Rasterizing-Benchmarks
In diesem Artikel
Welche Grafikkarte zwischen 500 und 900 Euro ist die beste? Das klären wir im Folgenden anhand von zahlreichen Benchmarks, die Sie in diesem Umfang nirgendwo anders finden werden. Sowohl die 20 Rasterizing- als auch die 10 Raytracing-Benchmarks sind brandneu und liefern hoch spannende Ergebnisse, damit Sie eine fundierte Kaufentscheidung treffen können. Alle Details zu den neuen Benchmarks und den Überlegungen dahinter liefern wir in einem separaten Artikel und Video nach. Bis dahin wünschen wir viel Spaß mit den Ergebnissen aktueller Gaming-Grafikkarten - egal, ob Sie derzeit selbst eine GPU suchen, oder einfach nur wissen möchten, welche Karten in neuen Spielen die Kühlerhaube vorn haben.
| PCGH GPU Benchmarks 2024 | Engine | API | Version (Platform) | Benchmark Sequence |
|---|---|---|---|---|
| A Plague Tale: Requiem | Zouna Engine | DirectX 12 | v1.6.0 (GOG) | „Docks” |
| Alan Wake 2 | Northlight Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Epic) | „Nightingale” |
| Assassin's Creed Mirage | Anvil Next Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Ubi) | „New Dawn” |
| Atlas Fallen | Fledge Engine | Vulkan | Stets aktuell (Steam) | „Surfin” |
| Baldur's Gate 3 | Divinity 4.0 Engine | Vulkan | v4.1.1 (GOG) | „Putrid Bog” |
| Call of Duty: Modern Warfare 3 | IW 9 Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Battle.net) | „Dam” |
| Counter-Strike 2 | Source 2 Engine | DirectX 11 | Stets aktuell (Steam) | „Ancient Smoke” |
| Cyberpunk 2077 | RED Engine 4 | DirectX 12 | v2.02 (GOG) | „Dog Days” |
| Dead Space (2023) | Frostbite Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Crash” |
| F1 23 | EGO Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Azerbaijan” |
| Forspoken | Luminous Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Rabbit Hole” |
| Forza Horizon 5 | Forzatech Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Pitfall!” |
| Immortals of Aveum | Unreal Engine 5.1.1 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Palathon” |
| Jagged Alliance 3 | In-house-Engine | DirectX 12 | v1.3.0 (GOG) | „Predator” |
| Ratchet & Clank: Rift Apart | Insomniac Engine 4.0 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Rooftops” |
| Resident Evil 4 (2023) | REngine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Collapse” |
| Sons of the Forest | Unity Engine | DirectX 11 | Stets aktuell (Steam) | „Waterfall” |
| Star Wars Jedi: Survivor | Unreal Engine 4.27 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Particle Rift” |
| Starfield | Creation Engine 2 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Outer Wilds” |
| The Last of Us Part I | In-house-Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „City Hall” |
GPU-Benchmarks: PCGH-Basics
Was wir auch testen, jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung, Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens 12 Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte für den regulären Leistungsindex. Da die GPU-Taktrate ein und derselben Karte während der Tests stark unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapFrameX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 2.400 und 2.600 MHz, führt das zur Angabe von "~2,50 GHz". Bei RX-7000-Grafikkarten geben wir den Takt der Shader-Domäne an, da diese von den Messtools protokolliert wird. Wer sich für den Takt des Front-Ends und weitere Parameter interessiert, benötigt das Programm Hwinfo, welches auch wir für ergänzende Betrachtungen verwenden.
Das Testsystem für die GPU-Benchmarks 2024 ist brandneu und basiert nach langem Abwägen erneut auf Intel-Hardware. Zwar führt AMD mit den X3D-Prozessoren bärenstarke und vor allem effiziente Lösungen für Gaming-PCs, wir halten jedoch stets nach dem schnellsten Unterbau Ausschau. In aufwendigen Evaluierungsmessungen, bei denen die möglichen Testsysteme von AMD und Intel händisch ans Limit getrieben wurden, setzte sich Intel knapp in Front. Zwar gibt es deutliche Ausreißer in beide Richtungen, in den meisten Fällen erzielt ein optimierter Intel-Unterbau jedoch die bessere Gaming-Leistung. Diese Robustheit lässt uns über die im Vergleich miserable Energie-Effizienz hinwegsehen. Ziel jedes PCGH-GPU-Testsystems ist es, selbst die schnellsten Grafikkarten bestmöglich auszulasten - und genau das erreichen wir mit dem bis auf das letzte Subtiming optimierten Z790-System. Alle Details zum Rechner entnehmen Sie der Tabelle.
