Geforce GTX 560 Ti im Test: Besser als AMDs Radeon HD 6950?
Geforce GTX 560 Ti im Test: Für die Geforce GTX 560 wühlte Nvidia in der Mottenkiste und belebt ein Suffix längst vergangener Tage wieder. Was die Geforce GTX 560 Ti sonst noch auszeichnet und ob sich AMDs Radeon HD 6950 fürchten muss, klärt der PCGH-Test.
Info vorweg: Weitere Benchmarks mit mehr Spielen und Grafikkarten sowie zusätzliche Informationen (wie Dual-Monitor- und Blu-ray-Werte) zur Geforce GTX 560 Ti finden Sie in der Ausgabe 03/2011 der PC Games Hardware. Diese erscheint am 02. Februar 2011.
Mit der Geforce GTX 460 auf Basis des GF104-Chips (PCGH-Test) konnte Nvidia im Sommer 2010 einen beachtlichen Erfolg erzielen: Die Karte bot eine hohe Leistung bei geringem (2D-)Strombedarf, ein leises Referenz-Kühldesign und beachtliches Übertaktungspotenzial. Nach den ersten Fermi-Karten hatte damit kaum einer gerechnet und mittlerweile ist die Geforce GTX 460 laut unserer aktuellen Umfrage die verbreitetste Grafikkarte bei den PCGHX-Usern. Allerdings verschoss Nvidia nicht sämtliches Pulver, denn der GF104-Chip rechnete wie auch der GF100 der GTX 480 nicht im Vollausbau. Was Nvidia mit der Geforce GTX 580 und dem GF110 im November vormachte (PCGH-Test), wird mit der Geforce GTX 560 Ti fortgesetzt: ein Chip im Vollausbau und ein neuer Name.
Das Ti-Suffix steht für "Titanium". Jenes Metall mit dem Elementsymbol "Ti" ist bei gleicher Dicke leichter als Stahl und dennoch stabil. Nvidia strebt die Assoziation mit der Geforce GTX 560 an: Sie soll trotz der kompakten Bauform und dem in Relation zum GF110 kleinen Grafikchip enorm viel Leistung liefern - wir klären im Folgenden, ob das gelingt.
Zuletzt kam das "Ti" bei der Geforce 4 zum Einsatz - je nach Rechenweise wäre die GTX-500-Reihe eine Geforce 11. Nvidia wird wahrscheinlich mehrere Versionen der Geforce GTX 560 auf den Markt bringen und diese durch Suffixe (oder eben ohne Suffix) voneinander abgrenzen - wie üblich bei noch nicht angekündigten Produkten schweigt sich Nvidia aber zu Details aus. Bei der Geforce GTX 460 fehlt die nominelle Angrenzung; die beiden Versionen unterscheiden sich am Speicherausbau und -interface, was für den Kunden wenig transparent ist.
Geforce GTX 560 Ti im Test: Architektur
So wie der GF110 den GF100 beerbt, kommt in der Geforce GTX 560 Ti statt einem GF104 ein GF114 zum Einsatz. Dieser unterscheidet sich technisch nicht von einem GF104, einzig die Anzahl der SIMDs wächst von sieben auf acht. Damit stehen 384 ALUs und 64 TMUs (die FP16-Texturen einem Taktzyklus filtern) bereit. Das Speicherinterface ist wie gehabt 256 Bit breit und wird mit GDDR5-Speicher gekoppelt. Hinsichtlich der Geometrie- und Tessellationleistung macht die Geforce GTX 560 Ti nur einen kleinen Schritt nach vorn: So sind zwei GPCs mit je einem Rasterizer aktiv, allerdings kommt eine achte PME (Polymorph-Engine) hinzu und der GPU-Takt steigt. Die Geforce GTX 560 Ti fährt 822/1.645 MHz (GPU/ALU) auf, was einem Plus von 22 Prozent im Vergleich zur Geforce GTX 460 entspricht. Zusammen mit dem achten SIMD steigt die Arithmetikleistung folglich um stolze 40 Prozent. Rein rechnerisch benötigt eine GTX 460 940/1.880 MHz Chiptakt, um gleichzuziehen. Die Bandbreite dagegen erfährt nur eine Steigerung von rund 11 Prozent. Trotz der deutlich höheren Rechenleistung gibt Nvidia eine TDP von 170 Watt an, nur 10 Watt über der Geforce GTX 460/1G - die Chipspannung bleibt mit 1,0 Volt auf dem Niveau der Geforce GTX 460.
Weitere Details zur grundlegenden Architektur der Fermi-Chips erfahren Sie in unserem Technik-TÜV und einem ergänzenden Artikel.
Geforce GTX 560 Ti im Test: Spezifikationen:
Bildergalerie
In diesem Artikel
- Seite 1 Geforce GTX 560 Ti im Test: Architektur und Spezifikationen
- Seite 2 Geforce GTX 560 Ti im Test: Lautheit, Leistungsaufnahme und Temperatur
- Seite 3 Geforce GTX 560 Ti im Test: Testsystem, Benchmarks und Treiber
- Seite 4 Geforce GTX 560 Ti im Test: Benchmark Battlefield Bad Company 2 (DX11)
- Seite 5 Geforce GTX 560 Ti im Test: Benchmark Colin McRae: Dirt 2 (DX11)
- Seite 6 Geforce GTX 560 Ti im Test: Benchmark Crysis Warhead (DX10)
- Seite 7 Geforce GTX 560 Ti im Test: Benchmark Grand Theft Auto 4 (DX9)
- Seite 8 Geforce GTX 560 Ti im Test: Benchmark Metro 2033 (DX10)
- Seite 9 Geforce GTX 560 Ti im Test: Benchmark Starcraft 2 (DX9)
- Seite 10 Geforce GTX 560 Ti im Test: Benchmark World of Warcraft Cataclysm (DX9)
- Seite 11 Geforce GTX 560 Ti im Test: Folding @ Home
- Seite 12 Geforce GTX 560 Ti im Test: Overclocking und Supersampling
- Seite 13 Geforce GTX 560 Ti im Test: Fazit
- Seite 14 Bildergalerie
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ich spiele GTA4 auf max. mit ENB.
Ich möchte euch nur korregieren.
i5 2500K
8Gb ram
560ti 1gb evga
Ich bekomme ohne ENB 60fps rein (Durchschnitt) mit ENB und Carmods 35-40.
Ne, der Logik nach müssten läppische 100MHz ja dann reichen.
Und das ist ja wohl nix