Geforce RTX 4060 im Test: Benchmarks in 4 Auflösungen
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Geforce RTX 4060 im Test: Benchmarks in 4 Auflösungen

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Nvidias Geforce RTX 4060 8GB im Spieletest mit zahlreichen Benchmarks und Platzierung in der Bestenliste.

Wie schlägt sich Nvidias Geforce RTX 4060 in traditionellen Spielen und bei modernen Raytracing-Krachern? Um diese Frage zu beantworten, haben wir die Mittelklasse-Grafikkarte durch zahlreiche Benchmarks gescheucht. Da immer wieder Fragen aufkommen, wie aktuell die von uns gezeigten Daten sind: vollständig aktuell. Wir vermischen grundsätzlich keine veralteten mit neuen Daten. Ständige Nachmessungen stellen sicher, dass die Ergebnisse aktuell und korrekt sind. Der Zeitaufwand für die Wartung der Werte ist größer denn je, daher kann es vorkommen, dass das eine oder andere Modell im Benchmark fehlt - aber besser durchweg aktuelle, als invalide Vergleichswerte.

Da die Geforce RTX 4060 ein reines Partner-Produkt ist - eine Founders Edition gibt es nicht -, führen wir die Benchmarks anhand eines sogenannten MSRP-Modells durch. Dabei handelt es sich um eine Grafikkarte zur offiziellen UVP von 329 Euro, in unserem Fall die Gigabyte Geforce RTX 4060 Windforce OC. Das "OC" beschränkt sich auf eine kosmetische Übertaktung um 15 MHz, der offizielle GPU-Boost beträgt 2.475 anstelle von 2.460 MHz, während die Boardpower beim Referenzwert von 115 Watt verweilt. Wir entfernen die werkseitige Übertaktung per Tool, um die Basisleistung der Geforce RTX 4060 zu skizzieren (auch wenn diese Differenz zwischen Serienstreuung und Messtoleranz untergeht). Wie immer bieten Custom-Designs mit größerem Kühler eine höhere Leistung gegen Aufpreis - doch das ist nicht Gegenstand dieses Referenztests.

Gigabyte Geforce RTX 4060 Windforce OC 8G: unsere Test-Grafikkarte (Modell zur UVP) Quelle: PC Games Hardware Gigabyte Geforce RTX 4060 Windforce OC 8G: unsere Test-Grafikkarte (Modell zur UVP)

Benchmark-Vorwort: 8 GiByte Speicher im Jahr 2023

Dieser Artikel schließt an die vorherigen PCGH-Tests und -Analysen des Jahres an. Neben den Reviews der Radeon RX 7600 und Geforce RTX 4060 Ti 8GB liefern Ihnen die Tests der Geforce RTX 3060 8GB, Geforce RTX 3060 Ti GDDR6X und der Intel Arc-Nachtest weitergehende Informationen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Frage, inwieweit 8 GiByte VRAM im Jahr 2023 noch genügen. Mit Resident Evil 4 (Remake) und The Last of Us Part I erschienen weitere Wenn Arc mit 8 GiByte die Grundlinie darstellt, entspricht eine Radeon einer 8,5-GiByte-Grafikkarte und Nvidia einem 9-GiByte-Modell.Spiele, die 8-GiByte-Grafikkarten gnadenlos ihre Grenzen aufzeigen. Wir gehen die damit verbundenen Nebenwirkungen nicht in der gleichen Tiefe erneut durch, sondern legen Ihnen die verlinkten Artikel und unser neues Video ans Herz. Die wichtigste Information beim Thema VRAM lautet: Nvidia-Grafikkarten weisen die beste Speicherverwaltung auf, Mangelsymptome werden so gut es geht hinausgezögert. Diese Tatsache zeigt sich in jeder VRAM-fokussierten Messreihe aufs Neue. Wenn Arc mit 8 GiByte die Grundlinie darstellt, entspricht eine Radeon einer 8,5-GiByte-Grafikkarte und Nvidia einem 9-GiByte-Modell - stets auf die Standfestigkeit bei hoher Speicherlast bezogen. Das bedeutet, dass Nvidia zwar das Beste aus der gegebenen Kapazität holt, das Unvermeidliche aber nur hinauszögern kann. 8-GiByte-Grafikkarten jeder Art sind nicht mehr in der Lage, moderne Spiele mit maximalen Details darzustellen, ohne Probleme zu bekommen. Somit passt diese Kapazität noch zu Grafikkarten um 200 Euro, aber nicht zu den Möglichkeiten der 300-Euro-Klasse und besser. Anschauliche Informationen zu den Auswirkungen liefert unser neuestes Video zum Thema:

Geforce RTX 4060: Spiele-Benchmarks

Für den Test der Geforce RTX 4060 präsentieren wir Ihnen alle Messwerte in unseren vier Standard-Auflösungen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD. Sie können wie gehabt in jedem der 20 Spiele die Auflösungen links im grauen Drop-down-Menü auswählen. Standardmäßig eingeblendet ist Full HD (1.920 × 1.080 Pixel), welches Nvidia als primäres Einsatzgebiet für die RTX 4060 bewirbt und was wir als sinnvoll erachten. Damit genug der Vorrede - kommen wir nun zur Gaming-Leistung der Geforce RTX 4060 8GB:

Beachten Sie, dass Sie in jedem Benchmark weitere Grafikkarten dazu klicken können, welche wir zugunsten der Übersicht ausgeblendet haben. In den meisten Titeln erreicht die Geforce RTX 4060, zumindest in Full HD, Bildraten jenseits der 60-Fps-Marke. Meist findet ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Radeon-Modellen RX 7600 und RX 6700 statt. Mit diesem Leistungsniveau ist die neueste Geforce-Grafikkarte zwar ein guter Spielgefährte, allerdings kein valides Aufrüstziel für Nutzer der vorherigen GPU-Generation. Wer noch ein Modell der Reihen GTX 1000, RX 5000 oder eine RTX 2060 verwendet, erhält jedoch ein fühlbares Leistungsplus.

Geforce RTX 4060 im Leistungsindex

Wo landet die Geforce RTX 4060 im Grafikkarten-Vergleich? Diese Frage beantworten wir anhand von fünf Indizes: dem Gesamtwert sowie den Einzel-Indizes der vier Auflösungen. Der Gesamtwert (Overall) ist bekannt als PCGH-Leistungsindex und verrechnet die vier Test-Auflösungen zu je 25 Prozent; es findet keine Gewichtung statt - wohl aber eine vorherige Normierung der Fps-Werte, damit große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine. Die teilnehmenden Grafikkarten sind dieselben wie bei den Benchmarks oben. Wir beginnen traditionell mit dem Rasterizing:

Die Geforce RTX 4060 gewinnt die meisten Duelle mit der Radeon RX 7600, insgesamt sind die beiden Grafikkarten beim Rasterizing jedoch gleichwertig. Gegenüber der RTX 3060 12GB erkämpft sich Nvidias Kleinste einen Vorsprung von 19 Prozent, gegenüber der RX 7600 sind es noch drei Prozent. Was sich an den Verhältnissen ändert, wenn man die vier Auflösungen separiert, können Sie zwar auch im Benchmark oben zusammenklicken, im Folgenden zeigen wir die wichtigsten Vergleichsmodelle übersichtlich untereinander:

Die Anzahl der Pixel und somit die Größe der Bildpuffer spielt eine wichtige Rolle für die relative Leistung. Auch bei der nunmehr fünften Ada-Grafikkarte interessant ist, dass die Lovelace-Architektur (RTX 40) anders skaliert als Ampere (RTX 30), da das Verhältnis aus Rechenleistung, Cache und Speichertransferrate grundlegend anders balanciert ist. Während sich Ampere bei hohen Auflösungen am wohlsten fühlt und dadurch verhältnismäßig schwach einbricht, führen größere Pixelmengen bei Ada zu einem herberen Verlust. Hohe Auflösungen führen öfter zu einem Überlauf des Caches und somit zu vielen Speicher-Zugriffen. Letztere gehen speziell bei einer Geforce RTX 4060 & Ti relativ langsam vonstatten, was zur abgebildeten Skalierung führt.

Wie bereits die Geforce RTX 4060 Ti 8GB, fühlt sich auch die RTX 4060 in geringen Auflösungen am wohlsten. In Full HD, dem primären Einsatzzweck der Karte, kann sie sich um 24 Prozent von der RTX 3060 12GB absetzen. Die Radeon RX 7600 legt allerdings auch etwas zu und robbt näher an die RTX 4060 heran - wie gesagt, in Full HD sind diese Grafikkarten gleich stark. Übrigens zählt auch die Nutzung von Upsampling wie DLSS und FSR in die Kategorie "niedrige Auflösung", hier laufen die kleinen GPUs von AMD und Nvidia am besten (während Intels Arc-GPUs viele Pixel brauchen, um ausgelastet zu werden). Ob all das auch beim Raytracing gilt, erfahren Sie auf der folgenden Seite.

