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Arc Pro B70 im Test mit 40+ Spielen: Das Beste, was Intels Grafiksparte zu bieten hat [Video-Update]
Während Spieler weiterhin auf die Arc B770 warten, kommt Intels großer Battlemage-Chip bereits auf der Arc Pro B70 zum Einsatz. Bis heute war unklar, was der BMG-G31 in Spielen wirklich leistet - Zeit für einen umfassenden Gaming-Test mit Rasterizing, Raytracing und Pathtracing.
Inhaltsverzeichnis
Aktualisierung mit Video: Mittlerweile haben wir den Dreh zum Test der Arc Pro B70 auch abgeschlossen. Das rund 40-minütige Video finden Sie zu Beginn des Artikels. In der Beschreibung heißt es: "Wir nehmen die Intel Arc Pro B70 unter die Lupe. Obwohl sie offiziell als Workstation-Grafikkarte für Profis vermarktet wird und ein stolzes Preisschild von rund 1.249 € trägt, verbirgt sich unter der Haube der "große" Battlemage-Chip (BMG-G31). Raff klärt die Frage, warum Intel dieses Modell nicht als reguläre Gaming-Karte (eine potenzielle "Arc B770") veröffentlicht hat und wie sie sich mit ihren massiven 32 GiB VRAM in aktuellen Spielen schlägt. Freut euch auf über 40 Benchmarks in den Kategorien Rasterizing, Raytracing und Pathtracing sowie detaillierte Messungen zu Lautstärke und Energieeffizienz. " PCGH wünscht viel Spaß mit dem Video!
Ende 2024 beeindruckte Intel mit der Arc B580, einer effizienten und attraktiv bepreisten Grafikkarte auf Basis des BMG-G21-Chips. 2025 waren daher erwartungsvolle Blicke auf den großen Bruder BMG-G31 gerichtet, welcher unter anderem als Arc B770 durch die Gerüchteküche geisterte. Doch daraus wurde nichts. Seit einigen Wochen - und damit einem guten Jahr Verspätung - ist der G31 doch verfügbar, allerdings nur auf den Profi-Grafikkarten Arc Pro B70 und Arc Pro B65. Heute möchten wir endlich diese eine quälende Frage beantworten: Was kann "Big Battlemage"? Das klären wir im umfangreichen Test der Intel Arc Pro B70. Neben den überfälligen Gaming-Benchmarks mit Rasterizing, Raytracing sowie Pathtracing prüfen wir die Leistungsaufnahme, Effizienz sowie Lautheit. Müssen sich AMD und Nvidia warm anziehen?
Quelle: PC Games Hardware
Intel Arc Pro B70 mit BMG-G31-GPU im Test: Hardware-Übersicht (Hwinfo)
Arc Pro B70: Übersicht
Möglicherweise fragen Sie sich, weshalb Intel die Arc Pro B70 und B65 als Arbeitstiere positioniert und das Gaming-Segment außen vor lässt. Ursächlich ist, wie könnte es anders sein, die Speicherkrise. Ähnlich wie Nvidia bezüglich des RTX-5000-Refreshes dürfte auch Intel die Möglichkeiten durchgerechnet haben - mit dem bedauerlichen Ergebnis, dass sich neue Gaming-Grafikkarten bei den aktuellen Speicherpreisen nicht lohnen. Anders sieht das im professionellen Segment aus, denn die dortige Kundschaft ist hohe Preise gewohnt und obendrein gewillt, für entsprechende Hardware-Eigenschaften sowie technischen Support zu zahlen. So kommt es, dass die Arc Pro B70 und Arc Pro B65 trotz der teuren 32 GiByte GDDR6 Sinn ergeben, während eine "Arc B770" mit 16 GiByte kaum wirtschaftlich wäre, da man hierfür nicht einmal die Hälfte verlangen könnte. Wer Hand an Intels beste GPU, den Battlemage BMG-G31, anlegen möchte, muss daher tiefer in die Tasche greifen. Unser neuester Proband, die Intel Arc Pro B70 im Referenzdesign, kostet derzeit 1.249 Euro.
Quelle: PC Games Hardware
Intel platziert die Arc Pro B70 explizit als Workstation-Produkt. Sprachmodelle (LLMs) und Kreativanwendungen mit großen Datenmengen sind der erklärte Einsatzzweck. Um diesen bestmöglich zu bedienen, verfügt die B70 über stolze 32 GiByte Speicher - genauso viel wie eine Geforce RTX 5090 oder Radeon AI Pro R9700.
