Raytracing-Benchmarks und Leistungsindex
Quelle: PCGH
Seite 4:

Raytracing-Benchmarks und Leistungsindex

113
Test Raffael Vötter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Bildhübsches Raytracing hält in immer mehr Spielen Einzug, sodass eine neu angeschaffte Grafikkarte darauf vorbereitet sein sollte. Der Raytracing-Leistungsindex 2025 macht keine Gefangenen, die 15 enthaltenen Spiele fordern den Grafikkarten alles ab. Wie Sie im Folgenden sehen, vereinen wir das "Who's who" der aktuellen Raytracing-Implementierungen, deren Nutzwert nicht infrage steht - die Leistung der Grafikkarte entscheidet, ob man die Aufwertung in Anspruch nehmen kann. Da wir mit maximaler Raytracing-Komplexität testen, kommt den GPUs in einigen Fällen Upsampling zu Hilfe, wir testen acht Spiele mit einer internen Auflösung von 67 Prozent (äquivalent zu den meisten "Quality"-Modi). Damit ist zwar die Bildqualität nicht mehr zwischen den Herstellern identisch, allerdings sieht so die Gaming-Realität aus und wir beugen uns dieser praxisnahen Einstellung. Frame Generation, Variable Rate Shading und Low-Latency-Optionen bleiben konsequent abgeschaltet, um ansonsten gleiche Bedingungen zu schaffen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Geforce RTX 5060 Ti 16GB: Raytracing-Benchmarks

Der hohe Anspruch moderner Raytracing-Implementierungen erfordert auf den meisten Grafikkarten mehr Kompromisse als mildes Upscaling. Sehen wir uns an, wie die Geforce RTX 5060 Ti 16GB mit der Strahlenlast in 15 Spielen zurechtkommt. Auch hier finden Sie am Anfang des Benchmark-Sets, in Cyberpunk 2077, beispielhafte Ergebnisse mit Multi Frame Generation (MFG) vor. Diese fließen nicht in den Leistungsindex ein.

Das gleiche Bild wie beim Rasterizing: Zwar kann sich die Geforce RTX 5060 Ti 16GB stets von der RTX 4060 Ti 16GB absetzen, die RTX 4070 ist jedoch bis auf wenige Ausnahmen uneinholbar. Dabei bestätigt sich, was wir schon in den Tests der anderen RTX-5000-GPUs beobachteten: Beim Raytracing schmilzt der Abstand gegenüber RTX 4000 zusammen - obwohl Nvidia die RT-Kerne stark verbessert hat. Unsere Vermutung ist, dass der Workload stark von der FP32-Shading-Leistung abhängig ist, also jenem Teil, der bei Blackwell kaum verbessert wurde. Sehen wir uns an, welche Leistungsindizes sich aus alldem ergeben:

Die Bestätigung: Beim Raytracing erkämpft sich die Geforce RTX 5060 Ti 16GB einen 13-prozentigen Vorsprung zur RTX 4060 Ti 16GB - beim Rasterizing sind es 17 Prozent. Interessanterweise liegt die Geforce RTX 4070 weiterhin um 14 Prozent in Front. Allerdings offenbart die höhere Last das Ende der Fahnenstange: Speicherhungrige Spiele wie Dragon Age: The Veilguard und Ratchet & Clank: Rift Apart überfordern 12-GiByte-Grafikkarten wie die RTX 4070, der Einbruch in höheren Auflösungen ist signifikant. Diesen Problemen, welche sich in den folgenden Jahren verschärfen werden, geht man mit 16 GiByte VRAM aus dem Weg. Auf der folgenden Seite steigern wir den Schwierigkeitsgrad auf Stufe 3 von 3 - ist Pathtracing auf der Geforce RTX 5060 Ti 16GB nutzbar?

113
  1. Seite 1 Übersicht und Daten
  2. Seite 2 Blackwell-Probleme: Die aktuelle Liste
  3. Seite 3 Spiele-Benchmarks und Leistungsindex
  4. Seite 4 Raytracing-Benchmarks und Leistungsindex
  5. Seite 5 Pathtracing-Benchmarks und Leistungsindex
  6. Seite 6 Leistungsaufnahme und Energie-Effizienz
  7. Seite 7 Preis-Leistung (Raster und Raytracing) und Fazit
    • Kommentare (113)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Svenc Software-Overclocker(in)
        Die 5060Ti ist quasi ne 3070 Super mit (optional) 16GB.

