Dying Light: The Beast - Performance und Benchmarks
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Dying Light: The Beast - Performance und Benchmarks

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Was ist die beste Grafikkarte und welcher der beste Prozessor für Dying Light: The Beast? Diese Frage beantworten wir anhand einer breiten Spanne von Gaming-Hardware der Jahrgänge 2014 bis 2025. Wir benchen die Grafikkarten in jeweils fünf Auflösungen von Full HD bis Ultra HD respektive Dual-QHD (32:9). PCGH testet bereits seit einigen Monaten stets das Superultrabreitbildformat mit, sofern das behandelte Spiel eine ordentliche Unterstützung dafür bietet. Dying Light: The Beast ist ein solcher Titel, sodass wir Ihnen gerne Ergebnisse in DQHD präsentieren.

Für die Benchmarks setzen wir, wie üblich, auf zwei verschiedene Szenen: eine mit überdurchschnittlich hoher CPU- und eine mit markanter GPU-Last. Beide Szenen haben wir als Videos in diesem Artikel platziert. Wir aktivieren für unsere Benchmarks alle Details - inklusive der Sichtweite, die in Dying Light: The Beast von Anfang an auf 300 gesetzt werden kann. Dies war in Dying Light 2 anfangs nicht möglich, ist dort erst nach einigen Patches und Erweiterungen in das Spiel eingeflossen. Zurzeit müssen wir allerdings ohne Raytracing testen, da die Strahlenverfolgung in unserer Testversion deaktiviert wurde. Auf Nachfrage beim Entwickler Techland erhielten wir Feedback: Tatsächlich wurde Raytracing in der Review-Version absichtlich kurzfristig deaktiviert, da es unerwartete Nebeneffekte gegeben hatte.

Dying Light: The Beast - Vergleich der Bildformate
Dying Light The Beast 32:9
Dying Light The Beast 32:9 Dying Light The Beast 21:9 Dying Light The Beast 16:9 Dying Light The Beast 16:10 Dying Light The Beast 4:3

Darum verfügt Dying Light: The Beast derzeit nicht über Raytracing. Die Entwickler bemühen sich nach eigener Aussage, die Strahlenverfolgung zum offiziellen Launch des Spiels wieder nutzbar zu machen. Doch zum aktuellen Zeitpunkt ist noch ungewiss, ob dies gelingen wird - der kurz vor Release erschienene Patch auf die Spielversion 1.2.0C tat dies indes nicht. Bis wir mit Strahlenverfolgung testen können: Im Folgenden sehen Sie einen Detailvergleich samt Performance-Daten, der die einzelnen Settings (das Ultra-Preset, das RT inkludierte, ist in unserer Testversion ebenfalls verschwunden) inklusive der Maximal-Einstellungen mit dem Sichtweiten-Multiplikator auf 300 (Standard bei Preset "Hoch" ist ein Wert von 140).

Die Performance-Metriken lesen wir wie üblich via CapFrameX aus, dessen Overlay Sie außerdem in diesem Detailvergleich betrachten können. Für unsere Benchmark-Ergebnisse errechnen wir die Mittelwerte von drei Durchgängen, jeweils für die Durchschnitts-Fps sowie das P1-Perzentil (Durchschnitt des niedrigsten Ein-Prozent-Werts). Selbstverständlich entsprechen die Grafiktreiber den zum Testzeitpunkt aktuellen Versionen, in diesem Fall die AMD Software 25.9.1, Intel GOD 7029 und der Nvidia Game-Ready-Driver 581.29. Damit Sie die Ergebnisse bestmöglich nachvollziehen können, geben wir auch die während der Messungen durchschnittlich anliegenden Taktraten an und zeigen die Benchmarkszene im Video. Falls Sie unsere Benchmarks am eigenen Rechner nachstellen möchten, sind Sie herzlich dazu eingeladen.

