Starfield-Tuning: Mit dem Privat-PC ins All
In diesem Artikel
- Seite 1 Starfield-Tuning: Einleitung
- Seite 2 Starfield-Tuning: Mit dem Privat-PC ins All
- Seite 3 Starfield-Tuning: Szenen und Messungen
- Seite 4 Starfield-Tuning: Szene 1, Vectera und die Tücken beim Benchen
- Seite 5 Starfield-Tuning: Szene 1, Vectera ist ein Mischling
- Seite 6 Starfield-Tuning: Szene 2, CPU-Tod New Atlantis
- Seite 7 Starfield-Tuning: Szene 3, Kein Krawall im All
- Seite 8 Starfield-Tuning: Szene 4 - Piazzi I, der Ritt auf dem Vulkan
- Seite 9 Starfield-Tuning: Szene 5 - Abendstimmung in Akila
- Seite 10 Starfield-Tuning: Finales Tuning und Fazit
- Seite 11 Bildergalerie
Nun, liebe Leser, ganz so wie ich mir das ausgemalt hatte, ist der Artikel nun nicht erschienen. Aber in dem Fall kann ich diese Tatsache ebenso gut nutzen, an dieser Stelle die Perspektive ein wenig zu korrigieren und eine etwas persönlichere Form verwenden. Denn ich sitze tatsächlich allein im Home-Office und bin auf meine eigene Hardware angewiesen, um diesem Artikel und vielerlei interessierter Nachfragen bezüglich Starfield und Performance nachzukommen. Oder eher: Sorgen um einem Mangel an Performance.
Starfield ist definitiv ein anspruchsvolles Spiel. Ein gutes Indiz für diesen Umstand ist, dass Starfield auf beiden Xbox-Konsolen zwar rund, doch mit nur 30 Bildern pro Sekunde läuft. Sowohl CPU als auch GPU werden in Starfield stark belastet. Allerdings muss man sich ein wenig mit dem Spiel beschäftigen, um einen wirklich guten Eindruck zu erhalten. Diese Erfahrungen kann man darauf nutzen, im Grafikmenü sinnvolle Einstellungen zu treffen, um ein weitgehend rundes Spielgefühl bei möglichst wenig optischen Einbußen zu erhalten.
Ich übernehme an dieser Stelle also im Grunde das Logbuch des Kapitäns und führe Sie mit einigen Szenen durch die ersten 15 bis 20 Stunden des Spiels. Ich bemühe mich dabei, nichts zu spoilern. Abseits einiger bedeutender Lokalitäten, die Sie schon früh und während des Spieles wiederholt betreten, werde ich auf Gebiete zurückgreifen, die prozedural generiert wurden und von Spiel zu Spiel und Spieler zu Spieler unterschiedlich ausfallen. Hier und dort werden Sie auch einen der NPC-Begleiter erspähen können, doch abseits dessen lasse ich in diesem Artikel die Handlung aus dem Spiel. Wir brauchen keine Geschichten für unsere Absichten, wir brauchen technische Fakten.
Starfield - Mods, DLSS, FoV-Fixes und Ini-Tweaks
Wie es sich für ein Bethesda-Rollenspiel gehört - Fallout 76 einmal großzügig außer Acht -, sind für Starfield bereits eine Vielzahl kleinerer Modifikationen, Fixes und Tweaks erschienen. Nicht wenige dieser kleinen Modifikationen sind nützlich, etwa der beinahe sofort nach dem (Vorab-)Launch erschienene und sehr beliebte Starfield Upscaler, der Ihnen erlaubt, DLSS oder XeSS statt FSR zu nutzen. Neben einer (kostenpflichtigen) Mod für DLSS samt Frame Generation ("DLSS 3.0") ist mittlerweile auch eine kostenlose DLSS-Modifikation samt Frame Generation erschienen. Außerdem gibt es Ini-Tweaks, etwa um das Field-of-View zu erhöhen. Wenn Sie mehr über nützliche Starfield-Mods erfahren möchten, der werte Kollege Richie hat sich dieses Themas bereits angenommen.
Darüber hinaus sind auch einige Performance-Tweaks auf Nexusmods erschienen, darunter Starfield Performance Optimizations, ein weiterer, sehr beliebter Download. Bei beiden Modifikationen handelt es sich im Grunde um Anpassungen der Konfigurationsdateien des Spiels. Diese Ini-Tweaks sind interessant, da sie Optionen bieten, die über jene des Grafikmenüs von Starfield hinausgehen.
Der Download "Ultra Optimized" beinhaltet etwa eine leicht editierte Ultra.ini, welche Sie in das Spielverzeichnis kopieren und im Spiel mit dem Wechsel auf das Ultra-Preset aktivieren können. (Falls zuvor bereits Ultra-Einstellungen anlagen, müssen Sie einmal zwischen einem anderen und dem neuen Ultra-Preset hin- und herwechseln). Diese reduziert die Schattenauflösung leicht, verringert die Anzahl schattenwerfender Lichtquellen, reduziert die NPC-Dichte um ein Viertel und setzt die Reflexionsqualität herab. Bei den Spiegelungen in Starfield handelt es sich um dynamisch generierte Cube-Map-Reflections, die Details lassen sich in deren Auflösung und der Häufigkeit der Aktualisierungen anpassen. Der Ersteller der Tweaks hat sich für Letzteres entschieden.
Interessant ist auch, dass sich in den Voreinstellungen (Ultra.ini, High.ini, Medium.ini und Low.ini) ein Eintrag für das Terrain befindet. Mit diesem kann auch die Qualität respektive Genauigkeit der Displacement Maps gesteuert werden, die mittels Tessellation dargestellt werden. Allerdings findet sich kein entsprechender Regler im Optionsmenü. Und tatsächlich: Die Terrain-Darstellung wird nur zusammen mit den Profilen, den Grafikvoreinstellungen gesetzt. Stehen also beispielsweise alle Regler auf "niedrig" und Sie stellen alle auf die höchste Stufe, liegen dem Augenschein eventuell maximale Details an. Unter Umständen ist trotz sämtlicher Regler auf maximaler Stellung allerdings noch die niedrigste Landschaftsdarstellung aktiv, da Sie nicht das Grafikprofil auf "ultra" gesetzt haben. Sie können diesen Umstand in einiger unserer Vergleichsshots erkennen.
All dies, wie auch potenzielle Fixes für die recht häufig beanstandeten Gamma-Werte sowie unpassende oder fehlende SDR/HDR-Einstellungen, Reshade-Anpassungen und viele weitere kleine Fixes, Mods und Lebenserleichterungen sind bereits erschienen. All dies sind aber Themen für andere Tage, es würde den Umfang dieses Artikels völlig sprengen, all diese potenziellen Verbesserungen mit in diesen Tuning-Artikel fließen zu lassen.
Für's Erste handhaben wir Starfield so, wie es Out-of-the-Box bei Ihnen landet. Ohne händische Ini-Tweaks, mit Standard-FoV, ohne Menü-Anpassungen oder DLSS-Mods - und ohne den natürlich obligatorischen Nackt-Patch, der selbstredend ebenfalls bereits erschienen ist. Der Übersicht und der Vergleichbarkeit zuliebe. Doch genug Ablenkung in den unwägbaren Tiefen des Modding-Rabbit-Holes. Zu den Sternen!
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Mein niedrigstes war 36 FPS. Wir haben ja fast gleiches System nur dein VRAM taktet noch etwas höher und CPU hat x3D.
Argh, ich seh mein VRAM lief da gar nicht auf 2100 Mhz..
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Wie stellt man eigentlich die Auflösung für den CPU-Bench auf 720p? Ist immer grau. Ich kann nicht glauben, dass ich unter 30 falle. Vielleicht macht mein Ram was aus.
Manchmal habe ich mir einen Textbaustein schon so genau im Kopf zusammengebaut, dass ich vergesse, ihn zu schreiben.
Keine HDD mehr. Das OS liegt auf einer PCI-E-3.0-SSD, das Spiel ist auch auf einer NVME, aber die ist nur via SATA6 angebunden, nicht PCI-E. Dazu sind noch ein paar "normale" SATA-SSDs verbaut.
Ich ergänz das gleich mal. (Und fixe noch ein paar andere Dinge.)
War eigentlich halb so wild, aber ich hätte mir eventuell ein bisschen Auszeit gönnen sollen. Das hat mich wohl ein wenig umgehauen. Ansonsten hab ich's gut überstanden. Und allzu überrascht war ich auch nicht, ich hab mich ja kurz zuvor international mit tausenden anderen gedrängelt...
Gruß,
Phil
Argh, ich seh mein VRAM lief da gar nicht auf 2100 Mhz..
Argh, ich seh mein VRAM lief da gar nicht auf 2100 Mhz..