Hogwarts Legacy: Grafikkarten-Benchmarks
Quelle: PC Games Hardware
Seite 3:

Hogwarts Legacy: Grafikkarten-Benchmarks

116
Special Philipp Reuther Raffael Vötter David Krausbauer Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Auf dieser Seite zum Technik-Test von Hogwarts Legacy zeigen wir Ihnen unsere Benchmarks mit Radeon- und Geforce-Grafikkarten

Hogwarts Legacy - Grafikkarten-Benchmarks

Hier sehen Sie unsere Testszene für die Grafikkarten. Der Benchmark ist so ausgewählt und abgesteckt, dass er nicht nur relativ anspruchsvoll, sondern außerdem recht einfach zu reproduzieren ist - dies können Sie anhand unseres Saves auch am heimischen Rechner tun. Der Benchmark läuft folgendermaßen ab und funktioniert am einfachsten mit dem Controller: Wir schwingen uns auf den Besen, drücken die "Sprint"-Taste, um das magische Fluggerät zu beschleunigen, lösen darauf die Benchmark-Aufzeichnung aus und fliegen dann den im Video gezeigten Weg ab.

Resizable BAR (rBAR) respektive Smart Access Memory (SAM) sind bei unseren GPU-Benchmarks aktiv. Wie immer bieten wir Ihnen die Grafikkarten-Ergebnisse in den vier verbreiteten Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD und Ultra HD, welche Sie im folgenden Benchmark auswählen können. Selbstverständlich entsprechen die Grafiktreiber den aktuellen Versionen, in diesem Fall die AMD Software Adrenalin 23.2.1 WHQL, Intel Game On Driver 4123 Beta und Nvidia Game Ready Driver 528.49 WHQL. Eine Messung dauert wie von PCGH gewohnt 20 Sekunden und erfolgt via CapFrameX; aus dem Durchschnitt von drei Messungen errechnen wir unsere Ergebnisse.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Bei unserem GPU-Benchmark handelt es sich - wie immer - um eine sehr grafiklastige Szene, aber keinen absoluten Worstcase. Der Anspruch an den Speicher (insbesondere den Grafikspeicher) ist gehoben und steigt im Verlauf deutlich an. Somit gilt, was bei allen PCGH-Benchmarks gilt: Erreicht eine Grafikkarte hier eine gute oder gar tadellose Vorstellung, ist im übrigen Spiel nichts zu befürchten - und das ist gut zu wissen.

Wir beginnen die Benchmarks mit den Rasterizing-Werten bei maximalen Details inklusive maximal erweiterten Field of Fiew (FoV) von +20. Alle Optionen stehen auf dem jeweiligen Maximum, die Glättung erfolgt via TAA, nur Raytracing ist vollständig deaktiviert. Angetreten sind 24 Grafikkarten von 2015 bis 2023.

Die Ergebnisse im Detail zu erläutern, würde den Rahmen bei Weitem sprengen, daher laden wir Sie ein, die Ergebnisse in Ruhe zu studieren. Für maximale Aussagekraft haben wir einige Grafikkarten untergebracht, die die Auswirkungen des Grafikspeichers (VRAM) aufzeigen. So liefern die Arc A770 8GB und Geforce RTX 2060 6GB jeweils eine gute Vorstellung ohne Raytracing, das jeweilige Schwestermodell mit 16 respektive 12 GiByte erlaubt jedoch insgesamt flüssigeres und hübscheres Spielen, gerade bei längerer Zeit mit vielen Szenenwechseln.

Die zweite Messreihe findet am selben Schauplatz statt und ergänzt maximales Raytracing. Alle drei RT-Effekte sind aktiv und die Qualität steht auf "Ultra". Aus Gründen der Praxisnähe und zwecks effektiver Entlastung aktivieren wir jedoch auf allen Grafikkarten Upsampling im Quality-Modus. Radeon-Grafikkarten setzen auf FSR 2, Intel-Grafikkarten auf XeSS und Geforce-Grafikkarten auf DLSS (GTX 10 ausgenommen, hier kommt ebenfalls FSR 2 zum Einsatz). Die folgenden Ergebnisse sind besonders spannend, denn sie trennen das Feld auf.

Fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Raytracing kostet reichlich Leistung, obwohl unsere Testszene andere Schwerpunkte als beispielsweise Vollbilld-Spiegelungen legt. Alle Grafikkarten brechen fühlbar ein, wobei die Unreal Engine 4 das typische Bild zeichnet: Geforce-RTX-Grafikkarten stecken die Strahlenlast am besten weg, gefolgt von Intels Arc Alchemist und Radeon-GPUs als Schlusslichter.

