RTX 4070 Super im PCGH-Test: Hat AMDs Radeon RX 7800 XT ausgedient? [Update: Verfügbarkeit]
Am 17. Januar startet die Geforce RTX 4070 Super ab 659 Euro als Founders Edition und in Gestalt zahlreicher Custom-Designs. PCGH prüft im ausführlichen Test, was die Geforce RTX 4070 Super gegen AMDs Radeon RX 7800 XT und RX 7900 GRE ausrichten kann.
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Aktualisierung vom 17.01.2024: Gegen 15 Uhr wurde der Verkaufsstart für die Karten mit RTX 4070 Super eingeläutet. Dabei präsentiert sich im deutschen Einzelhandel ein breites Angebot an lieferbaren Karten, auch zur UVP von 659 Euro. Bei Mindfactory reicht die Spanne von 659 Euro bis 799 Euro, beim Anbieter Alternate geht es von 659 Euro hoch bis 875 Euro und bei Caseking ebenfalls von 659 Euro bis 835 Euro. Die Founders Edition bei Nvidia für 659 Euro ist nicht (mehr) verfügbar. Bisher sind fast nur Direktangebote bei den Shops verfügbar, aber nicht im Geizhals-Preisvergleich.
Originalartikel vom 16.01.2024: Im Januar jagt eine Grafikkarten-Neuveröffentlichung die nächste. Den Anfang macht Nvidias Geforce RTX 4070 Super am 17. Januar, gefolgt von der Geforce RTX 4070 Ti Super am 24. Januar und der Geforce RTX 4080 Super am 31. Januar. Beinahe parallel buhlen AMDs Radeon RX 7600 XT sowie die Geforce RTX 4090D um Aufmerksamkeit. Sieht man von Letzterer ab, welche bedauerlicherweise dem chinesischen Markt vorbehalten ist, wird PCGH selbstverständlich all diese Gaming-Grafikkarten auf Herz und Nieren testen, wenn die Veröffentlichung naht. Damit genug der Vorrede, kommen wir direkt zur Tagesordnung: dem Test der Nvidia Geforce RTX 4070 Super.
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Geforce RTX 4070 Super im Test: Übersicht
Mit der Geforce RTX 4080 Super, RTX 4070 Ti Super und RTX 4070 Super erneuert Nvidia sein Grafikkarten-Portfolio für das Jahr 2024. Die Basis bilden nicht etwa neue Grafikchips, sondern eine neue Balance aus Preis und Leistung - Nvidia möchte mit dem Super-Refresh beide Merkmale verbessern und den Kunden damit Anreize zum Aufrüsten liefern. Die neuen Grafikkarten ergänzen das Geforce-Portfolio nicht bloß, sondern ersetzen auch zwei Modelle: Sowohl die Geforce RTX 4080 als auch die Geforce RTX 4070 Ti werden eingestellt und machen Platz für ihre Nachfolger namens RTX 4080 Super und RTX 4070 Ti Super. Zu diesen beiden Modellen lesen Sie bald mehr auf PCGH.de, zunächst dreht sich alles um die Geforce RTX 4070 Super. Bei dieser haben Sie die Wahl zwischen Nvidias Founders Edition oder einem Custom-Design der Board-Partner. Jeder Hersteller ist angehalten, mindestens eine Variante zum MSRP/UVP anzubieten - die ersten Modelle befinden sich bereits im PCGH-Testlabor:
