Starfield-Tuning: Szene 5 - Abendstimmung in Akila
In diesem Artikel
- Seite 1 Starfield-Tuning: Einleitung
- Seite 2 Starfield-Tuning: Mit dem Privat-PC ins All
- Seite 3 Starfield-Tuning: Szenen und Messungen
- Seite 4 Starfield-Tuning: Szene 1, Vectera und die Tücken beim Benchen
- Seite 5 Starfield-Tuning: Szene 1, Vectera ist ein Mischling
- Seite 6 Starfield-Tuning: Szene 2, CPU-Tod New Atlantis
- Seite 7 Starfield-Tuning: Szene 3, Kein Krawall im All
- Seite 8 Starfield-Tuning: Szene 4 - Piazzi I, der Ritt auf dem Vulkan
- Seite 9 Starfield-Tuning: Szene 5 - Abendstimmung in Akila
- Seite 10 Starfield-Tuning: Finales Tuning und Fazit
- Seite 11 Bildergalerie
Die letzte Szene, die ich mir für das Tuning-Vorhaben ausgesucht habe, ist eine weitere Stadt. Dieses Mal glänzt allerdings nicht futuristische Architektur im mittäglichen Sonnenlicht, wir betreten den rustikalen Space-Western-Charme des Grenzwelt-Städchens Akila City nachts im Schein der Lampen und Lagerfeuer. Die Szene unterscheidet sich nicht nur optisch stark von New Atlantis, Akila City stellt auch andere Anforderungen an meine Hardware. Für unsere Messungen stellen wir den Benchmark-Timer auf 30 Sekunden, betreten das Städtchen durch das mit hübschem Gerümpel verziertem Tor, laufen an der (gescripteten, mit diesem Spielstand also stets anwesenden) Menschenmenge vorbei, bis die Messung kurz vor der Bar endet.
Die Frameraten liegen mit vollen Ultra-Details niedrig, dabei liegt erstaunlich viel Last auf der GPU. Allerdings skaliert die Performance nach dem Setting "Mittel" nur noch sehr wenig, obwohl die Bildqualität beim Wechsel auf "Niedrig" deutlich sichtbar abnimmt. Bei "Niedrig" fährt das System schlussendlich mit Schwung ins CPU-Limit, viel mehr Fps sind an dieser Stelle also generell nicht zu holen.
Immerhin bleiben wir weitestgehend von lästigen Rucklern verschont. Allerdings zeichnet sich ein solcher mit abnehmendem Detailgrad am Ende der Messung ab, je weiter wir in das Prozessorlimit kommen, desto größer wird der Frametime-Ausreißer am Ende der Messung. Wir sollten bei Tuning-Ansätzen also zumindest versuchen, die Grafikkarte nicht allzu sehr zu langweilen und nicht zu viel Leistung auf die CPU verschieben, doch gleichzeitig alles aus dem Prozessor kitzeln, was möglich ist, um zumindest annähernd stabile 60 Fps zu erzielen.
| Preset: | Fps/P1 | CPU load (%, min/avg/max) | CPU max thread load (%, min/avg/max) | CPU clock (MHz, min/avg/max) | CPU Power (Watt, min/avg/max) | GPU load (% min/avg/max) | Time in GPU load limit (%) | GPU clock (MHz, min/avg/max) | GPU power (Watt, min/avg/max) | GPU VRAM usage (GiByte, avg) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ultra, native | 45,3/36,8 Fps | 38/46/54 % | 72/85/97 % | 4.025/4.053/4.100 MHz | 67/78/83 Watt | 87/97/98 % | 57 % | 1.665/1.708/1.740 MHz | 274/292/309 Watt | 6,13 GiByte |
| Ultra, FSR 75 % Scale | 49,2/40,8 Fps | 43/49/57 % | 76/87/97 % | 4.000/4.028/4.050 MHz | 72/82/89 Watt | 76/92/97 % | 10 % | 1.665/1.699/1.740 MHz | 269/286/299 Watt | 5,71 GiByte |
| Optimized (scene), FSR 75 % Scale | 52,2/43,5 Fps | 47/52/58 % | 77/86/96 % | 4.000/4.028/4.050 MHz | 59/83/88 Watt | 67/79/87 % | 0 % | 1.725/1.752/1.755 MHz | 241/268/286 Watt | 5,5 GiByte |
Wir nehmen abermals unsere bereits für eher grafiklastige Umgebungen erarbeiteten Einstellungen als Ausgangsbasis. Diese verhelfen zusammen mit 75 % FSR-Upsampling der Grafikkarte auf die Sprünge, ohne diese mit allzu geringer Last zu wenig zu fordern und in den gelangweilten Dornröschenschlaf zu versetzen. Um der CPU zumindest ein wenig auf die Sprünge zu helfen, setzen wir die NPC-Dichte um eine Stufe von "Hoch" auf "Mittel" herab.
