Mutant Year Zero Road to Eden im Benchmark-Test: Schmucker Geheimtipp mit Unreal Engine 4

Wenn man das anspruchsvolle, rundenbasierende Gameplay von XCOM und die düstere, postapokalyptische Atmosphäre von Stalker mit Elementen einer klassischen Fabel mischt, kann dabei ein sehr interessantes, charismatisches Spiel wie Mutant Year Zero herauskommen. Die grafisch ansprechende Melange aus Rundenstrategie, Echtzeit-Abenteuer und Schleicherei samt Rollenspiel-Touch wird mit der Unreal-Engine 4 realisiert. Unsere Benchmarks klären, ob auch das Leistungsbild gefällig ist.

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Mutant Year Zero Road to Eden im Benchmark-Test: Schmucker Geheimtipp mit Unreal Engine 4
Quelle: PC Games Hardware

Mutant Year Zero: Road to Eden basiert auf dem erstmalig 1984 in Schweden erschienenen Pen-and-Paper-Rollenspiel Mutant. Das abgefahrene, postapokalyptische Szenario vermengt Sci-Fi und Cyberpunk mit Elementen der klassischen Fabel: Mutierte Tiere in menschlicher Form leben nach dem gewaltsamen Untergang der Zivilisation mit den kümmerlichen Resten der Menschheit zusammen in kleinen autarken Siedelungen. Sogenannte "Stalker" durchstreifen das gefährliche Umland, die "Zone", um Ressourcen für diese Siedlungen zu sichern.

Für die Videospiel-Umsetzung dieses interessanten Szenarios ist das noch junge schwedische Studio mit dem eingängigen Namen The Bearded Ladies Consulting und Sitz in Trollhättan zuständig (kein Witz!). Mutant Year Zero ist das erste größere Projekt des Studios (zuvor verantwortete es Indie- und Casual-Titel wie Landit Bandit), allerdings finden sich unter den Entwicklern viele alte Hasen: The Bearded Ladies Consulting wurde von ehemaligen Angestellten von IO Interactive gegründet. Letztere sind unter anderem durch die Hitman-Reihe und Payday bekannt.

Mutant Year Zero: Technik und Gameplay

Als Spieler lenken Sie die Geschicke einer Truppe Stalker. Anfangs steuern Sie Dux (eine Ente) und Bormin (raten Sie mal), zwei der anthropomorphisch mutierten Tierwesen. Im späteren Spielverlauf stoßen weitere Figuren hinzu, darunter eine Füchsin. Leichte Rollenspielelemente wie ein Inventar samt aufrüstbaren Ausrüstungsgegenständen, Level-Aufstiege und Fähigkeitenbäume geben Ihnen dabei Gelegenheit, die Charaktere Ihrem Spielstil anzupassen und diese über den Spielverlauf stetig stärker und effektiver werden zu lassen. Die schicken und abwechslungsreichen Umgebungen durchstreifen Sie dabei in Echtzeit, sammeln Ressourcen und diversen Loot und lauschen den toll vertonten (englischen) und häufig amüsanten, düster-sarkastischen Dialogen Ihrer Charaktere - der unterliegende Ton wirkt trotz Fabelanleihen erwachsen. Als Bonbon gibt es einige (englische) Wortspiele, welche die Atmosphäre auflockern ("Shut the duck up!").

Stoßen Sie bei der Erkundung auf Gegner, so schaltet das Spiel in den rundenbasierten Taktik-Modus, der sowohl vom Look, dem Gameplay, der Bedienung und dem gehobenen Anspruch sehr stark an die beiden jüngsten XCOM-Titel erinnert. Frischen Wind ins Gameplay bringt die Schleichmechanik, mit der Sie Gegner umgehen, isolieren und vor Kämpfen gezielt ausschalten können - und dies auch teils müssen, denn die Kämpfe können durchaus knifflig ausfallen und setzen kluges, bedachtes und taktisches Vorgehen voraus. Einen Test und weitere Ausführungen zum Gameplay lesen Sie bei den Kollegen der PC Games.
Die Umsetzung der Grafik geschieht mit Hilfe der Unreal Engine 4. The Bearded Ladies nutzen die Fähigkeiten der Engine gut aus und verwenden viele Effekte wie volumetrischen Nebel, Screen-Space-Reflections, Parallax-Mapping sowie eine schicke Beleuchtung samt globalem Ansatz. Um die Kantenglättung kümmert sich ein effektiver Temporal-Algorithmus, der allerdings insbesondere bei dichter Vegetation und bei niedrigen Bildraten zum Verwischen neigt. Effekte und Steuerung können weitestgehend im recht umfangreichen Optionsmenü konfiguriert und angepasst werden. Einige Schalter und Regler vermissten wir indes, darunter die Möglichkeit, das standardmäßig bei 62 Fps greifende Framelock zu deaktivieren oder die Mausgeschwindigkeit anzupassen.

