Starfield Tuning-Tipps - Fps-Schubkraft für strauchelnde Hardware
Starfield ist offiziell erschienen und auch wir haben nun Zugang zu dem neuen Bethesda-Abenteuer, das entdeckungsfreudige Spieler dieses Mal ins All entführt. Die Hardware-Anforderungen sind jedoch recht hoch, insbesondere die Grafikkarte wird gefordert. Jedoch liegt je nach Umgebung sehr unterschiedliche Last auf den Komponenten. Wir prüfen einige dieser Umstände und wie wir unsere Bildraten bestmöglich erhöhen können.
In diesem Artikel
- Seite 1 Starfield-Tuning: Einleitung
- Seite 2 Starfield-Tuning: Mit dem Privat-PC ins All
- Seite 3 Starfield-Tuning: Szenen und Messungen
- Seite 4 Starfield-Tuning: Szene 1, Vectera und die Tücken beim Benchen
- Seite 5 Starfield-Tuning: Szene 1, Vectera ist ein Mischling
- Seite 6 Starfield-Tuning: Szene 2, CPU-Tod New Atlantis
- Seite 7 Starfield-Tuning: Szene 3, Kein Krawall im All
- Seite 8 Starfield-Tuning: Szene 4 - Piazzi I, der Ritt auf dem Vulkan
- Seite 9 Starfield-Tuning: Szene 5 - Abendstimmung in Akila
- Seite 10 Starfield-Tuning: Finales Tuning und Fazit
- Seite 11 Bildergalerie
Starfield lockt erkundungsfreudige Spieler mit schier unendlichen Weiten und einer gewaltigen Anzahl erkundbarer Planeten und Monde. Die betretbaren Planetoiden weisen obendrein oft mehrere unterschiedliche Biome auf, die Sie mit Ihrem selbst gestalteten Schiff und Ihrer NPC-Crew bereisen und auf denen Sie Basen errichten können. Auch wenn eine Vielzahl dieser Planeten mittels zufällig generierter Umgebungen dargestellt werden und der Weltraum-Part eher an ein Mass Effect denn eine Weltraumsimulation wie X4 oder Elite Dangerous erinnert, bietet das jüngste Bethesda-Abenteuer viel Abwechslung.
Obendrein bietet Starfield eine ausgearbeitete Haupt-Story, die Sie an Orte führt, die händisch von Designern mit sichtbarer Hingabe ausgeschmückt wurden sowie eine Vielzahl Nebenquests, sowie Locations, die mittels Environmental Storytelling ihre Geschichte und die des Starfield-Universums erzählen. Wenn Sie näheres zu Spiel, Story und Gameplay-Mechaniken erfahren möchten, legen wir Ihnen den umfangreichen Test der Kollegen der PC Games ans Herz.
Starfield Tuning - Bisweilen sehr hohe Hardware-Anforderungen
Wir wollen uns von hier ab primär um die Technik und die Performance des neuen Bethesda-Abenteuers kümmern. Denn auch wenn Starfield Sie ins All und auf unzählige Planeten entführt, im Kern ist Starfield ein sehr typisches "Bethesda-Game". Sicher nicht ganz unabhängig von Microsofts (Xbox-)Zertifizierungsprozesses, ist Starfield, mit der Übernahme von Zenimax respektive Bethesda, nun auch strukturell unter Microsofts Fittichen, wohl das tatsächlich bug- und fehlerärmste Bethesda-Rollenspiel aller Zeiten. Etwas anderes hätte für den neuen Mutterkonzern wohl aber auch nicht sonderlich gut ausgesehen.
Technisch ist Starfield also durchaus bemerkenswert rund - zumindest für ein Bethesda-RPG. Und unter dieser Berücksichtigung läuft der Titel außerdem geschmeidig. Die Grafik hat obendrein ihre Momente, die Ausleuchtung, Verschattung, das Shading der Materialien sowie der generelle Detailgrad sind gegenüber Bethesdas letztem Einzelspieler-Rollenspiel, Fallout 4, sehr deutlich verbessert worden. Besonders auffällig ist neben der verbesserten, sichtbar komplexeren Materialdarstellung und deren Interaktion mit der (direkten) Beleuchtung die wesentlich detailliertere Landschaftsdarstellung. Diese gewinnt nicht nur durch schicke Texturen, sondern auch durch Geometrie. Die dafür nötigen Polygone werden durch Displacement-Mapping und Tessellation realisiert. Sie schälen Details wie Steine, Geröll, Wurzeln und Äste heraus oder Fugen, Risse und Spalten dreidimensional in die Bodendarstellung hinein.
