Geforce RTX 4060 im Test: Raytracing-Benchmarks inkl. DLSS 3
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Geforce RTX 4060 im Test: Raytracing-Benchmarks inkl. DLSS 3

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Nvidias Geforce RTX 4060 8GB im Spieletest mit zahlreichen Raytracing-Benchmarks in vier Auflösungen. Und als Bonus: Das bringt DLSS 3 (Frame Generation).

Bildhübsches Raytracing hält in immer mehr Spielen Einzug, sodass eine neu angeschaffte Grafikkarte darauf vorbereitet sein sollte. Der amtierende Raytracing-Leistungsindex legt ausdrücklich Wert auf Spielbarkeit, anstatt die teilnehmenden Grafikkarten ohne Rücksicht auf Verluste niederzustrecken. Unsere ständigen Nachtests mit neuen Treibern und Spielversionen stellen auch hier sicher, dass die Daten aktuell sind.

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Im folgenden Benchmark finden Sie alle bisher ermittelten Ergebnisse vor. Auch hier können Sie in jedem der 10 Spiele zwischen vier Auflösungen wählen und zusätzliche Grafikkarten dazu klicken, wobei erneut Full HD/1080p standardmäßig eingeblendet ist. Sehen wir uns nun an, was der kleine AD107-Chip zur Strahlenbelastung sagt:

Raytracing ist auch bei dieser GPU-Generation Nvidia-Territorium, die RTX-Karten schneiden durchweg besser ab als beim Rasterizing. Da wir mit moderater Raytracing-Qualität und, nach Möglichkeit, aktivem Upsampling testen, erzielen viele Grafikkarten spielbare Bildraten - zumindest in Full HD und WQHD. Die Geforce RTX 4060 tritt in die großen Fußstapfen ihrer Vorgängerinnen und macht, für ihre Gewichtsklasse, eine gute Figur. Je nach Spiel liegt die Raytracing-Leistung auf dem Niveau einer Radeon RX 6700 XT oder sogar RX 6800. Die Radeon RX 7600 gewinnt kein einziges Duell mit der RTX 4060, während Intels Arc A770 einige Achtungssiege einfahren kann. Sehen wir uns an, welche Leistungsindizes sich daraus ergeben:

Interessanterweise macht die Geforce RTX 4060 in der Raytracing-Rangliste nicht etwa Boden gut, sondern rutscht von Rang 20 auf 21. Ursächlich ist Intels Arc A770 16GB, welche knapp an der neuen Nvidia-Mittelklasse vorbeiziehen kann. RTX 4060, RX 6750 XT und A770 16GB bewegen sich auf dem gleichen Leistungsniveau, wobei auch hier gilt: Je weniger Pixel, desto besser (relativ) die Geforce RTX 4060 - in Full HD erreicht sie beinahe die RX 6800, während Intel zurückfällt.

DLSS 3: Frame Generation als Fps-Multiplikator

Nvidia wird nicht müde, DLSS 3 als das Killer-Feature der RTX-40-Serie zu vermarkten. Dieses besteht aus drei Komponenten: Super Resolution (alias DLSS, Pixelsparen und -recycling), Reflex (Latenzreduktion) und Frame Generation (Erzeugung von Zwischenbildern). Neu und Ada-exklusiv ist tatsächlich nur die Frame Generation (FG), welche sich auch abseits von DLSS nutzen lässt - etwa bei nativer Auflösung, aber auch mit FSR oder XeSS. Wenn Nvidia "DLSS 3" nennt, bezieht sich das stets auf alle drei Komponenten in Reihe, denn hiermit lassen sich die größten Fps-Steigerungen erreichen. Im Folgenden sehen wir uns Cyberpunk 2077 mit Pathtracing auf der Geforce RTX 4060 an. Ist es möglich, absolute High-End-Grafik auf der Ada-Mittelklasse flüssig darzustellen?

Wie wir im verlinkten Techniktest von Cyberpunk 2077 mit Pathtracing ausführen, handelt es sich hier um einen reinrassigen Geforce-Showcase. Ada Lovelace schneidet wenig überraschend am besten ab, da Cyberpunk 2077 alle Errungenschaften des überarbeiteten Shader-Kerns nutzt. Somit kann sich die Geforce RTX 4060 am 2018er-Topmodell RTX 2080 Ti vorbeischieben - dieses Ergebnis ist einzigartig in der Spiele-Landschaft. Trotz aller Optimierungsliebe ist Cyberpunk 2077 mit Pathtracing eine außerordentlich harte Nuss und ohne DLSS kommt eine Geforce RTX 4060 nicht ansatzweise auf flüssige Bildraten. Sehen wir uns abschließend an, was Frame Generation ausrichten kann:

Zur Erinnerung: Wird DLSS hinzugeschaltet, reduziert das die räumliche Auflösung, es werden folglich Pixel gespart. Dieser Mangel wird durch cleveres Daten-Recycling über Zeit und Raum mehr als bloß kompensiert - DLSS ist in der Lage, feine Details besser zu rekonstruieren als übliches TAA. Frame Generation (FG) funktioniert anders: Die Auflösung wird nicht angetastet, stattdessen werden Zwischenbilder eingefügt. Dies führt zu einer Zusatz-Latenz, welche durch das Nvidia-Feature Reflex weitestgehend kompensiert wird, dennoch fühlen sich beispielsweise 60 Fps mit Frame Generation schwammiger an als 60 "echte" Fps. Mit steigenden Bildraten schwindet der Abstand zwischen künstlichen und konventionell berechneten Frames.