Der Clou: Wer sich eine entsprechende Grafikkarte kauft, kann damit jederzeit spielen. Die professionellen Modelle - gemeint sind Grafikkarten, keine reinen Beschleuniger für Datenzentren - sind zwar auf den Pro-Modus getrimmt, mit speziellem Support seitens AMD, Intel und Nvidia. Gaming ist mit den entsprechenden Treibern dennoch möglich, wie wir unter anderem im Test der Arc Pro B60 erläutern. PC-Spieler können eine Arc Pro B70 somit "zweckentfremden" und als ultimative Arc-Gaming-Grafikkarte nutzen. Ob sich diese Investition lohnt, klären wir im Folgenden. Sehen wir uns zum Vorglühen die gesamte Spezifikation der Arc Pro B70 neben ihren Geschwistern an; weitere Vergleichsmodelle finden Sie in unserer gepflegten GPU-Datenbank:
| Grafikkarten | Arc Pro B70 | Arc B580 | Radeon RX 9060 XT 16GB | Geforce RTX 5060 Ti 16GB |
|---|---|---|---|---|
| Getestetes Modell | Intel-Referenz | Intel Limited Edition | Sapphire Pulse | Zotac Twin Edge |
| Marktstart | 25.03.2026 | 13.12.2024 | 05.06.2025 | 16.04.2025 |
| Architektur | Xe 2 (BMG) | Xe 2 (BMG) | RDNA 4 | RTX Blackwell |
| GPU-Codename/Konfektion | BMG-G31 | BMG-G21 | Navi 44 XT | GB206-300 |
| Chipgröße (Die) | 368 mm² | 272 mm² | 199 mm² | 181 mm² |
| Transistoren Grafikchip (Mrd.) | 27,7 | 19,6 | 29,7 | 21,9 |
| Fertigungsverfahren (Foundry) | N5 (TSMC) | N5 (TSMC) | N4P (TSMC) | 4N (TSMC) |
| FP32-ALUs/TMUs/ROPs | 4.096/256/128 | 2.560/160/80 | 2.048**/128/64 | 4.608/144/48 |
| Raytracing-Einheiten | 32 | 20 | 32 | 36 |
| Matrix-Einheiten („AI-Cores”) | 256 | 160 | 64 | 144 |
| Level-2-Cache (MiB) | 24 | 18 | 4 | 32 |
| Level-3-Cache (MiB) | – | – | 32 | – |
| Typ. GPU-Boost-Takt (MHz) | 2.560 | 2.850 | 3.110 | 2.720 |
| INT8-Dense-Leistung (TOPS, Peak) | 367 | 233 | 205 | 190 |
| FP16-Leistung ALUs (TFLOPS) | 21,0 | 14,6 | 51,0 | 25,1 |
| FP32-Leistung ALUs (TFLOPS) | 21,0 | 14,6 | 25,5 | 25,1 |
| FP64-Leistung ALUs (TFLOPS) | 1,3 | 0,9 | 0,4 | 0,4 |
| Füllrate (Gtex/Gpix pro Sek.) | 655,4/327,7 | 456,0/228,0 | 398,1/199,0 | 391,7/130,6 |
| Multi Frame Generation | Ja (bis zu 3 KI-Bilder) | Ja (bis zu 3 KI-Bilder) | Nein | Ja (bis zu 5 KI-Bilder) |
| Treiber-Frame-Generation | Nein | Nein | Ja (1 Zwischenbild) | Ja (1 Zwischenbild) |
| Speicheranbindung (Bit) | 256 | 192 | 128 | 128 |
| Geschwindigkeit RAM (GTs/MHz) | 19,0/9.500 | 19,0/9.500 | 20,0/10.008 | 28,0/14.001 |
| Speichertyp | GDDR6 | GDDR6 | GDDR6 | GDDR7 |
| ECC-Support | Ja | Nein | Nein | Nein |
| Transferrate Speicher (GB/s) | 608 | 456 | 320 | 448 |
| Speicherkapazität (MiB) | 32.768 | 12.288 | 16.384 | 16.384 |
| PCI-Express-Anbindung | 5.0 ×16 | 4.0 ×8 | 5.0 ×16 | 5.0 ×8 |
| Stromanschlüsse | 1× 8-Pol* | 1× 8-Pol | 1× 8-Pol | 1× 8-Pol |
| Leistungsaufnahme | 230 Watt* | 190 Watt | 160 Watt | 180 Watt |
| Display-Konnektivität | 4× DP 2.1 (UHBR13.5) | DP 2.1 (UHBR13.5), HDMI 2.1 | DP 2.1a (UHBR13.5), HDMI 2.1b | DP 2.1b (UHBR20), HDMI 2.1b |
| Video-Decoding | VP9/H.264/H.265/AV1 | VP9/H.264/H.265/AV1 | VP9/H.264/H.265/AV1 | H.264/H.265/AV1 |
| Video-Encoding | VP9/H.264/H.265/AV1 | VP9/H.264/H.265/AV1 | H.264/H.265/AV1 | H.264/H.265/AV1 |
Angaben der Leistung auf Basis der von uns umfassend getesteten Grafikkarten (durchschnittlicher GPU-Boost über alle Benchmarks) - die rechtlich abgesicherten Herstellerangaben liegen teils deutlich darunter. *Spezifikation der Intel-Referenzkarte. Boardpartner-Modelle können zwischen 160 und 330 Watt spezifiziert werden.