Eine Radeon RX 66x0 (XT) kämpft nicht nur mit den Strahlen, sondern auch der auf acht Lanes gemäß PCI-E-Standard 4.0 gestutzten Anbindung. Eine Radeon RX 6700 (10 GiByte) oder RX 67x0 XT (12 GiByte) liefern signifikant bessere Frametimes und damit, zumindest in Kombination mit Upscaling, spielbare Bildraten. Die Geforce RTX 2060 12GB liefert die Bestätigung des Gesagten, sie eilt nicht nur ihrer 6-GiByte-Schwester davon, sondern auch meist der RTX 2070 Super. Die Prozessor-Anforderungen steigen durch das Raytracing ebenfalls an, im Falle unserer Testszene fällt die Bildrate deutlich - mehr dazu im folgenden Abschnitt.

Falls Sie über die farblich hervorgehobenen Grafikkarten gestolpert sind: Dabei handelt es sich um Bonus-Messungen, die eher theoretischer Natur, aber sehr spannend sind. Hogwarts Legacy gehört zur überschaubaren Menge von Spielen, bei denen sich Raytracing auch auf Pascal-GPUs aktivieren lässt. Der Nvidia-Treiber bietet Support für derartiges "Software"-Raytracing im Rahmen der DXR-Kompatibilität. Als wir sahen, dass die Geforce GTX 1080 Ti eine Aktivierung von Raytracing erlaubt, testeten wir sie mit - und staunten durchaus: Im Gegensatz zu beispielsweise The Ascent kann man beinahe von spielbaren Bildraten sprechen, zumindest in Full HD. Das liegt sicherlich auch daran, dass unsere Testszene nicht mit Spiegelungen klotzt. Im Anschluss wollten wir's ganz genau wissen. Was leistet die auf 2 GHz übertaktete, mit 3.840 FP32-ALUs sowie 12 GiByte ausgestattete Pascal-Speerspitze Titan Xp beim Software-Raytracing? Wie erwartet, kann sie sich um zweistellige Prozentzahlen von der GTX 1080 Ti absetzen, ändert aber nichts Grundlegendes an der Spielbarkeit. Mit etwas höherem Upscaling ist Raytracing hier aber ähnlich gut oder sogar besser nutzbar als auf der Radeon-Mittelklasse - hätten Sie das für möglich gehalten?

116
  1. Seite 1 Hogwarts Legacy: Grafik und Technik, Unreal Engine 4
  2. Seite 2 Hogwarts Legacy: Speicher, Streaming, Ladezeiten, Raytracing, Upsampling
  3. Seite 3 Hogwarts Legacy: Grafikkarten-Benchmarks
  4. Seite 4 Hogwarts Legacy: CPU-Benchmarks
  5. Seite 5 Hogwarts Legacy: Unser Fazit
    • Kommentare (116)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von meckswell Freizeitschrauber(in)
        Ich habe alle 3 Artikel gelesen, den Test u. die beiden Tuning-Artikel. Und 2 Videos gibt es. Für dieses Spiel wurde enorm viel Arbeit investiert, das ist bewundernswert.

        Mich würde interessieren, wieviel anders die Ergebnisse wären, 2 Jahre später, wenn es ausgepatcht ist. Aber natürlich kann man das nicht eben schnell machen, da würden wieder bestimmt 2 Tage und 2 Mann Arbeit draufgehen. Das kann man wahrscheinlich nicht machen.

        Die Sachen wie DLSS4 und Ray Reconstruction und MFG, das könnte man vllt prüfen.

        Aber wahrscheinlich sind die neuen Karten bereitsda und müssen getestet werden (5060Ti 8+16). Das soll kein Versuch sein, Infos rauszukitzeln.
        Mir geht es nur um Hogwarts Legacy.
      • Von meckswell Freizeitschrauber(in)
        Ich habe alle 3 Artikel gelesen, den Test u. die beiden Tuning-Artikel. Und 2 Videos gibt es. Für dieses Spiel wurde enorm viel Arbeit investiert, das ist bewundernswert.

        Mich würde interessieren, wieviel anders die Ergebnisse wären, 2 Jahre später, wenn es ausgepatcht ist. Aber natürlich kann man das nicht eben schnell machen, da würden wieder bestimmt 2 Tage und 2 Mann Arbeit draufgehen. Das kann man wahrscheinlich nicht machen.