Übersicht: Grafikmenü & Startbilschirm - per Mausklick auswählen
Mutant Year Zero Road to Eden (Bilder: 4K-DCI maxed & downsampled von Radeon Vega Frontier Edition) (44)
Mutant Year Zero Road to Eden (Bilder: 4K-DCI maxed & downsampled von Radeon Vega Frontier Edition) (44) Mutant Year Zero Road to Eden (Bilder: 4K-DCI maxed & downsampled von Radeon Vega Frontier Edition) (45) Mutant Year Zero Road to Eden (Bilder: 4K-DCI maxed & downsampled von Radeon Vega Frontier Edition) (46) Mutant Year Zero Road to Eden (Bilder: 4K-DCI maxed & downsampled von Radeon Vega Frontier Edition) (1)

So sehr uns Mutant Year Zero gefällt: Was die Breitbildunterstützung angeht, müssen die Entwickler nachbessern. Nutzer eines älteren Bildschirms mit 16:10-Seitenverhältnis (wie 1.680 × 1.060 oder 1.920 × 1.200 Pixel) bekommen im spieleigenen Menü keine passende Auflösung angeboten, es stehen lediglich 16:9-Modi zur Wahl. Ein Workaround, der nicht auf allen Systemen funktioniert, ist, die Auflösung manuell in die spieleigene Konfigurationsdatei zu schreiben. Alternativ lebt man mit dem 16:9-Pendant.

Wer eine 21:9-Auflösung wie 2.560 × 1.080 oder 3.440 × 1.440 verwenden möchte, kann das zwar problemlos tun, erhält dadurch jedoch keine Vorteile. Gegenüber einer 16:9-Auflösung wird das periphere Sichtfeld nicht erweitert - stattdessen wird der Bildausschnitt oben und unten beschränkt.

16:9 vs. 21:9 - per Mausklick auswählen
Mutant Year Zero Road to Eden (Bilder: 4K-DCI maxed & downsampled von Radeon Vega Frontier Edition) (48)
Mutant Year Zero Road to Eden (Bilder: 4K-DCI maxed & downsampled von Radeon Vega Frontier Edition) (48) Mutant Year Zero Road to Eden (Bilder: 4K-DCI maxed & downsampled von Radeon Vega Frontier Edition) (49)

Optisch ist Mutant Year Zero sehr gefällig, die Umgebungen und Figuren wurden mit sichtlicher Hingabe und Kreativität erstellt. Hier und dort sticht die relativ geringe Polygondichte durch eine grobe Kante ins Auge, mal erblickt man eine etwas schwammige Textur. Unterm Strich ist das Taktikspiel grafisch aber gelungen und sehr atmosphärisch, der eher düster-dreckige, recht eigenständige Look passt ausgezeichnet zum Endzeit-Szenario. Die Performance ist dabei erfreulich gut und geschmeidig, mit maximalen Details verlangt Mutant Year Zero allerdings nach einer relativ potenten Grafikkarte. Auf der Habenseite benötigen Sie nicht zwingend hohe Bildraten, tatsächlich spielt sich das eher gemächliche Taktieren und Erkunden schon mit niedrigen Frameraten um 30 Fps halbwegs angenehm. Die Menge Grafikspeichers spielt dabei eine untergeordnete Rolle, bis einschließlich Ultra HD reichen 4 GiByte aus.

