GPU-Benchmarks: Sniper Elite 5 bis Uncharted 4
Grafikkarten-Benchmarks 2022/2023: Die Benchmarks von Sniper Elite 5 bis inklusive Uncharted 4.
In diesem Artikel
- Seite 1 GPU-Benchmarks 2022/2023: Einleitung
- Seite 2 GPU-Benchmarks: A Plague Tale: Requiem bis CoD: MW2
- Seite 3 GPU-Benchmarks: Cyberpunk 2077 bis Dying Light 2
- Seite 4 GPU-Benchmarks: Elden Ring bis Grid Legends
- Seite 5 GPU-Benchmarks: Halo Infinite bis Red Dead Redemption 2
- Seite 6 GPU-Benchmarks: Sniper Elite 5 bis Uncharted 4
- Seite 7 GPU-Benchmarks: Total War: Warhammer 3 bis The Witcher 3 + Raytracing
- Seite 8 Bildergalerie
Sniper Elite 5 - "Forêt du soleil"
- PCGH-Techniktest des Spiels
- Engine: Asura Engine von Rebellion (DX12 oder Vulkan)
- Besonderheiten: Bietet kein TAA und sieht daher mit SSAA (Render Scale) am besten aus
- Detaileinstellungen: Maximal, DX12, 150 % Renderskalierung
- Benchmarkszene: Überdurchschnittlich grafiklastiger Abschnitt im Level Châteu
- Einstellungen im Video zu sehen
- DRM-Plattform: Steam
- Savegame lässt sich nicht kopieren (Nachstellen notwendig)
Im 5. Teil der famosen Sniper-Elite-Reihe verschlägt es den Protagonisten Karl Fairburne ins Frankreich der 1940er-Jahre, wo Hitlers Schergen ihr Unwesen treiben. Serientypisch erwarten Sie riesige Levels, die Sie entweder in Rambo-Manier oder wie ein echter Elite-Scharfschütze im Verborgenen absolvieren. Technisch basiert Sniper Elite 5 auf dem gleichen Unterbau wie Zombie Army 4 beziehungsweise Sniper Elite 4, der Asura-Engine von Rebellion. Wie die Technik-Vorgänger bietet Sniper Elite 5 die Wahl der Schnittstelle: Vulkan oder DirectX 12, wobei unseren Messungen zufolge DirectX 12 die leicht höhere Performance bietet. Mithilfe der Plattform-offenen Vulkan-API läuft das Spiel dafür auch unter Windows 7 (64 Bit-Version benötigt), während DirectX 12 mindestens Windows 10 voraussetzt.
Wichtige Details zum Benchmark: Vor den Benchmarks empfiehlt es sich, das Gebiet rund um das Schloss von Feinden zu säubern, um ungestört messen zu können. Aufgrund der statischen Zeit- und Wetterbedingungen ist Sniper Elite 5 anschließend sehr reproduzierbar. Die automatisch angelegten Spielstände stören nicht; Sie können beim nächsten Spielstart einfach einen solchen laden.
Teardown - "Magnificencee"
- PCGH-Techniktest des Spiels
- Engine: In-house von Tuxedo Labs (OpenGL)
- Besonderheiten: Bildhübsches, voll dynamisches Software-Voxel-Raytracing (!)
- Detaileinstellungen: Maximal, 150 % Renderskalierung
- Benchmarkszene: Mod "Voxel Plaza" bei Schneetreiben und Sonnenuntergang
- Einstellungen im Video zu sehen
- DRM-Plattform: Steam
- Savegame lässt sich nicht kopieren (Nachstellen notwendig)
Teardown ist ein sehr spannender Titel des kleinen schwedischen Studios Tuxedo Labs, das das Spiel auch selbst vertreibt - ein klassisches Independent-Produkt also. Das vor einigen Monaten aus der Early-Access-Phase entlassene Indie-Projekt hat es nicht nur uns angetan. Der für knapp 20 Euro unter anderem auf Steam erhältliche Titel wird dort durch vielstimmige Huldigungen, Lobeshymnen und Hochgesänge von Steam-Rezensenten angepriesen. Das liegt natürlich einerseits an der launigen Zerstörungsorgie, aber auch an der wunderschönen und vollständig dynamischen Beleuchtung inklusive großartiger Effekte. Teardown setzt auf einen außergewöhnlichen Software-Raytracing-Ansatz auf Voxel-Basis unter OpenGL und ist damit ein sehr interessanter Ergänzungskandidat für unsere Grafikkarten-Benchmarks. Da die Engine ein gerütteltes Maß an CPU-Leistung benötigt, testen wir mit 150 % Render-Auflösung, was auch das partielle Bildrauschen (Noise) effektiv lindert.
Wichtige Details zum Benchmark: Wir verwenden die fantastische Mod Voxel Plaza, welche sich über den spieleigenen Mod-Manager installieren lässt. Wir empfehlen es, eine lokale Kopie davon anzulegen. Vor den Messungen ist es notwendig, in der spieleigenen Konfigurationsdatei die Auflösungsskalierung auf 150 statt 100 zu setzen. Laden Sie nun die Mod/Karte über einen Klick auf "Alternative" im Menü der Mod (siehe Video), setzen Sie das Wetter auf nass und die Tageszeit auf Sonnenuntergang. 100-prozentige Nachstellbarkeit ist auf diese Weise nicht möglich, aber weitestgehend.
Uncharted 4 - "Highlander"
- PCGH-Techniktest des Spiels
- Engine: In-house von Naughty Dog (DX12)
- Besonderheiten: Deutlich aufgehübschte Version des ehemaligen Playstation-Exklusivspiels
- Detaileinstellungen: Maximal mit TAA, kein Upscaling
- Benchmarkszene: Die grafiklastigste Szene (Freiluft-Areal) in Uncharted 4
- Einstellungen im Video zu sehen
- DRM-Plattform: Steam
- Savegame lässt sich kopieren (im Download enthalten)
Die vielleicht sagenumwobenste Action-Adventure-Reihe hat mit der Legacy of Thieves Collection nach langer Reise die Häfen der PC-Spieler erreicht. Der Playstation-Bestseller Uncharted beeindruckt auch auf dem PC mit toller Grafik, fantastischer Inszenierung und einer unterhaltsamen Geschichte um eine bunte Mischung charmanter Charaktere. Auch technisch kann sich die PC-Umsetzung dank vieler Verbesserungen und zwischenzeitlich eingespielter Patches sehen lassen. Selbstverständlich ist das im Kern viele Jahre alte Spiel kein Meilenstein der Grafik, aber hübsch anzusehen, performant und mit herrlich "oldschooligem" Gameplay ausgestattet. Wir testen die anspruchsvollste Szene in Uncharted 4 im achten Kapitel des Spiels.
Wichtige Details zum Benchmark: Ein abgeschlossener Shader-Compiling-Vorgang ist sehr zu empfehlen, um Ladezeiten und Nachladeruckler zu minimieren. So und so bietet sich nach dem Betreten der verschneiten Highlands ein kurzer Rundlauf an, um das Streaming alle Daten einladen zu lassen und folgende Messungen ungestört durchführen zu können.
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Abseits davon wie üblich saubere Arbeit! Leider find ich grad selber keine Zeit zum benchen.
Da würde zumindest die Erwähnung von gpu load spannend sein insbesondere dying light 2 kommt schon öfters in einen cpu limit auf dxr in 1080p ohne msaa
ist aber Tageszeit und Gegend abhängig
ich würde ab dem nächsten test noch portal rtx und the witcher 3 dxr dazunehmen