        Die Sachen wie DLSS4 und Ray Reconstruction und MFG, das könnte man vllt prüfen.

        Aber wahrscheinlich sind die neuen Karten bereitsda und müssen getestet werden (5060Ti 8+16). Das soll kein Versuch sein, Infos rauszukitzeln.
        Mir geht es nur um Hogwarts Legacy.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von meckswell
        Und noch MOD-Support.
        Den gabs vorher schon. Und man konnte mit Mods die Grafik vorher schon höher aufbohren, als jetzt "offiziell" möglich ist. Einen Fokus haben wir nicht mehr auf das Spiel, allenfalls wäre es als UE4-Showcase für maximales Raytracing noch einmal spannend, aber das läuft einfach extrem mies, selbst mit besten Grafikkarten.
      • Von meckswell Freizeitschrauber(in)
        Vielen Dank für densehr ausführlichen, tollen Test. Der ist echt brutal lang. Ich spiels jetzt auch, 6700 XT - QHD Hoch Preset, RT Aus, sehr hohe FPS, bin noch am eroieren.

        Sah gerade im Jan 2025 kam ein interessanter Patch mit ...

        All Raytraced Reflections are now rendered at a higher fidelity, resulting in crisper, more detailed visuals.
        Raytraced Reflections have been enabled on bodies of water, including the Black Lake.
        Additional settings have been exposed for the Raytracing feature on Hogwarts Legacy, allowing users to customize the visual experience to best suit their hardware. Previously Raytracing was simply enabled or disabled via a global quality setting. In the latest patch, we now expose quality settings for each feature (excluding Raytraced Ambient Occlusion).
        Raytracing Geometry settings have also been exposed; this allows users to adjust the render distance and realism of both Raytracing Shadows & Reflections. This affects the level of detail that the game renders raytraced geometry.
        Support for Nvidia’s DLSS4 has been added to the game.
        Support for Nvidia's Ray Reconstruction technology has been added to the game.
        RTX 50 series GPU owners can utilize Nvidia's Multi-Frame Generation technology.

        Und noch MOD-Support.

        Könnte man einen Nachtest erwägen? Ist wahrscheinlich einer der beliebtesten Singleplayer Spiele. Und ausgepatcht jetzt, vermutlich.

        Bin noch am Anfang, mag auch mal RT probieren, vllt erstmal nur Reflexionen, ist das was optisch am Meisten bringt?
      • Von MaBa58 Schraubenverwechsler(in)
        Keine Ahnung ob hier noch jemand reinschaut, aber ich hab für mich einen interessanten Fix für die schlechten Frametimes gefunden, den ich noch nirgendwo gesehen hab (evtl. bin ich aber auch einfach schlecht beim Suchen).

        Ich hab das Spiel in 1440p ultra mit ner 4070 und einem Ryzen 5600 laufen (Framegen ein, ohne RT). Als erstes hab ich für ein flüssiges Spielgefühl die Frames per RTSS bei 120 FPS gecappt, aber durch FG gibt's ne abartige Latenz, wenn man so die Framerate begrenzt. Als nächstes die FPS im Spiel und anschließend in NV Controlpanel begrenzt, damit bekommt man die schlechten Frametimes jedoch auch nicht in den Griff.

        Gestern hab ich zu Testzwecken die FPS im Spiel UND via RTSS auf 120 gelockt. Dann das Spiel gestartet und anschließend den Frameratelimiter im RTSS aktiviert. Und siehe da, 120 FPS fast dauerhaft anliegen und die Latenzen sind auch im brauchbaren Bereich (ca. 50ms). Warum auch immer, funktioniert prima.

        Evtl. hilft das ja jemandem.
      • Von TauroBondani Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich habe nach vielen Tests endlich auch meinen Sweetspot für die Settings für 4K gefunden.

        Hierein kurzes Video: [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Wie ihr an den Frametimes sehen könnt, bleibt alles geschmeidig.
        Ebenfalls kommt mit diesen Einstellungen der VRAM nicht in Bedrängnis.
        Auf Youtube selber steht noch, was ich genau geändert hab.

        Zusätzlich läuft bei mir im Hintergrund noch Process Lasso mit Performance-Settings für das Spiel

        Ich hoffe, ich kann damit anderen helfen, die ebenfalls mit dem nur 12GB kleinen Speicher der RTX4070Ti zu kämpfen haben.....
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk