Geforce GTX 680 im Test: Zusammenfassung und Fazit
Nvidias Geforce GTX 680 auf Basis der Kepler-Architektur im PC-Games-Hardware-Test: Kann sich die GK104-Karte gegen AMDs Radeon HD 7970 behaupten? PC Games Hardware prüft Leistung, Stromverbrauch, Geräuschkulisse, Overclocking-Potenzial und vieles mehr.
Geforce GTX 680 im Test: Zusammenfassung
Trotz des kleineren Chips mit weniger Transistoren und einem "nur" 256 Bit breiten Speicherinterface schlägt die Geforce GTX 680 im Mittel der hier präsentierten Spiele-Benchmarks die Radeon HD 7970 um knapp zehn Prozent - bei geringerer Leistungsaufnahme. Unser traditioneller Leistungsindex der Printausgabe sieht die GTX 680 dagegen um lediglich 8,8 Prozent in Front - ein nur geringer Unterschied.
Wie üblich ist eine solche Durchschnittsbildung von Ausreißern durchsetzt: So fährt die Geforce GTX 680 der Radeon HD 7970 in Dirt 3 - übrigens ein "AMD Gaming Evolved"-Titel - locker davon, während Nvidias Kepler-Karte im einstigen Fermi-Showcase Metro 2033 (gehört zum TWIMTBP-Programm) die Tahiti-XT-Radeon ziehen lassen muss. Im Luxmark, einer Radeon-Domäne, ist die Radeon HD 7970 der Geforce allerdings meilenweit voraus. Das verwundert im ersten Augenblick, doch sollte man sich vor Augen führen, dass der GK104 ein Gaming-Chip ist - das HPC-Monster GK110 erscheint voraussichtlich erst in der zweiten Jahreshälfte. Bei der reinen Tessellationsleistung ist die Geforce GTX 680 ab Unterteilungsfaktor 10 teils deutlich flotter als eine Radeon HD 7970. Letztere ist dafür bei geringeren Faktoren etwas schneller.
Beeindruckend ist die leicht höhere Spiele-Performance der Geforce GTX 680 vor allem in Anbetracht des geringen Energiekonsums. Auch im Leerlauf und im Blu-ray-Betrieb erweist sich die Geforce GTX 680 als sparsamer im Vergleich zur Radeon HD 7970 - einzig bei mehreren Monitoren ist letztere einen Tick besser. Im Desktop-Betrieb sind beide Grafikkarten ähnlich unaufdringlich, unter Last erreicht die Geforce mit 3,5 Sone ein weitaus angenehmeres Resultat als die Radeon HD 7970 (sehr laute 5,9 Sone). Das Übertaktungspotenzial der Geforce liegt mit 1.299/3.550 MHz prozentual ähnlich hoch wie bei einer Radeon HD 7970 - wenngleich bei der GTX 680 tendenziell der Speicherdurchsatz bremst.
Geforce GTX 680 im Test: Fazit
Nvidia ist es mit der Geforce GTX 680 gelungen, die Radeon HD 7970 im Spielemittel bei geringerer Leistungsaufname sowie niedrigerer Lautstärke knapp zu überholen - der geniale Fps-Limiter spart zudem noch mehr Strom. Außerdem überzeugt die Karte mit dem GK104-Chip bei starkem Tessellation-Einsatz, das bekannte FXAA steht nun endlich offiziell via Treiber zur Verfügung und bis zu vier Monitore können ähnlich wie bei Eyefinity angesteuert werden. Hinzu kommen Bonbons wie GPU-PhysX und die Bildqualität (AA/AF) ist auf dem gewohnten, sehr hohen Niveau. Einziger Kritikpunkt ist die vergleichsweise schwache GPGPU-Leistung, aus Spielersicht aber macht die Geforce GTX 680 alles richtig und dementsprechend verlangt Nvidia stolze 499 Euro für die Kepler-Karte (419 zuzüglich MwSt).
Weitere Benchmarks mit mehr Spielen und Grafikkarten sowie zusätzliche Informationen (wie Dual-Monitor- und Blu-ray-Werte) zur Geforce GTX 680 finden Sie in der Ausgabe 05/2012 der PC Games Hardware. Diese erscheint am 04. April 2012; Abonnenten erhalten das Heft in der Regel ein paar Tage früher.
Bildergalerie
In diesem Artikel
- Seite 1 Geforce GTX 680 im Test: Architektur und Spezifikationen
- Seite 2 Geforce GTX 680 im Test: Weitere Architekturdetails
- Seite 3 Geforce GTX 680 im Test: Lautheit und Leistungsaufnahme
- Seite 4 Geforce GTX 680 im Test: Testsystem, Benchmarks und Treiber
- Seite 5 Geforce GTX 680 im Test: Bad Company 2 (DX11)
- Seite 6 Geforce GTX 680 im Test: Battlefield 3 (DX11)
- Seite 7 Geforce GTX 680 im Test: Crysis Warhead (DX10)
- Seite 8 Geforce GTX 680 im Test: Crysis 2 (DX11 + Hi-Res-Textures)
- Seite 9 Geforce GTX 680 im Test: Dirt 3 (DX11)
- Seite 10 Geforce GTX 680 im Test: Dragon Age 2 (DX11)
- Seite 11 Geforce GTX 680 im Test: Mass Effect 2 (DX9 + SGSSAA)
- Seite 12 Geforce GTX 680 im Test: Metro 2033 (DX11)
- Seite 13 Geforce GTX 680 im Test: Serious Sam 3 (DX9)
- Seite 14 Geforce GTX 680 im Test: Starcraft 2 (DX9)
- Seite 15 Geforce GTX 680 im Test: The Elder Scrolls 5 Skyrim (DX9 + Hi-Res-Textures)
- Seite 16 Geforce GTX 680 im Test: Extrem-Benchmarks - mit 2 GiByte VRAM zum Sieg?
- Seite 17 Geforce GTX 680 im Test: Compute-Leistung (Luxmark) und Tessellation (Unigine Heaven)
- Seite 18 Geforce GTX 680 im Test: Turbo, Fps-Limiter und Overclocking
- Seite 19 Geforce GTX 680 im Test: Fps pro Watt in 9 Spielen (Energie-Effizienz)
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Im Moment gibt es eh nichts weiteres zu diskutieren!
Sieht mir eher nach Trolling aus
Ok...
Wann kommt der Treiber der die 7970 wieder um 15-20% schneller macht.Nom Nom 680GTX^^
Er hat gewürfelt, was sonst...
Könnte sich am Ende aber dennoch bewahrheiten, auch wenn ich nicht davon aus gehe, dass das der Fall sein wird. Eher im Bereich 30-35%.
Mehr als 50% sollte man aber auf keinen Fall erwarten. Dazu hat GK104 einfach zu viele GPGPU Maken, die man erst mal ausbügeln muss, und sich eben auf die Perf/W negativ nieder schlägt. GK104 wird dieses Jahr wohl der Effizienteste Gamer-Chip bleiben, es sei denn es kommt noch ein Refresh von Tahiti bzw. GK104 wegen besserer Produktion (Stichwort VCore/Taktraten).