Die Tessellation ist sicherlich ein Performance-Faktor, allerdings benötigen Materialien im Grunde nur eine einzelne Displacement Map, aus der die Geometrie generiert wird. Gegenüber etwa Parallax Mapping oder tatsächlicher Geometrie in Form von weitaus detaillierteren Meshes für die tatsächliche Landschaft kann allerdings Speicher und im letzten Fall obendrein Verwaltungsaufwand und Streaming-Last gespart werden. (Auf konventionelle Herangehensweisen bezogen, UE5 exklusive). Die Anforderungen an den Grafikspeicher sind in Starfield tatsächlich nicht sonderlich hoch, nahezu jede Karte, die der Grafiklast von Starfield gewachsen ist, kommt mit einer mindestens ausreichenden Speichermenge daher.
Starfield Tuning - Ansatz für unsere Tipps
Viel wichtiger als der Grafikspeicher ist in Starfield sowohl die Grafikkarten-Performance als auch die Leistung der CPU. Die Hardware-Anforderungen sind teils ausgesprochen hoch. Dies ist in Starfield allerdings leichter dahingesagt als aufschlussreich dargelegt - und der sehr hohe Leistungshunger liegt auch nicht durchgehend während des Spielens vor. Starfield ist nicht nur groß, es ist außerdem sehr vielseitig, auch was Lastumstände betrifft. Gute Beispiele für extrem hohe Systemanforderungen sind jedoch sowohl unsere GPU- wie auch CPU-Testszenen, die zumindest annähernd Worst-Case-Charakteristik aufweisen und selbst sehr potente Hardware um Gnade flehen lassen.
Doch ist das Spiel bei Weitem nicht immer dermaßen anspruchsvoll. Um Ihnen - und auch uns - einen besseren Überblick über die Performance in Starfield zu verschaffen, haben wir uns für Tuning-Tipps für eine andere Herangehensweise entschieden. Wir wollen eine breite Ausgangsbasis, einen hohen Erfahrungswert, wenn es um den Tuning-Skill geht. Dazu suchen wir Szenen und Last-Situationen, die dem Spiel etwas gerechter werden, anstatt unsere Grafik- und Prozessortestszenen als Tuning-Basis für diesen Artikel zu nutzen. Es wäre wohl nur eingeschränkt nützlich, diese besonders anspruchsvollen Szenen als Grundlage zu nutzen, die Details massiv anzupassen und darauf im restlichen Spiel unnötig niedrige Qualität "zu genießen". Nur damit es in den eher seltenen, doch besonders harten Szenen flüssig läuft.
Wir wollen also eine etwas breitere, dem eigentlichen Spielen nähere Basis nutzen. Dazu nehmen wir die ersten 20 Spielstunden in den Fokus. Unseren zuständigen Redakteur hat es allerdings ungeplant ins Home-Office verschlagen. Trotz gekrönter Umstände halber ist dieser mehr oder minder wohlauf und hat sich ausgiebig mit Starfield beschäftigen können. Für diesen Artikel steht ihm im Umkehrschluss allerdings nur der eigene Privat-Rechner zur Verfügung. Doch im Grunde entspricht dies nahezu perfekt dem Thema des Artikels.
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- Seite 2 Starfield-Tuning: Mit dem Privat-PC ins All
- Seite 3 Starfield-Tuning: Szenen und Messungen
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Mein niedrigstes war 36 FPS. Wir haben ja fast gleiches System nur dein VRAM taktet noch etwas höher und CPU hat x3D.
Argh, ich seh mein VRAM lief da gar nicht auf 2100 Mhz..
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Wie stellt man eigentlich die Auflösung für den CPU-Bench auf 720p? Ist immer grau. Ich kann nicht glauben, dass ich unter 30 falle. Vielleicht macht mein Ram was aus.
Manchmal habe ich mir einen Textbaustein schon so genau im Kopf zusammengebaut, dass ich vergesse, ihn zu schreiben.
Keine HDD mehr. Das OS liegt auf einer PCI-E-3.0-SSD, das Spiel ist auch auf einer NVME, aber die ist nur via SATA6 angebunden, nicht PCI-E. Dazu sind noch ein paar "normale" SATA-SSDs verbaut.
Ich ergänz das gleich mal. (Und fixe noch ein paar andere Dinge.)
War eigentlich halb so wild, aber ich hätte mir eventuell ein bisschen Auszeit gönnen sollen. Das hat mich wohl ein wenig umgehauen. Ansonsten hab ich's gut überstanden. Und allzu überrascht war ich auch nicht, ich hab mich ja kurz zuvor international mit tausenden anderen gedrängelt...
Gruß,
Phil
Argh, ich seh mein VRAM lief da gar nicht auf 2100 Mhz..
Argh, ich seh mein VRAM lief da gar nicht auf 2100 Mhz..