Intel Arc A770: 8 GiByte gegen 16 GiByte im Test inklusive Preis-Leistungs-Analyse [Update]
Sie haben sich für eine Arc-Grafikkarte entschieden, wissen aber noch nicht, welches Modell es werden soll? Kein Problem: In diesem Artikel erfahren Sie, was eine Arc A770 16GB von einer Arc A770 8GB unterscheidet, wie eine Arc A750 daneben abschneidet und welche Alternativen es von AMD und Nvidia gibt.
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Aktualisierung: Passend zum Thema Intel Arc haben wir ein Video veröffentlicht. Hier der dazu passende Beschreibungstext: "Sie haben sich für eine Arc-Grafikkarte entschieden, wissen aber noch nicht, welches Modell es werden soll? Kein Problem: In diesem Artikel erfahren Sie, was eine Arc A770 16GB von einer Arc A770 8GB unterscheidet, wie eine Arc A750 daneben abschneidet und welche Alternativen es von AMD und Nvidia gibt."
"AMD Radeon oder Nvidia Geforce?": Diese Frage ist nicht mehr aktuell, zumindest im Preisbereich zwischen 250 und 400 Euro. Wer hier nach einer neuen Grafikkarte zum Spielen Ausschau hält, hat eine dritte Option: Intel Arc. Der Prozessor-Gigant hat in den letzten Monaten viel dafür getan, um sein noch junges Grafikkarten-Portfolio konkurrenzfähig zu machen. Wie wir in vorangegangenen Artikeln erläutern, stellt eine Arc-Grafikkarte dank vieler Treiber-Updates und einer Preissenkung eine valide Option in der GPU-Mittelklasse dar. Doch welches Modell ist optimal? Diese Frage beantworten wir in diesem Artikel. Zum Vergleich angetreten sind nicht nur die drei Arc-Versionen A770 16GB, A770 8GB und A750 8GB, sondern natürlich auch diverse Radeon- und Geforce-Grafikkarten.
Dieser Artikel ist der dritte Teil einer neuen Serie zu Arc-Grafikkarten. Im ersten Teil beschäftigten wir uns unter anderem mit der Spiele-Kompatibilität des Intel-Treibers im Jahr 2023. Im zweiten Teil unterzogen wir die Arc-Grafikkarten einem umfassenden Nachtest, mit Benchmarks von DirectX 9 bis hin zu aktuellem Raytracing. Teil 3 - was Sie gerade lesen - rundet die Betrachtung mit dem Vergleich der A770 16GB und A770 8GB ab.
Intel Arc: Marktübersicht
Intel ist neu am Grafikkartenmarkt und muss sich seine Sporen erst verdienen. Nicht nur die Kunden, sondern auch potenzielle Partner sind zurückhaltend, die Auswahl an Arc-Grafikkarten ist noch überschaubar - gerade in Deutschland. Während in anderen Märkten beispielsweise der Hersteller Gunnir mit Arc-Grafikkarten vertreten ist, fehlt hierzulande jede Spur. Die großen Marken, welche bei AMD und Nvidia mit ihren Eigendesigns den Markt dominieren, fallen mit besonderer Zurückhaltung auf. Sieht man von einer MSI-Variante der Arc A380 ab, die anscheinend nur in China verfügbar ist, hat keiner der großen Player eigene Arc-Designs veröffentlicht. Das hat auch etwas Gutes: Wer sich für eine A770, A750 oder A380 interessiert, muss sich nur zwischen wenigen Optionen entscheiden. Das Zwischenmodell Arc A580, von Intel noch 2022 in Aussicht gestellt, lässt unterdessen weiter auf sich warten und wird laut unserer Einschätzung nicht mehr erscheinen. Wir vermuten, dass Intel das 5er-Modell erst mit dem in einigen Monaten anstehenden Alchemist-Refresh veröffentlichen wird - sofern die kürzlich geleakte Roadmap authentisch ist.