Die Leistung des Hauptprozessors ist in Mutant Year Zero ebenfalls nebensächlich, davon haben wir uns auf mehreren Systemen vergewissert. Mit dem auf 4,8 GHz übertakteten Sechskern-Prozessor Core i7-8700K (6C/12T) erreichen wir in unserem Benchmark im CPU-Limit bei minimaler Auflösung 181 Fps. Mit 3,0 GHz, deaktiviertem Hyperthreading und 4 Kernen (4C/4T) liefert die CPU noch gute 129 Fps. Mit der letztgenannten Konfiguration machen sich jedoch andere Dinge bemerkbar: Die Ladezeiten nehmen leicht zu, das Streaming braucht minimal länger, um nach dem Betreten der Spielwelt die höchste Qualität einzublenden und die Frametimes fallen etwas unregelmäßiger aus. Kommt es zu einem Kampf, zeigt sich die Prozessorleistung am deutlichsten: Ist der Gegner am Zug, kommt es auf schwachen CPUs stets zu einer kurzen "Denkpause". Unsere Idee, Mutant Year Zero aufgrund des ausgeprägten Grafiklimits testweise im Energiesparmodus mit rund 1,2 GHz zu spielen, fand daher ein jähes Ende - 3 GHz sollten es mindestens sein, um den Spielfluss zu gewährleisten.

Nutzer älterer Systeme können ebenfalls Spaß mit Mutant Year Zero haben und eine Pflicht für SSE4.x oder AVX, wie bei einigen modernen Spielen, ist nicht vorhanden.Am Ende unserer Testphase (und der Kampagne) installierten wir das Spiel noch auf einem Phenom 2 X6 1100T aus dem Jahr 2010. Der erste AMD-Sechslerner hat ebenfalls kein Problem mit dem Spiel. Ausgereizt, in diesem Fall mit 4 GHz, werden die Kerne zwischen 30 und 70 Prozent genutzt, das Spiel läuft beinahe stotterfrei.In unserer Benchmarkszene (siehe unten) werden rund 80 Fps erreicht. Nutzer älterer Systeme können folglich ebenfalls Spaß mit Mutant Year Zero haben und eine Pflicht für SSE4.x oder AVX, wie bei einigen modernen Spielen, ist nicht vorhanden.

Nimmt man den typischen Gaming-PC als Maßstab, liegt die Hauptlast von Mutant Year Zero klar auf der Grafikkarte. Um diese zu hohen Frameraten zu überreden muss in der Konfigurationsdatei des Spiels (zu finden unter Benutzer\[Ihr Windows-Account]\AppData\Local\ZoneUE4\Saved\Config\WindowsNoEditor\GameUserSettings.ini) der Eintrag FrameRateLimit=[gewünschte Bildrate] ergänzt werden. Wir nutzen für unsere Benchmarks ein oberes Fps-Limit von 300, der Eintrag in der Konfigurationsdatei lautet in unserem Fall also FrameRateLimit=300. Kommen wir also zu den Grafikkarten-Benchmarks.

Mutant Year Zero: Grafikkarten-Benchmarks

Erst das Vergnügen, dann die Arbeit: Vor jeder Benchmarksession erkunden mehrere Redakteure der PC Games Hardware die Spielwelt, auf der Suche nach einer geeigneten Testszene. Im Falle Mutant Year Zero: Road to Eden kämpften wir uns gute zehn Stunden durch die Zone und durchstreiften dabei viele verschiedene Gebiete. Neben dem Standardszenario, einem düsteren Wald voller Ruinen und Relike aus vergangenen Zeiten, erkundeten wir schneebedeckte, überdachte und sonnendurchflutete Areale.

Unsere Wahl für den Benchmark fiel schließlich auf das Gebiet "Der Pestbau" (Rot Warren) im Norden der Karte, da wir hier sowohl auf Radeon- als auch Geforce-GPUs die geringsten Bildraten zu Gesicht bekamen. Es handelt sich folglich um eine überdurchschnittlich anspruchsvolle Szene (für die Grafikkarte), allerdings nicht um einen Worstcase. Letzteres tritt auf, wenn in den rundenbasierten Kämpfen Partikeleffekte wie Explosionen auftreten. Da sich diese Szenen jedoch nicht reproduzierbar testen lassen und hohe Bildraten eher beim Echtzeiterkunden hilfreich sind, testen wir außerhalb eines Kampfes. Als Grafiktreiber verwenden wir den jeweils aktuellen Code von AMD und Nvidia, namentlich die Radeon Software 18.12.2 und den Geforce 417.35 WHQL. Die Spielversion ist 1.04, Mutant Year Zero ist folglich schon etwas gereift. Bugs sind uns während der Testphase zu keiner Zeit untergekommen.

