Geforce RTX 5060 Ti 16GB im Test: Perfekter Allrounder - Finger weg von der 5060 Ti 8GB!

Mit der Geforce RTX 5060 Ti 16GB startet am 16. April die zweite Blackwell-Grafikkarte, bei der Features und Speichermenge viele Jahre ungetrübten Spaß garantieren - die andere ist die RTX 5090. PCGH prüft im Test der Geforce RTX 5060 Ti 16GB, wie die Alternativen aussehen.

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Geforce RTX 5060 Ti 16GB im Test: Perfekter Allrounder - Finger weg von der 5060 Ti 8GB!
Quelle: PCGH

Erst gestern präsentierten wir Ihnen eine Vorschau auf die Geforce RTX 5060 Ti, heute fällt der Startschuss zum Verkauf. In diesem Artikel fühlen wir der Geforce RTX 5060 Ti 16GB gewohnt ausführlich auf den Zahn. Die Betonung liegt hier auf der genannten Speicherkapazität: Von der ebenfalls verfügbaren 8-GiByte-Variante raten wir ausdrücklich ab. Wer sich für eine Gaming-Grafikkarte interessiert und auch Triple-A-Titel flüssig genießen möchte, sollte mindestens zu einem Modell mit 12 GiByte greifen, um nicht ständig im Grafikmenü an den Detailreglern herumspielen zu müssen - weitersagen! Die 16-GiByte-Version der Geforce RTX 5060 Ti weist ein optimales Verhältnis aus Features, Rechenleistung und Kapazität auf, um jahrelang Spaß zu haben, wie beispielsweise die Geforce RTX 3060 12GB (PCGH-Test). Was sie sonst noch auf dem Kasten hat, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

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Geforce RTX 5060 Ti: Übersicht

Die Geforce RTX 5060 Ti basiert auf dem brandneuen GB206-Chip, der vorletzten Blackwell-GPU. Der in der Gerüchteküche kolportierte GB207, welcher eine mögliche Geforce RTX 5050 antreiben soll, hat noch keinen Release-Termin. Der 181 mm² kleine GB206 beherbergt im Vollausbau 36 Shader-Multiprozessoren, somit 4.608 FP32-Shader-Einheiten plus eine 128-Bit-Speicherschnittstelle. Damit ähnelt auch diese Blackwell-GPU ihrem Vorgänger der Lovelace-Generation stark, die Unterschiede gegenüber dem AD106 liegen im Detail. RTX 5000 erfuhr diverse Verbesserungen unter der Haube, darunter die Fertigkeit, FP32- und INT32-Befehle feinkörnig abzuarbeiten, was in Einzelfällen enorme Leistungsgewinne freisetzt (siehe unsere Ausarbeitung hier). Ein weiterer Pfeiler ist der konsequente Einsatz von GDDR7-Speicher: Alle RTX-5000-Grafikkarten nutzen den neuen DRAM-Standard, in den meisten Fällen mit 28 Gigatransfers pro Sekunde ("14.000 MHz"); nur die Geforce RTX 5080 kann sogar auf 30-GT/s-RAM zurückgreifen. Sehen wir uns die gesamte Spezifikation der RTX 5060 Ti 16GB im Vergleich mit ähnlichen Modellen voriger Generationen an; weitere Modelle finden Sie in unserer gepflegten GPU-Datenbank:

Geforce ... RTX 5070 RTX 4070 RTX 5060 Ti 16GB RTX 4060 Ti 16GB RTX 3070
Referenzkarte verfügbar? Ja Ja Nein Nein Ja
Getestetes Modell Nvidia FE Nvidia FE Palit Infinity MSI Gaming X Slim Nvidia FE
Marktstart 05.03.2025 12.04.2023 16.04.2025 18.07.2023 29.10.2020
Architektur RTX Blackwell Ada Lovelace RTX Blackwell Ada Lovelace Ampere
Codename/Konfektion GB205-300 AD104-250 GB206-300 AD106-351 GA104-300
Chipgröße (Die) 263 mm² 294,5 mm² 181 mm² 187,8 mm² 392,5 mm²
Transistoren Grafikchip (Mrd.) 31,1 35,8 21,9 22,9 17,4
Fertigungsverfahren (Foundry) 4N (TSMC) 4N (TSMC) 4N (TSMC) 4N (TSMC) 8N (Samsung)
Shader-Multiprozessoren (SMs) 48 46 36 34 46
FP32-ALUs/TMUs/ROPs 6.144/192/80 5.888/184/64 4.608/144/48 4.352/136/48 5.888/184/96
Raytracing-Einheiten 48 (4. Gen.) 46 (3. Gen.) 36 (4. Gen.) 34 (3. Gen.) 46 (2. Gen.)
Matrix-Einheiten („AI-Cores”) 192 (5. Gen.) 184 (4. Gen.) 144 (5. Gen.) 136 (4. Gen.) 184 (3. Gen.)
Level-2-Cache (MiB) 48 36 32 32 4
GPU-Boost-Takt in Spielen (MHz) 2.800 2.760 2.720 2.730 1.870
FP16-Leistung ALUs (TFLOPS) 34,4 32,5 25,1 23,8 22,0
FP32-Leistung ALUs (TFLOPS) 34,4 32,5 25,1 23,8 22,0
Füllrate (Gtex/Gpix pro Sek.) 528,0/220,0 507,8/176,6 391,7/130,6 371,3/131,0 344,1/179,5
DLSS Frame Generation Ja (bis zu 3 KI-Bilder) Ja (1 KI-Bild) Ja (bis zu 3 KI-Bilder) Ja (1 KI-Bild) Nein
Frame Generation für alle Spiele Ja (1 Zwischenbild) Nein Ja (1 Zwischenbild) Nein Nein
Speicheranbindung (Bit) 192 192 128 128 256
Geschwindigkeit RAM (GTs/MHz) 28,0/14.001 21,0/10.502 28,0/14.001 18,0/9.000 14,0/7.001
Speichertyp GDDR7 GDDR6X GDDR7 GDDR6 GDDR6
Transferrate Speicher (GB/s) 672 504 448 288 448
Speicherkapazität (MiB) 12.288 12.288 16.384 16.384 8.192
PCI-Express-Standard 5.0 ×16 4.0 ×16 5.0 ×8 4.0 ×8 4.0 ×16
Stromanschlüsse 1× 16-/2× 8-Pol 1× 16-/2× 8-Pol 1× 8-Pol 1× 8-Pol 1× 12-/1× 8-Pol
Leistungsaufnahme (Board Power) 250 Watt 200 Watt 180 Watt 165 Watt 220 Watt
Display-Konnektivität DP 2.1b, HDMI 2.1b DP 1.4a, HDMI 2.1a DP 2.1b, HDMI 2.1b DP 1.4a, HDMI 2.1a DP 1.4a, HDMI 2.1a
UVP (€uro) 619 659 449 549 499

Angaben der Leistung auf Basis der von uns ausführlich durchgetesteten Grafikkarten (durchschnittlicher GPU-Boost über alle Benchmarks) - die rechtlich abgesicherten Herstellerangaben liegen teils deutlich darunter.

Ebenfalls interessant: 5060 Ti hier kaufen: Lager leeren sich, GPUs mit 16 und 8 GB ab UVP verfügbar

Vergleicht man die Geforce RTX 5060 Ti 16GB mit der RTX 4060 Ti 16GB, stellt sich eine ähnliche Ernüchterung ein wie beim Sprung von RTX 4070 auf RTX 5070 oder RTX 4080 Super auf RTX 5080: Die für Spiele maßgebliche FP32-Leistung (Durchsatz bei Gleitkomma-Operationen) steigt kaum an. RTX 5000 alias Blackwell erreicht vor allem dann deutlich mehr Leistung, wenn ein bestimmter Code-Mix mit vielen INT32-Operationen (Ganzzahlen) vorliegt und außerdem, wenn Speichertransferrate gefragt ist. Letzteres trifft vor allem auf höhere Auflösungen zu. Ein spannendes Detail für "Interface-Fetischisten": Da Speichertransferrate stets ein Produkt aus Bus-Breite und Takt-Höhe ist, erreicht die Geforce RTX 5060 Ti 16GB trotz der schmalen Speicherschnittstelle die Speichertransferrate der RTX 3070. Letztere bietet ein doppelt so breites Interface bei halbem Takt - und dennoch ist die RTX 5060 Ti haushoch überlegen, da ihre effektive Transferrate durch den deutlich größeren Cache verstärkt wird. Damit genug der Vorrede - kommen wir zur Leistung. Zuvor möchten wir zu den bestehenden Blackwell-Problemen ein Update liefern.