Gegenüber der bislang schnellsten Intel-Grafikkarte, der Arc B580, legt die Arc Pro B70 dank der größeren GPU deutlich zu. Ein Plus von 44 Prozent Rechenleistung - jeweils mit den praktisch erreichten GPU-Taktfrequenzen - und 33 Prozent höherer Speicherdurchsatz stehen im Datenblatt. Welches Leistungsplus damit möglich ist, klären wir sogleich. Zuvor möchten wir die zum Vergleich angetretenen AMD- und Nvidia-Grafikkarten in den Blick nehmen. Die Radeon RX 9060 XT 16GB und Geforce RTX 5060 Ti 16GB sind valide und zugleich potente Gegner für die Arc Pro B70, mit individuellen Vor- und Nachteilen. Interessant ist, wie unterschiedlich die Architekturen bestimmte Aufgaben angehen. Intel hat in den meisten Punkten die breiteste Architektur, mit Vorteilen sowohl bei sehr niedriger als auch maximaler Präzision, ablesbar an den INT8- und FP64-Durchsatzraten. Diese sind beim Gaming irrelevant, helfen jedoch massiv bei produktiven Anwendungen.
PCI-Express 5.0 ohne Kompromisse
Neben der Speicherkapazität gibt es einen weiteren Unterschied zwischen Intels Spaß- und Arbeits-Linie: Die aktuellen Arc-Pro-Modelle können mittels PCI-Express 5.0 kommunizieren, während die B580 und B570 auf PCI-Express 4.0 beschränkt sind. Technische Gründe dafür gibt es nicht, wir vermuten dahinter schlicht Produktpolitik und Kostenersparnis. So kommt es, dass sich beim Schritt von Arc B580 auf die Arc Pro B60 und letztlich Arc Pro B70 der PCI-Express-Durchsatz jeweils verdoppelt. Die letzte Grafikkarte, bei der ähnlich verfahren wurde, war AMDs Radeon VII, welche im Gegensatz zu ihren Profi-Schwestern mit PCIe 3.0 anstelle von 4.0 auskommen muss.
Quelle: PC Games Hardware
Intel Arc Pro B70: PCI-Express-Durchsatz - volle Leistung dank 5.0 × 16.
Datenstau ist bei der Arc Pro B70 folglich kein Thema. Für den seltenen Fall, dass die lokal installierten 32 GiByte überlaufen, kann die Grafikkarte mit maximaler Geschwindigkeit in den Hauptspeicher auslagern. Die synthetischen Benchmarks attestieren der Profi-Grafikkarte konstant hohe Werte. Auf der folgenden Seite klären wir anhand von mehr als 40 Spiele-Benchmarks und Spezialtests, was von den Superlativen in der Praxis ankommt. Kann Intel die Geforce RTX 5060 Ti und Radeon RX 9060 XT besiegen?

Da diese Karten sicher nicht für reine Spieler interessant sind, sondern eher Gelegenheitsspieler und die Hauptaufgabe entweder mit KI/LLM oder anderem zubringen ist übrigens die Leistungsaufnahme/Effizienz die manche kleinreden wollen ein wesentlich größeres Kriterium als bei reinen Zockermaschinen, die bei weitem nicht so Häufig und Lange pro Tag genutzt werden. Und da wiederum wenn eben auch für LLMs genutzt wird, speziell der damit einhergehende exorbitant hohe Idle Verbrauch wirklich sehr unschön ist. Sehr schade, dass man dem auch nur mit eigenem Eingriff doch ein wenig Herr werden kann, wie der Bericht zeigt - wieso dieses Problem, dass von Anfang an bestand bei der Arc Reihe, von Intel nicht angegangen wird, finde ich doch sehr befremdlich.
Ansonsten sehr schöner Test
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Wenn, dann B70
MfG
Raff
Kostet aktuell 679 € in der Mindfactory.
Mal kucken, ob ich einen Tausch meiner B580 gegen diese im Laufe des Jahres wage.
Bock hätte ich jetzt schon wieder im Quadrat dazu.
Das wäre aber schon ziemlich irrational.
Wollte mal kucken was die in nem echten PC kann, bevor sie in der Dell Spardose verschwindet. Und das kam dabei raus
Ich mag die Kleine jetzt schon...
https://www.3dmark.com/search?_ga=2.59797737.597611103.1778883713-1109803610.1777366755#advanced?test=spy P&cpuId=2967&gpuId=1735&gpuCount=0&gpuType=ALL&deviceType=ALL&storageModel=ALL&modelId=&showRamDisks=false&memoryChannels=0&country=&scoreType=overallScore&hofMode=false&showInvalidResults=false&freeParams=&minGpuCoreClock=&maxGpuCoreClock=&minGpuMemClock=&maxGpuMemClock=&minCpuClock=&maxCpuClock=
Danke für den 40minütigen Schlumpf-Porno.