RTX 4060 Ti 16GB im Test: Gaming-Benchmarks
Was wäre ein Test ohne Benchmarks? Wir beginnen traditionell mit dem Rasterizing. So schlägt sich die Geforce RTX 4060 Ti 16GB in populären Spielen.
In diesem Artikel
Wie schlägt sich Nvidias Geforce RTX 4060 Ti 16GB in traditionellen Spielen und bei modernen Raytracing-Krachern? Um diese Frage zu beantworten, haben wir die Mittelklasse-Grafikkarte durch zahlreiche Benchmarks gescheucht. Da immer wieder Fragen aufkommen, wie aktuell die von uns gezeigten Daten sind: vollständig aktuell. Wir vermischen grundsätzlich keine veralteten mit neuen Daten. Ständige Nachmessungen stellen sicher, dass die Ergebnisse aktuell und korrekt sind.
Quelle: PC Games Hardware
Unsere Testkarte ist eine MSI Geforce RTX 4060 Ti Gaming X Slim 16G, welche wir mit freundlicher Unterstützung von www.zed-up.de erhalten haben.
Benchmark-Vorwort: 8 GiByte Speicher im Jahr 2023
Dieser Artikel schließt an die vorherigen PCGH-Tests und -Analysen des Jahres an. Neben den Reviews der Radeon RX 7600 und Geforce RTX 4060 Ti 8GB liefern Ihnen die Tests der Geforce RTX 3060 8GB, Geforce RTX 3060 Ti GDDR6X und der Intel Arc-Nachtest weitergehende Informationen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Frage, inwieweit 8 GiByte VRAM im Jahr 2023 noch genügen. Wir gehen die damit verbundenen Nebenwirkungen nicht in der gleichen Tiefe erneut durch, sondern legen Ihnen die verlinkten Artikel und unser neues Video ans Herz. Die wichtigste Information beim Thema VRAM lautet: Nvidia-Grafikkarten weisen die beste Speicherverwaltung auf, Mangelsymptome werden so gut es geht hinausgezögert. Diese Tatsache zeigt sich in jeder VRAM-fokussierten Messreihe aufs Neue.
Wenn Arc mit 8 GiByte die Grundlinie darstellt, entspricht eine Radeon einer 8,5-GiByte-Grafikkarte und Nvidia einem 9-GiByte-Modell - stets auf die Standfestigkeit bei hoher Speicherlast bezogen. Das bedeutet, dass Nvidia zwar das Beste aus der gegebenen Kapazität holt, das Unvermeidliche aber nur hinauszögern kann. 8-GiByte-Grafikkarten jeder Art sind nicht mehr in der Lage, moderne Spiele mit maximalen Details darzustellen, ohne Probleme zu bekommen. Somit passt diese Kapazität noch zu Grafikkarten um 200 Euro, aber nicht zu den Möglichkeiten der 300-Euro-Klasse und besser. Die Geforce RTX 4060 Ti 16GB hat keines dieser Probleme, 16 GiByte sind in praxisnahen Einstellungen "unfüllbar" und somit zukunftssicher.
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Geforce RTX 4060 Ti 16GB: Spiele-Benchmarks
Für den Test der Geforce RTX 4060 Ti 16GB präsentieren wir Ihnen alle Messwerte in unseren vier Standard-Auflösungen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD. Sie können wie gehabt in jedem der 20 Spiele die Auflösungen links im grauen Drop-down-Menü auswählen. Standardmäßig eingeblendet ist Full HD (1.920 × 1.080 Pixel), welches Nvidia als primäres Einsatzgebiet für die RTX 4060 Ti bewirbt und was wir als sinnvoll erachten. Beachten Sie, dass Sie in jedem Benchmark weitere Grafikkarten dazu klicken können, welche wir zugunsten der Übersicht ausgeblendet haben. Damit genug der Vorrede - kommen wir nun endlich zur Gaming-Leistung der Geforce RTX 4060 Ti 16GB:
Die von uns verwendete Geforce RTX 4060 Ti 16GB erreicht im Mittel über alle Spiele und Auflösungen einen um rund 20 MHz geringeren GPU-Boost als die Vergleichskarte, eine Nvidia RTX 4060 Ti 8GB Founders Edition. Dies führt zum gezeigten Bild: Genügen 8 GiByte Speicher aus, liegen die Karten auf Augenhöhe - bei identischem Takt wären auch die Bildraten identisch. Das kleine Taktplus führt aber dazu, dass die 8-GiByte-Variante in vielen Fällen minimal schneller rendert, aber niemals nennenswert. Allerdings gibt es Fälle, bei denen die 16-GiByte-Karte deutlich führt, und zwar ausschließlich dank ihres größeren Speichers. Diese Spiele - Forza Horizon 5, Sniper Elite 5, Doom Eternal (ab WQHD) sowie Uncharted 4 (ab Ultra HD) - haben wir an den Anfang des Benchmark-Sets gestellt. In diesen Grenzfällen muss die RTX 4060 Ti 8GB einige Daten über den PCI-Express in den Hauptspeicher auslagern, was Leistung kostet.
