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  • CPU-Kaufberatung 2017: AMD- und Intel-Prozessoren im Test-Vergleich [Februar] Updated
    Quelle: Intel

    CPU-Kaufberatung 2017: AMD- und Intel-Prozessoren im Test-Vergleich [Februar]

    Die Ergebnisse unserer Prozessor-Benchmarks und CPU-Tests mit AMD und Intel im aktuellen Vergleich 2017: Sie suchen eine neue CPU/APU zum Spielen oder möchten sich einfach über das derzeitige Angebot informieren? PC Games Hardware wirft einen Blick auf aktuelle Prozessoren und APUs von AMD und Intel und gibt konkrete Kaufempfehlungen für verschiedene Preisklassen.

    Aktuelle Änderungen hervorheben

    In unserer CPU-Kaufberatung stellen wir für empfehlenswerte CPUs mit Fokus auf PC-Gaming vor, sondern geben auch einen - gewährsfreien - Ausblick auf künftige Entwicklungen. Die reinen Leistungsdaten der aktuell getesteten Prozessoren haben wir in einen separaten Artikel mit CPU-Benchmark-Rangliste ausgegliedert. Weitere, vor allem ältere Modelle finden Sie ebenfalls in einem eigenständigen Artikel.

    • Sie suchen zusätzliche CPU-Modelle im Leistungsvergleich? Dann schauen Sie in unseren Archiv-Artikel mit knapp 60 Prozessoren aus den letzten 10 Jahren im 2015er-Leistungsindex.
    • Sie suchen eine Rangliste für Prozessoren, die sich rein mit den Leistungsdaten in aktuellen Spielen und Anwendungen wie Photoshop Lightroom auseinandersetzt? Schauen Sie in unsere CPU-Benchmark-Bestenliste, den Leistungsindex für Prozessoren
    • Sie vermissen die Einzelergebnisse der sechzehn Benchmarks? Die finden Sie ausführlich in der PCGH-Printausgabe 02/2016, wo wir den Leistungsindex inklusive Preis-Leistungswertung auf Seite 64 vorstellen.

    Intel Core i5 7600K: Als OC-Kandidat ein besserer und flotterer Anwärter als sein Vorgänger.Intel Core i5 7600K: Als OC-Kandidat ein besserer und flotterer Anwärter als sein Vorgänger.Quelle: PC Games HardwareFür diese Ausgabe der Kaufberatung haben wir sieben neue CPUs ins Preis-Leistungs-Rating mit aufgenommen. Zu einigen wie Core i7-7700K, i5-7600K sowie i5-7500 und -7400) bieten wir auf der Website weitere Details, die restlichen behandelt die PCGH-Printausgabe 03/2017.

    Bitte beachten Sie, dass unsere folgenden Preisangaben Momentaufnahmen sind. Wo immer möglich, geben wir auch die direkten Links in unseren Preisvergleich für die jeweils empfohlenen Prozessoren mit an. Durch einen simplen Klick können Sie so die aktuell gültigen Preise erfahren. Tipp: Achten Sie auf sofortige Lieferbarkeit und eine gute Durchschnittsbewertung der einzelnen Shops.

    Aktuelle Marktlage: Prozessoren

          

    Die von Grund auf neu entwickelte Zen-Architektur wird in Form der Summit-Ridge-CPUs in AMDs Sockel AM4 Platz nehmen. Zudem hat die Firma bereits etliche Vorab-Details zu seiner kommenden CPU-Generation bekanntgegeben. Sind die natürlich mit Vorsicht zu genießenden AMD-Benchmarks repräsentativ, dürfte für Intels Core-CPUs eine echte Konkurrenz entstehen - die selbst für eingefleischte Intel-Fans ihr Gutes hat: Die Preise könnten sinken. Angebliche Modellnamen, Konfigurationen und Taktraten hat die Gerüchteküche inzwischen auch zu bieten. Der Launch soll - ebenfalls laut Gerüchten - am 2. März erfolgen. Intel will angeblich mit Kaby Lake i7-7740 und i5-7640 dagegen halten - als Kaby-Lake X im Sockel 2066 zur Gamescom im Sommer.

    Ist eine CPU-Aufrüstung etwa aufgrund eines Defekts nicht unbedingt nötig, bietet es sich jetzt mehr denn je an, die nächsten Monate noch abzuwarten!

