RTX 3060 im Test: Zusammenfassung mit Fazit
Wie schlägt sich die Geforce RTX 3060 12GB summa summarum? Fazit und Kaufempfehlungen.
In diesem Artikel
- Seite 1 RTX 3060 im Test: Spezifikationen und Custom-Designs
-
Seite 2
RTX 3060 im Test: Spiele-Benchmarks
- 2.1 Grafikkarten-Testsystem 2021
-
2.2
Geforce RTX 3060: Spiele-Benchmarks
- 2.2.1 Anno 1800
- 2.2.2 Assassin's Creed Valhalla
- 2.2.3 Battlefield 5
- 2.2.4 Borderlands 3
- 2.2.5 Call of Duty Warzone
- 2.2.6 Control
- 2.2.7 Crysis Remastered
- 2.2.8 Cyberpunk 2077
- 2.2.9 Desperados 3
- 2.2.10 Doom Eternal Ancient Gods
- 2.2.11 F1 2020
- 2.2.12 Forza Horizon 4
- 2.2.13 Greedfall
- 2.2.14 Hitman 3
- 2.2.15 Horizon Zero Dawn
- 2.2.16 Metro Exodus
- 2.2.17 Red Dead Redemption 2
- 2.2.18 Resident Evil 3
- 2.2.19 Serious Sam 4
- 2.2.20 The Witcher 3
- 2.3 RTX 3060 12GB im Leistungsindex
- Seite 3 RTX 3060 im Test: Leistungsaufnahme und Effizienz
- Seite 4 RTX 3060 im Test: Zusammenfassung mit Fazit
- Seite 5 Bildergalerie
Geforce RTX 3060 12GB: Fazit
Nach all den Messwerten ist es Zeit, die in der Überschrift gestellte Frage zu beantworten: Die Geforce RTX 3060 12GB darf als insgesamt beste Ampere-Grafikkarte bezeichnet werden. Sie ist angenehm schnell, bietet zweifellos genug Speicherkapazität selbst für kommende Spiele, lässt sich leise kühlen und nötigt Aufrüster keinesfalls zum Kauf eines neuen Netzteils. Für den anvisierten Zweck des Full-HD-Gamings, auch mit Raytracing, eignet sich die RTX 3060 12GB sehr gut - höhere Auflösungen überfordern den kleinsten Ampere jedoch schnell. Um es deutlich zu sagen: Wir begrüßen Nvidias Entscheidung, endlich der Speicher-Knauserphase zu entwachsen und seinen Kunden damit ein zweites Modell neben der RTX 3090 zu geben, das zukunftssicher aufgestellt ist. Das lässt auf gute Folge-Produkte hoffen.
Während das absolute Leistungsniveau auf Höhe älterer Oberklasse-Grafikkarten im Dunstkreis der RTX 2070 liegt und somit den einen oder anderen Aufrüstwilligen enttäuscht, verdient der angenehme Alltag mit der Geforce RTX 3060 12GB eine Erwähnung: Egal, was man der Karte zu tun gibt, speicherbedingtes Nachladeruckeln oder Texturschwund sind selbst mit aktivem Raytracing absolut kein Thema. Ganz anders sieht das bei den großen Geschwistern mit nur 8 GiByte aus, welche zwar schneller rechnen, aber hier und da die unschönen Begleiterscheinungen einer zu knappen Kapazität zeigen. Diese Souveränität zeigt die Geforce RTX 3060 12GB auch unter Ultra HD - selten mit flüssigen Bildraten, aber stets mit tadellosem Streaming, sogar in den gefürchtetsten Tests Minecraft RTX und Wolfenstein Youngblood. Wir haben mittlerweile eine Spezialmessreihe mit Raytracing in den speicherintensivsten Spielen durchgeführt, welcher das Potenzial aufzeigt und der RTX 3060 12GB den einen oder anderen Sieg gegenüber der RTX 3060 Ti einbringt.
Sorge bereiten uns lediglich die Liefersituation und realen Marktpreise der RTX 3060 12GB. Nvidia hat angekündigt, dass ausgewählte Shops ab heute um 18 Uhr mit Angeboten um 330 Euro livegehen. Die Frage wird sein, wie viele Minuten diese verfügbar sind. Wir rechnen angesichts der enormen Nachfrage mit zahlreichen Listungen weit jenseits der unverbindlichen Preisempfehlung. Problematisch ist dabei vor allem, dass Nvidia für die Geforce RTX 3060 12GB keine Founders Edition anbietet, denn diese Modelle genießen die preislich regulierende Hand Nvidias und werden zur UVP verkauft. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die RTX 3060 12GB etwas Druck aus dem Markt nimmt, oder eher einem Tropfen auf dem heißen Stein gleicht.
Der Ball liegt nun wieder im Spielfeld AMDs. Man munkelt, die Radeon RX 6700 XT starte bereits Mitte März - deren Ankündigung wird für den 3. März erwartet. Es dürfte für das RDNA-2-Modell ein Leichtes sein, die Geforce RTX 3060 12GB bei der absoluten Leistung zu schlagen - die Gerüchte prognostizieren das Niveau der RTX 3060 Ti -, doch auch hier ist die Frage, zu welchem Preis, mit welcher Energie und zu welcher Lieferbarkeit. Wir werden es schon bald erfahren. Wer solange warten kann, macht nichts verkehrt. Und wer eine Geforce RTX 3060 12GB für maximal 500 Euro (besser 400) ergattern kann, fährt damit ebenfalls goldrichtig.
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Bildergalerie
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Viele Grüße,
stolpi
Eine 3080 mit 10 GB Ram und dann eine 3060 mit 12GB Vram designen die konstante 60FPS in aktuellen Spielen auf Full HD nicht hinkriegt?
Das kann doch nicht deren Ernst sein?
Meine 1080TI hat 11GB Ram. Wenn ich aufrüste (was zurzeit ja nichtmal möglich ist), dann möchte ich doch nicht auch noch Abstriche in jeglicher Hinsicht machen müssen?
Die 12GB Vram kann man doch gar nicht ausreizen auf einer Full HD Karte? Warum machen sie sowas? Jeder Gamer, der sich hier etwas auskennt, weiss das doch. Wie kann Nvidia mit all den Engineers und Profis sowas vom Stapel lassen? Wobei sie ja nichtmal mehr was vom Stapel lassen.
Und dann der CEO der behauptet, die enorme Nachfrage nicht gesehen zu haben. Es liege nicht an der Chipausbeute, sondern an der enormen Nachfrage.. Wollen die uns verarschen? Die wissen doch über die Jahre genau wieviel Kunden kaufen, wieviel jeweils nicht kaufen und wann wieder aufgerüstet wird. Schon die horrenden Preise der RTX2080 deuten in diese Richtung. Die wussten, dass es so kommen wird.
Ich glaube dem kein Wort.
Also ich sehe schwarz für Gaming im allgemeinen, wenn das so weitergeht. Und das wird es ja laut seinen Aussagen.
Eine gleich in mehrfacher Hinsicht wirklich traurige Entwicklung. RT? Schaut erstmal das es wieder Grafikkarten zu kaufen gibt, die auf 4K die 100FPS bringen!
Für 1000 Euro gibt's 'ne 3070.
Ist natürlich trotzdem immer noch alles Wahnsinn ...