Quelle: PC Games Hardware
Das PCGH-Grafikkarten-Testsystem für 2024: Dank aufwendiger Handoptimierung pfeilschnell und eine exzellente Elektroheizung.
Resizable BAR (rBAR) alias Smart Access Memory (SAM) ist mittlerweile breitflächig sowohl auf AMD- als auch Intel-Plattformen verfügbar, weshalb wir Grafikkarten standardmäßig mit SAM/rBAR testen. Bei den Grafikkarten-Benchmarks 2024 und deren neuem Unterbau mit Core i9-13900KS machen wir selbstverständlich keine Ausnahme, das Effizienz-Feature bleibt aktiv. Weitere Informationen zu den Auswirkungen von SAM auf Radeon-Grafikkarten und rBAR auf Geforce-Grafikkarten entnehmen Sie den verlinkten Artikeln.
| Prozessor | Intel Core i9-13900KS (8 P-Cores + SMT, keine E-Cores) |
|---|---|
| Prozessor-Settings | OC @ 5,7 GHz via Multiplikator, Uncore/Cache @ 5,1 GHz |
| Mainboard | MSI Z790 Carbon Wifi (PCI-Express-5.0-fähig, rBAR/SAM an) |
| Arbeitsspeicher | 32 GiB Patriot Viper Xtreme 5 RGB (PVXR532G80C38K) |
| RAM-Takt & -timings | DDR5-7600 (32-44-44-28, 2T) inklusive Tertiär-Timing-Tuning |
| Datenträger 1 | Lexar NM800 Pro 2TB (NVMe/PCIe 4.0 x4) |
| Datenträger 2 | Aorus Gen4 SSD 2TB (NVMe/PCIe 4.0 x4) |
| Netzteil | FSP Hydro Ti Pro 1000W (VIP-Edition) |
| Kühlsystem | Alphacool Eisblock + Nexxos ST30 + Eisstation |
Spiele-Benchmarks: Rasterizing
Für den Test und Vergleich der Grafikkarten zwischen 500 und 900 Euro präsentieren wir Ihnen alle Messwerte in unseren vier Standard-Auflösungen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD. Standardmäßig eingeblendet ist WQHD/1440p, das den optimalen Kompromiss aus Leistung und Qualität darstellt und perfekt zu den getesteten Grafikkarten passt. Falls Sie die anderen Auflösungen sehen möchten, können Sie diese in jedem Spiel links im grauen Drop-down-Menü an- oder abwählen.
In den Benchmarks finden sich alle aktuellen Grafikkarten zwischen rund 500 und 2.000 Euro, damit die Leistungsabstände der günstigen zu den teuren Modellen optimal ersichtlich sind. Zwecks optimaler Erkennbarkeit haben wir die Modelle zwischen 500 und 900 Euro blau hervorgehoben; die übrigen Grafikkarten sind allesamt teurer. Damit genug der Vorrede, kommen wir endlich zur Leistung:
Je nach Titel kann mal AMD und mal Nvidia seine Architektur am besten in Szene setzen. Eine Sache haben die getesteten Gaming-Grafikkarten jedoch gemein: Sie liefern genügend Leistung für flüssiges 1440p-Gaming. Das gilt im Falle der Radeon RX 7900 XT und Geforce RTX 4070 Ti auch für Ultrawide-QHD, was man von Grafikkarten jenseits der 800-Euro-Marke durchaus erwarten kann. Zwischen 550 und 600 Euro dominiert AMD das Geschehen, sowohl die Radeon RX 7800 XT als auch die Radeon RX 7900 GRE haben Nvidias Geforce RTX 4070 in den allermeisten Spielen im Griff. Vergleicht man die beiden circa 600 Euro kostenden Modelle 7900 GRE und RTX 4070, sieht die Geforce nur selten Land - umso bitterer ist, dass die "Golden Rabbit Edition" nur über Umwege erwerbbar ist.
