Geforce RTX 5000 Super: Nvidia soll Refresh gestrichen haben
Nvidia soll die Planungen für eine Veröffentlichung der Geforce RTX 5000 Super gestoppt und das Refresh gestrichen haben, heißt es aus für gewöhnlich gut unterrichteter Quelle. Das würde in der aktuellen Situation durchaus Sinn ergeben.
Vormals hieß es, dass Nvidia die Geforce RTX 5080 Super, Geforce RTX 5070 Ti Super und Geforce RTX 5070 Super mit mehr Speicher zur CES 2026 vorstellen soll. Jetzt, so heißt es aus für gewöhnlich gut unterrichteter Quelle, hat Nvidia das Refresh gestoppt und möglicherweise ganz gestrichen. Der US-Hersteller soll seine AIB-Partner schon über eine unbefristete Verschiebung informiert haben, berichten Board Channels und GAZ:Log aus Asien. Das würde angesichts der aktuellen Marktsituation durchaus Sinn ergeben. Der Marktstart im Q3/2026 sei damit vom Tisch.
Es gab bereits frühere Berichte, die besagten, dass Nvidia für die Geforce RTX 50 Super die Veröffentlichung auf unbestimmte Zeit verschoben habe und dies auch den AIB-Partnern bestätigt und mitgeteilt worden sei.
Die CES untermauert diese Annahme weiter. Von Nvidia gab es keinerlei Produktvorstellung im Zusammenhang mit den Geforce RTX 50 Super.
Auch die CES-Keynote von Nvidia-CEO Jensen Huang enthielt keine Enthüllungen oder Ankündigungen neuer GPU-Produkte oder entsprechender Informationen.
Das Ausbleiben einer neuen Nvidia-Grafikkartengeneration könnte einige Hardware-Enthusiasten enttäuschen, ist jedoch nicht völlig überraschend.
— Board Channels
Wie schon bei den immer weiter steigenden Preisen für DDR5-Arbeitsspeicher soll auch hier die exorbitant hohe Nachfrage aus dem besonders lukrativen KI-Segment der Hauptgrund sein. Nvidia habe beim Stopp der Geforce RTX 5000 Super insbesondere die nachfolgenden Faktoren berücksichtigt:
- Die Nachfrage nach Compute-GPUs im Ausland steigt stark an, sodass mehr Produktionskapazitäten für Compute-GPUs reserviert werden, da diese höhere Gewinne abwerfen.
- Der Anstieg speicherbezogener Produkte könnte ein langfristiges Problem darstellen. VRAM-Chips sind nicht nur teuer, sondern ihre Kosten beeinflussen auch den globalen Marktanteil von Consumer-GPUs.
- Der wichtigste Punkt: Derzeit gibt es keine Nachrichten über die Einführung neuer AMD-Consumer-GPU-Produkte im Jahr 2026. Die aktuelle RTX-50-Serie kann daher noch lange wettbewerbsfähig bleiben, wodurch eine Super-Refresh weniger notwendig ist.
— Board Channels
Während die Nvidia Geforce RTX 6090 & Co. auf Basis der Rubin-Architektur wohl nicht vor Mitte 2027 zu erwarten sind und auch AMD voraussichtlich in diesem Jahre keine neuen Grafikkarten mehr vorstellen wird, müssen sich die Spieler auf eine lange Durststrecke einstellen. Aktuell ist wohl davon auszugehen, dass wirklich neue Grafikkarten erst in rund eineinhalb Jahren erscheinen werden.
Sowohl AMD als auch Nvidia konzentrieren sich vorerst ganz auf das boomende KI-Segment und haben dem DIY-Markt bis auf Weiteres den Rücken zugekehrt. Spieler werden derweil mit der AM4-Plattform und DDR4-Speicher von der Resterampe bedient. Im Fokus stehen derweil KI-Beschleuniger und Compute-Hardware.
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Quelle: Board Channels, GAZ:Log via VideoCardz

Da nämlich nichts platzt. Es wird in absehbarer Zeit sicher noch Martbereinigung geben, aber der KI-Trend ist nicht vergleichbar mit der damaligen dotcom-Blase, vor allen nicht marktwirtschaftlich.
Nvidia, AMD und andere Big Player werden da aber sicher nicht darunter leiden, zumal Nvidia im B2B ja auch noch mehrgleisig aufgestellt sind und sie bei KI-Hardware nunmal Marktführer sind mit ihren Beschleunigern.
Die Frage ist halt, in welchem Umfang und wann die Marktbereinigung stattfindet.
Das wird bestimmt auch davon abhängen, wie sehr das Thema in den nächsten Jahren noch reguliert wird.
Eine GPU stellt so gesehen nur die von der CPU Berechneten Dinge dar, sie errechnet da nix wirklich selber.
Und die GPU ist für die geforderte Auflösung da - und die Verschönerung.
nvidia stagniert, weil AMD nichts konkurrenzfähiges liefert. Und dann kommt AMD plötzlich mit einer Revulution und räumt den (Consumer-)Markt von hinten auf...
Aber ich befürchte das bleiben Wunschträume...
Nvidia, AMD und andere Big Player werden da aber sicher nicht darunter leiden, zumal Nvidia im B2B ja auch noch mehrgleisig aufgestellt sind und sie bei KI-Hardware nunmal Marktführer sind mit ihren Beschleunigern.
Frame Generation liefert keine echte Leistung (keine schnellere Simulation, Physik oder Reaktion), sondern nur synthetische Frames für höhere FPS-Zahlen – zusätzlich mit spürbarem Lag.
Das ist für mich Marketing, kein echter Mehrwert.
Dann heißt es, Reflex 2 würde den Lag reduzieren. Schön – dafür soll man zur ohnehin überteuerten GPU auch noch einen neuen G-Sync/Reflex-2-Monitor kaufen?
Also erst ein Problem erzeugen und dann die „Lösung“ (Reflex 2) - oder sollte ich besser Workaround sagen? - auch noch extra verkaufen?!
Für CUDA-basierte Anwendungen wie Cubase, Nuendo, SpectraLayers oder Vegas bringen weder Frame Generation noch Reflex 2 irgendetwas. Dort zählt ausschließlich reale Rechenleistung. Einen echten Mehrwert sehe ich nicht. Und das in Zeiten, in denen die GPU‑Beschleunigung für viele Anwendungen extrem nützlich ist.
Als Kunde fühlt man sich abgemolken und veräppelt durch Fake-Leistung, zusätzliche Hardwarekosten und dann noch diese albtraumhaften Preissteigerungen durch die KI-Blase, die mich schon seit Längerem total abnerft, vor allem angesichts der mieserablen und immer schlechter werdenden Qualität, die KI abliefert.