GPU-Benchmarks: Halo Infinite bis Red Dead Redemption 2
Grafikkarten-Benchmarks 2022/2023: Die Benchmarks von Halo Infinite bis inklusive Red Dead Redemption 2.
In diesem Artikel
- Seite 1 GPU-Benchmarks 2022/2023: Einleitung
- Seite 2 GPU-Benchmarks: A Plague Tale: Requiem bis CoD: MW2
- Seite 3 GPU-Benchmarks: Cyberpunk 2077 bis Dying Light 2
- Seite 4 GPU-Benchmarks: Elden Ring bis Grid Legends
- Seite 5 GPU-Benchmarks: Halo Infinite bis Red Dead Redemption 2
- Seite 6 GPU-Benchmarks: Sniper Elite 5 bis Uncharted 4
- Seite 7 GPU-Benchmarks: Total War: Warhammer 3 bis The Witcher 3 + Raytracing
- Seite 8 Bildergalerie
Halo Infinite - "Wreck Yard"
- PCGH-Techniktest des Spiels
- Engine: Slipspace Engine von 343 Industries (DX12)
- Besonderheiten: Weitläufige Welt anstelle von Schläuchen, edle Materialdarstellung
- Detaileinstellungen: Maximal inklusive HD-Texturen, Sharpening 60 %
- Benchmarkszene: Überdurchschnittlich GPU-lastiges Areal (Mission "Pelican down")
- Einstellungen im Video zu sehen
- DRM-Plattform: Steam
- Savegame lässt sich nicht kopieren (Nachstellen notwendig)
Halo: Combat Evolved definierte im Jahr 2001, wie Ego-Shooter in den kommenden Jahren auszusehen haben. 20 Jahre später, mit Halo Infinite, bietet die altehrwürdige Serie erstmals eine weitestgehend offene Welt und somit einen neuen Anstrich. Auch technisch ist Infinite frisch, das Spiel punktet mit hoher Weitsicht, einer edlen, hochauflösenden Materialdarstellung sowie gelungenen Screen-Space-Reflexionen. Dank mehrerer Updates (primär für den Multiplayer-Modus) läuft das Spiel mittlerweile flüssiger als zum Launch, speziell auf Nvidia-GPUs.
Wichtige Details zum Benchmark: Der dynamische Tag-Nacht-Wechsel erfordert es, das Wetter im Auge zu behalten. Wir messen bei Nacht und Nebel, was wir beim Nachstellen der Messwerte empfehlen. Einhundertprozentig reproduzierbar ist das Geschehen jedoch nur, wenn Sie, wie wir, in der Mission "Pelican am Boden" messen, anstatt zu einem beliebigen Zeitpunkt im Spiel dorthin zu reisen. Das Savegame lässt sich sichern und beliebig oft (zurück)überschreiben.
Psychonauts 2 - "Lakeside"
- PCGH-Techniktest des Spiels
- Engine: Unreal Engine 4 von Epic Games (DX11 und 12)
- Besonderheiten: Großartige Comic-Grafik; läuft auch auf älteren Grafikkarten flüssig
- Detaileinstellungen: Maximal, kein Upscaling
- Benchmarkszene: Anspruchsvolles Freiluft-Areal
- Einstellungen im Video zu sehen
- DRM-Plattform: DRM-frei von GOG.com (alternativ bei Steam & Epic erhältlich)
- Savegame lässt sich kopieren (im Download enthalten)
Unzählige kleinere Spiele-Projekte fußen auf der Unreal Engine 4. Die Allermeisten konzentrieren sich auf eine solide, nicht mit Technikspielereien überladene Grafik. Psychonauts 2 ist nicht nur das beste (PC-)Jump'n'Run des vergangenen Jahres, sondern außerdem ein idealer Repräsentant für diese große UE4-Fraktion. Das Spiel läuft unter DirectX 11 am saubersten, bietet aber auch einen vom typischen PSO-Stuttering geplagten DX12-Pfad. Wir testen ein großes Freiluft-Areal mit hohem Gesamt-Anspruch anstelle eines GPU-Ernstfalls. Die Ergebnisse mit klarem Geforce-Vorsprung sind typisch für die Engine.
Wichtige Details zum Benchmark: Laufen Sie vom Hauptquartier der Psychonauten zur Testszene, wie im Video zu sehen. Der Feuerball-Effekt, welchen wir zum Testen aktivieren, dient höherer Grafiklast - während des Spielens sind derartige Effekte üblich. Wir raten zu DX11 anstelle von DX12, denn Letzteres krankt an Shader-Compile-Stutter und bringt auf langsamen Prozessoren Vorteile.
Red Dead Redemption 2 - "Bayou"
- PCGH-Techniktest des Spiels
- Engine: Rockstar Advanced Game Engine (RAGE)
- Besonderheiten: Äußerst detailverliebt; Auflösung ist günstig; Wahl zwischen DX12 und Vulkan
- Details: Alles so hoch wie möglich - aber nur Temporal-AA (kein MSAA/FXAA)
- Benchmarkszene: Nebliges Sumpfgebiet als GPU-Härtetest
- Gelenkt wird ausschließlich mit der Maus
- Einstellungen im Video zu sehen
- DRM-Plattform: Rockstar Games Launcher
- Savegame lässt sich kopieren (im Download enthalten)
Red Dead Redemption 2 verzückt nun schon seit Ende 2019 PC-Spieler in aller Welt. Nie zuvor sah der Wilde Westen derart gut aus, vor allem mit maximalen Details. Letztere regieren seit dieser Benchmarkumstellung, da moderne Grafikkarten erstmals flüssige Bildraten erzielen. Problematisch sind lediglich Modelle mit weniger als 8 GiByte Kapazität, hier sperrt RDR 2 die maximalen Detailstufen aufgrund von Speichermangel. Wir behelfen uns mit einer Forcierung der Details via Config. Auffällig sind die hohen Grundkosten - dafür sind höhere Auflösungen als Full HD relativ günstig zu haben.
Wichtige Details zum Benchmark: Nach dem Laden des Spielstands schnappen Sie sich direkt Ihr Pferd und reiten ein paar Meter zur im Video gezeigten Stelle. Nach dem ersten Benchmark-Lauf galoppieren Sie zurück und können - falls Sie schnell genug sind - bis zu zwei weitere Messungen durchführen. Danach ändert sich die Tageszeit deutlich -> Neuladen des Savegames notwendig (3 Messungen pro "Ladung").
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Abseits davon wie üblich saubere Arbeit! Leider find ich grad selber keine Zeit zum benchen.
Da würde zumindest die Erwähnung von gpu load spannend sein insbesondere dying light 2 kommt schon öfters in einen cpu limit auf dxr in 1080p ohne msaa
ist aber Tageszeit und Gegend abhängig
ich würde ab dem nächsten test noch portal rtx und the witcher 3 dxr dazunehmen