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  • CPU Test: AMD und Intel - Benchmarks und Kauf-Tipps auch für APUs [Mai 2015]

    Die Ergebnisse unserer Prozessor-Benchmarks und CPU-Tests mit AMD und Intel im Überblick: Sie suchen eine neue CPU/APU zum Spielen oder möchten sich einfach über das derzeitige Angebot informieren? PC Games Hardware wirft einen Blick auf aktuelle Prozessoren und APUs von AMD und Intel und gibt konkrete Kaufempfehlungen für verschiedene Preisklassen.

    Nach wie vor steht der Dollar nicht günstig, um im CPU- sowie allgemein im IT-Bereich ein Schnäppchen zu ergattern. Der Kurs hat sich zwar wieder ein wenig erholt, davon ist allerdings nur wenig bis gar nichts bei den Händlern durchgeschlagen.

    So ist zum Beispiel der als "Geheimtipp" gehandelte Xeon E3-1231v3 im Vergleich zu den günstigsten Angeboten im Sommer 2014 um rund 30 Prozent teurer geworden. Ehemals für um die 200 Euro gehandelt, ist der Vierkerner mit SMT inzwischen nicht unter rund 255 Euro erhältlich - vor kurzem hatte er gar die 260er-Marke überschritten.

     - Geizhals Preisentwicklung

    Da unsere Preisangaben im Heft wie im Artikel immer nur eine Momentaufnahme sein können, geben wir wo immer möglich auch die direkten Links in unseren Geizhals-basierten Preisvergleich für die jeweils empfohlenen Prozessoren mit an. Durch einen simplen Klick können Sie so die aktuell gültigen Preise erfahren. Tipp: Achten Sie auf sofortige Lieferbarkeit und eine gute Durchschnittsbewwertung der einzelnen Shops - zum Beispiel 2.0 und besser. Sie können auch den Bewertungsverlauf (verlinkt unter #### Bewertungen) der einzelnen Händler aufrufen um zu prüfen, ob sich eventuell in der letzten Zeit starke Ausschläge zum positiven oder negativen ergeben.

    AMD- und Intel-Prozessoren für Spieler: Kaum Neuigkeiten

          

    Intel Core i7-5820K: Der Haswell E mit dem bestem Preis-LeistungsverhältnisIntel Core i7-5820K: Der Haswell E mit dem bestem Preis-LeistungsverhältnisQuelle: PC Games HardwareDie Spatzen pfeifen es von den Dächern: Intel steht kurz davor, nach etlichen Verzögerungen die auf 14-nm-Technik basierende Broadwell-Generation auch auf den Desktop-Markt loszulassen. Das Schöne: Für viele Sockel-1150-Mainboards (wie zum Beispiel von Asus) genügt ein einfaches BIOS/UEFI-Update, um Broadwell-tauglich zu werden. Das weniger Schöne: Bereits erwähnte Spatzen pfeifen im selben Atemzug, dass auch der Broadwell-Nachfolger Skylake bereits mit den Hufen scharrt, allerdings neue Mainboards und teils offenbar auch neuen Speicher erfodert. Neukäufer und Aufrüster sollten also zumindest noch die nächsten Wochen abwarten.

    Doch genug der Vorrede: Nach wie vor stammt die neueste Prozessorenreihe auf dem Desktop-Spieler-Markt von Intel. Der Chipgigant hat seine Haswell-E-Reihe im Spätsommer 2014 offiziell vorgestellt (zum PCGH-Test des i7-5960X und i7-5820K) und seitdem sind auch die ersten Achtkern-Prozessoren der Firma für Spieler erhältlich. Da hier ein kompletter Plattformwechsel inklusive Board (2011-v3) und Speicher (DDR4) für Interessenten ansteht, sind mindestens 700 Euro an Kosten einzukalkulieren. Die So-2011-v3-Plattform ansich bringt im Vergleich zum Vorgänger für jedes Modell quasi zwei zusätzliche CPU-Kerne und das kleinste Modell gab es schon für rund 340 Euro - die Sechskerner der Vorgängergeneration kosteten circa 130 Euro mehr - doch inzwischen ist der Preis auf rund 390 Euro gestiegen. Die im Vergleich zu den Ivy-Bridge-basierten Vorgängern geringfügig niedrigeren Taktraten der Haswell-E-Prozessoren wird durch die höhere Leistung pro MHz meist wieder ausgeglichen.

