Doom The Dark Ages: GPU-Benchmarks
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Doom The Dark Ages: GPU-Benchmarks

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Was ist die beste Grafikkarte für Doom: The Dark Ages? Diese Frage beantworten wir anhand von zahlreichen Gaming-Grafikkarten der Jahrgänge 2017 bis 2025. Dabei verwenden wir eine überdurchschnittlich anspruchsvolle Testszene, welche wir nach ausgiebigem Spielen gefunden haben. Dabei gilt, was prinzipiell bei allen PCGH-Benchmarks gilt: Erreicht eine Grafikkarte und ein Prozessor hier eine gute oder gar tadellose Vorstellung, ist im übrigen Spiel nichts zu befürchten - und das ist gut zu wissen.

VRAM-Bedarf gezielt abgeklopft

Da id-Tech-Spiele seit vielen Jahren für ihren Appetit auf VRAM berüchtigt sind, haben wir die Grafikkartenauswahl gezielt abgestimmt, um diese Eigenheit zu überprüfen. In den Benchmarks sind acht Modelle farblich hervorgehoben, welche klare Auskunft über den Speicherbedarf von Doom: The Dark Ages geben: Geforce RTX 2060 (6/12 GiB), Arc A770 (8/16 GiB), Geforce RTX 4060 Ti (8/16 GiB) und Radeon RX 7600 sowie XT (8/16 GiB).

Die Messungen erfolgen wie üblich via CapFrameX; aus dem Durchschnitt von drei Durchgängen errechnen wir unsere Ergebnisse. Selbstverständlich entsprechen die Grafiktreiber den zum Testzeitpunkt aktuellen Versionen, in diesem Fall die AMD Software 25.5.1, der Intel Game-On-Treiber 6793 und der Nvidia Game-Ready-Driver 576.40. Damit Sie die Ergebnisse bestmöglich nachvollziehen können, geben wir auch die während der Messungen durchschnittlich anliegenden Taktraten an und zeigen die Benchmarkszene im Video (unten). Falls Sie unsere Benchmarks am eigenen Rechner nachstellen möchten, sind Sie herzlich dazu eingeladen.

GPU-Benchmarks mit nativer Auflösung

Wir testen die Grafikkarten in fünf Auflösungen und mit zwei Schwierigkeitsgraden: mit und ohne Upsampling. Beginnen wir oben, bei den oft nachgefragten Benchmarks mit nativer Auflösung. Alle Grafikkarten absolvieren den Benchmark mit dem spieleigenen Temporal-Anti-Aliasing auf 100-Prozent-Stellung, sodass Rechenaufwand und Bildqualität stets gleich sind. Sehen wir uns an, was herauskommt:

Die Ergebnisse sind hochinteressant und zeugen von einem gegenüber Doom Eternal deutlich gesteigerten Anspruch. Vergleichen Sie gerne diese älteren Werte mit den obigen - The Dark Ages benötigt wesentlich mehr Grafikleistung, allerdings ergibt das angesichts der deutlich dynamischeren und weitläufigeren Levels Sinn. Zwar erzielen die schnellsten Grafikkarten dreistellige Bildraten, jenseits von Full HD ist dieses Ziel jedoch schon ambitioniert. Daneben fällt die schwache Skalierung im Spitzenfeld auf: Geforce RTX 4090 und 5090, normalerweise allen anderen Grafikkarten signifikant überlegen, können sich kaum absetzen. Sieht man genauer hin, fällt auf, dass RTX 5000 sich pro Einheit nicht von RTX 4000 distanzieren kann, während Radeon-Grafikkarten überdurchschnittlich gut performen. Das gilt auch mit dem extra für Doom - The Dark Ages veröffentlichten Treiber in der Versionsnummer 576.40, welchen wir für die aktualisierten Benchmarks verwendet haben.

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Wie sich in den frischen Messungen herausstellt, setzt der Geforce 576.40 zwar etwas mehr Leistung auf RTX-5000-GPUs frei, der Zuwachs bewegt sich jedoch nur im einstelligen Prozentbereich. So kommt es, dass die Geforce RTX 5080 immer noch kurios langsam aussieht und trotz auf dem Papier besserer Hardware stellenweise von der RTX 4080 Super überholt wird. Zwar ist das kein Beinbruch - die RTX-50-Serie erzielt gute bis sehr gute Bildraten -, dennoch sollten Nvidia und id Software in den kommenden Wochen weitere Zeit investieren, um die Bremse zu lockern. AMD-Grafikkarten laufen hingegen durchweg sauber und flüssig, gerade die vier Spitzenkarten Radeon RX 9070 (XT) und RX 7900 XT(X) bereiten dank tadelloser Frametimes viel Spaß. Apropos, hier und bei Intels Arc tut sich mit der offiziellen Release-Version nichts bei der Leistung.

GPU-Benchmarks mit Upsampling

Dreistellige Bildraten tun dem rasanten Gameplay gut. Wir testen dieselben Grafikkarten daher noch einmal mit Upsampling - und zwar praxisnah. Das bedeutet: Geforce-Grafikkarten greifen auf DLSS zurück, Arc-Grafikkarten auf XeSS und Radeon-Grafikkarten auf FSR. Die Bildqualität der Grafikkarten ist im folgenden Benchmarks somit nicht mehr gleich, aber zumindest vergleichbar. Das kommt heraus:

*AMD Radeon: FSR Quality, Arc: XeSS Ultra Quality, Geforce RTX: DLSS Quality. Bildqualität und Workload sind NICHT identisch!

Diese Benchmarks sehen bereits deutlich freundlicher aus, die intern auf jeweils 67 Prozent reduzierte Auflösung sorgt für deutlich höhere Bildraten. Dabei führt Nvidia zumindest in Sachen Bildqualität, DLSS erzielt gegenüber FSR sowohl eine höhere Schärfe als auch Stabilität. Erneut fällt die starke Radeon-Performance auf, 7900 XTX und 9070 XT spielen in der Top-Liga mit. Die eingesparten Pixel führen außerdem zu reduziertem Speicherbedarf, was vor allem Grafikkarten mit 8 GiByte zugutekommt. Diese Kapazität genügt für ordentliche Leistung in Full HD mit Quality-Upsampling, allerdings muss Doom: The Dark Ages im Hintergrund bereits mit Daten jonglieren und auslagern, sodass ein Modell mit 12 oder 16 GiByte Speicher bei gleicher Rechenkraft flotter rendert.

VRAM-Beratung

Doom Dark Ages - VRAM Evaluation Quelle: PCGH Doom Dark Ages - VRAM Evaluation Für alle, die es in Sachen Speicher ganz genau wissen wollen: 12 GiByte reichen im aktuellen Zustand des Spiels weitestgehend aus. Vergleicht man beispielsweise die RTX 4070 Super mit der RTX 4080 Super, also 12 mit 16 GiByte, zeigt das große Modell erst in DQHD und Ultra HD deutliche Leistungsvorteile. Mit anderen Worten: 12 GiByte bremsen hier das Geschehen aus, die Speicherstandsanzeige des Spiels ist also verlässlich. Kommt Frame Generation hinzu, die zusätzlichen Speicher für die Zwischenbilder benötigt, bersten 12 GiByte noch früher.

Und dann gibt es auch noch Pathtracing, das in Kürze nachgepatcht wird. Indiana Jones und der Große Kreis zeigte bereits, dass die sorgenfreie Zeit mit 12 GiByte dann zu Ende ist. Wir raten daher zu einer Grafikkarte mit 16 GiByte, um alle Features kompromisslos zu nutzen, etwa eine Geforce RTX 5070 Ti. Alternativ hilft stets das Absenken des Texture-Streaming-Budgets von den maximalen 4.096 MiB, etwa auf 2.048 MiB, was jedoch zu Pop-up bei Oberflächen führt. Mehr zum Dauerbrenner Grafikspeicher lesen Sie in unserer VRAM Beratung 2025: Geforce und VRAM-Beratung 2025: Radeon.

