Stalker 2: Grafikkarten-Benchmarks in 5 Auflösungen
Quelle: GSC Game World
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Stalker 2: Grafikkarten-Benchmarks in 5 Auflösungen

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Special Philipp Reuther David Krausbauer Raffael Vötter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Kommen wir zu unseren Benchmarks von Stalker 2, angefangen bei den Grafikkarten. Unsere Kenntnis der Zone umfasst diverse Areale, welche wir in mehr als 20 Spielstunden gesammelt haben. Wie bei der PCGH üblich, hatten wir dabei stets ein Auge auf die Bildraten sowie weitere Auslastungsmerkmale und selektierten aus den anspruchsvollsten Bereichen unsere Benchmarkszene - mit einer Besonderheit: Im Gegensatz zu den meisten anderen Spielen benchen wir Prozessoren und Grafikkarten in Stalker 2 anhand der gleichen Szene. Falls Sie unsere Ergebnisse am eigenen Rechner nachstellen möchten, laden Sie gerne unsere Test-Spielstände herunter und orientieren Sie sich hinsichtlich der Einstellungen und des Ablaufs an den eingebetteten Videos. Damit Sie unsere Ergebnisse bestmöglich nachvollziehen können, geben wir auch die während der Messungen durchschnittlich anliegenden Taktraten an.

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Grafikkarten-Benchmarks

Was ist die beste Grafikkarte für Stalker 2? Wir haben 20 Modelle der Jahrgänge 2017 bis 2024 für Sie getestet. Bei unserer CPU-GPU-Kombi-Benchmarkszene handelt es sich um ein außerordentlich anspruchsvolles Areal, das den gesamten Gaming-PC auf eine harte Probe stellt. Die allermeisten Gebiete und Situationen in Stalker 2 laufen fühlbar besser. Somit gilt, was bei allen PCGH-Benchmarks gilt: Erreicht eine Grafikkarte oder ein Prozessor hier eine gute oder gar tadellose Vorstellung, ist im übrigen Spiel nichts zu befürchten - und das ist gut zu wissen.

Stalker 2: Vergleich der Bildformate
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Da die PC-Version von Stalker 2 eine vorbildliche Breitbildunterstützung bietet (siehe oben), testen wir die Grafikkarten in den fünf Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD, Ultra HD sowie DQHD (mehr Informationen hier: 5K-Ultrawide: Ist Ihre Grafikkarte schnell genug für 32:9?). Die Messungen erfolgen wie üblich via CapFrameX; aus dem Durchschnitt von drei Messungen errechnen wir unsere Ergebnisse. Selbstverständlich entsprechen die Grafiktreiber den zum Testzeitpunkt aktuellen Versionen - und damit sind wir beim Problem dieses Techniktests angelangt:

Da Spiele-Benchmarks heutzutage unfassbar (zeit)aufwendig sind und zu allem Überfluss schneller veralten als Anti-Viren-Signaturen, testen wir aus Prinzip nicht mit alten Grafiktreibern. Obwohl Stalker 2 zu den meisterwarteten Spielen des Jahres 2024 zählt, hatte nur Nvidia einen entsprechenden Treiber mit angemessenem Vorlauf veröffentlicht, den Game Ready Driver 566.14. Intel legte am Morgen des 20. November mit dem Game On Driver 6299 nach. Wundern Sie sich daher nicht, dass in den folgenden Benchmarks alle Radeon-GPUs fehlen - diese tragen wir nach, sobald sie offiziell für Stalker 2 gerüstet sind. Alles andere wäre vergebene Liebesmüh.

Benchmarks ohne Upsampling

Wir beginnen die GPU-Leistungsschau mit fairen, perfekt vergleichbaren Einstellungen: maximale Details, Temporal-AA, kein Upsampling. Alle teilnehmenden Grafikkarten haben die gleiche Arbeit vor sich. Damit kommen wir dem Wunsch zahlreicher PCGH-Leser nach. Werfen wir uns direkt ins Getümmel:

Hier sehen Sie, was wir mit "außerordentlich anspruchsvoll" meinen: Zalissja ist DER Benchmark in Stalker 2 und wir würden uns nicht wundern, wenn beinahe alle Tester hier ihre Messungen durchführen. Da dieses Dorf mindestens in den ersten Spielstunden den Dreh- und Angelpunkt darstellt, den Sie immer wieder aufsuchen, ergeben Benchmarks an diesem "Brennpunkt" total Sinn. Die hohe Gesamtlast ist durchaus bemerkenswert, denn Zalissja stellt nicht nur Prozessoren auf die Probe, sondern skaliert dennoch stark mit GPU-Leistung - längst nicht so stark wie das typische UE5-Spiel, aber Stalker 2 ist eben kein gewöhnliches Spiel, sondern die erste Open World auf Basis der Epic-Engine. Der Workload ist für die meisten Grafikkarten bei nativer Auflösung nicht zu bewältigen. Selbst Nvidias mächtige Geforce RTX 4090 scheitert in Ultra HD krachend an der 60-Fps-Marke - hier muss die RTX 5090 (voraussichtlich im Januar 2025) ran.

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Die Ergebnisse zeigen, dass das Streaming-System von Stalker 2 alte Schule ist. Anstatt Oberflächendetails bis zur Unkenntlichkeit wegzusparen, um die Bildrate zu retten - die Herangehensweise vieler moderner Engines - besteht der Renderer knallhart auf seinen Daten und siebt damit alle Grafikkarten mit zu wenig Speicher aus. Stand jetzt ist Stalker 2 das mit Abstand VRAM-hungrigste Spiel auf Basis der Unreal Engine 5. Maximale Details bei nativer Auflösung lassen bereits in Full HD jede verfügbare 8-GiByte-Grafikkarte kapitulieren.

