Detail-Auswertung und Fazit
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Detail-Auswertung und Fazit

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16 vs. 8 GiB bei Geforce: Detail-Auswertung

Bilder pro Sekunde, Frametimes und Leistungsindizes sind zweifellos die wichtigsten Leistungsdaten zur Bewertung einer Grafikkarte. Wir gehen an dieser Stelle noch einen Schritt weiter und präsentieren Ihnen die relative Leistung der getesteten Grafikkarten im Direktvergleich. Diese Daten liefert unser "Leistungsindexcel" standardmäßig, in den meisten GPU-Tests ist die Datenflut jedoch derart groß, dass wir darauf verzichten. In diesem Fall machen wir eine Ausnahme und präsentieren Ihnen die Einzelleistung in den 35 Spiele-Tests (20 Rasterizing, 15 Raytracing, alle vier Auflösungen), visualisiert mithilfe von Signalfarben:

RTX 4060 Ti 16GB vs. RTX 4060 Ti 8GB: Relative Performance
Geforce RTX 4060 Ti 8 vs. 16 GiB: Rasterizing + RTX 5060 Ti 8 vs. 16 GiB Forecast
Geforce RTX 4060 Ti 8 vs. 16 GiB: Rasterizing + RTX 5060 Ti 8 vs. 16 GiB Forecast Geforce RTX 4060 Ti 8 vs. 16 GiB: Raytracing + RTX 5060 Ti 8 vs. 16 GiB Forecast

Die Gesamtübersicht zeigt, dass es selbstverständlich noch Spiele gibt, die mit 8 GiByte tadellos laufen, allerdings handelt es sich dabei um eine aussterbende Gattung. Wer Raytracing nutzen möchte, überfordert eine 8-GiByte-Grafikkarte unterdessen mit Ansage - nicht wegen des Bedarfs an Rechenleistung, sondern an Speicher. Die Unterschiede bei der Bildrate sind gigantisch und halten auch interessante Ergebnisse der Kategorie "RTX 4060 Ti 16GB schlägt RTX 5070" bereit - klicken Sie sich gerne noch einmal in Ruhe durch die Raytracing-Benchmarks! Übrigens: Auf Radeon-Grafikkarten fallen die Unterschiede zwischen 8 und 16 GiByte noch deutlicher aus.

16 vs. 8 GiB bei Geforce: Fazit und Ausblick

Die Ergebnisse sind eindeutig: Geforce-Grafikkarten profitieren zweifelsfrei von mehr als 8 GiByte Speicher. Dabei gibt sich ein weiteres Mal Nvidias effiziente Speicherverwaltung zu erkennen, Geforce-GPUs holen aus der gegebenen Menge mehr heraus als Arc und Radeon - ohne im Vergleich sichtbare Qualitätsunterschiede. Aus diesem Grund kommen mit 8 GiByte bestückte Nvidia-Grafikkarten wie die Geforce RTX 4060 Ti 8GB oft mit einem blauen Auge davon, zumindest beim Rasterizing. Radeon-GPUs zeigen hier mit 8 GiByte bereits deutlich größere Mangelerscheinungen. Wird Raytracing dazugeschaltet, trennt sich jedoch auch bei Nvidia die Spreu vom Weizen, 8 GiByte sind bei maximalen Details hoffnungslos überfordert - selbst in Full HD leiden Qualität und Bildrate.

Geforce RTX 4060 Ti 16GB in Bildern

Die signifikanten Unterschiede zwischen 8 und 16 GiByte führen zu einer klaren Empfehlung seitens PCGH: Finger weg von 8 GiByte beim Grafikkarten-Neukauf! Diesen Punkt möchten wir noch einmal betonen, es geht ausdrücklich um neue Grafikkarten, denn wer bereits seit Jahren eine 8-GiByte-Grafikkarte nutzt, kennt ihre Eigenheiten und muss diese aufgrund der Ergebnisse nicht ersetzen. Die oft zu lesende Aussage, dass 8 GiByte in Full HD genügen, ist jedoch spätestens mit diesem Test für immer widerlegt. Wer die Details nicht manuell reduziert, erlebt entweder Ruckeln oder Texturmatsch, den das Spiel selbstständig serviert, um die Bildrate zu retten. Dabei sollte nicht unerwähnt bleiben, dass wir trotz unserer anspruchsvollen Testszenen noch einen Bestfall zeigen. Typische Gaming-PCs haben diverse Programme im Hintergrund laufen, welche zusätzlichen Grafikspeicher in Beschlag nehmen und die erläuterten Probleme somit verstärken. Hinzu kommt, dass die Anzahl der mit 8 GiByte kritischen Spiele wesentlich größer ist als die hier gezeigten 35 Benchmarks, welche einen Querschnitt darstellen.