    Intel schaltet in seinen Haswell-Prozessoren das eher für Datenbankanwendungen interessante "Restricted Transactional Memory", kurz TSX, per Microcode-Update ab. Bei einigen Modellen der Core-i-5000- sowie der Core-M-Reihe ist "TSX-NI" inzwischen laut Datenbank aktiviert.

    Bei AMD tut sich bei den Desktop-Prozessoren, abgesehen von den wechselkursbedingt ebenfalls gestiegenen Preisen, nach wie vor nichts. Die letzte größere Produktpflege betrieb man Mitte 2013, außerdem mit den unvernünftig energiefressenden Centurion-SKUs der FX-Prozessoren. Andererseits erweiterte AMD das Produktportfolio um günstige Alternativen mit vier Modulen (acht Threads), schraubte aber die TDP bei zwei der drei neuen CPUs auf 95 Watt herunter. Entsprechend tragen der FX 8370E und der 8320E ihr Buchstabenkürzel versinnbildlichend für Energieeffizienz - einen Test der Prozessoren finden Sie in der PCGH-Heftausgabe 12/2014. Auf der anderen Seite ist allerdings nur der Turbo-Takt der E-Modelle vergleichbar mit dem der regulären FX-CPUs, der Basistakt liegt deutlich niedriger. Der ebenfalls neue FX-8370 muss darauf verzichten, darf dafür - wie die meisten seiner Geschwister - aber auch 125 Watt verbraten. Er hat dem FX-8350 allerdings nur 100 MHz Turbo-Takt voraus, kostet jedoch deutlich mehr.

    Bei den APUs steht das Kaveri-Lineup, ob die Refresh-Modelle namens "Godavari" mehr als nur ein paar zusätzliche MHz bringen, steht in den Sternen der Gerüchteküche. Immerhin war der A10-7870K im Preisvergleich gelistet und ist in den USA bereits vorbestellbar. Einhundert Megahertz Turbotakt sollen es sein, das entspräche 2,5 Prozent. Substanzieller hingegen wäre der GPU-Takt, der mit knapp 19 Prozent Zuwachs auf 856 MHz kommt. Das dürfte bei entsprechend schnellem DDR3-RAM merkbar werden. Den könnte Nachfolger Bristol Ridge bringen, zu dem noch nicht viel mehr bekannt ist als dass er Excavator-Kerne, DDR4-Speicher und den kommenden Sockel FM3 nutzen soll. Für das angepeilte Ziel 2016 wäre der 28-nm-Prozess aber arg alt.

    Einzige Neuerung in diesem Bereich: Die A8-7650K-APU, welche zur UVP des A8-7600 verkauft wird, über einen freien Multiplikator zum Übertakten verfügt und dafür aber mit 95 Watt TDP sowieso ohne die Möglichkeit daherkommt, per UEFI die Leistungsaufnahme auf 45 Watt zu begrenzen. Für leistungshungrige Sparfüchse eine nette Option.

    Achtung - Zwei- und Dreikerner nicht mehr zu empfehlen!

          