Die neue Gaming-Grafikkarte nimmt den alten Preispunkt der Geforce RTX 4070 (599 USD) ein, liefert aber dank zusätzlicher Rechenwerke eine deutlich höhere Leistung. Dank nunmehr 7.168 Shader-Rechenwerken liegt die RTX 4070 Super (kurz RTX 4070S) näher an der RTX 4070 Ti als an der RTX 4070. Letztere bleibt am Markt und erfährt eine Preissenkung auf 549 USD (minus 50 USD). 499 USD wären angesichts der starken Konkurrenz von AMD passender gewesen, doch die Richtung stimmt. Die Spezifikationen der Geforce RTX 4070 Super neben ihren Geschwistern und vergleichbaren Radeon-Grafikkarten; weitere Vergleichsmodelle finden Sie in unserer gepflegten GPU-Datenbank:
| Grafikkarte | Geforce RTX 4070 Ti | Geforce RTX 4070 Super | Geforce RTX 4070 | Radeon RX 7900 GRE | Radeon RX 7800 XT |
|---|---|---|---|---|---|
| Marktstart | 03.01.2023 | 17.01.2024 | 12.04.2023 | 28.07.2023 | 06.09.2023 |
| Architektur | Nvidia Ada Lovelace | Nvidia Ada Lovelace | Nvidia Ada Lovelace | AMD RDNA 3 | AMD RDNA 3 |
| Codename/Konfektion | AD104-400 | AD104-350 | AD104-250 | Navi 31 XL | Navi 32 XTX |
| Shader-Cluster (CUs/SMs) | 60 | 56 | 46 | 80 | 60 |
| FP32-ALUs/TMUs/ROPs | 7.680/240/80 | 7.168/224/80 | 5.888/184/64 | 5.120*/320/160 | 3.840*/240/96 |
| Raytracing-Einheiten | 60 (3. Gen.) | 56 (3. Gen.) | 46 (3. Gen.) | 80 (2. Gen.) | 60 (2. Gen.) |
| Matrix-Einheiten | 240 (4. Gen.) | 224 (4. Gen.) | 184 (4. Gen.) | 160 (1. Gen.) | 120 (1. Gen.) |
| Level-2-Cache (MiB) | 48 | 48 | 36 | 6 | 4 |
| Level-3-Cache (MiB) | – | – | – | 64 | 64 |
| GPU-Takt in Spielen (MHz) | 2.740 | 2.720 | 2.760 | 2.210 | 2.330 |
| FP32-Leistung ALUs (TFLOPS) | 42,1 | 39,0 | 32,5 | 45,3 | 35,8 |
| Füllrate (Mtex/Mpix pro Sek.) | 657,6/219,2 | 609,3/217,6 | 507,8/176,6 | 707,2/353,6 | 559,2/223,7 |
| (DLSS 3) Frame Generation | Ja | Ja | Ja | Nein | Nein |
| Treiber-Frame-Generation | Nein | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Speicheranbindung (Bit) | 192 | 192 | 192 | 256 | 256 |
| Geschwindigkeit RAM (GTs/MHz) | 21,0/10.502 | 21,0/10.502 | 21,0/10.502 | 18,0/9.000 | 19,5/9.750 |
| Speichertyp (DRAM) | GDDR6X | GDDR6X | GDDR6X | GDDR6 | GDDR6 |
| Transferrate Speicher (GB/s) | 504 | 504 | 504 | 576 | 624 |
| Speicherkapazität (MiB) | 12.288 | 12.288 | 12.288 | 16.384 | 16.384 |
| PCI-Express-Standard | 4.0 ×16 | 4.0 ×16 | 4.0 ×16 | 4.0 ×16 | 4.0 ×16 |
| Stromanschlüsse | 1× 16-/2× 8-Pol | 1× 16-/2× 8-Pol | 1× 16-/2× 8-Pol | 2× 8-Pol | 2× 8-Pol |
| Leistungsaufnahme (Board Power) | 285 Watt | 220 Watt | 200 Watt | 260 Watt | 263 Watt |
| Display-Konnektivität | DP 1.4a, HDMI 2.1a | DP 1.4a, HDMI 2.1a | DP 1.4a, HDMI 2.1a | DP 2.1, HDMI 2.1a | DP 2.1, HDMI 2.1a |
| Ca.-Preis zum Testzeitpunkt | 800 Euro | 659 Euro (UVP) | 580 Euro | 600 Euro (OEM) | 520 Euro |
Angaben der Leistung auf Basis der von uns ausführlich durchgetesteten Grafikkarten (durchschnittlicher GPU-Boost über alle Benchmarks) - die Herstellerangaben liegen teils deutlich und somit praxisfern darunter. Je nach Modell sind Abweichungen um bis zu 200 MHz möglich. *ALUs mit "Dual-Issue"-Fertigkeit, welche sich bestenfalls verhalten wie die doppelte Anzahl. Angegeben ist der Best-Case.
