Dying Light: The Beast - Das frische Zombie-Splatter-Fest im Technik-Test mit Benchmarks
Das Zombie-Abenteuer Dying Light: The Beast bietet gewohnt Parkour und Nahkampffokus in einem frischen Szenario. Techland beabsichtigt, sich näher am Horror des ersten Teils zu orientieren. Dabei lässt die hauseigene C-Engine ihre Muskeln spielen - wir spannen sie im Test mit Benchmarks an.
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Mit Dying Light: The Beast erscheint am 18. September der jüngste Teil des Zombie-Parkour-Abenteuers aus dem Hause Techland. Spannend ist dabei nicht zuletzt die technische Grundlage, denn auch der jüngste Streich der polnischen Spieleschmiede setzt auf einen hauseigenen Grafikmotor. Dieser vormals unter dem Namen Chrome-Engine bekannte, technische Unterbau wird seit Dying Light 2 unter dem Namen C-Engine geführt und kann in Dying Light: The Beast abermals überzeugen. Und offenbar hat Techland mit Dying Light: The Beast trotz gewohnter Kost einen Nerv der Spielerschaft getroffen: Bereits am 12. September feierte Techland die ersten 1.000.000 Verkäufe und verlegte den Launch aus diesem Anlass einen Tag nach vorn.
Dying Light: The Beast war ursprünglich als DLC für Dying Light 2 angedacht, wurde jedoch während der Entwicklung zu einem eigenständigen, separaten Vollpreis-Titel umkonzeptioniert und ausgebaut. Dennoch soll die Handlung gestraffter, der Inhalt überschaubarer, kompakter und linearer als in Dying Light 2 ausfallen. Dying Light: The Beast erleben Sie derweilen aus der Ego-Perspektive eines Altbekannten: Kyle Crane, der Protagonist aus dem ersten Dying Light, ist zurück. Nach den Geschehnissen im ersten Teil, nach der Begegnung mit der Zombie-Apokalypse, den Erlebnissen in Harran, den geschlossenen Freundschaften im Turm, ist Kyle Crane in The Beast allerdings nicht mehr ganz derselbe. Sie erwachen zu Beginn des Spiels in einem Labor - jemand hat an Ihnen Experimente durchgeführt, Ihnen Zombie-Gene eingepflanzt. Hat ein Monstrum, ein kaum kontrollierbares Biest erschaffen.
Dying Light: The Beast spielt in den pittoresken, bewaldeten Castor Woods. Die Szenerie unterscheidet sich demnach ein wenig von den beiden Vorgängern: Die in den westlichen Alpen gelegene, bewaldete Gebirgsgegend bietet zwar unter anderem eine Kleinstadt, ein Kloster und diverse Einrichtungen und Gebäude, doch kraxeln Sie in The Beast weitaus weniger häufig über Gebäudedächer als in den Vorgängern. Bezüglich des eher ländlichen, weniger dicht besiedelten Szenarios erinnert Dying Light: The Beast tendenziell eher ein wenig an das DLC des ersten Teils, The Following.
Quelle: PCGH
Nachdem der Protagonist aus Dying Light 2, Aiden Caldwell, aufgrund der Bubihaftigkeit auf wenig Gegenliebe der Spielerschaft stieß, ist der deutlich ruppigere und ältere Protagonist aus dem ersten Dying Light zurück, nun noch rauer, älter und wütender.
Allerdings ist das Szenario in Dying Light: The Beast deutlich dichter bewachsen und bietet auch aufgrund der bergigen Umgebungen etwas andere Form der Vertikalität sowie eine kompakte, dicht und abwechslungsreich gestaltete Spielewelt. Wie in The Following erhalten Sie allerdings bald Zugang zu Fahrzeugen, um die hübsch gestalteten Castor Woods geschwind durchqueren zu können. Das ländliche Szenario und der deutlich erweiterte, dichtere und obendrein schickere Bewuchs kommen allerdings dem von Techland angedachten Gameplay zugute. Dying Light: The Beast soll wieder ein Stück zurück zu den Wurzeln, den Horror- und Survival-Aspekt stärker betonen, als es Dying Light 2 tat. Die Nächte, in denen die Zombies stärker, schneller und gefährlicher werden, sollen laut Techland furchterregender und bedrohlicher werden.
Quelle: PCGH
Die Spielewelt von Dying Light: The Beast ist im europäischen Raum, in den Westalpen angesiedelt. Die fiktiven Castor Woods sind ein von Bergen umsäumtes, dicht bewaldetes Gebiet. Das Gameplay soll Horror- und Survival-Elemente stärkter betonen als Teil 2 und obendrein das Parkour-Gameplay aufmischen.