    AMD hat mit der FX-Reihe an Desktop-CPUs bereits 2014 abgeschlossen, sodass außer den bekannten Modellen keine weiteren Varianten mehr kommen, bevor im Frühjahr 2017 die oben genannte neue Prozessor-Architektur "Zen" übernimmt. Im APU-Bereich haben die Desktop-Ableger der Carrizo-Baureihe übernommen, welche mit modernisiertem CPU-Kern ("Excavator") und optimierter Video-Engine aufwarten - den Anfang machte mit dem Athlon X4 845 (zum PCGH-Test) jedoch eine CPU auf Excavator-Basis, die unser Preisvergleich derzeit ab knapp 60 Euro auflistet.

    AMD FX 8300: Eine der AMD-CPUs mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Volle Ausbaustufe an Modulen (4) und ein freier Multiplikator für wenig Geld.AMD FX 8300: Eine der AMD-CPUs mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Volle Ausbaustufe an Modulen (4) und ein freier Multiplikator für wenig Geld.Quelle: PC Games HardwareMit dem FX 6300 gibt es von AMD nach wie vor eine CPU für gut 90 Euro, die aufgrund ihrer drei Module für die viele Spiele immer noch ausreicht, es in Sachen Effizienz und Spieleleistung aber nicht mit den (deutlich teureren) Intel-Vierkernern aufnehmen kann. Sind Sie nicht auf durchgehende Höchstleistung angewiesen, können Sie hier jedoch eine Menge Geld sparen, denn in vielen Spielen limitiert ab Full-HD-Auflösung mit hoher Detailstufe meist die Grafikkarte und nicht der Prozessor! Etwas mehr Leistung und vor allem volle vier Module mit acht Integer-Kernen bietet der FX 8300 für circa 105 Euro. Beachten sollten Sie allerdings, dass Sie hier in eine "tote" Plattform investieren, welche nicht weitergeführt werden wird und die im Gegensatz zu modernen Chips kein PCI-Express 3.0 und kein natives USB 3.0/3.1 unterstützt.

    Intel hat im Sommer 2016 den Refresh-Schwung für die Sockel-2011-v3-Generation vorgestellt. Mit dem Core i7-6950X (PCGH-Test) ging zugleich der Desktop-Prozessor mit den meisten (echten wie virtuellen) Kernen sowie dem höchsten Preis ever ins Rennen: Für derzeit rekordverdächtige 1.720 Euro wechselt die 10-Kern-CPU den Besitzer. Auch die kleineren Modelle, sofern man im High-End-Desktop-Bereich von klein sprechen kann, sind keine Schnäppchen. Mit Kaby Lake S brachte Intel Anfang Januar auch die Desktop-Versionen der Mittelklasse-Chips auf den Markt. Diese sind im Vergleich zu ihren Vorgängern derselben Klasse im Handel trotz identischer UVP etwas teurer, bieten aber zugleich auch 100 bis 300 MHz mehr Takt sowie schnelleren DDR4-RAM-Support. Daher schlägt im Test etwa ein aktuelle Core i5-7400 den Vorgänger i5-6500 knapp, kostet aber rund 15 Euro weniger - der Kunde profitiert hier vom ansonsten eher langweiligen Refresh.

    Xeon E3 - ein toter Geheimtipp. Intel hat nach dem beinahe-Überspringen der inzwischen nicht mehr weitergeführten Broadwell-Generation im Desktop-Bereich sein Skylake-Lineup inklusive der Xeon-E3-Modelle platziert. Letztere disqualifizieren sich dank UEFI-Sperre für den Betrieb in Consumer-Desktop-Boards.

    Aufrüster mit Haswell-Plattform (und nur solche!), also DDR3-Speicher und Z97-Chip, können auch zu "Devil's Canyon" in Form des i7-4790K und i5-4690K greifen, sofern Ihnen der Sinn nach Übertakten steht. Deren Vorgänger (i7-4770K/i5-4670K) sind nicht preiswerter als ihre flotteren Nachfolger.

