Geforce GTX 560 Ti im Test: Für die Geforce GTX 560 wühlte Nvidia in der Mottenkiste und belebt ein Suffix längst vergangener Tage wieder. Was die Geforce GTX 560 Ti sonst noch auszeichnet und ob sich AMDs Radeon HD 6950 fürchten muss, klärt der PCGH-Test.
Geforce GTX 560 Ti im Test: Fazit
Für einen von Nvidia vorgesehenen Verkaufspreis von 239 Euro macht die Geforce GTX 560 Ti nichts wirklich falsch, aber dafür viel richtig: Die Leistungsaufnahme bewegt sich im Leerlauf auf einem sehr geringem Niveau, das Übertaktungspotenzial ist hoch und die Lautheit unter Last ist mit nur 1,1 Sone aus 50 Zentimetern exzellent für eine derart flotte Karte - kein anderer Pixelbeschleuniger dieser Klasse erreicht im Referenzdesign eine solche Laufruhe. In unseren Benchmarks sortiert sich die Geforce GTX 560 Ti im Mittel zwischen der Radeon HD 6870 und der Radeon HD 6950 mit 2 GiByte ein (selbst wenn Tessellation im Spiel ist und auch mit Q-Filterung seit dem Catalyst 11.1a). Erst GTX-560-OC-Versionen der Nvidia-Partner werden zur HD 6950 aufschließen können - die ersten 900-MHz-Karten von Palit und Gainward sind bereits im PCGH-Testlabor eingetroffen.
Folgerichtig sieht AMD die bald startende Radeon HD 6950 mit 1 GiByte für rund 230 Euro UVP sowie stark übertaktete Karten des Typs HD 6870 als Gegner vor. Das Referenzdesign der Radeon HD 6950/2G allerdings ist unter Last klar lauter (2,6 Sone), auch hinkt sie hinsichtlich des ausgereiften Feature-Sets (u.a. GPU-Physx vs. Bullet, 3D-Vision vs. HD3D) und der Bildqualität (u.a. HQ-AF, SSAA in allen APIs) der Geforce GTX 560 Ti hinterher. Die Fermi-Karte kann allerdings maximal zwei Bildschirme parallel ansteuern (Radeon: drei oder mehr), beherrscht SGSSAA nur inoffiziell und ohne automatische Textur-LOD-Anpassung. Die Radeon-Riege bietet Supersampling-AA offiziell (nur unter DX9) im Treiber an, justiert das LOD auf einen perfekten Wert und garniert dieses Schmankerl mit einer hohen Ausführungsgeschwindigkeit - mit aktivem SGSSAA ist selbst die HD 6870 meist schneller als Nvidias GTX 560 Ti. Eyefinity außen vor, bietet jedoch die Geforce GTX 560 Ti das derzeit beste Komplettpaket am Markt.
Achtung: Weitere Benchmarks mit mehr Spielen und Grafikkarten sowie zusätzliche Informationen (wie Dual-Monitor- und Blu-ray-Werte) zur Geforce GTX 560 Ti finden Sie in der Ausgabe 03/2011 der PC Games Hardware. Diese erscheint am 02. Februar 2011.
Im PCGH-Preisvergleich sind bereits jetzt zahlreiche GTX-560-Ti-Karten gelistet und die meisten davon lieferbar. Schon für 230 Euro gibt es eine auf 880 bis 900 MHz übertaktete Geforce GTX 560 Ti, nach oben hört die Preisskala derzeit bei der Gigabyte GTX 560 Ti Super Overclock mit 1 GHz Chiptakt ab 270 Euro auf. Radeon-HD-6870-Modelle gibt es für gut 190 Euro, die HD 6950 mit 2 GiByte für 250 Euro und die nach wie vor empfehlenswerte HD 5870 für etwa 210 Euro.
Bildergalerie
In diesem Artikel
- Seite 1 Geforce GTX 560 Ti im Test: Architektur und Spezifikationen
- Seite 2 Geforce GTX 560 Ti im Test: Lautheit, Leistungsaufnahme und Temperatur
- Seite 3 Geforce GTX 560 Ti im Test: Testsystem, Benchmarks und Treiber
- Seite 4 Geforce GTX 560 Ti im Test: Benchmark Battlefield Bad Company 2 (DX11)
- Seite 5 Geforce GTX 560 Ti im Test: Benchmark Colin McRae: Dirt 2 (DX11)
- Seite 6 Geforce GTX 560 Ti im Test: Benchmark Crysis Warhead (DX10)
- Seite 7 Geforce GTX 560 Ti im Test: Benchmark Grand Theft Auto 4 (DX9)
- Seite 8 Geforce GTX 560 Ti im Test: Benchmark Metro 2033 (DX10)
- Seite 9 Geforce GTX 560 Ti im Test: Benchmark Starcraft 2 (DX9)
- Seite 10 Geforce GTX 560 Ti im Test: Benchmark World of Warcraft Cataclysm (DX9)
- Seite 11 Geforce GTX 560 Ti im Test: Folding @ Home
- Seite 12 Geforce GTX 560 Ti im Test: Overclocking und Supersampling
- Seite 13 Geforce GTX 560 Ti im Test: Fazit
- Seite 14 Bildergalerie zu "Geforce GTX 560 Ti im Test: Besser als AMDs Radeon HD 6950? "
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ich spiele GTA4 auf max. mit ENB.
Ich möchte euch nur korregieren.
i5 2500K
8Gb ram
560ti 1gb evga
Ich bekomme ohne ENB 60fps rein (Durchschnitt) mit ENB und Carmods 35-40.
Ne, der Logik nach müssten läppische 100MHz ja dann reichen.
Und das ist ja wohl nix