Halo Infinite (PC) im Technik-Test: Performanter DX12-Shooter mit Edelgrafik [Update mit CPU-Benchmarks]

Update: Halo Infinite ist der sechste Teil der außerordentlich populären Shooter-Reihe. Zum ersten Mal in der mittlerweile 20 Jahre umspannenden Shooter-Geschichte um die namensgebenden Ringwelten und den Master Chief erscheint Halo Infinite parallel auf PC und Xbox-Konsolen. Der Sci-Fi-Shooter präsentiert optisch beeindruckende, riesige und weitläufige Sci-Fi-Umgebungen. PCGH bittet die Finalversion zum Technik-Test.

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Halo Infinite (PC) im Technik-Test: Performanter DX12-Shooter mit Edelgrafik
Quelle: PC Games Hardware

Update vom 14.12.2021: Wir haben die CPU-Benchmarks umfangreich um Werte und Frametimes erweitert. Des Weiteren haben wir den Fließtext um eine Analyse und Prozessor-Empfehlungen auf Basis der Benchmarks ergänzt. Sie finden die neuen Inhalte auf Seite 3, Kapitel 3.2 unten.


Halo Infinite ist der sechste Teil der extrem populären Shooter-Reihe aus dem Hause Microsoft. Zum ersten Mal in der Geschichte der Halo-Serie dürfen PC-Spieler gleichzeitig mit den Xbox-Gamern loslegen - die einzige Ausnahme von dieser Regel war der Echtzeitstrategie-Ableger Halo Wars 2, der Anfang 2017 sowohl für Xbox One als auch Windows-PC erschien. Die Story von Halo Infinite knüpft zwar an die Handlung der Vorgänger an und greift auf ein großes, sich über mehrere Spiele, Buchreihen und Animationsfilme erstreckendes Universum zurück, die Handlung setzt allerdings nicht direkt an Halo 5: Guardians an.

Da Halo 5 Guardians im Gegensatz zu den anderen Halo-Titeln inklusive der meisten Serien-Ableger nie für den PC erschienen ist (und obendrein die Entwicklung der Geschichte mit gemäßigter Begeisterung aufgenommen wurde), ist dieser Ansatz mit Rücksicht auf PC-Spieler sowie komplette Neueinsteiger wohl nachvollziehbar. Wenn Sie sich allerdings noch nie mit dem Halo-Universum auseinandergesetzt haben, so werden Sie die vielen Namen, Begriffe, Alien-Rassen und Fraktionen wohl erst einmal verwirren. Eine Art Story-Zusammenfassung oder auch nur einen Kodex, in dem Hintergrundinformationen nachgeschlagen werden können, gibt es leider nicht. Doch glücklicherweise hat Halo Infinite Qualitäten, die Sie abseits des etwas wirr wirkenden Story-Einstiegs unterhalten werden.

Halo Infinite geht gegenüber früheren Teilen einen etwas anderen Weg. Statt aus einzelnen Leveln zu bestehen, bietet "Halo 6" eine weitgehend offene Welt. Wenn Sie sich nach den ersten zwei Missionen respektive Spielstunden auf die Oberfläche der Ringwelt Halo Zeta vorgekämpft haben, steht Ihnen die gesamte Oberwelt offen. Sie können die hübsch gestaltete Ringwelt nach Lust und Laune erkunden oder Nebenaufgaben erledigen. Die Hauptmissionen führen Sie indes häufig in Gebäude oder Gewölbe, hier spielt sich Halo Infinite sehr linear und beinahe wie ein klassischer Korridor-Shooter. An dieser Stelle soll es jedoch nur am Rande um das Gameplay gehen. Alle Details zum Inhalt und der Story erfahren Sie bei den Kollegen der PC Games oder im eingebetteten Video. In unserer Bildergalerie finden Sie unterdessen ausgesuchte Screenshots mit maximaler Grafikqualität aus der Einzelspieler-Geschichte von Halo Infinite, heruntergerechnet auf galerietaugliche 1440p.

Mittlerweile sind alle Grafikkarten-Benchmarks im Kasten. Prozessordaten reichen wir, wie versprochen, nach.

Halo Infinite im Technik-Test: Hintergründe

Seit dem vierten Teil ist nicht mehr der ursprüngliche Entwickler und Halo-Erfinder Bungie am Ruder. Stattdessen betraut Microsoft das interne Studio 343 Industries für die Entwicklung der Shooter-Reihe. Das 2007 gegründete und im US-Bundestaat Washington ansässige Studio beschäftigt rund 450 Mitarbeiter, für die Entwicklung von Halo Infinite bekam 343 Industries indes Unterstützung von weiteren Microsoft-Studios, darunter The Coalition (Gears of War 4, Gears 5, Gears Tactics), Skybox Games (diverse Add-ons, darunter Age of Mythology und Age of Empires 2 HD, Mitarbeit an Halo Forge) und Certain Affinity. 343 setzt für Halo Infinite eine neu (allerdings zu Teilen auf Basis früherer Halo-Titel) entwickelte Engine namens Slipspace ein. Neben dem Wunsch, die Grafik zu verbessern, ist der Hauptgrund für die neue Engine durch eine Design-Entscheidung vorgegeben: Halo Infinite nutzt große, offene Karten sowie einen dynamischen Tag-Nacht-Wechsel. Die Fokussierung auf offene Welten und die dynamische Beleuchtung waren der Hauptgrund für den Engine-Wechsel. Beachtenswert ist, dass sich Halo Infinite seit gut sechs Jahren in Entwicklung befindet, ergo begonnen wurde, als die Xbox One erschien - und für dieses System wurden einige Entscheidungen getroffen. Dazu gleich mehr.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Halo Infinite im Test: Inhalt & Gameplay
  2. Seite 2 Halo Infinite im Test: Technik-Details
  3. Seite 3 Halo Infinite im Test: GPU- und CPU-Benchmarks
  4. Seite 4 Halo Infinite im Test: Fazit
    • Kommentare (172)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MechUnit Software-Overclocker(in)
        schade, dass etwas ältere hardware, wie die RX 480 GPU und die 5er-pendants oder der Ryzen 2700 X in die benchmarks nicht mehr mit einfließen. die RX 480 war ja auch nicht unbedingt weniger verbreitet als die 1060, hatte aber immerhin 2 GB grafikspeicher mehr. so kann ich immer nur sagen "ok, ich liege dann mit meiner RX 480 ungefähr zw. 1060 und 1070"... hätte das aber schon gerne genauer gehabt. zumal ja die seltenere Vega auch mit in der liste steht.

