Spiele-Benchmarks und Leistungsindex
In diesem Artikel
- Seite 1 Übersicht und Daten
- Seite 2 Blackwell-Probleme: Die aktuelle Liste
- Seite 3 Spiele-Benchmarks und Leistungsindex
- Seite 4 Raytracing-Benchmarks und Leistungsindex
- Seite 5 Pathtracing-Benchmarks und Leistungsindex
- Seite 6 Leistungsaufnahme und Energie-Effizienz
- Seite 7 Preis-Leistung (Raster und Raytracing) und Fazit
- Seite 8 Bildergalerie
Wie schlägt sich Nvidias Geforce RTX 5060 Ti 16GB in modernen Rasterizing-Spielen und wegweisenden Raytracing-Krachern? Um diese Frage zu beantworten, haben wir die Gaming-Grafikkarte durch zahlreiche Benchmarks gescheucht. Unsere 20 Rasterizing-Tests, 15 Raytracing-Tests und sogar 8 Pathtracing-Tests liefern hochspannende Ergebnisse, damit Sie eine fundierte Kaufentscheidung treffen können. Nachtests älterer Grafikkarten mit frischen Treiber- und Spielversionen stellen unterdessen viele aktuelle Vergleichswerte sicher.
Über 12.000 Messungen aggregiert
Was wir auch testen, jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung; Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens 12 Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte für den regulären Leistungsindex und rund 400 insgesamt. Mittlerweile haben mehr als 20 Grafikkarten die neuen Leistungsindizes durchlaufen - das macht über 12.000 valide und verrechnete Messungen. Da die GPU-Taktrate ein und derselben Karte während der Tests unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapFrameX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 2.600 und 2.800 MHz, führt das zur Angabe von "~2,70 GHz". Faustregel: Ist eine Grafikkarte der limitierende Faktor, bestimmt ergo allein die Bildrate, fällt der GPU-Boost mit steigender Auflösung. Das gilt für jedes Modell. Bei RX-7000-Grafikkarten geben wir den Takt der Shader-Domäne an, da diese von den Messtools protokolliert wird. Wer sich für den Takt des Front-Ends und weitere Parameter interessiert, benötigt das Programm Hwinfo, welches auch wir für ergänzende Betrachtungen verwenden.
| Prozessor | AMD Ryzen 7 9800X3D (8C/16T) OC @ 5.425 MHz |
|---|---|
| Mainboard | Asrock X870E Taichi (PCIe-5.0-fähig, rBAR/SAM/HAGS an) |
| Arbeitsspeicher | 32 GiB Patriot Viper Xtreme 5 RGB |
| RAM-Takt und -timings | DDR5-6400 (30-38-38-28, 1T) inklusive Tertiär-Timing-Tuning |
| Datenträger 1 | Crucial T705 2 TB (NVMe/PCIe 5.0 x4) |
| Datenträger 2 | Lexar NM800 Pro 2 TB (NVMe/PCIe 4.0 x4) |
| Netzteil | FSP Hydro Ti Pro 1.000 W (VIP-Edition) |
| Kühlsystem | Alphacool Eisblock + Nexxos ST30 + Eisstation |
Geforce RTX 5060 Ti 16GB: Spiele-Benchmarks
Für den Test der Geforce RTX 5060 Ti 16GB präsentieren wir Ihnen das volle Paket der Messwerte. Sie können wie gehabt zwischen vier Auflösungen wählen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD, welche Sie in jedem der Spiele links im grauen Dropdown-Menü durchschalten können. Standardmäßig eingeblendet ist diesmal WQHD (2.560 × 1.440 Pixel), da wir die RTX 5060 Ti 16GB und vergleichbare Grafikkarten für ordentliche 1440p-Modelle halten. Wichtig: Die Rasterizing-Benchmarks 2025 finden konsequent mit nativer Auflösung - ohne jegliches Upsampling - statt. Damit kommen wir nicht nur zahlreichen Leser- respektive Zuschaueranfragen nach, sondern sind außerdem in der Lage, die Leistungsunterschiede zwischen den Grafikkarten bestmöglich herauszuarbeiten. Falls Sie mit Upsampling spielen, sind generell höhere Bildraten zu erwarten. Wer beispielsweise mit Ultra HD und Quality-Upsampling spielt, kann sich wunderbar an den hier gezeigten WQHD-Werten orientieren (Übersicht, welche internen Auflösungen sich mit Upsampling ergeben).
Um die Angelegenheit zu würzen, haben wir exemplarische Benchmark-Ergebnisse mit Multi Frame Generation (MFG) eingefügt. Sie sehen diese Werte am Anfang eines jeden Benchmark-Sets, in Cyberpunk 2077. Diese Daten gehen selbstverständlich nicht in die Berechnung des Leistungsindex ein, sondern sollen zeigen, was das Blackwell-exklusive Feature zu leisten imstande ist.
Wir haben die standardmäßig eingeblendeten Grafikkarten aus Übersichtsgründen reduziert, Sie können jederzeit 13 weitere Modelle einblenden - in Full HD sogar eine Geforce GTX 1070 und Radeon RX Vega 56. Falls Sie die Radeon RX 7800 XT vermissen: Diese wollten wir eigentlich im selben Atemzug wie die nun enthaltene Geforce RTX 4070 nachtesten, allerdings zeigte unsere Testkarte mit dem aktuellen Treiber kuriose Abstürze, was wir derzeit untersuchen. Doch keine Sorge, die Leistung der 7800 XT fällt deswegen nicht unter den Tisch, weiter unten finden Sie den XXL-Index mit 73 GPUs, in dem auch die potente AMD-Grafikkarte enthalten ist.
