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  • CPU Test: AMD und Intel - Benchmarks und Kauf-Tipps auch für APUs [August 2015]

    Die Ergebnisse unserer Prozessor-Benchmarks und CPU-Tests mit AMD und Intel im Überblick: Sie suchen eine neue CPU/APU zum Spielen oder möchten sich einfach über das derzeitige Angebot informieren? PC Games Hardware wirft einen Blick auf aktuelle Prozessoren und APUs von AMD und Intel und gibt konkrete Kaufempfehlungen für verschiedene Preisklassen.

    Nach wie vor steht der Dollar nicht günstig, um im CPU- sowie allgemein im IT-Bereich ein Schnäppchen zu ergattern. Der Kurs hat sich zwar wieder ein wenig erholt, davon ist allerdings nur wenig bis gar nichts bei den Händlern durchgeschlagen.

    Auch letzte "Geheimtipp", Intels Xeon E3-1231v3 ist im Vergleich zu den günstigsten Angeboten im Sommer 2014 um rund 30 Prozent teurer geworden. Ehemals für um die 200 Euro gehandelt, ist der Vierkerner mit SMT inzwischen nicht unter rund 250 Euro erhältlich - zwischenzeitlich hatte er gar die 260er-Marke überschritten. Auch Intels Broadwell-Prozessoren für den Desktop (s. nächster Abschnitt) sind mit Preisen oberhalb von 300 respektive 400 Euro keine Sonderangebote und die entsprechenden Xeon-E3-v4-Varianten sind viel teils teurer als der i7-5775C.

     - Geizhals Preisentwicklung

    Da unsere Preisangaben im Heft wie in den Online-Artikeln immer nur eine Momentaufnahme sein können, geben wir wo immer möglich auch die direkten Links in unseren Geizhals-basierten Preisvergleich für die jeweils empfohlenen Prozessoren mit an. Durch einen simplen Klick können Sie so die aktuell gültigen Preise erfahren. Tipp: Achten Sie auf sofortige Lieferbarkeit und eine gute Durchschnittsbewertung der einzelnen Shops - zum Beispiel 2,0 und besser. Sie können auch den Bewertungsverlauf (verlinkt unter #### Bewertungen) der einzelnen Händler aufrufen um zu prüfen, ob sich eventuell in der letzten Zeit starke Ausschläge zum positiven oder negativen ergeben.

    AMD- und Intel-Prozessoren für Spieler: Endlich ist Broadwell da

          

    Intel Core i7-5775CIntel Core i7-5775CQuelle: PC Games HardwareSeit Anfang Juni sind die auch für Spieler interessanten Broadwell-Modelle Core i7-5775C und i5-5675C erhältlich. Beide kommen mit dicker integrierter Grafik, 14-nm-Transistoren und einem freien Multiplikator. Nach einem UEFI-Update laufen sie in Mainboards mit PCHs der 9er-Serie - nicht aber der 8er-Reihe! - und können dank freien Multiplikators übertaktet werden. Trotz niedrigerer Takte kann sich der i7-5775C oft vor dem ehemals schnellsten Mittelklasse-Prozessor i7-4790K platzieren. Alles weitere erfahren Sie in unserem Launch-Test zum Broadwell-H.

    Nachdem die Hersteller auf der Computex bereits viele Z170-Mainboards zeigten, die ein Heim für Intels kommende Skylake-Prozessoren bieten sollen, steht auch dessen Vorstellung kurz bevor. Die wird zur Gamescom 2015 erfolgen, also quasi jetzt.

    Bei AMD tut sich bei den Desktop-Prozessoren, abgesehen von den wechselkursbedingt ebenfalls gestiegenen Preisen, nach wie vor nichts. Die letzte größere Produktpflege betrieb man Mitte 2013, außerdem mit den unvernünftig energiefressenden Centurion-SKUs der FX-Prozessoren. Andererseits erweiterte AMD das Produktportfolio um günstige Alternativen mit vier Modulen (acht Threads), schraubte aber die TDP bei zwei der drei neuen CPUs auf 95 Watt herunter. Entsprechend tragen der FX 8370E und der 8320E ihr Buchstabenkürzel versinnbildlichend für Energieeffizienz - einen Test der Prozessoren finden Sie in der PCGH-Heftausgabe 12/2014. Auf der anderen Seite ist allerdings nur der Turbo-Takt der E-Modelle vergleichbar mit dem der regulären FX-CPUs, der Basistakt liegt deutlich niedriger. Der ebenfalls neue FX-8370 muss darauf verzichten, darf dafür - wie die meisten seiner Geschwister - aber auch 125 Watt verbraten. Er hat dem FX-8350 allerdings nur 100 MHz Turbo-Takt voraus, kostet jedoch deutlich mehr.

