Assassin's Creed Black Flag Resynced im Tech-Test: 22 CPU- und 30 GPU-Benchmarks
Es darf wieder gekapert und gemeuchelt werden: Assassin's Creed Black Flag ist zurück - hübscher und besser denn je in Resynced. PCGH lädt zum Techniktest mit reicher Beute: unzähligen Benchmarks.
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Mit Assassin's Creed Black Flag Resynced erweckt Ubisoft einen der beliebtesten Teile der Assassin's-Creed-Reihe. Das Remake des ursprünglich 2013 erschienenen Assassin's Creed 4: Black Flag wurde maßgeblich von Ubisoft Singapore (Skull & Bones) entwickelt und setzt auf frische Inhalte sowie die moderne Technik der hauseigenen Anvil-Engine. Der genutzte Branch basiert auf der Engine-Version, die für Assassin's Creed Shadows entwickelt wurde. In Black Flag Resynced fließen also auch jene technischen Fortschritte ein, die Ubisoft für Shadows in die Anvil-Engine integrierte, darunter Raytracing, die auf einem Fluid-Modell basierende Windsimulation sowie Virtualized Geometry. Letztere sorgt für feine geometrische Details sowie ein feines, dynamisches Auto-LoD und ist entfernt mit der Nanite-Technologie der Unreal Engine 5 vergleichbar. Ebenfalls wieder an Bord ist eine Ozeansimulation, welche bereits im Original von 2013 für stimmungsvollen Piratenflair sorgte.
In Assassin's Creed Black Flag Resnyced übernehmen Sie abermals die Rolle des raubeinigen Walisers Edward Kenway, der sich im goldenen Zeitalter der Piraterie als Freibeuter auf der Suche nach Abenteuer, Freiheit, Ruhm und Reichtum in die Karibik begibt. Wie das Original akzentuiert Black Flag Resynced dabei die Charaktererzählung, den - anfänglich widerstrebenden - Werdegang vom Abenteurer und Piraten zum Assassinen. Black Flag Resynced ist dabei keine einfache 1:1-Umsetzung des Originals mit neuer Technik, sondern wurde grundlegend modernisiert, entschlackt und erweitert.
Quelle: PC Games Hardware
Ihr Protagonist, der ehemalige Freibeuter und Pirat Edward Kenway, hat es nicht so mit Loyalität und dem Untertanentum. Ihm steht der Sinn nach Freiheit, Reichtum und Abenteuer. Zu wenig Lohn für die Mühen? Dann wechselt er ohne Bedenken die Seiten, fällt seinen ehemaligen Auftraggebern in den Rücken und nimmt Reißaus - nicht ohne jedoch zuvor ein paar Schätze mitgehen zu lassen.
Die Umgebungen wurden teils deutlich umstrukturiert, mit neuen Wegen, Parkourelementen und Objekten ausstaffiert. Dazu wurde das Gameplay mit neuen Möglichkeiten für Spieler erweitert und die Spielewelt und das Missionsdesign wurden an die neuen Herangehensweisen angepasst. Dabei fokussiert Black Flag Resynced das klassische Action-Adventure und Solo-Gameplay. Der Fokus auf Rollenspielelemente, auf den einige frühere Assassinen-Abenteuer und Ubisoft-Open-World-Titel setzten, wurde dagegen entschärft. In Black Flag Resynced entfallen zudem die etwas befremdlichen und aufgesetzt wirkenden Gegenwartsszenen des Originals.
Quelle: PC Games Hardware
Die Umgebungen wurden für Black Flag Resynced neu gestaltet, mit neuen Parkourelementen und zusätzlichen Pfaden ausgestattet, um den Spielfluss zu verbessern und obendrein mehr spielerische Freiheiten zu gewähren. Sehr auffällig ist dies bereits in der Tutorial-Mission.
Im Verlauf des Spiels erkunden Sie mit dem eigenen, aufrüstbaren Schiff, Ihrer Mannschaft und Gefolgsleuten die Westindischen Inseln, besuchen belebte Städte und Piratensiedlungen, darunter Havanna, Nassau und Kingston. Auf Ihrer Reise durch die detaillierte, stimmungsvoll gestaltete Open World begegnen Sie — wie von der Spielereihe gewohnt — einer ganzen Reihe historischer Figuren, darunter die Piraten Edward Thatch (bekannt als "Blackbeard"), Jack Rackham ("Calico Jack"), Anne Bonne, Mary Read und den "Gentleman-Pirat" Stede Bonnet. Letzterem begegnen Sie noch vor seiner Piratenlaufbahn bereits im Intro des Spiels in seiner vorherigen Karriere als seefahrender Händler — und sind in Edwards Rolle selbst Auslöser für dessen Sinneswandel.
Quelle: PC Games Hardware
Stede Bonnet, genannt "Der Gentleman-Pirat", ist eine der historischen Persönlichkeiten, denen Sie in Black Flag begegnen. Tatsächlich sind Sie es als Spieler selbst, die seinen Karrierewechsel vom fahrenden Händler zum Piraten anstoßen.
Zudem legt Assassin's Creed Black Flag Resynced selbstredend einen deutlichen Schwerpunkt auf den Schiffkampf. Dieser wurde für das Remake ebenfalls überarbeitet und modernisiert. Die Jackdaw (Deutsch: "Dohle", ein für seine Intelligenz und neckische Schläue bekannter, diebischer Rabenvogel) kann umfassender aufgerüstet und individualisiert werden als noch im originalen Black Flag, zudem gibt es neue Gebiete zu erkunden, die Unterwasserwelt wurde vergrößert und vertieft. Die Entermanöver und das Kampfsystem wurden ebenfalls mit zusätzlichen Mechaniken ausgestattet und gegenüber dem Original ausgebaut. Zudem kann die Umgebung umfassender in die blutigen Gefechte eingebunden werden.
Das erweiterte Gameplay und das modernisierte Design stehen Black Flag Resynced ausgezeichnet zu Gesicht. Wie im Übrigen auch die Grafik. Es ist deutlich zu erkennen, dass Ubisoft nicht bloß alte Assets und Spielumgebungen recycelt und aufbereitet, sondern viel Arbeit und Hingabe in die Neuauflage des populären Piratenabenteuers investiert hat. Kommen wir zu Grafik und Technik.

MfG
Raff
Edit:
Liegt aber vielleicht auch einfach am Spiel.
MfG
Raff
MfG
Raff
Zum Test:
Ich hatte auf ein Techniktest von Euch gehofft und die Hoffnung wurde erfüllt. Vielen danke für den Test!
Interessant! Es ist entgegen meiner Erwartung, dass Black Flag Resync genügsamer mit der CPU umgeht als es in AC Shadows der Fall ist, obwohl es die gleiche Iteration der Anvil Engine ist.
Vielleicht probiere ich Resync doch mal aus. Ich hatte eigentlich erwartet, meine CPU sei zu schwach. Jetzt besteht Hoffnung.