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  1. Seite 1 Spezifikation & Übersicht
  2. Seite 2 Ada-Technik im Detail
  3. Seite 3 Benchmarks in 4 Auflösungen
  4. Seite 4 Raytracing-Benchmarks inkl. DLSS 3
  5. Seite 5 Leistungsaufnahme & Effizienz
  6. Seite 6 Fazit und Preis-Leistungs-Check
    • Kommentare (121)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Bobhais
        Für das Geld bekommt man damit eine recht potente Karte.
        solange man die "kaputte" Powerregelung hat, ja
        aber
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
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        Mit "korrekter" Powerregelung siehts im worstCase halt Anders aus.
        ... kaum besser als ne 2060, ... für den Preis!?

        btw.
        Bitte net vergessen, das in ollen PC`s@PCiE 3.0 auch noch ein paar Prozent flöten gehen.
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Bobhais
        Für das Geld bekommt man damit eine recht potente Karte.
        solange man die "kaputte" Powerregelung hat, ja
        aber
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        Mit "korrekter" Powerregelung siehts im worstCase halt Anders aus.
        ... kaum besser als ne 2060, ... für den Preis!?

        btw.
        Bitte net vergessen, das in ollen PC`s@PCiE 3.0 auch noch ein paar Prozent flöten gehen.
      • Von Bobhais Software-Overclocker(in)
        Nun ist die Karte also bei 300 Euro angekommen.
        Wenn das Ding nochmal 20 bis 30 Euro im Preis fällt, wäre das Angebot ganz okay.
        Dann muss man auch die Kritik etwas zurückfahren.
        Für das Geld bekommt man damit eine recht potente Karte.
      • Von MyticDragonblast Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Raff
        Vielleicht kriegt man mit 200+ Watt und 20 TFLOPS ja die Ti-Variante, aber mehr nicht.
        Darum gings ja im Grunde genommen. Das Würde das Preis/Leistungsverhältnis der Karte ja auf den Bereich "in Ordnung" bringen.
        Deine Anmerkung, dass die besten Chips in den Notebooks landen stimmt in der Regel, das ist ja üblich. Eine Einschränkung des Powerlimits und Untersuchung des Takts bzw. der Stabilität könnte da allerdings Klarheit verschaffen. Irgendwo mit muss man ja das Hochlabeln gerade im Desktopbereich rechtfertigen; das würde zumindest in Teilen die nicht gerade gelungene Produktpolitik von NVidia rechtfertigen.
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Moin!

        Wie kommst du darauf, dass auf der RTX 4060 die Sahneteilchen der AD107-Fertigung zum Einsatz kommen? So weit ich weiß, kommt die GPU auch in Notebooks zum Einsatz - und zwar mit vollem Cache. Da im Mobilbereich die Energie-Effizienz besonders wichtig ist, würde ich hier die besten Exemplare vermuten. Wobei "beste" debattier- und selektierbar ist; möglicherweise pflanzt Nvidia die am höchsten taktbaren Chips auf die Grafikkarten. Das können wir von außen aber nicht bewerten. Und 3.072 FP32-ALUs sind auch mit 3,3 GHz (+10 % ausgehend vom realistischen Maximum) nur 3.072 FP32-ALUs. Vielleicht kriegt man mit 200+ Watt und 20 TFLOPS ja die Ti-Variante, aber mehr nicht.

        Zitat von seahawk
        Die 306012GB lag bei 170W, eine Karte ohne Stromanschluss muss mit 75W auskommen. Wir brauchen also 54% weniger Stromverbrauch gesamt. Da beim Speicher praktisch nichts geht, müsste die GPU also alleine mehr als 60% weniger verbrauchen. Das gibt die Fertigung gar nicht her.
        75 Watt sind eigentlich schon zu viel, wenn man die ATX-Spezifikation nicht mit Füßen tritt - dieser Wert ist inklusive aller Toleranzen und eigentlich nicht für den Dauerbetrieb. Deswegen ist es auch so schwierig, ganz ohne Stromkabel auszukommen, man muss den Verbraucher stark kastrieren.

        MfG
        Raff
      • Von MyticDragonblast Software-Overclocker(in)
        Wie sieht es bei dem Krüppel eigentlich mit Brechstangen-OC aus? Laut Igor von igorslabs.de ist da ja statt des Shunts je nach Hersteller nur eine einfache Brücke installiert. Wenn man den gesparten NVVDD-Mosfet ergänzt und der Karte die Sporen gibt sollte sich da doch einiges machen lassen, immerhin sind das vermutlich AD107-Golden-Samples auf der 4060.
      Direkt zum Diskussionsende
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