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  1. Seite 1 Einleitung
  2. Seite 2 Grafik und Technik
  3. Seite 3 GPU-Benchmarks + VRAM-Beratung
  4. Seite 4 CPU-Benchmarks, Latenzen und Fazit
    • Kommentare (191)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PKD-NeXuS PC-Selbstbauer(in)
        Digital Foundry Interview mit Billy Khan, Lead Engine Programmierer von id Software zur id Tech 8.
        Guter Typ, macht immer Spaß ihm zuzuhören.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von PCGH_Phil BIOS-Overclocker(in)
        Nicht unbedingt. Die Level sind ja teilweise recht weitläufig und man hat auch öfter Gelegenheit, ein bisschen umherzulaufen, um Secrets etc. aufzustöbern.

        Aber davor muss man in der Regel erst mal ein paar Dämonenhorden entsorgen und generell scheucht einen Doom schon relativ schnell weiter bzw. in die nächste Arena. Da steht das Ballern und Bewegung schon weit oben. Allzu viel Leerlauf bzw. Freilauf hat man in Doom eher nicht. Geht man ein paar Meter weiter, läuft man häufig stracks in die nächste Dämonenhorde oder Arena.

        Wenn du dagegen z.B. sowas wie Atomfall nimmst, hast du einen ganz anderen Fokus. Da sind Erkundung und das Mysterium der Umgebung, die Ergründung der Geschehnisse im Fokus. Und dafür lässt einem das Spiel dann auch Zeit und weiträumige Freiheit. Dafür ist da das Ballern bzw. die Shooter-Mechanik deutlich abgespeckt, das ist in Atomfall beinahe mehr "Mittel zum Zweck". Das würde ich allerdings auch nicht wirklich als Shooter bezeichnen. Selbst "RPG" trifft es eher grob. Atomfall erinnert mich trotz gewisser Fallout-Vibes tendenziell stärker an eine "Immersive Sim" wie Bioshock oder Deus Ex. Wobei es trotzdem noch etwas "anders" ist.

        Anyway. Das wäre jedenfalls eher ein Spiel zum "in der Gegend rumgucken" und Entspannen.
        Wenn ich chillen möchte, spiele ich auch eher andere Spiele als Doom. Wobei ich Dark Ages trotzdem cool finde.

        Gruß,
        Phil
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Phil
        Und Zeit, sich da mit Muße in der Gegend rumzuschauen, hat man auch eher weniger.
        Ich habe bisher nur das erste Level gespielt, weil ich noch auf den Pathtracing Patch warte, aber da konnte man sich ganz entspannt umgucken nachdem die Gegner getötet wurden.

        Ändert sich das im späteren Spielverlauf?
      • Von PCGH_Phil BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Thomas5010
        Ich habe den Game Speed auf 50% heruntergestellt. Es geht mir aber nur um die Grafik. Doom ist nicht mein Genre. Zu düster, wenig erbaulich. Taugt für mich zum entspannen nicht. Geschmäcker sind aber bekanntlich verschieden.
        Primär zum Entspannen würde ich Doom jetzt vielleicht auch nicht wählen.^^

        Ist zwar etwas weniger hektisch als Eternal, aber trotzdem kein langsames Spiel. Und Zeit, sich da mit Muße in der Gegend rumzuschauen, hat man auch eher weniger.

        Aber da gäbe es ja durchaus einige Alternativen.

        Gruß,
        Phil
      • Von Thomas5010 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Phil
        Du kannst auch den Game-Speed auf 50 (Prozent) stellen^^

        Ist aber wirklich nicht so tough wie Eternal. Ich hab The Dark Ages auf Ultra-Violence probiert, das ist echt noch voll okay. Doom Eternal hat mir da schon ziemlich zugesetzt.

        Ich kann's sogar auf 150 % Games-Speed noch ganz gut zocken, obwohl es dann schon sehr hektisch wird. Ich bin NOCH knapp näher an 40 als 50, aber auch nicht mehr so weit davon entfernt.
        Ich habe den Game Speed auf 50% heruntergestellt. Es geht mir aber nur um die Grafik. Doom ist nicht mein Genre. Zu düster, wenig erbaulich. Taugt für mich zum entspannen nicht. Geschmäcker sind aber bekanntlich verschieden.
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