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Grafikkarten-Benchmarks in 5 Auflösungen

Ursprünglich, und da Dying Light: The Beast derzeit nicht über Raytracing verfügt, wollten wir die GPU-Benchmarks ohne Upsampling anfertigen. Die Performance, welche wir zu Beginn mit High-End-Rechnern abklopften, sah formidabel aus, mit glatten Frametimes allerorten. Daher fertigten wir die ersten Grafikkarten-Benchmarks mit dem spieleigenen TAA(U) und nativer Auflösung an - um anschließend festzustellen, dass kleinere Grafikkarten hiermit massiv einbrechen. Wir wechselten daher rasch zu Quality-Upsampling. Dieses skaliert erstaunlich verhalten, das Fps-Plus gegenüber der nativen Auflösung ist deutlich geringer als bei den allermeisten Spielen, eine Beschleunigung findet jedoch statt.

Da das Spiel offenkundig noch nicht ganz fertig ist, testen wir noch nicht das volle Paket an Grafikkarten. Dieses liefern wir nach, sobald das Spiel ein weiteres Update mit Raytracing-Effekten erhalten hat. Wie Sie sehen, ist das Biest selbst ohne Strahlenverfolgung sehr "schwer", zumindest auf Mittelklasse-Grafikkarten. Löblich ist dabei die gute Frame-Verteilung - Shader- oder anderes Stottern ist bei Dying Light kein Thema.

*Geforce RTX: DLSS Quality, Radeon & Arc: FSR 3 Quality

Falls Sie sich wundern, dass wir Arc-Grafikkarten mit FSR anstelle von XeSS testen: Dies hat einen einfachen Grund: Dying Light: The Beast bietet keinen "Ultra Quality"-Modus an. Dieser ist beim aktuellen XeSS jedoch notwendig, um eine interne Pixelmenge von 67 Prozent, äquivalent zu FSR Quality und DLSS Quality, zu erhalten.

Prozessor-Benchmarks

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CPU-technisch ist das neue Dying Light nicht sehr anspruchsvoll. Wenn man sich die Anforderungen laut der Entwickler ins Gedächtnis ruft, bleibt man nur mit Fragezeichen zurück. Aber das ist nicht unüblich. Jedenfalls reicht bereits ein alter Ryzen 7 3700X schon für mehr als 60 Fps aus, und die 60 P1-Fps fallen mit dem Spartipp Ryzen 5 7500F. Wer vor Jahren auf den Ryzen 7 5800X3D gesetzt hat, kann mit stabiler Performance rechnen. Auffällig ist eigentlich nur das reproduzierbar schlechte Abschneiden von Intel Arrow Lake. Der moderne 24-Kerner Core Ultra 9 285K wird sogar schon von einem AMD Ryzen 7 5800X geschlagen.

Dying Light: The Beast - Fazit

Fans des Genres, der Vorgänger, generell Horror- und Splatter-Freunde, dürften mit Dying Light: The Beast ihre Freude haben. Das Spielkonzept ist zwar nicht neu, The Beast hat deutlich merkliche Bezüge zu Dying Light 2. Dies ist allerdings weder schlecht noch verwunderlich, schließlich konnte bereits der indirekte Vorgänger mehr als nur überzeugen. Das frische Szenario wie auch der deutlich forschere, weitaus erwachsenere und obendrein "biestigere" Protagonist bringen frischen Wind, optische Abwechslung, einen etwas anderen Flair und obendrein einige kleinere Gameplay-Änderungen, die nicht nur uns zusagen dürften. Das alpine, herbstlich anmutende Setting, das die Entwickler von Techland abermals sehr überzeugend gestaltet und obendrein mit hauseigener Engine umgesetzt haben, ist obendrein gelungen.