Die RTX 3070, Arc A580 und A770 8GB können sich etwas von den anderen 8-GiB-Modellen im Feld absetzen, da sie über volle PCIe-4.0-×16-Anbindungen verfügen. An der RTX 3080 lässt sich ablesen, dass 10 GiByte nur wenig besser sind; bereits in WQHD brechen die Perzentilwerte zusammen, gleichbedeutend mit starken Rucklern. Davor ist die RTX 3080 Ti dank 12 GiByte bis inklusive UWQHD gefeit, spätestens in Ultra HD ist jedoch mehr fällig - tatsächlicher Bedarf, keine bloße Allokation! Weitere Daten zum VRAM-Bedarf verraten die blau hervorgehobenen Grafikkarten, denn sie zeigen jeweils das Modell mit einfacher und doppelter Kapazität.

Benchmarks mit Upsampling

Nachdem wir gelernt haben, dass die native Auflösung ohne Next-Gen-Grafikkarten keine gute Idee ist, kommen wir zur Messreihe Nummer 2. Hierbei gestehen wir den Grafikkarten gleich zwei Entlastungen zu: Das zur GPU passende Upsampling plus ein kompatibles Frame-Generation-Verfahren. RTX-4000-GPUs verwenden DLSS Frame Generation, alle übrigen Grafikkarten setzen auf FSR Frame Generation. Inwiefern das den Bildraten auf die Sprünge hilft, dokumentiert der folgende Benchmark mit denselben Probanden.

*Arc: XeSS 1.3 Ultra Quality, Radeon: FSR 3 Quality, Geforce RTX: DLSS Quality - in jedem Fall wird spatial mit 67 Prozent der Auflösung gearbeitet.

Erleichterung macht sich breit - Stalker 2 erfordert keine High-End-Grafikkarte. Bereits das jeweilige Upsampling schaufelt kräftig Leistung und somit "echte" Bilder pro Sekunde frei, die Zwischenbilderzeugung sorgt für nochmals höhere Fps-Raten (plus 60 bis 90 Prozent). Dabei sollte nicht unerwähnt bleiben, dass DLSS FG und insbesondere FSR FG eine zusätzliche Eingabelatenz erzeugen. Diese lässt sich in Stalker 2 nur bei Nvidia-GPUs mittels Reflex reduzieren, AMDs Anti-Lag hat es nicht ins Spiel geschafft. Die richtige Kombination aus Basis-Bildrate und Frame Generation ist der Schlüssel zum Erfolg.

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Davon abgesehen reduziert sich mit den getesteten Einstellungen der Speicherbedarf, allerdings denkbar knapp. Rechnet man mit 67 anstelle von 100 Prozent interner Auflösung, spart man sich einige Hundert MiByte im VRAM - durch die Frame Generation kommt jedoch ein annähernd genauso großer Posten hinzu. Diese Verhältnisse sorgen dafür, dass 8-GiByte-Grafikkarten zumindest Full HD ohne größere Blessuren überstehen, einige Ruckler sind dennoch zu beklagen. Bereits WQHD lässt die prallen Nähte reißen. Damit ist Stalker 2 direkt nach Dragon Age: The Veilguard das zweite Spiel dieser Saison, das ausschließlich 16-GiByte-Grafikkarten eine Zukunftsfähigkeit attestiert. Wie es bei den Prozessoren aussieht, erfahren Sie nach nur einem Klick.

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  1. Seite 1 Übersicht & Entwicklung
  2. Seite 2 Gameplay, Technik und Macken
  3. Seite 3 Engine Technik, Lumen im Detail
  4. Seite 4 Grafik und Auffälligkeiten
  5. Seite 5 Grafikkarten-Benchmarks in 5 Auflösungen
  6. Seite 6 Prozessor-Benchmarks
  7. Seite 7 Fazit
    • Kommentare (531)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von meckswell Freizeitschrauber(in)
        Es wurde geheiratet, alles Liebe und Gute für Euch [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] ❤️.
      • Von Mottekus Software-Overclocker(in)
        Nachdem ich die 22Gb geladen habe, hat er bei mir nochmal 11Gb geladen. Ganz kurios
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Ich lade ihn gerade. Danke für den Hinweis.
      • Von meckswell Freizeitschrauber(in)
        Patch 1.2 ist gekommen. Über 1700 Fixes. 22.6 GB (Steam).

        Die Option "Antialiasing" wurde entfernt, nach der ich obendran fragte.
      • Von meckswell Freizeitschrauber(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Ich habe keinen Hinweis bekommen, sehe erst jetzt deine Antwort. Habe den Test nochmals gelesen, das mach ich sowieso öfters, wenn ein Spiel und Test mich rocken. Spitzenreiter dieser Tests ist der Zusatztest von Ghost Recon Wildlands, wo die 1080Ti in die Knie und unter 60 FPS gezwungen wird. Den Test vergess ich im Leben nicht.

        Zurück zum Thema: Ich hatte dann das gefunden "Zu den sichtbar verbesserten Elementen zählt etwa TSR (Temporal Super Resolution), das integrierte, temporale Kantenglättungs-/Upsampling-Verfahren der UE5"

        Quasi was du in #526 geschrieben hast.

        Es gibt aber da noch einen eigenen Punkt "Antialiasing", unter Postprocessing. Das ist übrigens immer auf Episch, egal welches Preset ich wähle.
        Dieses "Antialiasing" wollt ich wissen was es ist. Weil, man kann ja auch FSR oder XeSS nehmen, dann hat man ja nicht TSR, aber dieses "Antialiasing" hat man trotzdem.
      Direkt zum Diskussionsende
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