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Laut aktuellem Kenntnisstand werden AMD und Nvidia dennoch in Kürze neue Grafikkarten mit 8 GiByte Kapazität veröffentlichen: die Geforce RTX 5060 (Ti) und Radeon RX 9060 (XT). Falls es tatsächlich so kommt, raten wir präventiv von diesen Modellen ab. Elf Jahre nach der ersten 8-GiByte-Grafikkarte ist es höchste Zeit, Abschied zu nehmen. Die gute Nachricht lautet, dass sowohl die Radeon RX 9060 XT als auch Geforce RTX 5060 Ti mit 16 GiByte veröffentlicht werden sollen. Wie es um die wilden Gerüchte rund um eine "RTX 5060 12GB" steht, wird sich in Kürze zeigen.

Bis dahin: Was halten Sie von den Ergebnissen - hatten Sie das Ausmaß zwischen 8 und 16 GiByte erwartet? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

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  1. Seite 1 Übersicht: 8 vs. 16 GiByte
  2. Seite 2 Rasterizing-Benchmarks
  3. Seite 3 Raytracing-Benchmarks
  4. Seite 4 Detail-Auswertung und Fazit
    • Kommentare (60)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SH4DOWfAX Kabelverknoter(in)
        Katastrophe das überhaupt 8GB rauskommen sollen, ich warte auf 16GB ITX mit maximal 1x8 Pin und 450 Watt Netzteil mit 65 Watt CPU. Träumen darf man 🙂‍↕️
      • Von SH4DOWfAX Kabelverknoter(in)
        Katastrophe das überhaupt 8GB rauskommen sollen, ich warte auf 16GB ITX mit maximal 1x8 Pin und 450 Watt Netzteil mit 65 Watt CPU. Träumen darf man 🙂‍↕️
      • Von SXFreak PC-Selbstbauer(in)
        Danke für das unterhaltsame Video. Wie immer launig vorgetragen und man merkt das Raff mit Herzblut dabei ist
      • Von Kordanor Kabelverknoter(in)
        Ich würde mal einen Artikel, bzw ein Video wünschen, bei dem auf Spiele hingewiesen wird (gerne ohne Ausführliche Testreihen), die auf 8GB schlicht unspielbar werden (zB weil es keine Texturen mit niedriger Auflösung gibt) oder bei denen selbst auf 1080p das Umschalten auf Grafikeinstellungen für flüssiges Spielen mit einem Massiven Qualitätsverlust einhergeht.

        Solange man beim Spielen auf 1080p Texturen verwendet, die für 4k gedacht sind, ist man ja irgendwo selber schuld, wenn es schlecht läuft.

        Ein akutes Problem sehe ich erst dann, wenn man auf 1080p eben entweder gar keine Wahl hat um niedriger aufgelöste Texturen zu wählen, so dass es immer schlecht läuft, oder wenn das Heruntersetzen der Texturen (oder anderen Grafikeinstellungen) das Spiel massiv viel schlechter aussehen lässt. Und damit meine ich eher massiven Grafikmatsch oder Geflimmere und nicht "hier auf diesen Pixeln dahinten kann man im Rückspiegel jetzt keine Reflektion mehr erkennen".

        Sollte es dann Spiele geben, bei denen es bereits etwas "kritisch" aussieht, kann man die ja dann auch mal unter "Echtwelt" Bedingungen testen. Also mit einem offenen Browserfenster und Discord im Hintergrund zB, und dann 1h-2h lang zocken (oder oder weniger aktiv).

