Geforce GTX 560 Ti im Test: Overclocking und Supersampling
Geforce GTX 560 Ti im Test: Für die Geforce GTX 560 wühlte Nvidia in der Mottenkiste und belebt ein Suffix längst vergangener Tage wieder. Was die Geforce GTX 560 Ti sonst noch auszeichnet und ob sich AMDs Radeon HD 6950 fürchten muss, klärt der PCGH-Test.
Quelle: PC Games Hardware
MSI N560GTX Ti Twin Frozr II OC: Test in der PCGH 03/2011 (ab 2. Februar im Handel).
Geforce GTX 560 Ti: Overclocking
Schon die Geforce GTX 460 erwies sich als OC-Monster und wurde von Nvidia auch dahingehend beworben. So liefert Point of View die "Beast"-TGT-Version mit 855 anstelle von 675 MHz Chiptakt aus (+27 Prozent). Wenngleich die Geforce GTX 560 Ti schon mit 822/1.644/2.004 MHz aufläuft, ist bei Standardspannung noch ordentlich Luft nach oben: Unser Modell erreicht 950/1.900/2.300 MHz (+16/15 %). Mit der Spannungskeule bearbeitet (1,15 statt 1,00 Volt), knackt die Geforce GTX 560 Ti die magische 1,0-GHz-Grenze und läuft auch noch mit 1.025/2.050/2.400 MHz (+25/20 %) stabil. 1.050 MHz lassen sich zwar benchen, die Karte stürzt aber regelmäßig ab.
Die Nvidia-Partner haben bereits eigene Designs der Geforce GTX 560 Ti am Start, welche beim OC-Potenzial möglicherweise noch besser abschneiden. MSI nutzt für die N560GTX-Ti Twin Frozr II kurzerhand das potente PCB der N460GTX Hawk und montiert den bekannten Kühler Twin Frozr II darauf. Wir testen die Karte ausführlich als erstes Modell in der PCGH 03/2011, ab 2. Februar im Handel. Kurz vor dem Launch erreichten uns auch die Palit Geforce GTX 560 Ti Sonic und Gainwards GTX 560 Ti Golden Sample. Beide Karten arbeiten ab Werk mit 900/1.800/2.100 MHz (OC +9,5/5 Prozent) und nutzen denselben Kühler. Im Vergleich mit den erfolgreichen GTX-460-Karten haben Palit und Gainward den Kühler stark erweitert: Anstelle eines relativ kompakten Lamellenpakets und nur einem Lüfter sind nun deren zwei anzutreffen. Tests dieser und vieler weiterer Karten bereiten wir derzeit für die PCGH 04/2011 (EVT: 02. März) vor.
Geforce GTX 560 Ti im Test: Supersampling-Antialiasing (SGSSAA)
Oberklasse-Grafikkarten vom Schlage der Radeon HD 6900 und Geforce GTX 500 verfügen über ausreichend Rechenkraft, um schnödes Multisampling-AA gegen hochwertige Supersampling-Glättung einzutauschen. Der Vorteil des Sparse Grid Supersampling Antialiasing (SGSSAA) ist, dass nicht nur Polygonkanten, sondern auch Texturen und Pixelshader bearbeitet werden. Das erhöht nicht nur die Bildruhe, sondern lässt sich auch in eine bessere Texturqualität durch Anpassung des Detaillevels (LOD) ummünzen. Außerdem fallen durch das Oversampling der ganzen Szene "Optimierungen" des Texturfilters optisch weniger ins Gewicht. Kein Wunder, dass das rechenaufwendige SGSSAA von diversen Enthusiasten geschätzt wird. Weitere Informationen zum SGSSAA liefert Ihnen die Ausführung im Test der Radeon HD 5870.
Nachdem auch Nvidia SGSSAA mithilfe eines Tools anbietet, entschlossen wir uns, die Tradition aufleben zu lassen und wieder Supersampling-Benchmarks anzufertigen. Diese beschränken sich auf die Programmierschnittstelle Direct3D9, da AMDs Radeon-Grafikkarten nach wie vor kein SGSSAA unter DX10 und DX11 anbieten (im Gegensatz zu Nvidia). Dafür besitzen Radeon-Karten einen anderen Vorteil: Das Textur-LOD, der Detailgrad der Texturen mit steigender Darstellungstiefe, wird vom Grafiktreiber automatisch dem Supersample-Grad angepasst. Diese Funktion fehlt dem Nvidia-Treiber bislang, allerdings lässt sich das LOD mithilfe des Nvidia Inspectors manuell einstellen. Rechnerisch erlaubt 4x SSAA ein Textur-LOD von -1,0 und 8x SSAA bereits -1,5. Noch tiefere Werte führen zu Unterfilterung (Undersampling), gleichbedeutend mit Flimmern. Wir halten uns in den Benchmarks an die theoretischen Limits.
In diesem Artikel
- Seite 1 Geforce GTX 560 Ti im Test: Architektur und Spezifikationen
- Seite 2 Geforce GTX 560 Ti im Test: Lautheit, Leistungsaufnahme und Temperatur
- Seite 3 Geforce GTX 560 Ti im Test: Testsystem, Benchmarks und Treiber
- Seite 4 Geforce GTX 560 Ti im Test: Benchmark Battlefield Bad Company 2 (DX11)
- Seite 5 Geforce GTX 560 Ti im Test: Benchmark Colin McRae: Dirt 2 (DX11)
- Seite 6 Geforce GTX 560 Ti im Test: Benchmark Crysis Warhead (DX10)
- Seite 7 Geforce GTX 560 Ti im Test: Benchmark Grand Theft Auto 4 (DX9)
- Seite 8 Geforce GTX 560 Ti im Test: Benchmark Metro 2033 (DX10)
- Seite 9 Geforce GTX 560 Ti im Test: Benchmark Starcraft 2 (DX9)
- Seite 10 Geforce GTX 560 Ti im Test: Benchmark World of Warcraft Cataclysm (DX9)
- Seite 11 Geforce GTX 560 Ti im Test: Folding @ Home
- Seite 12 Geforce GTX 560 Ti im Test: Overclocking und Supersampling
- Seite 13 Geforce GTX 560 Ti im Test: Fazit
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ich spiele GTA4 auf max. mit ENB.
Ich möchte euch nur korregieren.
i5 2500K
8Gb ram
560ti 1gb evga
Ich bekomme ohne ENB 60fps rein (Durchschnitt) mit ENB und Carmods 35-40.
Ne, der Logik nach müssten läppische 100MHz ja dann reichen.
Und das ist ja wohl nix