Blackwell-Probleme: Die aktuelle Liste
In diesem Artikel
- Seite 1 Übersicht und Daten
- Seite 2 Blackwell-Probleme: Die aktuelle Liste
- Seite 3 Spiele-Benchmarks und Leistungsindex
- Seite 4 Raytracing-Benchmarks und Leistungsindex
- Seite 5 Pathtracing-Benchmarks und Leistungsindex
- Seite 6 Leistungsaufnahme und Energie-Effizienz
- Seite 7 Preis-Leistung (Raster und Raytracing) und Fazit
- Seite 8 Bildergalerie
Eine neue GPU-Generation bringt stets Potenzial, birgt aber auch Risiken, denn Neuerungen erfordern ein reibungsloses Zusammenspiel aus Hard- und Software. Wie das mit neuen Architekturen so ist, läuft zum Start nicht alles einwandfrei, es knirscht im Getriebe - so auch bei Blackwell. Insbesondere die Häufung der Software-Probleme ist bei dieser Nvidia-Generation bemerkenswert hoch.
Hier die aktualisierte Liste der bestehenden, von uns an Nvidia gemeldeten RTX-5000-Probleme - mit einem besonderen Detail: RTX 4000 ist von alldem nicht betroffen.
- Grafikfehler in Starfield (die Menü-Artefakte sind weg, nun wird mit FSR 3 eigenartig akkumuliert, sobald man steht).
- Grafikfehler in Forza Motorsport (Flackern, anscheinend RT-Schatten betreffend).
- Grafikfehler in Warhammer 40K: Space Marine 2 (einige Gegner werden orange hervorgehoben).
- Grafikfehler in Indiana Jones und der Große Kreis mit Pathtracing (falsche Beleuchtung).
- Probleme mit 10-Bit-Farbtiefe: Ist diese aktiv, wird mit reduziertem Farbraum gearbeitet. Workaround: 8 Bit explizit einstellen.
- Probleme mit der GPU-Skalierung ähnlicher Natur, niedrige Auflösungen werden mit reduziertem Farbraum dargestellt.
- Kein einziges Tool, das den PCIe-Durchsatz messen kann, erzeugt auf RTX 5000 plausible Ergebnisse - zumindest nicht auf AMD-Plattformen (falsche Ergebnisse oder Abstürze).
- AIDA64-GPGPU-Benchmark funktioniert nicht. Die Ursache hierfür ist, dass Nvidia ab Blackwell keine Unterstützung für 32-Bit-CUDA mehr bietet. Dieses Problem betrifft auch GPU-PhysX, das auf CUDA basiert.
Das Problem mit der Farbtiefe beschäftigt uns seit dem Test der Geforce RTX 5090, sodass wir weiter geforscht haben. Zwischenzeitlich konnten wir die ausgewaschenen Farben auf die 10-Bit-Fertigkeit unseres Testbildschirms zurückführen. Erfolgt keine Änderung im Treiber, stellen Blackwell-Grafikkarten die Farben mit reduzierter Qualität dar, was gerade in nicht nativen Auflösungen unschön aussieht. Erst der explizite Wechsel auf 8 Bit pro Komponente entlockt den neuen GPUs das gewohnte Bild - diese Qualität wird von allen anderen Grafikkarten (RTX 2000 aufwärts, RX 5000 aufwärts) standardmäßig dargestellt. Der folgende Foto-Vergleich zeigt akkurat die Unterschiede:
Was die übrigen Probleme rund um Blackscreens und schmorende Stromstecker angeht, können wir keine Updates vermelden. Der just veröffentlichte Treiber 576.02 punktet jedoch mit einer ellenlagen Liste an beseitigten Problemen, darunter die bei den vorherigen Tests von PCGH mokierten Grafikfehler in diversen Spielen. Die Chance, dass einige Blackscreen-geplagte Nutzer nun problemlos spielen können, ist somit hoch. Das erstgenannte Problem trat bislang mit keinem unserer Testsysteme auf, während sich die Stecker-Thematik bei der Geforce RTX 5060 Ti beinahe automatisch in Wohlgefallen auflöst: Es handelt sich um ein reines Boardpartner-Produkt ohne Founders Edition und die allermeisten Hersteller installieren klassische 8-Pol-Strombuchsen. Kommen wir daher nun zur Leistung, angefangen beim Rasterizing - auf der nächsten Seite geht's los.
- Seite 1 Übersicht und Daten
- Seite 2 Blackwell-Probleme: Die aktuelle Liste
- Seite 3 Spiele-Benchmarks und Leistungsindex
- Seite 4 Raytracing-Benchmarks und Leistungsindex
- Seite 5 Pathtracing-Benchmarks und Leistungsindex
- Seite 6 Leistungsaufnahme und Energie-Effizienz
- Seite 7 Preis-Leistung (Raster und Raytracing) und Fazit


Die 6060Ti dürfte eventuell womöglich vielleicht aber mal an die 4070 rankommen, von der Rohleistung. Aber wer weiß. Spannend auch die Frage, wann es High-End-Power von 2020 (3090-Niveau) für "alle" gibt. Sprich, 60er-Klasse hier das kann, was die 90er vor nem halben Jahrzehnt draufhatte.
was mir im Fazit fehlt, ist der Hinweis, dass die 5060 Ti 16 GiB gegenüber der 5070 (non-Ti) deutlich schwächer ist.
Einzig nennenswert schneller ist sie nur bei Indiana Jones mit Pathtracing unter WQHD, was aber mit 25 P1-Fps auch nicht wirklich spielbar ist. Von UHD ganz zu schweigen.
Bei den aktuellen Preisen ( 5060 Ti 16 GiB min. 425€ / 5070 min. 530€ / 5070 Ti min. 780€ ) ist für mich bei Nvidia momentan die 5070 die sinnvollste Variante. Ich kann auch keinen Nachteil durch die "nur" 12 GiB erkennen. Außer vielleicht bei UHD, aber dafür ist die 5070 eh nicht geeignet.
Die RTX 5060 Ti ist ja nur über 8 Lanes angebunden, oder?
Das ist ja nun nicht gerade cool für AM4-Aufrüster mit PCIe 3.0-Board (B450 o.Ä.), weil das Bandbreite kostet.
Hier hätte ich mir im Fazit einen klareren Hinweis gewünscht.
PS.: Ja, ich bin Rasterizer-Purist und habe mich bewusst gegen die RTX 5060 Ti 16GB entschieden und mir
wegen des schon sehr deutlichen Unterschieds in den Rasterizer-Benchmarks eine RX 7800 XT bestellt.
Und MFG: Ja, nettes Feature. Allerdings sehr unschöne Input-Lags erzeugend und nichts für Leute, die kompetitiv Shooter zocken.
Zur aktuellen Preisgestaltung: Eine RTX 5060 Ti 16GB hätte mich 450 EUR gekostet, für die Radeon habe ich jetzt 466 EUR inkl. Versand bezahlt.
Wenn ich mir überlege, wie manche neueren Spiele bei mir mit nem alten i7 11700k und ner 4090 laufen würden....k.A.
Spiele aktuell nix.
Hätte nur gerne die benchmarks gehabt. Zum Vergleichen wie schlecht mein altes System abschneidet, das ist bißchen schade.