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Wer jetzt eine Arc-Grafikkarte zum Spielen kaufen möchte, hat im Grunde nur drei Hersteller zur Wahl: Acer, Asrock und Intel. Etwas Würze bekommt die Angelegenheit dadurch, dass nicht alle drei Hersteller die gleichen Modelle anbieten. Fangen wir oben an, beim Arc-Topmodell A770 16GB. Bislang wird dieses nur von Intel selbst sowie dem Grafikkarten-Neuling Acer angeboten. Die Acer A770 Predator Bifrost OC ist das einzige Modell, das 16 GiByte und eine werkseitige Übertaktung (erreicht durch ein erhöhtes Powerlimit) kombiniert, während die Intel A770 Limited Edition schlicht und ergreifend die Referenzkarte darstellt. Beiden Modellen gemein ist nicht nur die Speichermenge von 16 GiByte, sondern auch der daran gekoppelte Speichertakt von 2.187 MHz oder 17,5 Gigatransfers pro Sekunde. Schnellere Arc-Grafikkarten existieren derzeit nicht.
Laut Intel dürfen die Board-Partner bei der Arc A770 und dem kleineren Modell A750 entscheiden, welche Speicherkonfiguration sie verwenden: 16 GiByte mit 17,5 GT/s oder 8 GiByte mit 16 GT/s. Letzteres ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal; 8-GiByte-Modelle weisen nicht nur den halben Speicher auf, sondern arbeiten auch mit einer von 560 auf 512 GByte/s reduzierten Transferrate. Eine echte Wahl haben Interessenten nicht, denn es gibt momentan nur eine Grafikkarte, welche die Merkmale "A770" und "8 GiByte" vereint: die Asrock A770 Phantom Gaming D 8GB OC. Eine Arc A750 mit 16 GiByte existiert indes nicht, hier haben Sie die Wahl zwischen der Intel Arc A750 Limited Edition und der Asrock A750 Challenger D 8GB OC. Hierbei werden ausnahmslos 8 GiByte mit 16 GT/s geboten.
Das ist das vollständige Arc-Gaming-Portfolio, zu dem wir die Einsteigervariante A380 bewusst nicht zählen. Da es sich im Folgenden um Grafikkarten für Spieler dreht, die zwischen rund 270 und 400 Euro kosten, fassen wir die wichtigsten Leistungsmerkmale tabellarisch zusammen. Werkseitig übertaktete Modelle weichen leicht davon ab.
| Grafikkarte | Radeon RX 6700 | Arc A770 16GB | Arc A770 8GB | Arc A750 | Geforce RTX 3060 12GB |
|---|---|---|---|---|---|
| Architektur | RDNA 2 | Xe HPG | Xe HPG | Xe HPG | Ampere |
| GPU-Codename | Navi 22 XL | ACM-G10 | ACM-G10 | ACM-G10 | GA106-300 |
| Schnittstelle | PCI-E 4.0 ×16 | PCI-E 4.0 ×16 | PCI-E 4.0 ×16 | PCI-E 4.0 ×16 | PCI-E 4.0 ×16 |
| Fertigungstechnologie & Foundry | N7 TSMC | N6 TSMC | N6 TSMC | N6 TSMC | 8N Samsung |
| Transistoren Grafikchip (Mio.) | 17.200 | 21.700 | 21.700 | 21.700 | 12.000 |
| Die-Size (mm²) | 336 | 406 | 406 | 406 | 276 |
| Typischer GPU-Boost (MHz) | 2.330 | 2.100 | 2.100 | 2.050 | 1.777 |
| Speichertakt (MHz/GTs) | 8.000/16,0 | 8.750/17,5 | 8.000/16,0 | 8.000/16,0 | 7.501/15,0 |
| SIMDs (Xe-Cores, CUs, SMs) | 36 | 32 | 32 | 28 | 28 |
| FP32-ALUs (SP) | 2.304 | 4.096 | 4.096 | 3.584 | 3.584 |
| Raytracing-Einheiten | 36 | 32 | 32 | 28 | 28 |
| Matrix-Einheiten (Tensor, XMX) | – | 512 | 512 | 448 | 112 |
| GFLOPS FP32 (SP) | 10.737 | 17.203 | 17.203 | 14.694 | 12.738 |
| Level-2-Cache (MiByte) | 2,75 | 16 | 16 | 16 | 2,25 |
| Level-3-Cache (MiByte) | 80 | – | – | – | – |
