Starfield-Tuning: Szenen und Messungen
In diesem Artikel
- Seite 1 Starfield-Tuning: Einleitung
- Seite 2 Starfield-Tuning: Mit dem Privat-PC ins All
- Seite 3 Starfield-Tuning: Szenen und Messungen
- Seite 4 Starfield-Tuning: Szene 1, Vectera und die Tücken beim Benchen
- Seite 5 Starfield-Tuning: Szene 1, Vectera ist ein Mischling
- Seite 6 Starfield-Tuning: Szene 2, CPU-Tod New Atlantis
- Seite 7 Starfield-Tuning: Szene 3, Kein Krawall im All
- Seite 8 Starfield-Tuning: Szene 4 - Piazzi I, der Ritt auf dem Vulkan
- Seite 9 Starfield-Tuning: Szene 5 - Abendstimmung in Akila
- Seite 10 Starfield-Tuning: Finales Tuning und Fazit
- Seite 11 Bildergalerie
Bevor wir zu den Szenen und Messwerten kommen, auf die wir unsere Tuning-Tipps basieren, zuerst einige Informationen über meinen Privat-Rechner, der in diesem Fall das Testsystem darstellt. Ich nutze aktuell einen AMD Ryzen 9 3900X, einen bereits etwas betagten Zen-2-Zwölfkerner, 2 × 16 GiByte DDR4-3600-RAM (Dual Rank mit XMP-Profil 17-19-19-39), sowie einer Zotac RTX 3090 Ti Amp Extreme Holoback mit 24 GiByte Grafikspeicher. Eine nette und potente Grafikkarte, allerdings zieht diese unter Volllast auch gute 450 Watt aus der Dose.
Im Sommer erhitzt die dicke RTX 3090 Ti nicht nur meine kleine Bude auf der Sonnenseite zusätzlich auf mindestens tropische Temperaturen, nein sie lässt auch meine CPU in ihrem Saft schmoren. Obwohl der AMD-Prozessor nicht übertaktet ist, anteilig relativ wenig am Gesamtverbrauch beteiligt ist, wird der Hotspot - mit viel heißer Luft der Grafikkarte vortemperiert - in CPU-lastigen Spielen gute 90° heiß. Das mag AMD ja als "okay" beurteilen, ich möchte meine Hardware allerdings nicht dermaßen glühen sehen. Ohne Limit wird es nicht nur in der Bude heiß, es wird außerdem unschön laut, sowohl durch die aufdrehende GPU als auch die nahe dem Hitzetod panisch rotierende Wasserkühlung. Das (teilgedämmte, relativ kleine) Gehäuse ist nicht optimal für solch hitzige Hardware. Ebenso wenig der Stellplatz unterhalb des (Gaming)-Schreibtisches, wo sich die Wärme fleißig staut und noch immer hitzig zurück ins Gehäuse zirkuliert. Aber ich habe privat weder reichlich Raum noch genügend Nerv, daran vor dem nächsten größeren PC-Upgrade etwas zu ändern.
Langer Rede, kleiner Trick: Ich habe simpel und einfach das Powerlimit auf 70 % gesetzt, die maximal erlaubte Temperatur rutscht somit auf 77° Celsius, die Core-Clock habe ich ebenfalls herabgesetzt, um 275 Hertz. Das war's im Grunde. Nun zieht die GPU im schlimmsten Fall um die 330 Watt statt gute 450 aus der Dose, die Abluft wird merklich kühler, die Temperaturen der CPU sinken beträchtlich.
Angeschlossen ist das Ganze an ein 144-Hz-WQHD-Gsync-Display (noch eins von den "echten", inklusive Gsync-Modul), zumindest im Sommer nutze ich privat bei einigen teils sehr leistungshungrigen Titeln, darunter X4 oder etwa Paradox-Strategiespielen ein Framelimit von 60 Fps, wirklich mehr ist nicht nötig und etwa in X4 schwankt die Performance ohne Limit noch viel stärker von Situation zu Situation, Szene zu Szene. Ich habe für private Abenteuer auch für Starfield ein 60-Fps-Framelock genutzt. Ein solches kann durchaus ratsam sein, um die Performance zu glätten. Für diesem Artikel ist es ebenso wie Vsync deaktiviert, wir wollen schließlich freie Performance-Entfaltung. Die Grafikkarte belasse ich allerdings ansonsten auf ihrem Sommer-Setting. Die RTX 3090 Ti taktet demnach etwas niedriger und ist von der Performance wohl ungefähr vergleichbar mit einer RTX 3080 (Ti), RX 68/6900 XT oder RTX 4070.
Ich habe keine klassische HDD, also Magnetfestplatte verbaut, sondern ausschließlich SSDs. Als ich das System damals - vor Jahren - zusammengestellt habe, habe ich bereits weitgehend auf Direct-Storage-Kompatiblität gesetzt, allerdings war Windows 11 damals noch nicht erschienen und der Preis von PCI-E-4.0-SSDs noch unbezahlbar. Den damals angedachten Wechsel auf PCI-E-4.0 und Win 11 habe ich allerdings bis jetzt nicht vollzogen. Der Anreiz war bisher nicht wirklich vorhanden respektive überzeugende Direct-Storage-Titel sind noch nicht erschienen.
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Mein niedrigstes war 36 FPS. Wir haben ja fast gleiches System nur dein VRAM taktet noch etwas höher und CPU hat x3D.
Argh, ich seh mein VRAM lief da gar nicht auf 2100 Mhz..
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Wie stellt man eigentlich die Auflösung für den CPU-Bench auf 720p? Ist immer grau. Ich kann nicht glauben, dass ich unter 30 falle. Vielleicht macht mein Ram was aus.
Manchmal habe ich mir einen Textbaustein schon so genau im Kopf zusammengebaut, dass ich vergesse, ihn zu schreiben.
Keine HDD mehr. Das OS liegt auf einer PCI-E-3.0-SSD, das Spiel ist auch auf einer NVME, aber die ist nur via SATA6 angebunden, nicht PCI-E. Dazu sind noch ein paar "normale" SATA-SSDs verbaut.
Ich ergänz das gleich mal. (Und fixe noch ein paar andere Dinge.)
War eigentlich halb so wild, aber ich hätte mir eventuell ein bisschen Auszeit gönnen sollen. Das hat mich wohl ein wenig umgehauen. Ansonsten hab ich's gut überstanden. Und allzu überrascht war ich auch nicht, ich hab mich ja kurz zuvor international mit tausenden anderen gedrängelt...
Gruß,
Phil
Argh, ich seh mein VRAM lief da gar nicht auf 2100 Mhz..
Argh, ich seh mein VRAM lief da gar nicht auf 2100 Mhz..