Die Castor Woods, die üppig wuchernde Vegetation, die weniger dicht besiedelte Umgebung und damit der Umstand, dass Sie sich häufig nicht über die Dächer von Gebäuden retten können, sondern sich auf dem Boden, im Jagdrevier der Zombies, befinden, kommen obendrein der ausgebauten Schleich-Mechanik entgegen. Nun können Sie sich etwa in hohem Gras verstecken. Eine schweißtreibende Angelegenheit, wenn uns des Nachts im düsteren, nebelverhangenen Wald Horden von Untoten nachstellen.
Quelle: PCGH
Die Zombies in The Beast sind extra-ekelig. Das extrem detaillierte "Schadensmodell" ist obendrein ausgesprochen dynamisch. Je nach Waffe und "Einschlagstelle" prügeln wir die Modergesellen zu blutigem Klump oder zerlegen sie mit Klingen in gammelige Einzelteile. Die Auseinandersetzungen sind dermaßen brutal, dass wir die direkten Auswirkungen nicht zeigen möchten. Splatterfans kommen definitiv auf ihre Kosten.
Doch natürlich ist unser Protagonist nicht wehrlos, im Gegenteil. Neben Parkour und Survival-Horror liegt der Schwerpunkt auch auf dem blutigen Nahkampf. Dieser ist nun - auch dank Ihrer bestialischen Fähigkeiten - nochmals rabiater. Die improvisierten Waffen richten sichtbare, glaubwürdige Schäden an diversen Moderköpfen an, und wenn Crane die innere Bestie entfesselt, prügelt sich unser Held selbst unbewaffnet blutiger durch die Zombiehorden als der Doom Slayer im Berserkermode.
Quelle: PCGH
Unleash the Beast: Erwacht das Monstrum in Ihnen, fetzt und reißt sich unser Protagonist brutaler als der Doom Slayer durch die Zombie-Horden - blutige Finisher inklusive. Dying Light: The Beast ist definitiv kein Spiel für zart besaite!
Mit den Chimären stellt Entwickler Techland Ihnen allerdings auch einige besonders dicke Brocken vor. Diese Bosskämpfe fordern nicht nur gute Vorbereitung, die richtigen Waffen und Charakterfähigkeiten, sondern obendrein geschicktes Timing beim Ausweichen, Blockieren und bei Angriffen. Überdies ist Haushalten mit dem Ausdauerbalken gefordert. Obendrein können Sie die bestialischen Fähigkeiten der Chimären "aussaugen" und diese zum Aufleveln und Freischalten von bestimmten Fähigkeiten nutzen.
Quelle: PCGH
Die erste Chimäre begegnet uns kurz nach Spielstart. Ausweichen und darauf geschickte Konter in den Rücken der Bestie sind bei diesem Fall angebracht.
Falls Sie sich im Übrigen nicht allein mit den fiesen Modergestalten herumschlagen möchten: Wie bereits die Vorgänger bietet auch Dying Light: The Beast einen Koop-Modus für bis zu vier Spieler. Doch kommen wir zu Grafik und Technik. Wenn Sie mehr zum Gameplay und zu den Mechaniken erfahren möchten, empfehlen wir den Test der Kollegen der PC Games.

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MfG
Raff
Den ersten hatte irgendwie 'n Verwandter aus England mit mir geteilt, in Steam
Und ich fummel da mit Tunnel-Bär rum und mach 'n neues Account. ^^
Naja ... das Ergebnis zählte.
Schön, dass uns so ein Quark bei The Beast erspart bleibt.
Maximale Sichtweite (und eventuell später das RT außerdem etwas weniger überzeugend) einmal vorbehalten.
Spielt sich obendrein sehr fetzig.
Gruß,
Phil
Dabei hab ich alles Mögliche auf hoch, außer Sichtweite (nicht gemaxt).
Und so unschöne Sachen wie chromatische abb. usw. aus, (Unschärfeeffekte und Kameralinseneffekt auch. Ich schaue ja durch die Augen und nicht durch eine Kamera
Bilder im Spoiler noch vor Erreichen der ersten Rathausquest (noch ganz am Anfang/Tutorialphase) um nix zu spoilern:
Hardware Intel i9 9900K ☕ "Coffee Lake", extrem untertaktet/uv 4 GHz allcore + 1.2v und Watt begrenzt und meine 3090 TUF OC auch extrem undervolted, untertaktet/Watt begrenzt.
Reicht bisher immer für meine 70 (echte) Ziel FPS.
Zocke auf 27" WQHD mit DLSS Q Einstellung.
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Beim 1. Bild hatte ich noch alles an, auch chromatische abb. usw.
Ab Bild 2 dann "schön"