    Bei den APUs ist der Kaveri-Refresh "Godavari" angekommen - bei ihm handelt es sich weder um eine neue Architektur noch um ein neues Stepping, sodass alle Erkenntnisse die für den Vorgänger A10-7850K galten, auch hier zutreffen. Einhundert Megahertz Turbotakt bietet der A10-7870K mehr auf, das entspricht 2,5 Prozent. Substanzieller hingegen steigt der GPU-Takt, der mit rund 20 Prozent Zuwachs nun auf 866 MHz kommt. Das dürfte allerding erst bei entsprechend schnellem DDR3-RAM bemerkbar werden, hängt doch schon der A10-7580K mit DDR3-2400 meist im Speicherlimit. Allerdings kann AMD, wenn man die Rechenleistung von CPU- und GPU-Kernen addiert, für sich in Anspruch nehmen, nach der ersten GPU mit 1 TFLOPS (1 Billion Rechenschritte pro Sekunde) nun auch die erste APU auf dem Markt zu haben, die dieses Kunststück vollbringt. Intels i7-5775C schafft das zwar auch, kam aber einige Tage später "offiziell" auf den Markt.

    Außerdem noch recht frisch: Die A8-7650K-APU, welche zur UVP des A8-7600 verkauft wird, über einen freien Multiplikator zum Übertakten verfügt und dafür aber mit 95 Watt TDP sowieso ohne die Möglichkeit daherkommt, per UEFI die Leistungsaufnahme auf 45 Watt zu begrenzen. Für leistungshungrige Sparfüchse eine nette Option.

    Zwei- und Dreikerner nicht mehr zu empfehlen!

          

    Wir raten daher, von reinen Zwei- oder Dreikernern abzusehen. Was aus Leistungssicht für alle mit mehr als minimalem Budget schon länger klar war, machen nun Far Cry 4 und anfangs auch Dragon Age Inquisition zu einem Fixpunkt. Anstatt lediglich langsamer zu laufen, wie es andere Spiele tun, verweigerten diese beiden aktuellen Titel aus dem Hause Ubisoft respektive EA auf CPUs mit weniger als vier respektive drei Threads glattweg den Start - bei Dragon Age Inquisition wurde das per Patch später behoben. Niedrige Performance ist eine Sache, aber vollständige Inkompatibilität
    zu Spielen und/oder Anwendungen sind für uns ein Ausschlusskriterium. Betroffen sind neben einigen Stromspar-Prozessoren beider Lager auch und insbesondere Intels Pentium- und Celeron-Reihen, sowie AMD-APUs mit nur einem Modul. Insbesondere Intels Pentium G3258AE mit zwei Kernen aber ohne Hyperthreading verkommt so zu einem zugegeben günstigen Spielzeug für Übertakter. Core-i3- und AMD-FX-4xx0-Prozessoren dagegen starten bislang noch alle getesteten Programme.

    AMD- und Intel-Prozessoren für Spieler: Aktuelle Marktsituation

          

    Trotz niedrigeren Taktes kann sich der neue i7-5775C mit seinen bis zu 3,7 GHz im Durchschnitt über den kompletten PCGH-Spiele-Parcours an der Spitze platzieren, auch wenn einzelne, besonders gut mit der Kernzahl skalierende Spiele auf Sechs- oder Achtkern-Modellen etwas flotter laufen und auch der hohe Takt des i7-4790K bisweilen durchschlägt. In gut parallelisierbaren Anwendungen ist er dagegen den Sechs- oder Achtkernern aus gleichem Hause zum Teil deutlich unterlegen.

    Im Bereich um 230 Euro buhlt dagegen schon mehr Konkurrenz um Investition: Ein für Spieler geeigneter Core i5-4690K (Devil's Canyon, siehe Test-Bericht), der sich leicht übertakten lässt sowie ein rund 20 Euro teurerer Xeon E3-1231 v3 (zum Test), der ebenfalls in vielen Sockel-1150-Boards läuft, keine OC-Möglichkeiten und keine integrierte Grafik, dafür aber das für PC-Arbeiter interessante Hyperthreading bietet.

    AMD hingegen komplettierte das Kaveri-Line-up, sodass neben den bekannten Modellen mit viel Takt und entsprechend hoher Verlustleistung nun auch die Designentscheidungen zugunsten geringerer Frequenzen aber dafür einer besseren Energieeffizienz zum Tragen kommen. Der A10-7800 und der in Sachen Spieleleistung nicht wesentlich langsamere A8-7600 bieten beide eine konfigurierbare TDP-Grenze von 45 Watt gegenüber des ab Werk eingestellten 65-Watt-Limits. Damit lassen sich genügsame und leise HTPC-Systeme, die für ein Spielchen zwischendurch ausreichend motorisiert sind, aufbauen. Weitere Details finden Sie in unseren ausführlichen Test zur Prozessorleistung, der APU-Leistung und der Architektur des A10-7850K.

    Im für Spieler interessanten Bereich kontert AMD Intels 200-Euro-Riege mit dem FX-9370 für rund 195 Euro, einer mit 4,4-4,7 GHz taktenden 220-Watt-CPU, deren acht Integer-Kerne sich vier FPU- und SIMD-Einheiten teilen - ob man das als Vier- oder Achtkerner laufen lässt ist wohl Geschmackssache. Ein wesentlich besseres Preis-Leistungsverhältnis und eine bessere Energieblianz weisen die günstigen FX-Prozessoren 8320E und 6300 auf. AMD hat außerdem den Athlon X4 860 Black Edition für gut 70 Euro und ebenfalls mit freiem Multiplikator ausgestattet im Angebot (zum Test). Er bietet zwei Module mit vier Threads, verfügt über die geringfügig verbesserte Steamroller-Kernausbaustufe, aber nicht über eine integrierte Grafik.

    Alle CPU-Tests von PC Games Hardware finden Sie übrigens auch auf unserer entsprechenden Themen-Site.

    06:29
    Haswell-E: Core i7-5820K im Video vorgestellt

    AMD- und Intel-Prozessoren für Spieler: Aktueller CPU-Index

          

    In diesem Artikel geben wir CPU-Kaufempfehlungen für alle Preisklassen. Wenn Sie zusätzliche Daten zu einer bestimmten Desktop-CPU brauchen, so finden Sie diese bestimmt in unserer Prozessor-Datenbank unter diesem Link. Einen Überblick über die Leistungsfähigkeit aktueller Prozessoren gibt Ihnen unser normierter Performance-Index, den wir aus sechs Spielen und vier Anwendungen ermitteln - natürlich enthält er nicht sämtliche CPUs, die es momentan zu kaufen gibt oder gab, es ist jedoch jede wichtige Modellreihe der letzten Jahre vertreten.
    Tipp: Sie können diesen Benchmark selbst konfigurieren
    Im Dropdown "Benchmarks" können Sie die Art des Indizes wählen: Gesamt, Anwendungen und Spiele, bei den Produkten können Sie sich Ihre individuelle Prozessorenauswahl aus unserem Datenbestand zusammenklicken. Weitere Details erfahren Sie in unserer Video-Anleitung. Wir haben unseren Leistungsindex zudem um einen Preis-Leistungs-Bewertung (welche wir ebenfalls laufend aktualisieren) erweitert. Diesen finden Sie in unserem gesonderten Artikel "Leistungsindex Prozessoren".

    Performance-Index CPUs

    • Performance-Index
    Info Icon
    Games Anno 2070, Battlefield 4, Crysis 3, F1 2013, Starcraft 2 Heart of the Swarm, TES 5 Skyrim
    Game-Resolution 1.280 x 720, no AA/AF
    Applications 7-Zip (3GB LZMA2 Compression), Adobe Lightroom 5.3, Luxmark 2.0 (x86-Cores,), x264 Ultra-HD (50 Mbps)
    • Benchmarks

    • Produkte ein-/ausblenden

    8c/16t, 3,0-3,5 GHz
    100.0
    6c/12t, 3,6-4,0 GHz
    95.2
    6c/12t, 3,3-3,6 GHz
    91.9
    4c/8t, 3,3-3,7 GHz
    89.9
    4c/8t, 4,0-4,4 GHz
    89.2
    4c/8t, 3,5-3,9 GHz
    82.2
    4c/8t, 3,4-3,8 GHz
    80.0
    4c/8t, 3,5-3,9 GHz
    75.4
    4c/4t, 3,5-3,9 GHz
    72.9
    4c/4t, 3,5-3,9 GHz
    72.8
    4c/8t, 3,4-3,8 GHz
    71.7
    4c/4t, 3,4-3,8 GHz
    71.4
    4m/8t, 4,7-5,0 GHz
    68.1
    4c/4t, 3,4-3,8 GHz
    66.2
    4c/4t, 3,2-3,4 GHz
    65.3
    4m/8t, 4,0-4,2 GHz
    60.8
    4c/4t, 3,3-3,7 GHz
    59.7
    4m/8t, 3,3-4,3 GHz
    54.8
    2c/4t, 3,5 GHz
    53.0
    4m/8t, 3,6-4,2 GHz
    51.9
    3m/6t, 3,5-4,1 GHz
    51.1
    4c/8t, 2,66-2,93 GHz
    47.8
    47.3
    4c/4t, 2,8-3,33 GHz
    47.2
    2m/4t, 3,8-4,0 GHz
    42.3
    2m/4t, 3,7-4,0 GHz
    39.2
    38.9
    4c/4t, 2,4 GHz
    26.6
    0
    10
    20
    30
    40
    50
    60
    70
    80
    90
    100
    Name
    Overall (Normalized Performance (more is better))

    Hardware

    Geforce GTX 780 Ti @ 875/3.500 MHz, AMD 990FX/A88X, Intel X99/79,Z87/77/P45, 4 GiByte per mem channel

    Software

    Windows 8.1 Pro (64 Bit); Geforce 337.88 WHQL (HQ); Turbo & SMT on

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

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CPU Test: AMD und Intel - Benchmarks und Kauf-Tipps auch für APUs [August 2015]
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http://www.pcgameshardware.de/CPU-Hardware-154106/Tests/CPU-Test-Benchmark-AMD-Intel-675663/
22.07.2015
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/thumb/2014/12/Westmere_die_shot-pcgh_b2teaser_169.jpg
cpu,intel,amd
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