Fazit und Ausblick auf Arc Battlemage
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Intel Arc holt auf: Fazit
"Dieser Weg wird kein leichter sein": Es war von Anfang an klar, dass ein Newcomer auf dem Gebiet der Grafikkarten nicht über Nacht an AMD und Nvidia herankommen würde. Das angesammelte Know-how und die schieren Arbeitsstunden ergeben einen uneinholbaren Vorteil - aber auch enormes Potenzial für den Herausforderer, sich zu entfalten. Intels ehemaliger Grafik-Chef Raja Koduri gab höchstselbst vor 14 Monaten zu Protokoll, dass der Treiber das Problem, die größte Bremse sei, denn dieser fungiert als Kommunikator zwischen Grafikprozessor und Gaming-Schnittstelle. Seitdem hat Intel bemerkenswerte Schritte gemacht, die Arc-GPUs werden sichtbar besser ausgelastet. Das ist nicht nur an der starken Leistung in neuen Spielen ablesbar, sondern auch daran, dass das Powerlimit öfter ausgenutzt und der Takt gesenkt wird - klare Anzeichen für bessere Auslastung. Die Entwicklung ist somit eindeutig positiv und jeder Gedanke an einen Ausstieg Intels aus dem Grafikgeschäft wirken deplatziert. Um uns selbst zu zitieren: Wenn es jemand schafft, AMD und Nvidia Paroli zu bieten, dann Intel. Dieses Ziel ist zwar insgesamt noch weit entfernt, aber näher denn je. Das Segment bis 300 Euro hat Intel mit Arc bereits aufgemischt - in Sachen Fps pro Transistor und Quadratmillimeter sowie Energie-Effizienz noch weit abgeschlagen, aber der Nachfolger Battlemage klopft schon an die Tür.
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Belastbare Informationen zum Alchemist-Nachfolger Battlemage, welcher als Arc-B-Serie erscheinen wird, sind derzeit nicht zu bekommen. Die ersten Gerüchte nennen ein Performance-Ziel von Faktor 2 gegenüber dem Alchemist-Topmodell, das wir soeben erneut beleuchtet haben. Nehmen wir für den Moment an, dass Intel dieses Ziel erreicht, könnte es die "Arc B770" beim Rasterizing mit der Radeon RX 7800 XT aufnehmen und vielleicht sogar an der Geforce RTX 4070 Super kratzen. Beim Raytracing sind die Aussichten noch rosiger, denn hier bringt bereits Alchemist seine Leistung auf die Straße, sodass Faktor 2 eine Leistung im Dunstkreis einer Radeon RX 7900 XTX oder Geforce RTX 4070 Super bedeuten würde. Wir gehen nicht davon aus, dass Battlemage vor der Jahresmitte 2024 erscheint, dafür ist die Gerüchtelage noch wesentlich zu dürftig. Die Wartezeit ist jedoch gut für das Produkt, denn je länger der Treiber reift, desto besser wird sich Battlemage zum Release machen. Zu lange darf man aber auch nicht warten, um nicht zwischen Radeon RX 8000 und Geforce RTX 5000 unter die Räder zu geraten. Sie sehen, 2024 wird ein spannendes Jahr, das PCGH selbstverständlich live begleiten wird.
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Meine ARC A770 schlägt teilweise aber auch eine 7800XT um 10 bis 15%, einfach ein geiles Ding, wenn es mal von der Leine gelassen wird.
aber wenn bei AMD mit der Vega alle 2-3 Tage ein Bluescreen kommt ist das unbrauchbar als Heimserver der laufen soll.
Daher bleibt im Heimserver weiter der 10600K mit UHD 630 mit bisher ganze 0 Bluescreen seit kauf..
Gleichzeitig darf der 4600G jetzt als Plattform für die ARC 750 herhalten,
funktionert ganz gut also eine AMD CPU mit einer Intel Grafikkarte
Amd mag in sachen Performance bei den Treiber noch besser sein,
aber in sachen Stabilität braucht man schon heute kein AMD mehr kaufen egal ob IGP oder GPU.
Die letzte brauchbare I/GPU von AMD war mit GCN.
(Der Treiber meines Kaverie mit GCN macht viel viel weniger Probleme als der mit VEGA)
Edit:
Compute mit der IGP z.b. Handbrake
Mit einem A10 7870K und dessen IGP geht ein UHD Film in einmal durch,
4600G mit Vega, Error, Error, Error
Meine ARC A770 schlägt teilweise aber auch eine 7800XT um 10 bis 15%, einfach ein geiles Ding, wenn es mal von der Leine gelassen wird.
Meine Karte läuft übertaktet mit 2500Mhz und bringt in Cyberpunk, Hogwarts Legacy und Forspoken für mich gute Leistungen und Bildqualität mit ca. 50 - 70FPS in WQHD. Natürlich nicht alles in den höchsten Einstellungen wenn ich die will greife ich auf meine anderen PC's zurück mit einer 3090 oder 7900XTX.
PS: Hallo Raff, danke für den aufwendigen Test du hast alles richtig gemacht.
Intel hatte vor 10 Jahren sogar schon sehr gute iGPUs. Die HD 2000 und 3000 Serie war echt nicht schlecht. Schnell, effizient - aber am Treibersupport mangelte es und auch an der Weiterentwicklung. Hätte man DAMALS begonnen die Chips in China auch als Desktopgrafikkarten anzubieten und von dortweg Marktanteile zu holen, wär das ganze heute ausgereift. Hat man aber nicht.
Die Treiberabteilung für Spiele war chronisch unterbesetzt (Carmack hat mal Beschrieben, dass dort 2 Leute die (OpenGL) Spieleoptimierung machen, das ist mit AMDs und Nvidias Hundertschaften nicht vergleichbar).
Die Weiterentwicklung der GPUs wurde außerdem dann stark zurückgefahren, denn für Intel war das offensichtlich mehr ein Beiwerk: dadurch wurden alle CPUs von ihnen zu APUs und das ist was die Büropcs wohl brauchten.
Arc ist dann doch wieder ganz was anderes und im Prinzip ein Neustart.
Meine ARC A770 schlägt teilweise aber auch eine 7800XT um 10 bis 15%, einfach ein geiles Ding, wenn es mal von der Leine gelassen wird.
Das Thema Leistungsaufnahme / Performance muß unbedingt gelöst werden. Noch Konkuriert Intel ja nur mit den Einsteiger Karten, was schon richtig schwach ist. Es kann nur besser werden. Ich denke mit der nächsten Gen geht es weiter vorwärst.