Geforce RTX 4060 Ti 16GB im Leistungsindex
Wo landet die Geforce RTX 4060 Ti 16GB im Grafikkarten-Vergleich? Diese Frage beantworten wir anhand von fünf Indizes: dem Gesamtwert sowie den Einzel-Indizes der vier Auflösungen. Der Gesamtwert (Overall) ist bekannt als PCGH-Leistungsindex und verrechnet die vier Test-Auflösungen zu je 25 Prozent; es findet keine Gewichtung statt - wohl aber eine vorherige Normierung der Fps-Werte, damit große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine. Die teilnehmenden Grafikkarten sind dieselben wie bei den Benchmarks oben. Wir beginnen traditionell mit dem Rasterizing:
Der Leistungsindex unterstreicht wenig überraschend, was sich in den einzelnen Spielen beobachten lässt: Geforce RTX 4060 Ti 8GB und Geforce RTX 4060 Ti 16GB sind in den allermeisten Spielen und Einstellungen gleich schnell. Die oben erläuterten Ausreißer, bei denen sich der verdoppelte Speicher positiv auswirkt, bringen dem großen Modell die Führung ein. Deutlichere Unterschiede sind bei kommenden Spielen oder speicherlastigeren Einstellungen zu beobachten, wie im Artikel RTX 4060 Ti 16GB vs. RTX 4060 Ti 8GB: Wo sich 16 GiByte zweifelsfrei lohnen - Test mit 11 Spielen dargestellt. Die "große" Karte beweist somit erneut, dass der zusätzliche Speicher Vorteile bringt und dass sie das bessere Modell ist - doch der damit einhergehende Aufpreis bringt der Karte ganz andere Probleme ein.
Diese Probleme lauten Radeon RX 6800 und Radeon RX 6800 XT. Beide AMD-Grafikkarten bieten ebenfalls 16 GiByte Speicher und bedienen vergleichbare Preisbereiche: Eine RX 6800 ist derzeit ab 480 Euro erhältlich, eine RX 6800 XT ab 530 Euro. Letztere ist somit genauso teuer wie eine Geforce RTX 4060 Ti 16GB - und beim Rasterizing signifikant schneller. Im Gesamt-Ranking liegt die RX 6800 um 13 Prozent vor der RTX 4060 Ti 16GB, die RX 6800 XT sogar um 35 Prozent. Damit endet jede Diskussion, die RTX 4060 Ti 16GB ist in dieser Disziplin chancenlos gegen die AMD-Angebote. Ein ergänzender Blick auf die Auflösungsskalierung:
Die Anzahl der Pixel und somit die Größe der Bildpuffer spielt eine wichtige Rolle für die relative Leistung. Hohe Auflösungen führen öfter zu einem Überlauf des Caches und somit zu vielen Speicher-Zugriffen. Letztere gehen speziell bei einer Geforce RTX 4060 Ti relativ langsam vonstatten, was zur abgebildeten Skalierung führt. Die Radeon RX 6800 & XT stecken die höhere Datenlast aufgrund des größeren Caches (128 MiB Level 3) sowie der knapp doppelt so hohen Speichertransferrate besser weg. Ob all das auch beim Raytracing gilt, erfahren Sie auf der folgenden Seite.

Mal ging der Monitor beim starten des Computers nicht an. Dann stürzte wieder das System ab.
Ich spiele den MSFS über Oculus Rift und da läuft seit Jahren gar nichts. Und wenn ich Videos schneide, dann greife ich sowieso zu einer gleich teuren Nvidia, weil diese einfach viel besser geeignet sind.
Es ist mir egal, ob du AMD super findest. Es ist mir auch egal, welche Grafikkarte von welcher Firma in meinem Rechner ist.
AMD hat sich einfach bei mir nicht bewährt. Nach 1 Woche habe ich beide Grafikkarten wieder in die Retoure gegeben. Ein drittes Mal bestelle ich mir eine AMD Karte nicht mehr.
Mal ging der Monitor beim starten des Computers nicht an. Dann stürzte wieder das System ab.
Ich spiele den MSFS über Oculus Rift und da läuft seit Jahren gar nichts. Und wenn ich Videos schneide, dann greife ich sowieso zu einer gleich teuren Nvidia, weil diese einfach viel besser geeignet sind.
Es ist mir egal, ob du AMD super findest. Es ist mir auch egal, welche Grafikkarte von welcher Firma in meinem Rechner ist.
AMD hat sich einfach bei mir nicht bewährt. Nach 1 Woche habe ich beide Grafikkarten wieder in die Retoure gegeben. Ein drittes Mal bestelle ich mir eine AMD Karte nicht mehr.
Wer einfach nur die bekanntesten Spiele zockt, und sonst keine Ansprüche hat, den reicht eine Radeon. Dafür ist die gut.
Also wirklich gearbeitet (z.B. gerendert) hast du mit einer AMD-Karte also noch nicht? Weil ich lese von dir keine Konkreten Beispiele, sondern mehr oder weniger immer nur die gleichen Sätze mit AMD-Gebashe.
Wie gesagt, unter Cinema 4D und Adobe After Effects arbeitet z.B. meine Karte mit 2 Monitoren einwandfrei. Videobearbeitung mit welcher Software?
Wenn du schon so Sätze raushaust und dich immer wiederholst, dann werde doch bitte auch mal konkreter.
Nenne aber mal einen WQHD Monitor, oder ein System mit mehreren Monitoren, dein eigen, dann sind bei mir die Probleme nur so hervorgesprudelt.
Videobearbeitung ist schlecht. VR mit Oculus Rif oder andere Headsets ist schlecht.
Wer einfach nur die bekanntesten Spiele zockt, und sonst keine Ansprüche hat, den reicht eine Radeon. Dafür ist die gut.