| Speicherinterface (Bit) | 160 | 256 | 256 | 256 | 192 |
| Speichertyp | GDDR6 | GDDR6 | GDDR6 | GDDR6 | GDDR6 |
| Speichertransferrate (GByte/s) | 320 | 560 | 512 | 512 | 360 |
| Speicherbestückung (MiByte) | 10.240 | 16.384 | 8.192 | 8.192 | 12.288 |
| GPU-Power allein (Watt) | 158 | 190 | 190 | 190 | Unbekannt |
| Leistungsaufnahme (TBP in Watt) | 220 | 225 | 225 | 225 | 170 |
| Stromanschluss | 1× 8-Pol | Je 1× 8-/6-Pol | Je 1× 8-/6-Pol | Je 1× 8-/6-Pol | 1× 8-Pol |
Auf der folgenden Artikelseite geht es ans Eingemachte: Was leistet eine Arc A770 8GB im Vergleich mit ihrer großen Schwester Arc A770 16GB? Und welche Leistung erzielt die günstigere Arc A750? Zahlreiche Benchmarks mit und ohne Raytracing geben Aufschluss. Besondere Aufmerksamkeit widmen wir dabei - natürlich - der Speicherkapazität, denn hier gibt es Interessantes zu berichten.

Hier habe ich glaubwürdige Tests von einem Nutzer erhalten, welche aufzeigen, das die Intel Karte bis zu 15! GiBi voll stopft und er mit seinen mindestens 40 Bildern im allerschlimmsten Fall herum fliegt.
Der Speichermangel etablierter Herstellerkarten kostet dergleichen im Nachhinein den Kopf. Schließlich, wird immer mehr für "Premium" Hergestellt, das dürfte auch bedeuten, das die Spielehersteller nachziehen und den Kunden mit dicken Karten in den Hintern kriechen, in dem sie diese möglichst auszunutzen versuchen.
Ich zitiere hiermit den Nutzer:
"ich habe per ARC Control -> Performance Tuning den GPU Perf Boost auf 32 gesetzt, kein Voltage Offset, aber das Power Limit auf volle 228 Watt. Temp wird bei mir max 76° warm.
Voltage ist max. 1065 mV, GPU clock max 2530 MHz (diese Werte sind eine Folge der Einstellungen im ARC Control, s.o.)
4K, FSR max. Qualität, habe die FPS auf 50 gelockt, damit ist das Bild immer gleich flüssig, Betonung auf gleichmäßig und flüssig.
Ich fliege grade bei Korfu (gr. Insel), da gibt es keine Photogrammetrie, VRAM etwas mehr als 12 GB belegt. Bei dichter besiedelten Gegenden (Städten) geht das auch mal über 15 GB.
Im Tiefflug zwischen den Gebäuden in Paris, Las Vegas, New York gehen meine FPS aber bis 40 runter, GPU ist hier das Limit laut FS-Developer Mode."
Und das obwohl noch Preissenkungen bei Intel anstehen .
Sogar im Raytracing ( RPI Overall ) zieht die ca, 115,-Euro günstigere Intel A770 / 8GB an der Amd Rx 6700xt vorbei !
Wohlgemerkt schon im ersten Anlauf Intel ,s mit ner dedizierten Grafikarte und offensichtlich noch ner Menge Treiberpotenzial .
https://www.alternate.de/...
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Amd rutscht wohl immer weiter ab , leider muss man sagen .
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btw.
Bei Preisvgl. darf man net vergessen, das Intel+AMD ein echtes Gamebundle bieten, aber NV net.
(x) die 6750xt hat schon nen Mehrwert ggü. ner normalen 6700xt oder gar 6700nonXT, die momentan zu teuer ist
(die 6700nonXT wäre ungefähr so langsam wie ne 6650 je nach Game, wenn der Vram die 6650 net limitiert)
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OT:
Für die 4000er wirds wohl ein Gamebundle mit Redfall geben. (hat man übrigens mit AMD im Gamepass)
Eigentlich wg. () kein Mehrwert.
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