    Wir raten daher, von reinen Zwei- oder Dreikernern abzusehen. Was aus Leistungssicht für alle mit mehr als minimalem Budget schon länger klar war, machen Far Cry 4 und anfangs auch Dragon Age Inquisition zu einem Fixpunkt. Anstatt lediglich langsamer zu laufen, wie es andere Spiele tun, verweigerten diese beiden aktuellen Titel aus dem Hause Ubisoft respektive EA auf CPUs mit weniger als vier respektive drei Threads glattweg den Start - bei Dragon Age Inquisition wurde das per Patch später behoben. Niedrige Performance ist eine Sache, aber vollständige Inkompatibilität
    zu Spielen und/oder Anwendungen sind für uns ein Ausschlusskriterium. Betroffen sind neben einigen Stromspar-Prozessoren beider Lager auch und insbesondere Intels Pentium- und Celeron-Reihen, sowie AMD-APUs mit nur einem Modul. Insbesondere Intels Pentium G3258AE mit zwei Kernen aber ohne Hyperthreading verkommt so zu einem zugegeben günstigen Spielzeug für Übertakter. Core-i3- und AMD-FX-4xx0-Prozessoren dagegen starten bislang noch alle getesteten Programme.

    AMD- und Intel-Prozessoren für Spieler: Aktuelle Marktsituation

          

    Eine Stufe unter der teuren High-End-Plattform mit dem Sockel 2011-v3 gibt es mit Intels Core i7-4790K den insgesamt immer noch schnellsten Prozessor für Spieler - Kostenpunkt etwa 335 Euro. Da Spiele im Durchschnitt nicht so stark mit der Kernzahl skalieren, wohl aber mit der Taktfrequenz der CPU, kann sich der i7-4790K mit seinen bis zu 4,4 GHz im Durchschnitt über den kompletten PCGH-Spiele-Parcours an der Spitze behaupten, auch wenn einzelne, besonders gut mit der Kernzahl skalierende Spiele auf Sechs- oder Achtkern-Modellen etwas flotter laufen. In gut parallelisierbaren Anwendungen ist er dagegen den Sechs- oder Achtkernern aus gleichem Hause zum Teil deutlich unterlegen.

    Im Bereich um 230 Euro buhlt dagegen schon mehr Konkurrenz um Investition: Ein für Spieler geeigneter Core i5-4690K (Devil's Canyon, siehe Test-Bericht), der sich leicht übertakten lässt sowie ein rund 20 Euro teurerer Xeon E3-1231 v3 (zum Test), der ebenfalls in vielen Sockel-1150-Boards läuft, keine OC-Möglichkeiten und keine integrierte Grafik, dafür aber das für PC-Arbeiter interessante Hyperthreading bietet.

    AMD hingegen komplettierte das Kaveri-Line-up, sodass neben den bekannten Modellen mit viel Takt und entsprechend hoher Verlustleistung nun auch die Designentscheidungen zugunsten geringerer Frequenzen aber dafür einer besseren Energieeffizienz zum Tragen kommen. Der A10-7800 und der in Sachen Spieleleistung nicht wesentlich langsamere A8-7600 bieten beide eine konfigurierbare TDP-Grenze von 45 Watt gegenüber des ab Werk eingestellten 65-Watt-Limits. Damit lassen sich genügsame und leise HTPC-Systeme, die für ein Spielchen zwischendurch ausreichend motorisiert sind, aufbauen. Weitere Details finden Sie in unseren ausführlichen Test zur Prozessorleistung, der APU-Leistung und der Architektur des A10-7850K.

    Im für Spieler interessanten Bereich kontert AMD Intels 200-Euro-Riege mit dem FX-9370 für rund 195 Euro, einer mit 4,4-4,7 GHz taktenden 220-Watt-CPU, deren acht Integer-Kerne sich vier FPU- und SIMD-Einheiten teilen - ob man das als Vier- oder Achtkerner laufen lässt ist wohl Geschmackssache. Ein wesentlich besseres Preis-Leistungsverhältnis und eine bessere Energieblianz weisen die günstigen FX-Prozessoren 8320E und 6300 auf. AMD hat außerdem den Athlon X4 860 Black Edition für gut 70 Euro und ebenfalls mit freiem Multiplikator ausgestattet im Angebot (zum Test). Er bietet zwei Module mit vier Threads, verfügt über die geringfügig verbesserte Steamroller-Kernausbaustufe, aber nicht über eine integrierte Grafik - genau wie Intels (zweikernige - s.o.) Pentium-CPUs.

    Alle CPU-Tests von PC Games Hardware finden Sie übrigens auch auf unserer entsprechenden Themen-Site.