Dank der Masse von 20 Spielen werden Ausreißer zwar geglättet, dennoch möchten wir zweien ein paar Worte widmen. Da wäre Alan Wake 2 zu nennen, das mit enorm hohem Anspruch auffällig und auf den meisten Grafikkarten erst mit Upscaling genießbar ist - obwohl wir in diesem Fall ohne Raytracing testen. Auch Jagged Alliance 3 fällt aus dem Rahmen, wenn auch anders. Das Strategiespiel läuft auf Arc und Geforce vergleichbar gut, schmeckt Radeon-GPUs jedoch nicht besonders. Hier steckt eine Vorschau auf den kommenden Vergleich der Mittelklasse-Grafikkarten: Erstmals flossen in die Aufstellung des PCGH-Leistungsindex nicht nur Performance-Werte von AMD Radeon und Nvidia Geforce ein, sondern auch Intel Arc. Wenn zwei von drei Architekturen vergleichbar laufen, wird besonders deutlich, wo der Ausreißer liegt. Mehr zu diesem spannenden Thema lesen Sie bald in der Kaufberatung GPUs zwischen 200 und 500 Euro.
Leistungsindex Rasterizing: Gesamt & 4 Auflösungen
Wie groß sind die Leistungsunterschiede zwischen den Grafikkarten beim Rasterizing? Diese Frage beantworten wir, wie immer, anhand von fünf Leistungsindizes: dem Gesamtwert sowie den Einzel-Indizes der vier Auflösungen. Der Gesamtwert (Overall) ist bekannt als PCGH-Leistungsindex und verrechnet die vier Test-Auflösungen zu je 25 Prozent; es findet keine Gewichtung statt - wohl aber eine vorherige Normierung der Fps-Werte, damit große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine. Die teilnehmenden Grafikkarten sind dieselben wie bei den Benchmarks oben.
Gegenüber dem vorherigen PCGH-Leistungsindex trennt sich das Grafikkarten-Feld noch etwas weiter auf und Radeon-Grafikkarten können sich ein wenig besser in Szene setzen. Die Unterschiede sind aber nicht weltbewegend, da sowohl AMD als auch Nvidia Treiberpflege betrieben haben und ihre aktuellen GPU-Architekturen somit besser auslasten können als vor einem Jahr. Mit anderen Worten: Sie erhalten nun etwas mehr Leistung fürs Geld. Auf der Suche nach der schnellsten Rasterizing-Grafikkarte um 800 Euro führt kein Weg an der Radeon RX 7900 XT vorbei, die Geforce RTX 4070 Ti wird um durchschnittlich 12 Prozent abgehängt. Auch um 600 Euro ist die Sache klar: Bereits die Radeon RX 7800 XT kann die Geforce RTX 4070 um 6 Prozent schlagen und die RX 7900 GRE legt noch eine große Schippe obendrauf. Durchmarsch für AMD - ob das auch beim Raytracing gilt, erfahren Sie auf der folgenden Seite.

Nimm jeweils 66% pro Achse.
Erstmal sieht das schon spitze aus so. Dazu kommt die 4070ti sogar noch recht gut zurecht, was ich nicht gedacht hätte.
Probiert wurden Alan Wake 2, The Last of us (weil neu für mich), Dead Space Remake, alles maxed out.
Klar Alan Wake mit DLSS B + FG, aber spielbar. Oder The Last of us auch nur mit 40+ Frames in aufwendigen Szenen, aber auch gut spielbar (weiterhin besser als auf den Konsolen).
Mit optimierten Settings (gut möglich auch mal "nur" Mittel reicht eine 4070ti Locker erstmal, auch für 4k).
Was hilft der größere Speicher, wenn eh schon die Leistung zu schwach ist.
Siehe Desordre, Cyberpunk, Alan Wake 2, Avatar(in grenzen).
Dazu wird hier zu Avatar geschrieben, das die 12GB problematisch seien (schon in WQHD), aber im Avatar Thread wird durch PCGH Mitarbeiter geschrieben das eine AMD GPU mit 12GB für WQHD ausreichend sei... Sofern kein Videoaufnahmeprogramm mitläuft.
Wenn die 4070 oft bis zu 100 Watt weniger braucht, als das Konkurrenzprodukt 7800XT in derselben klasse das mit dem Fakt das Raytracing um einiges flotter ist mit gleichzeitig niedrigerem verbrauch? 😂 Das DLSS besser aussieht erwähnen wir gar nicht erst, wie [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] schon gesagt hat, wenn DLSS Balanced besser aussieht, als FSR Qualität wo kann man dann von objektiven vergleich sprechen? Das bringt die 4070 in eine ganz andere klasse. Zumal Fsr auch im Qualitätsmodus flimmert und DLSS selbst im Performancemodus das geglättet bekommt.
Irgendwie kann man eh keinem mehr glauben heutzutage muss die scheiße echt selber testen das man auf einen grünen Zweig kommt.
In welchen Sphären schwebst du denn??
Nimm jeweils 66% pro Achse.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
MfG
Raff