        klar, man kanns nicht jeder/jedem recht machen und jeder hat iwie ein anderes system - aber die GPU war, wie gesagt, nicht selten und ein paar haben sicher auch noch den 2700X.

        mit der GPU läuft das spiel bei mir grottig in 1080p, während Cyberpunk 2077 spielbare frameraten erreicht und vor allem bessere frametimes - trotz der viel lebendigeren und grafisch opulenteren open world. vgl. dazu auch benchmarks auf computerbase von Halo Infinite. auch die dort berichteten abstürze hatte ich bei unter 20 fps. da fragt man sich: was stimmt mit Halo nicht? bei der ziemlich leeren open world und den eintönig gestalteten innenbereichen?
      • Von MechUnit Software-Overclocker(in)
        schade, dass etwas ältere hardware, wie die RX 480 GPU und die 5er-pendants oder der Ryzen 2700 X in die benchmarks nicht mehr mit einfließen. die RX 480 war ja auch nicht unbedingt weniger verbreitet als die 1060, hatte aber immerhin 2 GB grafikspeicher mehr. so kann ich immer nur sagen "ok, ich liege dann mit meiner RX 480 ungefähr zw. 1060 und 1070"... hätte das aber schon gerne genauer gehabt. zumal ja die seltenere Vega auch mit in der liste steht.

        klar, man kanns nicht jeder/jedem recht machen und jeder hat iwie ein anderes system - aber die GPU war, wie gesagt, nicht selten und ein paar haben sicher auch noch den 2700X.

        mit der GPU läuft das spiel bei mir grottig in 1080p, während Cyberpunk 2077 spielbare frameraten erreicht und vor allem bessere frametimes - trotz der viel lebendigeren und grafisch opulenteren open world. vgl. dazu auch benchmarks auf computerbase von Halo Infinite. auch die dort berichteten abstürze hatte ich bei unter 20 fps. da fragt man sich: was stimmt mit Halo nicht? bei der ziemlich leeren open world und den eintönig gestalteten innenbereichen?
      • Von warawarawiiu
        Zitat von manimani89
        denkst du wirklich es gibt noch viele leute die das noch nicht gemacht haben???
        Weiß ich nicht, aber es schadet j nicht die Leute darüber zu informieren bevor sie Microsoft am Ende noch 10x mehr zahlen als Microsoft eigentlich von ihnen will.
      • Von manimani89 Volt-Modder(in)
        Zitat von warawarawiiu
        Tip:

        Gamepass-Probemonat abschließen und direkt bei Abschluss auch wieder kündigen.
        Kosten:1€

        Dann das Spiel entweder innerhalb 1 Monats durchspielen im Gamepass ultimate (werde ich so machen, habe den Gamepass heute wieder für 1€ abgeschlossen mit Fake email) - über weihnachten Hat man ja schon Zeit. Alternativ könnt ihr auch 3 Monate für 1€ mit dem Standard pc Gamepass ohne Streaming.

        wer mehr zahlt ist selber schuld ???

        zum Spiel: grafisch enttäuschend und spielerisch ernüchternt. Ich spiele wegen der Story zu Ende…..und auch wirklich nur wegen der Story….durch Teil 4 und 5 habe ich mich auch durchgequält …..schaff ich hier auch.
        denkst du wirklich es gibt noch viele leute die das noch nicht gemacht haben???
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Cleriker
        Ist das so? Dann sag mir doch einmal wie viele fps eine 1080ti in WQHD macht in "Mexodus", oder in 1080p eine Vega 56. Oder geht das etwar gar nicht und war entsprechend leicht auf nur eine Sorte Karten zu optimieren? Hmm...
        War so etwas schon einmal von Relevanz? Also dass Titel, die nur auf einer Handvoll (in diesem Falle drei) Architekturen (Anzahl Karten ist im Direktvergleich ja nochmals unwichtiger) liefen, insgesamt besser performten?
        Die bei 4A sind auch sicherlich nicht dahingegangen und haben sich gesagt lass den Titel mal auf RDNA2, Turing und Ampere optimieren. Statt dessen sind sie hingegangen und haben das ganze auf DX12 optimiert, damit er auch auf zukünftigen Architekturen gut laufen wird...

        Ich will damit nicht abstreiten, dass eine Einschränkung der Hardwarebasis Optimierung leichter macht. Aber dafür ist das noch viel zu offen.
      • Von gaussmath
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Kannst du noch SAM off vs on Tests machen? Ich komme auf 3-8% je nach Szene. Die 30%, auf die HUB kommt, sind arg sportlich.
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