Dying Light: The Beast in Full HD mit TAA nativ, Preset Hoch - Sichtweiten-Multiplikator
Dying Light: The Beast - Full HD, TAA nativ, Preset Hoch (Sichtweiten-Multi: 140)
Dying Light: The Beast - Full HD, TAA nativ, Preset Hoch (Sichtweiten-Multi: 140) Dying Light: The Beast - Full HD, TAA nativ, Preset Hoch (Sichtweiten-Multi: 300)

Wie im Prinzip auch die Technik. Dying Light: The Beast ist zwar relativ anspruchsvoll, wenn maximale Details anliegen - bereits ohne Raytracing -, allerdings läuft das Spiel sehr geschmeidig, ohne Ruckler, ohne deutlich merkliche Einbrüche, ohne Stottern sauber und ausgesprochen flüssig, gesetzt, dass die Grafik-Power genügend reichhaltig ausfällt. Mit einigen Tweaks, etwas Detailverzicht und eventuell Upsampling-Support ist The Beast allerdings auch für schwächere Hardware kein unbesiegbares Monstrum. Der Sichtweiten-Multiplikator im erweiterten Grafikmenü sowie die durch diesen deutlich erweiterte Schattendarstellung via Cascaded Shadow Maps sind die großen Performance-Killer. Wer Zombies mag, blutigem Splatter nicht abgeneigt ist und bereits mit den Vorgängern Freude hatte, wird auch den jüngsten Spross der Dying-Light-Reihe ins Herz schließen können.

Dying Light: The Beast - Impressionen

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  1. Seite 1 Einleitung
  2. Seite 2 Grafik und Technik
  3. Seite 3 Mehr zur Grafik
  4. Seite 4 Performance und Benchmarks
    • Kommentare (92)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ssj3rd Software-Overclocker(in)
        Na endlich 🥳🙏
      • Von ssj3rd Software-Overclocker(in)
        Na endlich 🥳🙏
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
      • Von ChrisMK72 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Phil
        I like this one
        Auf jeden! Das hat wieder mehr das Gefühl vom ersten Teil.

        Den ersten hatte irgendwie 'n Verwandter aus England mit mir geteilt, in Steam , weil er ja Familie war. Sehr umständlich. Zu dem Zeitpunkt hätte auch 'n simpler Key funktioniert, hab ich mir sagen lassen.

        Und ich fummel da mit Tunnel-Bär rum und mach 'n neues Account. ^^
        Naja ... das Ergebnis zählte.

        Schön, dass uns so ein Quark bei The Beast erspart bleibt.
      • Von PCGH_Phil BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von ChrisMK72
        Also ich hab beides, CPU + GPU extrem untertaktet, undervolted, Watt begrenzt und das Singleplayergame auf 70 (echte) FPS begrenzt. Läuft butterweich, verbraucht nicht viel und hardware (alles luftgekühlt) wird nicht warm.
        Das Ding läuft echt ziemlich sweet.

        Maximale Sichtweite (und eventuell später das RT außerdem etwas weniger überzeugend) einmal vorbehalten.
        Spielt sich obendrein sehr fetzig. I like this one.

        Gruß,
        Phil
      • Von ChrisMK72 Lötkolbengott/-göttin
        Also ich hab beides, CPU + GPU extrem untertaktet, undervolted, Watt begrenzt und das Singleplayergame auf 70 (echte) FPS begrenzt. Läuft butterweich, verbraucht nicht viel und hardware (alles luftgekühlt) wird nicht warm.

        Dabei hab ich alles Mögliche auf hoch, außer Sichtweite (nicht gemaxt).
        Und so unschöne Sachen wie chromatische abb. usw. aus, (Unschärfeeffekte und Kameralinseneffekt auch. Ich schaue ja durch die Augen und nicht durch eine Kamera ).

        Bilder im Spoiler noch vor Erreichen der ersten Rathausquest (noch ganz am Anfang/Tutorialphase) um nix zu spoilern:



        Hardware Intel i9 9900K ☕ "Coffee Lake", extrem untertaktet/uv 4 GHz allcore + 1.2v und Watt begrenzt und meine 3090 TUF OC auch extrem undervolted, untertaktet/Watt begrenzt.
        Reicht bisher immer für meine 70 (echte) Ziel FPS.
        Zocke auf 27" WQHD mit DLSS Q Einstellung.

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        Beim 1. Bild hatte ich noch alles an, auch chromatische abb. usw.
        Ab Bild 2 dann "schön" Sieht klasse aus, läuft fluffig und macht Spaß!
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