Geforce RTX 5060 Ti 16GB im Leistungsindex
Wo landet die Geforce RTX 5060 Ti 16GB im Grafikkarten-Vergleich? Diese Frage beantworten wir anhand von fünf Indizes: dem Gesamtwert sowie den Einzel-Indizes der vier Auflösungen. Der Gesamtwert (Overall) ist bekannt als PCGH-Leistungsindex und verrechnet die vier Test-Auflösungen zu je 25 Prozent (es findet keine Gewichtung statt). Die vorherige Normierung der Fps-Werte stellt sicher, dass große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine.
Was sich in den Spiele-Tests bereits erahnen lässt, zeigt sich hier deutlich: Die Geforce RTX 5060 Ti 16GB landet genau zwischen RTX 4060 Ti 16GB und RTX 4070. Die wenigen Blackwell-Bestfälle wie Cities: Skylines 2, Alan Wake 2 und Cyberpunk 2077 reichen im breiten Testfeld nicht für eine bessere Platzierung - dennoch ist die RTX 5060 Ti 16GB eine flinke Gaming-Grafikkarte. Vergleicht man die Ergebnisse mit einem früheren Leistungsindex, zeigt sich, dass die Radeon RX 7800 XT beim Rasterizing klar schneller ist. Blicken wir abschließend auf die Auflösungsskalierung:
Alle RTX-5000-Grafikkarten verfügen dank GDDR7 über viel Speichertransferrate pro FLOP. Dies sichert die Standfestigkeit bei steigendem Datenaufkommen, das bei höheren Auflösungen anfällt - und künftigen Spielen. Bei der Geforce RTX 5060 Ti 16GB spricht alles dafür, dass sie bestens für neue, komplexere Workloads gewappnet ist. Wie die neue Nvidia-Grafikkarte gegen ihre Vorgängerin und die RTX 4070 abschneidet, entnehmen Sie den folgenden Duellen.
Geforce RTX 5060 Ti 16GB vs. 72 andere Grafikkarten
Abschließend möchten wir Ihnen noch den Blick auf das große Ganze gewähren - den Spezial-Leistungsindex Rasterizing, welcher alte und neue PCGH-Indizes verrechnet. Auf diese Weise können Sie optimal abschätzen, ob sich das Aufrüsten der Grafikkarte lohnt. Die aktuelle Rangliste inklusive der Geforce RTX 5060 Ti 16GB:
Sie nutzen noch eine Geforce GTX 1060 (PCGH-Test) und möchten sich etwas gönnen? Faktor 4 ist greifbar - plus alle modernen Errungenschaften rund um DLSS 4, MFG und mehr. Für Nutzer einer RTX-4000-Grafikkarte ergibt eine RTX 5060 Ti unterdessen keinen Sinn. Ob all das auch für das so hübsche wie anspruchsvolle Raytracing gilt, erfahren Sie auf der folgenden Seite.
- Seite 1 Übersicht und Daten
- Seite 2 Blackwell-Probleme: Die aktuelle Liste
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Die 6060Ti dürfte eventuell womöglich vielleicht aber mal an die 4070 rankommen, von der Rohleistung. Aber wer weiß. Spannend auch die Frage, wann es High-End-Power von 2020 (3090-Niveau) für "alle" gibt. Sprich, 60er-Klasse hier das kann, was die 90er vor nem halben Jahrzehnt draufhatte.
was mir im Fazit fehlt, ist der Hinweis, dass die 5060 Ti 16 GiB gegenüber der 5070 (non-Ti) deutlich schwächer ist.
Einzig nennenswert schneller ist sie nur bei Indiana Jones mit Pathtracing unter WQHD, was aber mit 25 P1-Fps auch nicht wirklich spielbar ist. Von UHD ganz zu schweigen.
Bei den aktuellen Preisen ( 5060 Ti 16 GiB min. 425€ / 5070 min. 530€ / 5070 Ti min. 780€ ) ist für mich bei Nvidia momentan die 5070 die sinnvollste Variante. Ich kann auch keinen Nachteil durch die "nur" 12 GiB erkennen. Außer vielleicht bei UHD, aber dafür ist die 5070 eh nicht geeignet.
Die RTX 5060 Ti ist ja nur über 8 Lanes angebunden, oder?
Das ist ja nun nicht gerade cool für AM4-Aufrüster mit PCIe 3.0-Board (B450 o.Ä.), weil das Bandbreite kostet.
Hier hätte ich mir im Fazit einen klareren Hinweis gewünscht.
PS.: Ja, ich bin Rasterizer-Purist und habe mich bewusst gegen die RTX 5060 Ti 16GB entschieden und mir
wegen des schon sehr deutlichen Unterschieds in den Rasterizer-Benchmarks eine RX 7800 XT bestellt.
Und MFG: Ja, nettes Feature. Allerdings sehr unschöne Input-Lags erzeugend und nichts für Leute, die kompetitiv Shooter zocken.
Zur aktuellen Preisgestaltung: Eine RTX 5060 Ti 16GB hätte mich 450 EUR gekostet, für die Radeon habe ich jetzt 466 EUR inkl. Versand bezahlt.
Wenn ich mir überlege, wie manche neueren Spiele bei mir mit nem alten i7 11700k und ner 4090 laufen würden....k.A.
Spiele aktuell nix.
Hätte nur gerne die benchmarks gehabt. Zum Vergleichen wie schlecht mein altes System abschneidet, das ist bißchen schade.