Mutant Year Zero: Fazit des Technik-Tests

Die Benchmark-Ergebnisse sind verhältnismäßig unspektakulär. Wie von vielen anderen Spielen mit UE4-Basis gewohnt, schneiden Nvidia-GPUs bei den Messungen im Verhältnis etwas besser ab als vergleichbare AMD-GPUs, die Unterschiede sind in Mutant Year Zero allerdings abseits des Balkenvergleichs kaum praxisrelevant. Nvidias Geforce RTX 2080 Ti führt gefolgt von der RTX 2080 und GTX 1080 Ti wie zu erwarten die Benchmarks an. Auffällig schwach schneidet Polaris in Form der RX 590, 580 und 570 ab, die GTX 1060 6GB hat leichtes Spiel mit ihnen. Am anderen Ende der Skala liefert eine Radeon R9 280X in Full HD bereits spielbare Bildraten über 30 Fps, mit einer aktuellen Mittelklasse-GPU oder älteren Oberklasse-Grafikkarte sind Bildraten um 50 Fps drin. Die Frametimes sind prinzipiell sehr gut und geschmeidig, erst in Ultra HD sind mit 3-GiByte-GPUs grobere Stocker zu bemerken, doch in dieser Auflösung ist auch jede der betroffenen Grafikkarten viel zu langsam, um spielbare Bildraten bei maximalen Grafiksettings zu liefern. Mit dem Standard-Framelock bei 62 Fps und einer ausreichend potenten GPU sind indessen kaum Schwankungen festzustellen, abseits kurzer Laderuckler zu Beginn des Spiels läuft Mutant Year Zero sehr geschmeidig. Die technische Umsetzung ist gelungen - Ente gut, alles gut.

Und gelungen sind neben der technischen Umsetzung auch das anspruchsvolle und knifflige Gameplay, die düstere Atmosphäre, die Audiountermalung und das charmante Flair des Taktik-Titels. Mutant Year Zero: Road to Eden ist ein feine und unerwartete Überraschung zum Jahresende. Es skizziert nicht nur gekonnt das rundenbasierte XCOM-Gameplay, es erweitert die beliebte Rundentaktik mit eigenständigen Elementen und garniert dies mit Stalker-Atmosphäre. Dazu zählen die interessanten Charaktere, amüsante Anspielungen auf die Pop-Kultur und deren szenariobedingte Abwandlungen, die gelungene Schleichmechanik sowie der Rollenspiel-Touch. Mutant Year Zero dürfte damit nicht nur Rundenstrategen zusagen.

Bildergalerie

Die Grafikkarten-Messmethodik der PCGH

Basierend auf Leser-Feedback verwendet PC Games Hardware für Spiele-Benchmarks seit einigen Jahren keine Referenz-Grafikkarten mit Standard-Taktraten mehr. An ihre Stelle treten Herstellerdesigns samt werkseitiger Übertaktung, wie sie von einem Großteil unserer Community verwendet werden. Hierbei handelt es sich um typische Modelle, wenngleich "typisch" gar nicht so einfach zu definieren ist. Die Auswahl richtet sich nicht nur daran, welche Grafikkarten noch im PCGH-Testlabor anwesend sind, sondern auch, ob sie repräsentativ für das jeweilige Modell sind: Wir nutzen nach Möglichkeit weder unübertaktete, sich wegen Überhitzung drosselnde oder enorm schnelle Herstellerdesigns, sondern "Vernunftversionen", wie wir sie auch in den PCGH-Grafikkartentests meistens empfehlen. Beachten Sie bitte, dass wir nicht sämtliche Modelle am Markt testen können, sondern uns auf eine Auswahl beschränken müssen. Auch behalten wir uns vor, einzelne hier herangezogene Herstellerkarten in anderen Tests auszutauschen, beispielsweise dann, wenn sie das Testlabor verlassen müssen. Jede Grafikkarte wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte: Eine gerade aus dem Regal genommene Grafikkarte, noch kalt vom Nichtstun, boostet höher als im normalen Betrieb nach einiger Zeit unter Last. Die durchschnittliche, automatisch gesetzte GPU-Taktfrequenz beim Test der jeweiligen Karten finden Sie in den Benchmarks. Die tatsächliche Frequenz ist wichtig und kann angesichts der großen möglichen Unterschiede nicht einfach unter den Tisch fallen, denn "GTX 1080 Ti" ist nicht "GTX 1080 Ti", um nur ein Beispiel zu nennen - je nach Herstellerdesign können zehn Prozent Differenz dazwischen liegen. Hinterfragen Sie daher Messwerte im Internet, die ohne jegliche Taktangabe veröffentlicht werden. Dem gegenüber stehen wenige Grafikkarten, von denen keine übertakteten Versionen existieren. Die prominenteste ist AMDs Radeon R9 Fury X, welche wir als Referenzdesign testen - gäbe es OC-Versionen, würde eine solche in den Benchmarks mitmischen.

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    • Kommentare (17)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von hoffgang
        Wobei man bei dieser Art Spiel keine 3-stelligen FPS werte braucht, das ist kein Shooter bei dem es auf Millisekunden ankommt. Dazu kommt, eine Engine benutzen und eine Engine optimieren sind 2 Paar Schuhe, kann gut sein, dass dieses Studio weder Zeit noch Mittel hat um hier ein perfekt optimiertes Spiel abzuliefern.
        Hier kann ich wirklich mal nachsehen dass man keine Optimierung für alle Systeme in petto hat, v.a. direkt nach Release. Man denke nur mal an PUBG und wie lange man dort auf vernünftige Performance warten musste.
        Dagegen sagt ja auch niemand was denke ich, man kann von kleinen Studios da keine Wunder erwarten. Ich hab aber lieber Spiele mit Unity Engine, die laufen deutlich besser und die Optik ist auch hübscher.
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von hoffgang
        Wobei man bei dieser Art Spiel keine 3-stelligen FPS werte braucht, das ist kein Shooter bei dem es auf Millisekunden ankommt. Dazu kommt, eine Engine benutzen und eine Engine optimieren sind 2 Paar Schuhe, kann gut sein, dass dieses Studio weder Zeit noch Mittel hat um hier ein perfekt optimiertes Spiel abzuliefern.
        Hier kann ich wirklich mal nachsehen dass man keine Optimierung für alle Systeme in petto hat, v.a. direkt nach Release. Man denke nur mal an PUBG und wie lange man dort auf vernünftige Performance warten musste.
        Dagegen sagt ja auch niemand was denke ich, man kann von kleinen Studios da keine Wunder erwarten. Ich hab aber lieber Spiele mit Unity Engine, die laufen deutlich besser und die Optik ist auch hübscher.
      • Von Gimmick
        Zitat von PCGH_Raff
        Vermutlich langjährige Zusammenarbeit auf Engine-Ebene. Nvidia ist in der UE fest integriert – mit PhysX als Physikengine. Wer weiß, was da noch für Fragmente eingeflossen sind.

        MfG,
        Raff
        Alle Elemente . Der gesamte Gameworks-Kram ist in die UE4 integriert.

        Wahrscheinlich ist die AMD-Performance gar nicht ungewöhnlich schlecht, sondern die nvidia-Performance durch die enge Koorperation ungewöhnlich gut ^^.
      • Von hoffgang BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von wuchzael
        Für 1440p brauchts ne 1300€ Grafikkarte für 3-stellige FPS und in 4K schafft keine einzige Grafikkarte die 60 FPS ... NICE!

        Grüße!
        Wobei man bei dieser Art Spiel keine 3-stelligen FPS werte braucht, das ist kein Shooter bei dem es auf Millisekunden ankommt. Dazu kommt, eine Engine benutzen und eine Engine optimieren sind 2 Paar Schuhe, kann gut sein, dass dieses Studio weder Zeit noch Mittel hat um hier ein perfekt optimiertes Spiel abzuliefern.
        Hier kann ich wirklich mal nachsehen dass man keine Optimierung für alle Systeme in petto hat, v.a. direkt nach Release. Man denke nur mal an PUBG und wie lange man dort auf vernünftige Performance warten musste.
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Bei der gebotenen Optik schaffen die Oberklasse Karten keine 60Fps in WQHD das sagt eigentlich schon alles zu der Engine.
      • Von Rolk Kokü-Junkie (m/w)
        Habe mal just for fun, weil ich gerade wieder Witcher 3 angefangen habe, die Performance verglichen. The Witcher 3 läuft tendenziell sogar leicht besser als Mutant Year Zero Road. Also wieder ein grandioses Beispiel das diese Engine Performancetechnisch nichts taugt.
        Inhaltlich wäre das Spiel aber wahrscheinlich genau mein Fall.
      Direkt zum Diskussionsende
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