        Ich vermute, dass davon über die nächsten Jahre, und spätestens mit der nächsten Konsolengeneration mehr und mehr Spiele mit dem Problem auftreten werden, wo man schlicht garnichts mehr machen kann um es zu "retten".

        Man könnte ausserdem zum Vergleich auch Karten heranziehen, die mehr VRAM haben, aber deutlich älter sind. Beispielsweise eine RTX 2060 oder eine RTX 3060 mit jeweils 12GB und die dann einer RTX 4060 Ti/5060Ti mit 8GB gegenüberstellen. Wenn die alten Karten dann bessere Ergebnisse erzielen, ist es ein klares Alarmzeichen, dass man in dem Fall ein Downgrade macht.

        Ich kann mich noch sehr gut erinnern, als ich von meiner GTX 260 aufgerüstet habe, nachdem die Karte langsamer lief als selbst die Onboard Grafikkarte meines "Excel PCs", schlicht weil der VRAM von 896MB damals die ersten Spiele schlicht unspielbar machte, mit Framerates von unter 1 fps (während andere Spiele mit 30+ fps noch halbwegs liefen).
        Da war es schlicht ein Bruch weg von "Klar Spielbar" hin zu "Absolut unspielbar".
        Auf der Gammel-Onboard Intel Karte waren es dann immerhin noch so um 10 fps. Auch unspielbar, aber trotzdem 10 mal so schnell, obwohl die Karte nichtmal 1/4 der Leistung in anderen Spielen brachte.
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Hier der Film zum Buch.

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        MfG
        Raff
      • Von BlackyRay Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Maaaaaeeh
        Nicht falsch verstehen: Ich finde gut das Du das so reflektiert siehst.

        Aber das Problem bei solchen Aussagen wie Deiner von damals ist, dass sie ein richtig gemein-schlechter Ratschlag sind. Denn wenn jemand eine Grafikarte kauft, dann nutzt er sie ja eine Weile und der einzige bzw. hauptsächliche Grund, warum man eine Grafikkarte "vorzeitig" austauschen muss, ist der fehlende VRAM!

        Diese Tatsache, war schon bei 640kb VRAM so, bei 512MB, bei 1GB und bei 2GB. Auch bei 4 und wie bei Dir bei 8GB.

        Ein solcher Ratschlag - und das finde ich das gemeine daran - hat einem Nutzer immer zu Ende der Lebensdauer seine Grafikarte mindestens 2 Jahre gekostet. Also 3 statt 5 Jahre im Rechner.

        Bei den damaligen Preisen von 300, 400 und 500 Euro war das noch nicht so schlimm. Aber heute, sind das ja gleich richtig hohe vierstellige Schäden die durch falsche Beratung entstehen!

        Fast jede Grafikkartengeneration kommt das VRAM Thema auf und immer konnte man im Nachhinein sagen, dass der VRAM die geplante Obsoleszenz war. Daher, wenn man schon über "teure" Grafikkarten redet, sollte man nicht nur die Firmen für verantwortlich machen, wenn die User ihre Grafikkarten nur 3 statt 5 Jahre nutzen können und daher auch höhere Preise durch höhere Nachfrage entstehen, wenn unnötig fast doppelt so viele Käufer beim Händler Schlange stehen!
        Naja AMD war zu der Zeit aber nicht wirklich besser dran. Ihre erste Generation von 16GB Karten hatte eine so kleine Bandbreite und niedrige Vram Geschwindigkeit dass man dort ehrlich gesagt in anspruchsvollen Titeln auch in Probleme mit dem VRAM gelaufen ist.... Der größte Wassertank kann keinen Konsum auffangen, wenn er nur ein Zahnstocher großes Loch zum befüllen hat....

        Zum Thema Lebensdauer kosten. Da hab ich einfach andere Erfahrungen gemacht.... Sowohl meine GTX 970 mit ihren 3,5GB Vram als auch meine Vega 64 (8GB) habe ich jeweils nach ca. 7 Jahren in Rente geschickt und das nicht, weil sie aufgrund fehlenden RAMs spiele nicht zum laufen brachten sondern, weil sie so langsam waren, dass man selbst auf niedrigsten Einstellungen keine spielbare Performance in modernen Titeln mehr erhielt.....

        Aktuell ist nur das Problem, dass genau jetzt der Umbruch von 8GB zu 16GB RAM stattfindet.... Das heißt jede zu niedrig ausgestattete GPU wird in der Zeit schneller obsolet werden.... Im allgemeinen war es bei mir aber immer die Performance die zu schwach wurde und nicht der RAM.....

        Mein Kumpel hat sogar bis vor 2 Jahren noch mit einer GTX 760 gespielt.... Was die Nutzlosigkeit seiner Karte herbeiführte war der fehlende DX12 Support....

        Und wie gesagt. Das war früher. Heute sind wir ja auf einer Linie. Ich weil sich die Dinge nunmal geändert haben, und du weil du schon immer so gedacht hast....
        Zitat von Maaaaaeeh
        Die Fertigungskapazitäten werden gerade wegen KI massiv aufgebaut und wir sprechen hier nicht von ein paar Chatbots sondern von robtorisierung aller Bereiche unseres Lebens. Das man sowas in Deutschland nicht im Blick hat, nicht sehen will und am liebsten gar nicht haben, ist klar. Interessiert die Welt nur nicht.

        Daher wird der Speichermangel auch in 5 Jahren beendet sein und wir werden 128GB Grafikkarten von Nvidia sehen. Spätestens die RTX 7090 wird eine 128GB Karte sein. Wenn nicht sogar durch den Home-KI Trend und gleichzeitigem Preisfall, schon 256 GB Karten möglich werden. Vielleicht sogar noch mehr. Derzeit ist es vorallem eine Preisfrage und Frage des fehlenden Usecase.

        In meiner VR Brille spricht schon in Augment Reality ein virtueller Avatar in Echtzeit mit mir, über alle Dinge die ich möchte und läuft mit mir mit in meiner Wohnung. Solange ich eben die Quest3 auf habe. Das sind die Anfänge. Schon sehr bald werden wir Roboter Frauen, Roboter Kinder bei uns zu Hause haben und Terminatoren die wir im Fernsehen sehen. Nicht in Terminator 8 sondern in Ukraine 2.0.

        Dafür werden VRAM Chips der Schlüssel sein und somit das hier und heute mit 8GB uns wie dunkle prähistorische Zeiten vorkommen.

        EDIT: Wer heute schon auch bei sich zu Hause eine hübsche AR Avatar zum Sprechen haben will:
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        Ja. Die Leute vergessen, dass so nach und nach in jedem einzelnen Auto solche Chips ein Zuhause finden.... Nicht jeder Mensch hat einen Gaming PC aber deutlich mehr Menschen haben ein oder sogar mehrere Autos.... Dann Roboter, Maschinen etc. PP....

        Es sind nicht nur die Chatbots die sich hier bedienen und so ist es eigentlich nicht verwunderlich warum seit Corona die Nachfrage schlichtweg kein einziges Mal wirklich gedeckt werden konnte....

        Mein Vater arbeitet in der Automobilindustrie und die Werke standen schon mehrfach einen bis mehrere Tage komplett still nur weil Chips gefehlt haben....
        Zitat von Rollora
        32 GB Highend GDDR7 kommen bei Nvidia also auf 147, wenn überhaupt.
        Das sind für ein 2000+€ Ding Peanuts.
        Und wenn man geringfügig langsameren RAM verwendet kommt man deutlichst drunter, also ja, es ist reiner Geiz von Nvidia und Co.

        Also kommst du bei 8 GB auf ca 10-30$
        Es gibt schlichtweg keinen Grund nicht 16 davon um 20 zu verbauen, wenn der Marktpreis dann eh 300+ ist
        Achtung. Ich kenne nicht das genaue Verhältnis. Aber mit wie vielen RAM Riegeln eine GPU überhaupt bestückbar ist hängt sehr von der Anbindung ab. Man kann nicht einfach wahllos RAM verbauen wie man lustig ist....
      Direkt zum Diskussionsende
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