    AMD- und Intel-Prozessoren für Spieler: Aktueller CPU-Index

          

    In diesem Artikel geben wir CPU-Kaufempfehlungen für alle Preisklassen. Wenn Sie zusätzliche Daten zu einer bestimmten Desktop-CPU brauchen, so finden Sie diese bestimmt in unserer Prozessor-Datenbank unter diesem Link. Einen Überblick über die Leistungsfähigkeit aktueller Prozessoren gibt Ihnen unser normierter Performance-Index, den wir aus sechs Spielen und vier Anwendungen ermitteln - natürlich enthält er nicht sämtliche CPUs, die es momentan zu kaufen gibt oder gab, es ist jedoch jede wichtige Modellreihe der letzten Jahre vertreten.
    Tipp: Sie können diesen Benchmark selbst konfigurieren
    Im Dropdown "Benchmarks" können Sie die Art des Indizes wählen: Gesamt, Anwendungen und Spiele, bei den Produkten können Sie sich Ihre individuelle Prozessorenauswahl aus unserem Datenbestand zusammenklicken. Weitere Details erfahren Sie in unserer Video-Anleitung. Wir haben unseren Leistungsindex zudem um einen Preis-Leistungs-Bewertung (welche wir ebenfalls laufend aktualisieren) erweitert. Diesen finden Sie in unserem gesonderten Artikel "Leistungsindex Prozessoren".

    Performance-Index CPUs

    • Performance-Index
    Info Icon
    Games Anno 2070, Battlefield 4, Crysis 3, F1 2013, Starcraft 2 Heart of the Swarm, TES 5 Skyrim
    Game-Resolution 1.280 x 720, no AA/AF
    Applications 7-Zip (3GB LZMA2 Compression), Adobe Lightroom 5.3, Luxmark 2.0 (x86-Cores,), x264 Ultra-HD (50 Mbps)
    • Benchmarks

    • Produkte ein-/ausblenden

    8c/16t, 3,0-3,5 GHz
    100.0
    6c/12t, 3,3-3,6 GHz
    91.9
    4c/8t, 4,0-4,4 GHz
    89.2
    4c/8t, 3,5-3,9 GHz
    82.2
    4c/8t, 3,4-3,8 GHz
    80.0
    4c/8t, 3,5-3,9 GHz
    75.4
    4c/4t, 3,5-3,9 GHz
    72.9
    4c/4t, 3,4-3,8 GHz
    71.4
    4m/8t, 4,7-5,0 GHz
    68.1
    4c/4t, 3,2-3,4 GHz
    65.3
    4m/8t, 4,4-4,7 GHz
    64.3
    4m/8t, 4,0-4,2 GHz
    60.8
    4m/8t, 3,5-4,0 GHz
    55.6
    2c/4t, 3,5 GHz
    53.0
    3m/6t, 3,5-4,1 GHz
    51.1
    47.3
    2c/4t, 2,9 GHz
    45.2
    2m/4t, 3,8-4,0 GHz
    42.3
    2m/4t, 3,7-4,0 GHz
    39.9
    2m/4t, 3,7-4,0 GHz
    39.2
    2m/4t, 3,3-3,8 GHz
    36.4
    4c/4t, 2,4 GHz
    26.6
    0
    10
    20
    30
    40
    50
    60
    70
    80
    90
    100
    Name
    Overall (Normalized Performance (more is better))

    Hardware

    Geforce GTX 780 Ti @ 875/3.500 MHz, AMD 990FX/A88X, Intel X99/79,Z87/77/P45, 4 GiByte per mem channel

    Software

    Windows 8.1 Pro (64 Bit); Geforce 337.88 WHQL (HQ); Turbo & SMT on

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

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CPU Test: AMD und Intel - Benchmarks und Kauf-Tipps auch für APUs [Mai 2015]
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http://www.pcgameshardware.de/CPU-Hardware-154106/Tests/CPU-Test-Benchmark-AMD-Intel-675663/
05.05.2015
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cpu,intel,amd
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