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  1. Seite 1 Übersicht und Daten
  2. Seite 2 Blackwell-Probleme: Die aktuelle Liste
  3. Seite 3 Spiele-Benchmarks und Leistungsindex
  4. Seite 4 Raytracing-Benchmarks und Leistungsindex
  5. Seite 5 Pathtracing-Benchmarks und Leistungsindex
  6. Seite 6 Leistungsaufnahme und Energie-Effizienz
  7. Seite 7 Preis-Leistung (Raster und Raytracing) und Fazit
    • Kommentare (113)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Svenc Software-Overclocker(in)
        Die 5060Ti ist quasi ne 3070 Super mit (optional) 16GB.

        Die 6060Ti dürfte eventuell womöglich vielleicht aber mal an die 4070 rankommen, von der Rohleistung. Aber wer weiß. Spannend auch die Frage, wann es High-End-Power von 2020 (3090-Niveau) für "alle" gibt. Sprich, 60er-Klasse hier das kann, was die 90er vor nem halben Jahrzehnt draufhatte.
      • Von Svenc Software-Overclocker(in)
        Die 5060Ti ist quasi ne 3070 Super mit (optional) 16GB.

        Die 6060Ti dürfte eventuell womöglich vielleicht aber mal an die 4070 rankommen, von der Rohleistung. Aber wer weiß. Spannend auch die Frage, wann es High-End-Power von 2020 (3090-Niveau) für "alle" gibt. Sprich, 60er-Klasse hier das kann, was die 90er vor nem halben Jahrzehnt draufhatte.
      • Von Melmacker22 Schraubenverwechsler(in)
        Hallo zusammen,
        was mir im Fazit fehlt, ist der Hinweis, dass die 5060 Ti 16 GiB gegenüber der 5070 (non-Ti) deutlich schwächer ist.
        Einzig nennenswert schneller ist sie nur bei Indiana Jones mit Pathtracing unter WQHD, was aber mit 25 P1-Fps auch nicht wirklich spielbar ist. Von UHD ganz zu schweigen.
        Bei den aktuellen Preisen ( 5060 Ti 16 GiB min. 425€ / 5070 min. 530€ / 5070 Ti min. 780€ ) ist für mich bei Nvidia momentan die 5070 die sinnvollste Variante. Ich kann auch keinen Nachteil durch die "nur" 12 GiB erkennen. Außer vielleicht bei UHD, aber dafür ist die 5070 eh nicht geeignet.
      • Von Trefoil80 BIOS-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Die RTX 5060 Ti ist ja nur über 8 Lanes angebunden, oder?
        Das ist ja nun nicht gerade cool für AM4-Aufrüster mit PCIe 3.0-Board (B450 o.Ä.), weil das Bandbreite kostet.

        Hier hätte ich mir im Fazit einen klareren Hinweis gewünscht.

        PS.: Ja, ich bin Rasterizer-Purist und habe mich bewusst gegen die RTX 5060 Ti 16GB entschieden und mir
        wegen des schon sehr deutlichen Unterschieds in den Rasterizer-Benchmarks eine RX 7800 XT bestellt.

        Und MFG: Ja, nettes Feature. Allerdings sehr unschöne Input-Lags erzeugend und nichts für Leute, die kompetitiv Shooter zocken.

        Zur aktuellen Preisgestaltung: Eine RTX 5060 Ti 16GB hätte mich 450 EUR gekostet, für die Radeon habe ich jetzt 466 EUR inkl. Versand bezahlt.
      • Von Malotte Freizeitschrauber(in)
        Die testen doch hier mit aktueller Top-Hardware, da sind die Benches doch für einige eh nicht so aussagekräftig.
        Wenn ich mir überlege, wie manche neueren Spiele bei mir mit nem alten i7 11700k und ner 4090 laufen würden....k.A.
        Spiele aktuell nix.
      • Von Fleischi7 PC-Selbstbauer(in)
        Ach im Nachhinein bin ich mit meiner 7800xt echt zufrieden. Preis Leistung einfach unschlagbar. Hätte diese karte dlss wäre sie unschlagbar. Leistungstechnisch schwankt aber schon ein bißchen ins negative bei mir unter anderm auch wegen meinem restlichen System das halt veraltet ist. Schaff nicht mehr jedes game in 4k und muss immer öfter qhd spielen, das nervt. Naja ist halt auch eine qhd Karte.

        Hätte nur gerne die benchmarks gehabt. Zum Vergleichen wie schlecht mein altes System abschneidet, das ist bißchen schade.
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