    Intel Core i7-5775C mit Broadwell-Architektur und EDRAM: Sehr teuer und inzwischen abgekündigtIntel Core i7-5775C mit Broadwell-Architektur und EDRAM: Sehr teuer und inzwischen abgekündigtQuelle: PC Games HardwareAPU-Fans, denen es nicht auf den Preis ankommt, werden mit dem Core i5-5675C dank potenter integrierter Iris-Pro-Grafik glücklich, zahlen gegenüber AMDs Topmodell A10-7870K jedoch deutlich mehr als das Doppelte, beim noch flotteren, aber teuren i7-5775C sogar gut das Dreifache. Zu den beiden letztgenannten APUs finden Sie die Testergebnisse der integrierten Grafik unter diesem Link. Der größte Vorteil der Broadwell-Modelle ist deren aufgebohrte Grafikeinheit namens Iris Pro Graphics. Diese ist sogar flotter als die HD Graphics 530/630 in den aktuellen Desktop-Prozessoren, beherrscht aber im Gegensatz zu jenen nur DirectX 11.2 Feature-Level 11_1 und nicht DirectX 12 Feature-Level12_1.

    05:46
    Core i5-6500 im Test-Video: Ein neuer Preisleistungstipp?

    Vorsicht bei reinen Zwei- oder Dreikern-CPUs!

          

    Was aus Leistungssicht schon länger klar war, machen nun nach Far Cry 4 und Dragon Age Inquisition immer mehr Spiele zu einem Fixpunkt. Anstatt lediglich langsamer zu laufen, verweigern diese beiden Titel aus dem Hause Ubisoft respektive EA auf CPUs mit weniger als vier (FC4, FC Primal, The Divison) respektive drei (DA:I) Threads glattweg den Start. Niedrige Performance ist eine Sache, aber vollständige Inkompatibilität zu Spielen und/oder Anwendungen sind für uns ein Ausschlusskriterium. Betroffen sind davon neben einigen Stromspar-Prozessoren beider Lager auch und insbesondere Intels Pentium- und Celeron-Reihen, sowie AMD-APUs mit nur einem Modul. Speziell Intels Pentium G3258 AE (zwei Kerne, aber kein Hyperthreading) verkommt so zu einem zugegeben günstigen Spielzeug für Übertakter. Intel-Core-i3- und AMD-FX-Prozessoren dagegen starten bislang noch alle getesteten Programme, sind aber für einige aktuelle Titel schon etwas schwach auf der Brust. Dasselbe gilt für die Pentium-G-Modelle mit Kaby-Lake-Architektur die mit aktiviertem Hyperthreading ausgeliefert werden.

    Aktueller PCGH-Preis/Leistungs-Index Prozessoren

          

    Die Basis für die Preis-Leistungsbewertung bildet unser aktueller Leistungsindex, der die Performance in acht Spielen und acht Anwendungen erfasst und gewichtet sowie normiert abbildet. Den Leistungsindex ohne Berücksichtigung des Preises finden Sie in unserem gesonderten Artikel "Leistungsindex Prozessoren".

    Bei der Preis-Leistungswertung setzen wir diese erreichte Prozentnote ins Verhältnis zum Preis des jeweiligen Prozessors. Sie können sich Ihre individuelle Prozessorenauswahl aus unserem Datenbestand zusammenklicken. Weitere Details erfahren Sie in unserer Video-Anleitung.

    PC Processors 2017

    Based on PC Games Hardware's 2017 CPU-Testing protocol

    • Price/Performance-Ratio
    Info Icon
    Games Anno 2205, Assassin's Creed Syndicate, Crysis 3, Dragon Age Inquisition, F1 2015, Far Cry 4, Starcraft 2 Legacy of the Void, The Witcher 3
    Game-Resolution 1.280 x 720, no AA/AF, minimal or no Post-Processing (i.e. Ambient Occlusion, Bloom or FXAA)
    Applications 7-Zip 15.12, Fritz Chessbench, 3DMark Fire Strike Physics Test, Adobe Lightroom 5.7.1, Blender 2.76, Cinebench R15, x264 r2638-10b, y-Cuncher 0.6.9.9462
    • Benchmarks (1 von 2)

    • 0 von 40 Produkten sichtbar

    2c/4t, 3,5 GHz
    100.0
    2m/4t, 3,8-4,0 GHz
    74.3
    2m/4t, 3,5-3,8 GHz
    60.9
    3m/6t, 3,5-4,1 GHz
    56.1
    2c/4t, 3,7 GHz
    54.2
    4m/8t, 3,3-4,2 GHz
    51.4
    2m/4t, 3,1-3,8 GHz
    47.7
    3m/6t, 3,9-4,2 GHz
    45.8
    2m/4t, 3,5-3,9 GHz
    42.6
    4m/8t, 3,2-4,0 GHz
    42.1
    4m/8t, 4,0-4,2 GHz
    39.7
    4c/4t, 3,0-3,5 GHz
    38.8
    2m/4t, 4,1-4,4 GHz
    37.0
    2c/4t, 4,2 GHz
    36.6
    4c/4t, 3,4-3,8 GHz
    36.6
    4m/8t, 4,0-4,3 GHz
    35.4
    4c/4t, 3,8-4,2 GHz
    33.5
    4m/8t, 4,7-5,0 GHz
    33.2
    4c/4t, 3,2-3,6 GHz
    33.0
    4c/8t, 3,4-3,8 GHz
    31.5
    4c/4t, 3,5-3,9 GHz
    30.4
    2m/4t, 3,9-4,1 GHz
    30.2
    4c/8t, 4,2-4,5 GHz
    29.8
    4c/4t, 3,3-3,7 GHz
    29.7
    4c/4t, 3,1-3,6 GHz
    29.5
    4c/8t, 4,0-4,2 GHz
    28.9
    4c/4t, 3,5-3,9 GHz
    28.4
    4c/8t, 3,3-3,7 GHz
    27.1
    4c/4t, 3,4-3,8 GHz
    25.2
    4c/8t, 4,0-4,4 GHz
    24.7
    4c/8t, 3,4-3,8 GHz
    23.1
    6c/12t, 3,3-3,6 GHz
    22.9
    6c/12t, 3,4-3,8 GHz
    22.1
    4c/8t, 3,7-3,9 GHz
    22.1
    4c/8t, 3,5-3,9 GHz
    20.7
    6c/12t, 3,5-3,7 GHz
    15.6
    8c/16t, 3,2-3,7 GHz
    9.5
    8c/16t, 3,0-3,5 GHz
    8.9
    6c/12t, 3,6-4,0 GHz
    7.9
    10c/20t, 3,0-3,5 GHz
    6.2
    0
    10
    20
    30
    40
    50
    60
    70
    80
    90
    100
    Name
    Gaming (games only!) (Normalized Price-Performance-Ratio (more is better))

    Hardware

    Geforce GTX 980 Ti fixed via BIOS @ 1.380/3.900 MHz, 8 GiByte per memory channel with max. speeds according to each CPUs' specification, Turbo & SMT on

    Software

    Windows 10 (64 Bit); Geforce 359.06 WHQL (HQ)s

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Mit dem Pentium G4560 gibt es hier einen Führungswechsel, der sich für Sparfüchse empfiehlt. Er kostet gerade einmal 60 Euro, bietet zwei Kaby-Lake-Kerne und dank nun auch in der Pentium-Reihe aktiviertem Hyperthreading vier Threads. Das bedeutet, dass die Kompatibilitätsprobleme des Vorgängers Pentium G44x0 Geschichte sind: Alle aktuellen und von uns getesteten Spiele starten problemlos, nur die Leistung fällt geringer aus als bei den teureren Prozessoren. Das gilt speziell für den Anwendungsbereich, wo einige Programme wie etwa Videotranscoder bereits AVX(2), FMA3/4 oder BMI(2) nutzen, auf welche der Pentium G4560 im Gegensatz zu vielen Core- und AMD-CPUs verzichten muss.

    Etwas zukunftsicherer sind Spieler mit CPUs aus mindestens dem 100-Euro-Bereich wie etwa dem FX 8300 aufgestellt, die Vorteile bei Multithread-Engines bieten, Spieler greifen bei rund 190 Euro, die für Intels Core i5-7400 minimal fällig werden, zu. Sind auch in den hektischsten Multiplayer-Schlachten etwa in Battlefield 1 konstante 60 Fps gefragt, sind mindestens 300 Euro für Vierkerner mit Hyperthreading unumgänglich - und demnächst vielleicht AMDs Zen-Prozessoren eine Alternative.

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CPU-Kaufberatung 2017: AMD- und Intel-Prozessoren im Test-Vergleich [Februar]
Die Ergebnisse unserer Prozessor-Benchmarks und CPU-Tests mit AMD und Intel im aktuellen Vergleich 2017: Sie suchen eine neue CPU/APU zum Spielen oder möchten sich einfach über das derzeitige Angebot informieren? PC Games Hardware wirft einen Blick auf aktuelle Prozessoren und APUs von AMD und Intel und gibt konkrete Kaufempfehlungen für verschiedene Preisklassen.
http://www.pcgameshardware.de/CPU-Hardware-154106/Tests/CPU-Test-Benchmark-AMD-Intel-675663/
08.02.2017
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2014/12/Westmere_die_shot-pcgh_b2teaser_169.jpg
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