Wir entscheiden uns gegen weitere Maßnahmen, die indirekte Beleuchtung, Reflexionen und Gras- (respektive Geröll-)Dichte zu reduzieren, hat uns schon in New Atlantis nicht retten können und scheint mir mit nur sehr wenig Performance-Gewinn selbst den verhältnismäßig kleinen optischen Verlust nicht wert.
| Preset: | Fps/P1 | CPU load (%, min/avg/max) | CPU max thread load (%, min/avg/max) | CPU clock (MHz, min/avg/max) | CPU Power (Watt, min/avg/max) | GPU load (% min/avg/max) | Time in GPU load limit (%) | GPU clock (MHz, min/avg/max) | GPU power (Watt, min/avg/max) | GPU VRAM usage (GiByte, avg) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ultra, native | 45,3/36,8 Fps | 38/46/54 % | 72/85/97 % | 4.025/4.053/4.100 MHz | 67/78/83 Watt | 87/97/98 % | 57 % | 1.665/1.708/1.740 MHz | 274/292/309 Watt | 6,13 GiByte |
| Ultra, FSR 75 % Scale | 49,2/40,8 Fps | 43/49/57 % | 76/87/97 % | 4.000/4.028/4.050 MHz | 72/82/89 Watt | 76/92/97 % | 10 % | 1.665/1.699/1.740 MHz | 269/286/299 Watt | 5,71 GiByte |
| Optimized (scene), FSR 75 % Scale | 52,2/43,5 Fps | 47/52/58 % | 77/86/96 % | 4.000/4.028/4.050 MHz | 59/83/88 Watt | 67/79/87 % | 0 % | 1.725/1.752/1.755 MHz | 241/268/286 Watt | 5,5 GiByte |
Damit kommen wir zum Ende unserer Szenen und unserer Performance-Eindrücke. Nun haben wir ein breites, festes Erfahrungsfundament, auf das wir setzen können, kennen das Verhalten von Spiel und Hardware bei wechselnden Settings und Lastsituationen gut. Bespielhaft an meinem Privatrechner gesammelt, wollen wir die vielfältigen Eindrücke und Ergebnisse nun noch einmal Revue passieren lassen, ein letztes Mal Hand an die Regler legen und ein finales Tuning-Setting passend für alle Szenen erwählen. Kommen wir zum Ende unserer Weltraum-Tuning-Oddysee.
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Mein niedrigstes war 36 FPS. Wir haben ja fast gleiches System nur dein VRAM taktet noch etwas höher und CPU hat x3D.
Argh, ich seh mein VRAM lief da gar nicht auf 2100 Mhz..
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Wie stellt man eigentlich die Auflösung für den CPU-Bench auf 720p? Ist immer grau. Ich kann nicht glauben, dass ich unter 30 falle. Vielleicht macht mein Ram was aus.
Manchmal habe ich mir einen Textbaustein schon so genau im Kopf zusammengebaut, dass ich vergesse, ihn zu schreiben.
Keine HDD mehr. Das OS liegt auf einer PCI-E-3.0-SSD, das Spiel ist auch auf einer NVME, aber die ist nur via SATA6 angebunden, nicht PCI-E. Dazu sind noch ein paar "normale" SATA-SSDs verbaut.
Ich ergänz das gleich mal. (Und fixe noch ein paar andere Dinge.)
War eigentlich halb so wild, aber ich hätte mir eventuell ein bisschen Auszeit gönnen sollen. Das hat mich wohl ein wenig umgehauen. Ansonsten hab ich's gut überstanden. Und allzu überrascht war ich auch nicht, ich hab mich ja kurz zuvor international mit tausenden anderen gedrängelt...
Gruß,
Phil
Argh, ich seh mein VRAM lief da gar nicht auf 2100 Mhz..
Argh, ich seh mein VRAM lief da gar nicht auf 2100 Mhz..