        Die 6060Ti dürfte eventuell womöglich vielleicht aber mal an die 4070 rankommen, von der Rohleistung. Aber wer weiß. Spannend auch die Frage, wann es High-End-Power von 2020 (3090-Niveau) für "alle" gibt. Sprich, 60er-Klasse hier das kann, was die 90er vor nem halben Jahrzehnt draufhatte.
      • Von Svenc Software-Overclocker(in)
        Die 5060Ti ist quasi ne 3070 Super mit (optional) 16GB.

        Die 6060Ti dürfte eventuell womöglich vielleicht aber mal an die 4070 rankommen, von der Rohleistung. Aber wer weiß. Spannend auch die Frage, wann es High-End-Power von 2020 (3090-Niveau) für "alle" gibt. Sprich, 60er-Klasse hier das kann, was die 90er vor nem halben Jahrzehnt draufhatte.
      • Von Melmacker22 Schraubenverwechsler(in)
        Hallo zusammen,
        was mir im Fazit fehlt, ist der Hinweis, dass die 5060 Ti 16 GiB gegenüber der 5070 (non-Ti) deutlich schwächer ist.
        Einzig nennenswert schneller ist sie nur bei Indiana Jones mit Pathtracing unter WQHD, was aber mit 25 P1-Fps auch nicht wirklich spielbar ist. Von UHD ganz zu schweigen.
        Bei den aktuellen Preisen ( 5060 Ti 16 GiB min. 425€ / 5070 min. 530€ / 5070 Ti min. 780€ ) ist für mich bei Nvidia momentan die 5070 die sinnvollste Variante. Ich kann auch keinen Nachteil durch die "nur" 12 GiB erkennen. Außer vielleicht bei UHD, aber dafür ist die 5070 eh nicht geeignet.
      • Von Trefoil80 BIOS-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Die RTX 5060 Ti ist ja nur über 8 Lanes angebunden, oder?
        Das ist ja nun nicht gerade cool für AM4-Aufrüster mit PCIe 3.0-Board (B450 o.Ä.), weil das Bandbreite kostet.

        Hier hätte ich mir im Fazit einen klareren Hinweis gewünscht.

        PS.: Ja, ich bin Rasterizer-Purist und habe mich bewusst gegen die RTX 5060 Ti 16GB entschieden und mir
        wegen des schon sehr deutlichen Unterschieds in den Rasterizer-Benchmarks eine RX 7800 XT bestellt.

        Und MFG: Ja, nettes Feature. Allerdings sehr unschöne Input-Lags erzeugend und nichts für Leute, die kompetitiv Shooter zocken.

        Zur aktuellen Preisgestaltung: Eine RTX 5060 Ti 16GB hätte mich 450 EUR gekostet, für die Radeon habe ich jetzt 466 EUR inkl. Versand bezahlt.
      • Von Malotte Freizeitschrauber(in)
        Die testen doch hier mit aktueller Top-Hardware, da sind die Benches doch für einige eh nicht so aussagekräftig.
        Wenn ich mir überlege, wie manche neueren Spiele bei mir mit nem alten i7 11700k und ner 4090 laufen würden....k.A.
        Spiele aktuell nix.
      • Von Fleischi7 PC-Selbstbauer(in)
        Ach im Nachhinein bin ich mit meiner 7800xt echt zufrieden. Preis Leistung einfach unschlagbar. Hätte diese karte dlss wäre sie unschlagbar. Leistungstechnisch schwankt aber schon ein bißchen ins negative bei mir unter anderm auch wegen meinem restlichen System das halt veraltet ist. Schaff nicht mehr jedes game in 4k und muss immer öfter qhd spielen, das nervt. Naja ist halt auch eine qhd Karte.

        Hätte nur gerne die benchmarks gehabt. Zum Vergleichen wie schlecht mein altes System abschneidet, das ist bißchen schade.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 07/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk