Geforce RTX 4060 Ti 16GB im Benchmark-Test: Die "wahre" RTX 4060 Ti hat ein Preisproblem
Nvidias Geforce RTX 4060 Ti 16GB im großen Test mit Benchmarks, Leistungsaufnahme, Effizienz und Preis-Leistungs-Analyse. Lohnt sich der Aufpreis von rund 130 Euro für den von 8 auf 16 GiByte verdoppelten Speicher, oder sollten PC-Spieler besser zu einer anderen Grafikkarte greifen?
In diesem Artikel
Nvidias RTX 4060 Ti ist die erste Geforce-Grafikkarte seit der GTX 960, bei der Sie selbst entscheiden können: Sollen es 8 oder 16 GiByte Speicher sein? Während diese Wahlmöglichkeit eine tolle Idee ist, wirft der Aufpreis Fragen auf. Ein Blick in den PCGH-Preisvergleich listet die günstigsten Modelle auf Basis der Geforce RTX 4060 Ti 16GB um 530 Euro - das sind 130 Euro oder gut 30 Prozent mehr als bei der RTX 4060 Ti 8GB. Lohnt sich das oder sollte man besser zu einer Geforce RTX 4070 oder Radeon RX 6800 (XT) greifen? Antworten auf diese Fragen liefert unser Test der Geforce RTX 4060 Ti 16GB.
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Geforce RTX 4060 Ti 16GB im Test: Übersicht
Treue PCGH-Leser und Abonnenten unseres Youtube-Kanals kennen die Geforce RTX 4060 Ti 16GB längst. Neben einer Zusammenfassung zum Start der neuen Nvidia-Grafikkarte haben wir auch eine weltweit einzigartige Spezialmessreihe veröffentlicht, die sich dem Hauptmerkmal der RTX 4060 Ti 16GB widmet: dem 16.384 MiByte großen Grafikspeicher. Während dieser Test zielgerichtet das Zukunftspotenzial der Geforce RTX 4060 Ti 16GB skizziert, folgt hiermit der "normale" Test der neuen Nvidia-Grafikkarte. Für diesen setzen wir erneut auf ein Custom-Design aus dem Hause MSI: die Geforce RTX 4060 Ti Gaming X Slim 16G, welche wir mit freundlicher Unterstützung von www.zed-up.de erhalten haben.
Da die 16-GiByte-Ausführung der Geforce RTX 4060 Ti ein reines und derzeit verhältnismäßig seltenes Partner-Produkt ist, fallen die Benchmarks minimal anders aus als üblich. Bei unserem Muster handelt es sich um eine werkseitig übertaktete Karte, offiziell stehen +135 MHz im Datenblatt (2.670 anstatt 2.535 MHz). Normalerweise testen wir jedoch Modelle ohne Overclocking, um die Basisleistung einer Grafikkarte abzubilden. Die übliche Herangehensweise, die Übertaktung mithilfe von Tools zu entfernen (negativer Takt-Offset), ist bei einer derart großen Differenz nicht zielführend. In allen Evaluierungstests mit -135 MHz, was die offiziellen 2.535 MHz ergibt, arbeitet unser 16-GiByte-Modell deutlich langsamer als die RTX 4060 Ti 8GB Founders Edition mit dem offiziell gleichen Takt. Der im BIOS der Grafikkarte hinterlegte Boost-Table scheint anders aufgebaut zu sein, sodass die manuell heruntergetaktete Karte nicht einmal im kühlen Zustand über 2,6 GHz hinauskommt, während die Founders Edition 8GB mit bis zu 2,78 GHz arbeitet.
Quelle: PC Games Hardware
Geforce RTX 4060 Ti 16GB: Die insgesamt 8× 2 GiByte kommen von Samsung und haben die Bezeichnung K4ZAF325BC-SC20. Auf der RTX 4060 Ti 16GB laufen die 20-GT/s-Bausteine mit lediglich 18 GT/s - Overclocking-Potenzial ist somit vorhanden.
Hinzu kommt die Tatsache, dass (derzeit) kein einziges Modell ohne werkseitige Übertaktung existiert. Wir versuchen also eine Grafikkarte zu testen, die man nicht kaufen kann, was keinen Sinn ergibt. Daher kommt ein Kompromiss zum Einsatz: Wir testen die MSI Gaming X Slim weder mit künstlich herbeigeführtem Referenz-Boost, noch mit ihrer hohen werkseitigen Übertaktung, sondern mit einem Takt dazwischen. Ein Blick auf die lieferbaren Modelle verrät, dass viele von ihnen mit 2.595 MHz arbeiten - unser Kompromiss. Der GPU-Boost einer modernen Grafikkarte unterliegt in jedem Fall einer gewissen Serienstreuung und fällt somit nicht einmal beim gleichen Modell identisch aus, insofern ist dieser Mittelweg eine gute Idee, um die Leistung abzubilden. Die sich daraus ergebende Geforce RTX 4060 Ti 16GB im Vergleich mit anderen Grafikkarten - weitere Vergleichsmodelle finden Sie in unserer gepflegten GPU-Datenbank:
| Grafikkarte | RTX 4060 Ti 16GB | RTX 4060 Ti 8GB | RTX 4070 | RX 6800 XT | RX 6800 | RTX 3060 12GB |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Marktstart | 18.07.2023 | 24.05.2023 | 13.04.2023 | 18.11.2020 | 18.11.2020 | 25.02.2021 |
| Referenzkarte verfügbar? | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein |
| Architektur | Ada Lovelace | Ada Lovelace | Ada Lovelace | RDNA 2 | RDNA 2 | Ampere |
| Codename/Konfektion | AD106-351 | AD106-350 | AD104-250 | Navi 21 XT | Navi 21 XL | GA106-300 |
| Chipgröße (mm²) | 187,8 | 187,8 | 294,5 | 520 | 520 | 276 |
| Transistoren Grafikchip (Mrd.) | 22,9 | 22,9 | 35,8 | 26,8 | 26,8 | 12,0 |
| Fertigung (Foundry) | 4N (TSMC) | 4N (TSMC) | 4N (TSMC) | N7P (TSMC) | N7P (TSMC) | 8N (Samsung) |
| Shader-Cluster (CUs/SMs) | 34 | 34 | 46 | 72 | 60 | 28 |
| FP32-ALUs/TMUs/ROPs | 4.352/136/48 | 4.352/136/48 | 5.888/184/64 | 4.608/288/128 | 3.840/240/240 | 3.584/112/48 |
| Raytracing-Einheiten | 34 (3. Gen.) | 34 (3. Gen.) | 46 (3. Gen.) | 72 (1. Gen.) | 60 (1. Gen.) | 28 (2. Gen.) |
| Matrix-Einheiten | 136 (4. Gen.) | 136 (4. Gen.) | 184 (4. Gen.) | – | – | 112 (3. Gen.) |
| Level-2-Cache (MiB) | 32 | 32 | 36 | 4 | 4 | 3 |
| Level-3-Cache (MiB) | - | - | - | 128 | 128 | - |
| Typ. GPU-Takt in Spielen (MHz) | 2.720 | 2.740 | 2.770 | 2.300 | 2.210 | 1.880 |
| FP16-Leistung ALUs (TFLOPS) | 23,7 | 23,8 | 32,6 | 42,4 | 33.9 | 13,5 |
| FP32-Leistung ALUs (TFLOPS) | 23,7 | 23,8 | 32,6 | 21,2 | 17,0 | 13,5 |
| Füllrate (Mtex/Mpix pro Sek.) | 369,9/130,6 | 372,6/131,5 | 509,7/177,3 | 662,4/294,4 | 530,4/212.2 | 210,6/90,2 |
| OFA für Frame Generation | Ja | Ja | Ja | Nein | Nein | Nein |
| Speicheranbindung (Bit) | 128 | 128 | 192 | 256 | 256 | 192 |
| Geschwindigkeit RAM (GTs/MHz) | 18,0/9.000 | 18,0/9.000 | 21,0/10.502 | 16,0/8.000 | 16,0/8.000 | 15,0/7.500 |
| Speichertyp | GDDR6 | GDDR6 | GDDR6X | GDDR6 | GDDR6 | GDDR6 |
| Transferrate Speicher (GB/s) | 288 | 288 | 504 | 512 | 512 | 360 |
| Speicherkapazität (MiB) | 16.384 | 8.192 | 12.288 | 16.384 | 16.384 | 12.288 |
| PCI-Express-Standard | 4.0 ×8 | 4.0 ×8 | 4.0 ×16 | 4.0 ×16 | 4.0 ×16 | 4.0 ×16 |
| PCI-Express-Stromanschlüsse | 1× 8-Pol | 1× 16-/1× 8-Pol | 1× 16-/2× 8-Pol | 2× 8-Pol | 2× 8-Pol | 1× 8-Pol |
| Leistungsaufnahme (Board Power) | 165 Watt | 160 Watt | 200 Watt | 300 Watt | 250 Watt | 170 Watt |
| UVP zum Start (USD) | 499 | 399 | 599 | 649 | 579 | 329 |
| UVP zum Start (Euro) | 549 | 439 | 659 | 649 | 579 | 329 |
| Euro-Preis derzeit | 530 | 400 | 600 | 530 | 480 | 275 |
Angaben der Leistung auf Basis der von uns ausführlich durchgetesteten Grafikkarten (durchschnittlicher GPU-Boost) - die Herstellerangaben liegen teils deutlich und somit praxisfern darunter. Je nach Modell sind Abweichungen um bis zu 200 MHz möglich.
Zur Erinnerung: Sieht man vom Speicher ab, sind die Basis-Spezifikationen der Geforce RTX 4060 Ti 16GB weitestgehend identisch zur RTX 4060 Ti 8GB (PCGH-Test). Der einzige Unterschied betrifft die Boardpower, welche von 160 auf 165 Watt ansteigt, um die 8 statt 4 Speicher-Module à 2 GiByte zu versorgen. Die Geforce RTX 4060 Ti basiert in beiden Versionen auf dem Ada-Grafikchip AD106. Dieser bringt alle RTX-4000-Features in die Mittelklasse und setzt dabei auf die gegenüber RTX 3000 (Ampere) deutlich umgebaute Ada-Lovelace-Architektur. Dies beinhaltet eine auf 128 Bit reduzierte Speicheranbindung, welche durch einen signifikant vergrößerten Level-2-Zwischenspeicher kompensiert wird.

Mal ging der Monitor beim starten des Computers nicht an. Dann stürzte wieder das System ab.
Ich spiele den MSFS über Oculus Rift und da läuft seit Jahren gar nichts. Und wenn ich Videos schneide, dann greife ich sowieso zu einer gleich teuren Nvidia, weil diese einfach viel besser geeignet sind.
Es ist mir egal, ob du AMD super findest. Es ist mir auch egal, welche Grafikkarte von welcher Firma in meinem Rechner ist.
AMD hat sich einfach bei mir nicht bewährt. Nach 1 Woche habe ich beide Grafikkarten wieder in die Retoure gegeben. Ein drittes Mal bestelle ich mir eine AMD Karte nicht mehr.
Mal ging der Monitor beim starten des Computers nicht an. Dann stürzte wieder das System ab.
Ich spiele den MSFS über Oculus Rift und da läuft seit Jahren gar nichts. Und wenn ich Videos schneide, dann greife ich sowieso zu einer gleich teuren Nvidia, weil diese einfach viel besser geeignet sind.
Es ist mir egal, ob du AMD super findest. Es ist mir auch egal, welche Grafikkarte von welcher Firma in meinem Rechner ist.
AMD hat sich einfach bei mir nicht bewährt. Nach 1 Woche habe ich beide Grafikkarten wieder in die Retoure gegeben. Ein drittes Mal bestelle ich mir eine AMD Karte nicht mehr.
Wer einfach nur die bekanntesten Spiele zockt, und sonst keine Ansprüche hat, den reicht eine Radeon. Dafür ist die gut.
Also wirklich gearbeitet (z.B. gerendert) hast du mit einer AMD-Karte also noch nicht? Weil ich lese von dir keine Konkreten Beispiele, sondern mehr oder weniger immer nur die gleichen Sätze mit AMD-Gebashe.
Wie gesagt, unter Cinema 4D und Adobe After Effects arbeitet z.B. meine Karte mit 2 Monitoren einwandfrei. Videobearbeitung mit welcher Software?
Wenn du schon so Sätze raushaust und dich immer wiederholst, dann werde doch bitte auch mal konkreter.
Nenne aber mal einen WQHD Monitor, oder ein System mit mehreren Monitoren, dein eigen, dann sind bei mir die Probleme nur so hervorgesprudelt.
Videobearbeitung ist schlecht. VR mit Oculus Rif oder andere Headsets ist schlecht.
Wer einfach nur die bekanntesten Spiele zockt, und sonst keine Ansprüche hat, den reicht eine Radeon. Dafür ist die gut.