Starfield-Tuning: Szene 3, Kein Krawall im All
In diesem Artikel
- Seite 1 Starfield-Tuning: Einleitung
- Seite 2 Starfield-Tuning: Mit dem Privat-PC ins All
- Seite 3 Starfield-Tuning: Szenen und Messungen
- Seite 4 Starfield-Tuning: Szene 1, Vectera und die Tücken beim Benchen
- Seite 5 Starfield-Tuning: Szene 1, Vectera ist ein Mischling
- Seite 6 Starfield-Tuning: Szene 2, CPU-Tod New Atlantis
- Seite 7 Starfield-Tuning: Szene 3, Kein Krawall im All
- Seite 8 Starfield-Tuning: Szene 4 - Piazzi I, der Ritt auf dem Vulkan
- Seite 9 Starfield-Tuning: Szene 5 - Abendstimmung in Akila
- Seite 10 Starfield-Tuning: Finales Tuning und Fazit
- Seite 11 Bildergalerie
Die dritte Szene, die ich mir ausgesucht habe, ist schnell abgehandelt. Wir prüfen den kurzen Ausflug ins All, der in Starfield meist dazu dient, von einem Ort zum anderen Schnellzureisen, den nächsten Wegpunkt im System anzufliegen oder mit dem Schiff mit einigen kleineren Gameplay-Mechaniken Spaß zu haben. Im Grunde ist der Weltraum-Teil von Starfield relativ stark begrenzt, auch wenn Sie theoretisch stundenlang auf einen Planeten zufliegen können, um sich diesem zu nähern. Auch können Sie sich mit Piraten einige Gefechte liefern, selbst NPC-Schiffe ausplündern oder gegnerische Schiffe kapern. Ein bisschen Schleichfahrt im All ist auch drin, so können Sie sich etwa mithilfe stark verringerter Energie auf Ihren Raumschiff-Systemen dicht an Gegnern vorbei pirschen.
Die Szene ist im Orbit von Vectera, hier fliegt zumindest ein wenig Gerümpel im oft reichlich leeren Raum herum. Bei zivilisierteren Systemen treiben sich auch einige NPC-Schiffe herum und in weniger aufrechten Piraten, doch wirklich deutlich unterscheiden sich die Umgebungen nicht. Auch die Performance ähnelt sich verhältnismäßig deutlich. Der ausgeleuchtete, volumetrische Nebel sorgt für recht hohe Grafiklast, angesichts der großen, weiten Leere und der nur wenig komplexen NPC-/Hintergrundberechnungen ist es allerdings bemerkenswert, wie niedrig die Bildraten ausfallen und wie stark die GPU belastet wird. Wir messen 20 Sekunden, ab Sekunde 10 aktivieren wir den Boost - damit überhaupt etwas passiert.
Die Skalierung über die Grafikprofile zeigt mittlerweile Altbekanntes: Setzen wir nur die Settings im Grafikmenü herab, wird die Optik schlechter, die Grafikkarte fängt an, Däumchen zu drehen, die Last wandert auf die CPU, die darauf limitierender Faktor wird. In dieser Szene ist es allerdings vielleicht am auffälligsten. Es gibt generell wenig Grafiklast für die dicke RTX 3090 Ti, wird auch noch diese reduziert, kann sie nicht mehr ordentlich ausgelastet werden. Und dennoch liegt die gemeinsame Leistungsaufnahme von GPU und CPU ähnlich hoch wie bei vollen Ultra-Details mit nativer Auflösung. Ein weiterer Detailverzicht wäre also nicht sehr effizient.