Derzeit ist DLSS 3 in 36 Spielen verfügbar, was weit entfernt von einer flächendeckenden Implementierung ist. Wir sind gespannt, wie sich AMDs Antwort namens FSR 3 im Laufe des Jahres gegen DLSS 3 schlagen wird. Derzeit ist nicht bekannt, wann der Showdown zwischen Frame Generation (Nvidia) und Fluid Motion Frames (AMD) stattfindet.

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  1. Seite 1 Spezifikation & Übersicht
  2. Seite 2 Ada-Technik im Detail
  3. Seite 3 Benchmarks in 4 Auflösungen
  4. Seite 4 Raytracing-Benchmarks inkl. DLSS 3
  5. Seite 5 Leistungsaufnahme & Effizienz
  6. Seite 6 Fazit und Preis-Leistungs-Check
    • Kommentare (121)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Bobhais
        Für das Geld bekommt man damit eine recht potente Karte.
        solange man die "kaputte" Powerregelung hat, ja
        aber
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        Mit "korrekter" Powerregelung siehts im worstCase halt Anders aus.
        ... kaum besser als ne 2060, ... für den Preis!?

        btw.
        Bitte net vergessen, das in ollen PC`s@PCiE 3.0 auch noch ein paar Prozent flöten gehen.
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Bobhais
        Für das Geld bekommt man damit eine recht potente Karte.
        solange man die "kaputte" Powerregelung hat, ja
        aber
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        Mit "korrekter" Powerregelung siehts im worstCase halt Anders aus.
        ... kaum besser als ne 2060, ... für den Preis!?

        btw.
        Bitte net vergessen, das in ollen PC`s@PCiE 3.0 auch noch ein paar Prozent flöten gehen.
      • Von Bobhais Software-Overclocker(in)
        Nun ist die Karte also bei 300 Euro angekommen.
        Wenn das Ding nochmal 20 bis 30 Euro im Preis fällt, wäre das Angebot ganz okay.
        Dann muss man auch die Kritik etwas zurückfahren.
        Für das Geld bekommt man damit eine recht potente Karte.
      • Von MyticDragonblast Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Raff
        Vielleicht kriegt man mit 200+ Watt und 20 TFLOPS ja die Ti-Variante, aber mehr nicht.
        Darum gings ja im Grunde genommen. Das Würde das Preis/Leistungsverhältnis der Karte ja auf den Bereich "in Ordnung" bringen.
        Deine Anmerkung, dass die besten Chips in den Notebooks landen stimmt in der Regel, das ist ja üblich. Eine Einschränkung des Powerlimits und Untersuchung des Takts bzw. der Stabilität könnte da allerdings Klarheit verschaffen. Irgendwo mit muss man ja das Hochlabeln gerade im Desktopbereich rechtfertigen; das würde zumindest in Teilen die nicht gerade gelungene Produktpolitik von NVidia rechtfertigen.
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Moin!

        Wie kommst du darauf, dass auf der RTX 4060 die Sahneteilchen der AD107-Fertigung zum Einsatz kommen? So weit ich weiß, kommt die GPU auch in Notebooks zum Einsatz - und zwar mit vollem Cache. Da im Mobilbereich die Energie-Effizienz besonders wichtig ist, würde ich hier die besten Exemplare vermuten. Wobei "beste" debattier- und selektierbar ist; möglicherweise pflanzt Nvidia die am höchsten taktbaren Chips auf die Grafikkarten. Das können wir von außen aber nicht bewerten. Und 3.072 FP32-ALUs sind auch mit 3,3 GHz (+10 % ausgehend vom realistischen Maximum) nur 3.072 FP32-ALUs. Vielleicht kriegt man mit 200+ Watt und 20 TFLOPS ja die Ti-Variante, aber mehr nicht.

        Zitat von seahawk
        Die 306012GB lag bei 170W, eine Karte ohne Stromanschluss muss mit 75W auskommen. Wir brauchen also 54% weniger Stromverbrauch gesamt. Da beim Speicher praktisch nichts geht, müsste die GPU also alleine mehr als 60% weniger verbrauchen. Das gibt die Fertigung gar nicht her.
        75 Watt sind eigentlich schon zu viel, wenn man die ATX-Spezifikation nicht mit Füßen tritt - dieser Wert ist inklusive aller Toleranzen und eigentlich nicht für den Dauerbetrieb. Deswegen ist es auch so schwierig, ganz ohne Stromkabel auszukommen, man muss den Verbraucher stark kastrieren.

        MfG
        Raff
      • Von MyticDragonblast Software-Overclocker(in)
        Wie sieht es bei dem Krüppel eigentlich mit Brechstangen-OC aus? Laut Igor von igorslabs.de ist da ja statt des Shunts je nach Hersteller nur eine einfache Brücke installiert. Wenn man den gesparten NVVDD-Mosfet ergänzt und der Karte die Sporen gibt sollte sich da doch einiges machen lassen, immerhin sind das vermutlich AD107-Golden-Samples auf der 4060.
      Direkt zum Diskussionsende
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