Die besten Gaming-Grafikkarten für 2024 - Teil 1: High-End für 4K/Ultra HD
Sie sind auf der Suche nach einer möglichst schnellen Grafikkarte, um an den Feiertagen und im neuen Jahr flüssig zu spielen? Perfektes Timing - PCGH hat just alle Benchmarks aktualisiert und kürt in einer Artikelserie die besten Gaming-Grafikkarten 2024. Den Anfang macht das High-End (ab 1.000 Euro) für gepflegtes 4K-Ultra-HD-Gaming mit und ohne Raytracing.
In diesem Artikel
Weihnachten, die Zeit des besinnlichen Spielens, naht. Wer für die Feiertage und das neue Jahr noch eine schlagkräftige Gefährtin sucht - wir meinen die richtige Grafikkarte -, wird im Folgenden fündig. In einer großen Artikelreihe kürt PCGH die besten Gaming-Grafikkarten für klassisches Rasterizing und modernes Raytracing. Die Basis dafür bilden brandneue Benchmarks von 26 Spielen mit aktuellen Treibern in vier Auflösungen. Den Anfang machen High-End-Grafikkarten für Ultra-HD-Gaming ("4K"), anhand derer wir die neuen Benchmarks vorstellen und erläutern möchten. Neben Fps-Werten erwarten Sie auch eine Betrachtung der Energie-Effizienz sowie des Preis-Leistungs-Verhältnisses, damit Sie eine fundierte Kaufentscheidung treffen oder Hilfesuchenden aktuelle Antworten auf die Frage "Welche High-End-Grafikkarte ist die beste?" liefern können.
High-End-Grafikkarten: Übersicht
Wir beginnen die Artikelreihe bewusst mit den schnellsten Grafikkarten am Markt, dem sogenannten High-End, denn daran müssen sich alle anderen Grafikkarten messen. Wer hier zuschlägt, erhält außerordentlich viel Leistung und wird selbst in den anspruchsvollsten PC-Spielen keine Probleme haben. Tatsächlich sind aktuelle High-End- bzw. Enthusiast-Grafikkarten derart stark, dass sie mit einer hohen Bildschirmauflösung betrieben werden sollten, um ihr Potenzial zu entfalten - wir sprechen daher auch von Grafikkarten für Ultra HD alias 4K. Geforce RTX 4090, Radeon RX 7900 XTX und Geforce RTX 4080 eignen sich optimal für die Pixel-Königsklasse, sind aber selbstverständlich auch für niedrigere Auflösungen geeignet, beispielsweise WQHD/1440p. Im Folgenden dreht sich alles um besagte GPU-Boliden, ergänzt um eine alte Bekannte: die Geforce RTX 3090 Ti, welche für bestimmte Einsatzgebiete immer noch Sinn ergibt.
High-End-Grafikkarten haben einen offensichtlichen Haken: Sie sind sündhaft teuer. Die günstigste Grafikkarte in diesem Vergleich ist AMDs Topmodell namens Radeon RX 7900 XTX, sie wechselt für knapp 1.000 Euro den Besitzer, während die Nvidia-Grafikkarten allesamt darüber liegen. So werden derzeit rund 1.150 Euro für eine Geforce RTX 4080 fällig. Die schnellste Grafikkarte am Markt, Nvidias Geforce RTX 4090, ist momentan besonders gefragt und wurde daher in den vergangenen Wochen immer teurer - unter 1.850 Euro ist hier nichts zu machen. Das ist bitter für alle, die auf Rabatte gewartet haben, denn im September war die GPU-Speerspitze zeitweise für weniger als 1.600 Euro zu haben.
Wir sprechen übrigens konsequent von Grafikkarten des Jahres 2022, Geforce RTX 4000 (Nvidia "Ada Lovelace") und Radeon RX 7000 (AMD "RDNA 3") regieren seit rund einem Jahr das High-End-Segment. Möglicherweise fragen Sie sich, warum wir dennoch das "Altmetall" namens Geforce RTX 3090 Ti thematisieren, schließlich entspringt diese Grafikkarte der Ampere-Generation. Je nachdem, was Sie vorhaben, kann eine RTX 3090 Ti noch eine Option sein, gerade vor dem Hintergrund, dass die RTX 4090 auf absehbare Zeit rar und teuer bleiben wird. Die wichtigsten Merkmale: Im Gegensatz zur Geforce RTX 4080 bietet die RTX 3090 Ti stolze 24 GiByte Speicher mit einer Transferrate von 1 TByte/s, was unter anderem bei der lokalen Bildgenerierung mittels KI-Tools wertvoll ist. Nicht nur in diesem Punkt entspricht das alte Topmodell der RTX 4090, sondern auch in puncto ECC-Support: Wer möchte, kann besagte Speicher-Fehlerkorrektur im Treiber-Kontrollzentrum aktivieren. Und dann ist da noch die hohe Raytracing-Leistung, welche eine Geforce RTX 3090 Ti noch heute gut dastehen lässt - mehr dazu gleich. Die Spezifikationen aktueller High-End-Grafikkarten im Direktvergleich; zahlreiche weitere Modelle finden Sie in unserer GPU-Datenbank:
| Grafikkarte | Geforce RTX 4090 | Radeon RX 7900 XTX | Geforce RTX 4080 | Geforce RTX 3090 Ti |
|---|---|---|---|---|
| Marktstart | 12.10.2022 | 13.12.2022 | 16.11.2022 | 29.03.2022 |
| Architektur | Nvidia Ada Lovelace | AMD RDNA 3 | Nvidia Ada Lovelace | Nvidia Ampere |
| Codename/Konfektion | AD102-300 | Navi 31 XTX | AD103-300 | GA102-350 |
| Chipgröße (Die/GCD) | 608,5 mm² | 300 mm² | 378,6 mm² | 628,4 mm² |
| Größe Memory Cache Dies (MCD) | - | 6× ~37 = 220 mm² | - | - |
| Transistoren Grafikchip (Mrd.) | 76,3 | 57,7 (inkl. MCDs) | 45,9 | 28,3 |
| Fertigungsverfahren | 4N | N5 (GCD) + N6 (MCD) | 4N | 8N |
| Shader-Cluster (CUs/SMs) | 128 | 96 | 76 | 84 |
| FP32-ALUs/TMUs/ROPs | 16.384/512/176 | 6.144*/384/192 | 9.728/304/112 | 10.752/336/112 |
| Raytracing-Einheiten | 128 (3. Gen.) | 96 (2. Gen.) | 76 (3. Gen.) | 84 (2. Gen.) |
| Matrix-Einheiten | 512 (4. Gen.) | 192 (1. Gen.) | 304 (4. Gen.) | 336 (3. Gen.) |
| Level-2-Cache (MiB) | 72 | 6 | 64 | 6 |
| Level-3-Cache (MiB) | - | 96 | - | - |
| GPU-Boost-Takt in Spielen (MHz) | 2.740 | 2.570 | 2.780 | 1.990 |
| FP16-Leistung ALUs (TFLOPS) | 89,8 | 126,3 | 54,1 | 42,8 |
| FP32-Leistung ALUs (TFLOPS) | 89,8 | 63,2 | 54,1 | 42,8 |
| Füllrate (Mtex/Mpix pro Sek.) | 1.402,9/482,2 | 986,9/493,4 | 845,1/311,4 | 668,6/222,9 |
| Frame Generation (DLSS 3) | Ja | Nein | Ja | Nein |
| Treiber-Frame-Generation | Nein | Ja (mit Preview-Treiber) | Nein | Nein |
| ECC-Unterstützung | Ja | Nein | Nein | Ja |
| Speicheranbindung (Bit) | 384 | 384 | 256 | 384 |
| Geschwindigkeit RAM (GTs/MHz) | 21,0/10.502 | 20,0/10.000 | 22,4/11.200 | 21,0/10.502 |
| Speichertyp | GDDR6X | GDDR6 | GDDR6X | GDDR6X |
| Transferrate Speicher (GB/s) | 1.008 | 960 | 717 | 1.008 |
| Speicherkapazität (MiB) | 24.576 | 24.576 | 16.384 | 24.576 |
| PCI-Express-Standard | 4.0 ×16 | 4.0 ×16 | 4.0 ×16 | 4.0 ×16 |
| PCI-Express-Stromanschlüsse | 1× 16-/4× 8-Pol | 2× 8-Pol | 1× 16-/3× 8-Pol | 1× 16-/3× 8-Pol |
| Leistungsaufnahme (Board Power) | 450 Watt | 355 Watt | 320 Watt | 450 Watt |
| Display-Konnektivität | DP 1.4a, HDMI 2.1a | DP 2.1, HDMI 2.1a, USB-C | DP 1.4a, HDMI 2.1a | DP 1.4a, HDMI 2.1a |
| Ca.-Preis zum Testzeitpunkt | 1.850 | 1.000 | 1.150 | 1.800 |
Angaben der Leistung auf Basis der von uns ausführlich getesteten Grafikkarten (durchschnittlicher GPU-Boost über alle Benchmarks) - die Herstellerangaben liegen teils deutlich und somit praxisfern darunter. Je nach Modell sind Abweichungen um bis zu 200 MHz möglich. *ALUs mit "Dual Issue"-Fertigkeit, welche sich bestenfalls verhalten wie die doppelte Anzahl.
Auf den nächsten Seiten geht es ans Eingemachte. Neben der Rasterizing-Leistung klopfen wir selbstverständlich auch die Raytracing-Leistung ab, klären die Energie-Effizienz und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Am Ende ziehen wir ein Fazit zu den aktuellen High-End-Grafikkarten, damit Sie sich garantiert für das richtige Modell entscheiden.

Was auch sinnvoller zur Klassifizierung des Highends ist, als die Preisklasse.
Aber man konnte die 7900xt ja einblenden.
MfG
Raff
Also ja, in diesem Falle scheine ich und meine Erfahrung mit diesem Spiel auf der realistischeren "Seite" zu sein.
Ich sage nicht, dass es nicht durchaus Probleme gab, aber das war n bissi Lightbleeding und Performance die mehr so geht so war, aber das war auch relativ fix behoben/gebessert.
Ich glaube nicht, dass ich doof bin. Ich glaube einfach, dass da irgendwo in der Programmierung ein Fehler ist, der bei bestimmten Systemen für konstante CTDs sorgt - und wie gesagt: Wir sind hier im PC-Bereich und nicht bei Konsolen, wo man bei einem identischen System unter Umständen schon sagen kann, dass es vielleicht am Spieler und nicht am Spiel liegt.
Anyway, das ist alles Off-Topic.