Sie sehen das richtig: Die Geforce RTX 4070 Super verfügt - wie die RTX 4070 Ti - über die vollen 48 MiByte Level-2-Cache des AD104-Chips. Bei der ersten Präsentation gab Nvidia noch 36 MiByte an (wie bei der RTX 4070). Schon während der Evaluierungstests meldeten uns Tools jedoch konsequent 48 anstelle von 36 MiB, sodass wir bei Nvidia nachhakten. Wie sich herausstellt, ist 48 MiByte die korrekte Kapazität (wie auch bei der kommenden RTX 4070 Ti Super), was unsere Tool-Shots beweisen:
Somit liegt die Geforce RTX 4070 Super noch näher an der RTX 4070 Ti als zuvor angenommen. Das sind gute Neuigkeiten für Aufrüster, denn ein größerer Cache federt Anfragen an den Grafikspeicher ab, was die mit lediglich 504 GByte/s Transferrate ausgestattete Geforce RTX 4070 Super gut gebrauchen kann.
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Geforce RTX 4070 Super im Test: Achillesferse VRAM?
Während Nvidia allmählich alle Preisbereiche mit 16-GiByte-Grafikkarten ergänzt, handelt es sich bei der Geforce RTX 4070 Super um ein 12-GiByte-Modell. Ursächlich ist die Speicheranbindung des genutzten AD104-Prozessors, welche sechs 32-Bit-Kanäle bereitstellt - für 16 GiByte werden acht benötigt (256 statt 192 Bit insgesamt). Vor genau einem Jahr, als die Geforce RTX 4070 Ti startete, war das noch kein Problem, doch 2023 zeigte dieser Konfiguration mehrmals ihre Grenzen auf. Wir möchten das Thema (in diesem Artikel) nicht erneut auswalzen, denn es gibt viele weitere Disziplinen zu besprechen. Sehen Sie die folgende Liste als freundliche Erinnerung, als "Was bisher geschah ..." und denken Sie stets daran: Grafik entwickelt sich perspektivisch niemals rückwärts, sondern stets nach vorn, sodass die Anforderungen künftig steigen werden.
Quelle: PCGH
Nvidia Geforce RTX 4070 Super im Test: Spiele, die mit 12 GiByte VRAM problematisch sind oder waren
Bemerkenswert ist, dass die meisten kritischen Spiele mit hohen VRAM-Anforderungen starteten und in den Wochen und Monaten nach ihrem Release mittels Patches entschärft wurden. Die meisten davon laufen mittlerweile ordentlich mit einer 12-GiByte-Grafikkarte (etwas, das für 8-GiByte-Modelle nicht gilt). Doch diese Entwicklung lässt uns keine uneingeschränkte Empfehlung mehr für 12-GiByte-Grafikkarten aussprechen, obwohl sie in circa 99,8 Prozent der Fälle problemlos laufen. Nachdem dies gesagt wurde, kommen wir nun wieder zu unserem Probanden. Ob die neue Geforce RTX 4070 Super in der Lage ist, AMDs Radeon RX 7800 XT und RX 7900 GRE zu schlagen, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Weißt du wie viele kack chips die aus so einem wafer bekommen?
so ca 180 Stück wenn man davon ausgehen das die Yield Rate bei 80 Prozent liegt.
bedeutet:
Nvidia zahlt pro chip 95$
klar da kommt noch das Board packing etc hinzu Was bei nicht founder karten aber nicht Nvidia zahlt sonder MSI/Asus etc.
Also locker 450€ wäre da drin.
Die AMD/Nvidia verdienen sich ne Golde Nase mit dem Zeug.
Und ja Gewinn machen dürfen sie und sollen sie natürlich auch.
Darum geht es nicht.
Knapp 4 Jahre später bekomme ich eine Effizientere Karte mit der hälfte des VRAMs plus einem Extra Feature (FG) für etwas weniger als die hälfte des Preises, das nennt sich vorschritt und war schon immer so.
Ich verstehe nicht wie man der Meinung sein kann, das die Preise gut sind so wie sie sind.
Ich rufe hier ja nicht zum boykott auf sondern, das man sich halt bewusst wird mit welchem Gigantischen Margen diese Firmen Arbeiten.
(hust hust AMD ist da nicht besser besonders bei den CPUs)
Wenn blackwell releast wirst du diesen preisen nachweinen. Weil 3nm nochmals viel teurer wird.
Aber vor 2 Jahren 3080 um 1200 kein problem aber heute eine schnellere, viel effizienter karte um 600€ ist tragisch. Ihr habt sie doch alle nicht mehr.
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