvollste Variante. Ich kann auch keinen Nachteil durch die "nur" 12 GiB erkennen. Außer vielleicht bei UHD, aber dafür ist die 5070 eh nicht geeignet.
Die RTX 5060 Ti ist ja nur über 8 Lanes angebunden, oder?
Das ist ja nun nicht gerade cool für AM4-Aufrüster mit PCIe 3.0-Board (B450 o.Ä.), weil das Bandbreite kostet.
Hier hätte ich mir im Fazit einen klareren Hinweis gewünscht.
PS.: Ja, ich bin Rasterizer-Purist und habe mich bewusst gegen die RTX 5060 Ti 16GB entschieden und mir
wegen des schon sehr deutlichen Unterschieds in den Rasterizer-Benchmarks eine RX 7800 XT bestellt.
Und MFG: Ja, nettes Feature. Allerdings sehr unschöne Input-Lags erzeugend und nichts für Leute, die kompetitiv Shooter zocken.
Zur aktuellen Preisgestaltung: Eine RTX 5060 Ti 16GB hätte mich 450 EUR gekostet, für die Radeon habe ich jetzt 466 EUR inkl. Versand bezahlt.
Wenn ich mir überlege, wie manche neueren Spiele bei mir mit nem alten i7 11700k und ner 4090 laufen würden....k.A.
Spiele aktuell nix.
Hätte nur gerne die benchmarks gehabt. Zum Vergleichen wie schlecht mein altes System abschneidet, das ist bißchen schade.