180 Grafikkarten im Test: The Witcher 3
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The Witcher 3
Tempus fugit, Zeit fliegt: The Witcher 3 feierte im Frühjahr 2025 seinen zehnten Geburtstag. Das Finale der Hexer-Trilogie gilt als eines der besten Spiele unserer Zeit - kein Wunder, dass es bei unzähligen Zockern dauerhaft (oder immer wieder) einen Platz auf dem Datenträger hat. Zwar sieht man Geralt sein biblisches Alter an, die Entwickler verstehen es jedoch meisterhaft, mittels Farben wunderschöne Momente zu erzeugen. Das gilt insbesondere für die Raytracing-gestützte "Next-Gen"-Variante - in diesem Vergleich testen wir jedoch selbstverständlich die DirectX-11-GOTY-Version 1.32. Wir sind hiermit beim vierten und letzten Test dieses Artikels angekommen.
The Witcher 3
Spaßfakt: Beim Vergleich der 180 Grafikkarten ist The Witcher 3 das mit Abstand neueste und grafisch anspruchsvollste Spiel. Damit nicht nur Tera-FLOPS-Boliden eine erkennbare Bildfolge erzeugen, sondern auch Modelle mit wenigen Hundert Giga-FLOPS, begnügen wir uns mit der Voreinstellung "Hoch" und testen das Spiel außerdem nicht mittels unserer Worstcase-Szene in Toussaint, sondern dem zweitgemeinsten Schauplatz - einem üppigen Skelliger Forst.
The Witcher 3 rundet die Betrachtung mit erneut leicht abweichenden, aber sehr interessanten Ergebnissen ab. Die Skalierung mit der bereitgestellten Grafikleistung kommt nicht an den 3DMark und Tomb Raider heran, Geralts hoher Anspruch provoziert jedoch die niedrigsten Bildraten.
Fangen wir erneut chronologisch korrekt mit der Radeon HD 5870 an. Die letzte High-End-Radeon mit offiziellem ATI-Branding bricht unter der Last des Hexers zusammen - kein Wunder, denn The Witcher 3 erschien mehr als fünf Jahre nach dieser Grafikkarte. Nvidias Geforce GTX 480 ergeht es kaum besser, sie erzielt um 15 Prozent bessere Bildraten und bleibt damit unterhalb von 20 Fps. Die legendäre Radeon HD 7970 macht einen riesigen Satz nach vorn und kann somit der Geforce GTX 1050 Ti und Arc A380 das Wasser reichen. Chinas erste ernst zu nehmende Grafikkarte, die MTT S80, scheitert unterdessen an der 30-Fps-Marke.
Als The Witcher 3 erschien, regierte die Geforce GTX Titan X (PCGH-Test). Die Enthusiasten-Grafikkarte des Jahres 2015 ist immerhin für 86 Fps gut. Das Äquivalent des Jahres 2025, die Geforce RTX 5090, wäre zu mehr als 500 Fps in der Lage, wenn der Prozessor sie ließe. Das Thema der CPU-Limitierung zieht sich trotz der gnadenlos übertakteten Infrastruktur wie ein roter Faden durch diesen Artikel, doch diesen Tod mussten wir sterben. Einstellungen, welche moderne GPUs auslasten, würden bei den "Worst 50" zu wertlosen Ergebnissen zwischen null und fünf Fps führen - sei es wegen mangelnder Rohleistung, überlaufenden Speichers oder harter Abstürze. Damit leiten wir zum Fazit über.