| Preset: | Fps/P1 | CPU load (%, min/avg/max) | CPU max thread load (%, min/avg/max) | CPU clock (MHz, min/avg/max) | CPU Power (Watt, min/avg/max) | GPU load (% min/avg/max) | Time in GPU load limit (%) | GPU clock (MHz, min/avg/max) | GPU power (Watt, min/avg/max) | GPU VRAM usage (GiByte, avg) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ultra, native | 60,1/52,0 Fps | 35/39/43 % | 70/85/94 % | 3.975/4.019/4.150 MHz | 70/77/80 Watt | 97/98/98 % | 100 % | 1.680/1.710/1.725 MHz | 287/298/306 Watt | 5.18 GiByte |
| High, native | 63,9/56,1 Fps | 37/42/59 % | 71/84/95 % | 3.975/4.014/4.175 MHz | 69/78/90 Watt | 95/98/98 % | 96 % | 1.695/1.714/1.740 MHz | 287/299/309 Watt | 4.94 GiByte |
| Medium, native | 68,2/61,2 Fps | 39/43/65 % | 70/84/94 % | 3.975/4.004/4.025 MHz | 70/79/83 Watt | 83/86/89 % | 0 % | 1.710/1.730/1.740 MHz | 266/279/286 Watt | 4.78 GiByte |
| Low, native | 68,3/61,1 Fps | 39/43/45 % | 74/85/96 % | 3.975/4.006/4.075 MHz | 51/79/82 Watt | 74/77/79 % | 0 % | 1.755/1.755/1.755 MHz | 238/245/254 Watt | 4.68 GiByte |
| Ultra, FSR 75 % | 66,7/59,0 Fps | 37/42/44 % | 73/86/94 % | 4.000/4.021/4.025 MHz | 70/77/80 Watt | 91/94/97 % | 1 % | 1.740/1.756/1.770 MHZ | 280/291/299 Watt | 4.98 GiByte |
Was bleibt zu tun? Nicht viel. Tatsächlich bleibt uns im Grunde gar nichts übrig. Zugleich am saubersten und schönsten läuft mein PC in dieser Szene mit Ultra-Details samt 75 % FSR-Upsampling. Das ging schnell. Next!
- Seite 1 Starfield-Tuning: Einleitung
- Seite 2 Starfield-Tuning: Mit dem Privat-PC ins All
- Seite 3 Starfield-Tuning: Szenen und Messungen
- Seite 4 Starfield-Tuning: Szene 1, Vectera und die Tücken beim Benchen
- Seite 5 Starfield-Tuning: Szene 1, Vectera ist ein Mischling
- Seite 6 Starfield-Tuning: Szene 2, CPU-Tod New Atlantis
- Seite 7 Starfield-Tuning: Szene 3, Kein Krawall im All
- Seite 8 Starfield-Tuning: Szene 4 - Piazzi I, der Ritt auf dem Vulkan
- Seite 9 Starfield-Tuning: Szene 5 - Abendstimmung in Akila
- Seite 10 Starfield-Tuning: Finales Tuning und Fazit

Mein niedrigstes war 36 FPS. Wir haben ja fast gleiches System nur dein VRAM taktet noch etwas höher und CPU hat x3D.
Argh, ich seh mein VRAM lief da gar nicht auf 2100 Mhz..
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Wie stellt man eigentlich die Auflösung für den CPU-Bench auf 720p? Ist immer grau. Ich kann nicht glauben, dass ich unter 30 falle. Vielleicht macht mein Ram was aus.
Manchmal habe ich mir einen Textbaustein schon so genau im Kopf zusammengebaut, dass ich vergesse, ihn zu schreiben.
Keine HDD mehr. Das OS liegt auf einer PCI-E-3.0-SSD, das Spiel ist auch auf einer NVME, aber die ist nur via SATA6 angebunden, nicht PCI-E. Dazu sind noch ein paar "normale" SATA-SSDs verbaut.
Ich ergänz das gleich mal. (Und fixe noch ein paar andere Dinge.)
War eigentlich halb so wild, aber ich hätte mir eventuell ein bisschen Auszeit gönnen sollen. Das hat mich wohl ein wenig umgehauen. Ansonsten hab ich's gut überstanden. Und allzu überrascht war ich auch nicht, ich hab mich ja kurz zuvor international mit tausenden anderen gedrängelt...
Gruß,
Phil
Argh, ich seh mein VRAM lief da gar nicht auf 2100 Mhz..
Argh, ich seh mein VRAM lief da gar nicht auf 2100 Mhz..