Indiana Jones und der Große Kreis: Pathtracing-Benchmarks [Update]
Indiana Jones und der Große Kreis gehört seit dem 9. Dezember zum illustren Kreis der Pathtracing-Spiele - selbstverständlich nur am PC. Wir haben zahlreiche Benchmarks angefertigt, die von immensen Leistungskosten zeugen. Dafür bekommt der Nutzer aber einiges für Auge geboten.
Update: Wir haben diesen Artikel umfassend erweitert. Neben Raytracing-Benchmarks, bei denen nun zahlreiche Radeon-GPUs mitmischen und eine gute Leistung erreichen, haben wir auch die Pathtracing-Sektion aufgemöbelt. Dabei gilt nach wie vor: Nur Geforce-RTX-Grafikkarten mit einer bestimmten Speicherkapazität dürfen die besonders aufwendige Beleuchtung darstellen. Welche Modelle das genau sind und welche davon für flüssige Bildraten ausreichen, erfahren Sie weiter unten.
Indiana Jones und der Große Kreis ist seit dem 9. Dezember erhältlich - inklusive des in Aussicht gestellten Pathtracing-Updates. Obwohl wir bis über beide Ohren im Jahresendspurt mit unzähligen Projekten stecken - darunter ein Grafikkarten-Launch, die Leserwahl 2024 und viele weitere Feiertagsinhalte -, konnten wir es nicht lassen, die strahlende Pracht unter die Lupe zu nehmen. Wir sparen uns daher jede weitere Vorrede und werfen uns direkt in die Balken-Schlacht. Achtung, es wird schmerzhaft!
Benchmarks: Pathtracing vs. Raytracing
Wie wir bereits im Techniktest von Indiana Jones und der Große Kreis erläuterten, nutzt das Spiel Raytracing als elementaren Bestandteil der Grafik, wie bei Metro Exodus Enhanced Edition, Avatar Frontiers of Pandora und Star Wars Outlaws ist die Strahlenverfolgung nicht abschaltbar. Im Normalzustand, welcher eine Geforce RTX 2060, RTX 3050, RX 6400 oder Arc A310 voraussetzt, kommt eine Ray-Traced Global Illumination (RTGI) zum Einsatz. Alte Grafikkarten ohne Raytracing-Fertigkeiten können daher nicht mit Indy auf große Reise gehen.
Besitzer einer potenten Geforce-Grafikkarte haben eine weitere Option: Pathtracing, das auch als "volles Raytracing" bezeichnet wird. Letzteres ist irreführend, denn es suggeriert, dass die komplette Grafik mittels Strahlenverfolgung berechnet wird. Tatsächlich verfolgt jedes moderne Spiel einen hybriden Ansatz, bei dem Rasterizing gezielt mit Strahlen aufgewertet wird - auch bei Indiana Jones und der Große Kreis. Pathtracing bedeutet: Die komplette Beleuchtung inklusive Farbübertragung, Schatt(ierung)en und Reflexionen wird mittels Strahlenverfolgung erzeugt. Wie gut das aussieht, erfahren Sie im Artikel Indiana Jones und der Große Kreis: Wie gut sieht Pathtracing aus? Realistischere Beleuchtung, weniger Pop-in und Flimmern: Es besteht kein Zweifel daran, dass die Spielwelt durch Pathtracing noch beeindruckender aussieht - aber wie steht es um die Leistungskosten?
Eine bemerkenswert hohe Absturzquote lässt uns mit einer Warnung beginnen: Falls Sie nicht mindestens eine Geforce RTX 4070 Ti Super besitzen, wird keine große Freude aufkommen. Zwar sind 16 GiByte nicht die Minimalanforderung, wir raten jedoch ausdrücklich zu dieser Kapazität, um die Nebenwirkungen einzudämmen - doch von vorn. Bis inklusive 10 GiByte VRAM bleiben die Pathtracing-Optionen im Grafikmenü von Indiana Jones und der Große Kreis unsichtbar. Erst mit einer Grafikkarte wie der Geforce RTX 2080 Ti (11 GiByte) oder 12-GiByte-Modellen wie der RTX 3080 Ti, RTX 4070 und sogar RTX 3060 12GB dürfen Sie die Schalter aktivieren. Besitzer einer Arc oder Radeon müssen gar vollständig auf Pathtracing verzichten - weshalb, ist unklar. Technische Gründe gibt es angesichts des bereits Raytracing-fähigen Doom Eternal mit einer Vorgängerversion der Engine nicht. Wir vermuten jedoch, dass diese Exklusivität nicht von Dauer ist.
Fangen wir mit dem "normalen" Raytracing an, um die Basishürde einzuzeichnen. Wie Sie bereits im Indy-Techniktest gelesen haben, sind 8 GiByte selbst dafür zu knapp bemessen. Wir haben alle abgebildeten Grafikkarten mit den neuesten Treibern und der Release-Version des Spiels vom 9. Dezember nachgemessen. Dabei kommen jeweils die höchstmöglichen Details zum Einsatz, die von der jeweiligen Grafikkarte ohne Abstürze gestemmt werden können. Erst mit 12 GiByte kann die Texture Pool Size auch in Ultra HD auf der Maximalstellung bleiben. Ist weniger VRAM vorhanden, äußert sich das unterschiedlich: Während alle Geforce-Grafikkarten sehr absturzfreudig sind und somit nur bestimmte, tiefe Pool-Größen erlauben, lassen sich die Maximaleinstellungen bei Arc und Radeon nutzen, ruckeln in Kombination mit 8 GiByte VRAM jedoch extrem.
Im nächsten Schritt schalten wir nacheinander die Pathtracing-Aufwertungen hinzu, wobei stets DLSS Quality anstelle von TAA zum Einsatz kommt. Zum Test angetreten sind die jeweiligen Topmodelle der RTX-30- und RTX-40-Generation; VRAM ist somit kein Bremsklotz, um die Leistungskosten zu bewerten.
Müssen alle Effekte berechnet werden, rendert eine Geforce RTX 4090 um Faktor 2,3 schneller als ihre Vorgängerin - Alan Wake 2 lässt herzlich grüßen. Im folgenden Benchmark gesellen sich weitere Pathtracing-fähige Nvidia-Grafikkarten dazu, außerdem testen wir die üblichen vier Auflösungen:
Sie sehen: 11 GiByte, zu finden auf der Geforce RTX 2080 Ti, sind die Mindestvoraussetzung, um Pathtracing aktivieren zu können - die RTX 3080 10GB bleibt außen vor, ihre später erschienene 12-GiByte-Schwester kann die Pracht darstellen. In Ultra HD genügen selbst 12 GiByte nicht mehr, obwohl wir bei entsprechenden Grafikkarten bereits zu einer Reduktion der Texture Pool Size gezwungen werden (tun wir das nicht: Absturz). Die Pixel-Königsklasse lässt trotz des aktiven Upsamplings den Wunsch nach noch höheren Bildraten aufkommen, welcher sich am einfachsten mittels (DLSS) Frame Generation erfüllen lässt. Doch Vorsicht, denn auch dieser Kniff benötigt zusätzlichen Grafikspeicher, weshalb wir die anfängliche Warnung zu einer Empfehlung ummünzen möchten: Finger weg von 8-GiByte-Grafikkarten, vermeiden Sie 12 GiByte in der Oberklasse und greifen Sie für Indiana Jones und der Große Kreis zielgerichtet nach einer Geforce RTX 4060 Ti 16GB oder besser direkt Geforce RTX 4070 Ti Super.
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Außerdem cacht der dwm. Beobachte den Wert mal während Du spielst. Der Bedarf des dwm sollte dann sinken.
Wenn das konstant so hoch bleibt, auch nach einem Neustart, dann hast Du eine App, die viele Grafikressourcen belegt, die müssen nicht im Kontext von der App selbst sein, sondern können auch dem dwm zugeschrieben werden. Ich würde mal eine App nach der anderem im Tray deaktivieren und gucken, wie sich die Speicherauslastung verhält.
Aber bei Deinen 16 GB sollte das immer noch kein Problem sein und ich glaube auch nicht, dass das alleine die Ursache für Deine Probleme mit Indiana Jones sind. Da ist irgendwas anderes faul.
Hab's mit vielen Chrome Tabs getestet die 10gb vram benötigt haben, da lief dann kein Spiel mehr flüssig
Bin daher auch froh das meine Karte 24gb hat, hat man genug Luft
Was sagt die PCGH-X-Community zu [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Indiana Jones und der Große Kreis: Pathtracing-Benchmarks - ohne 16 GiByte VRAM hagelt's Abstürze
Würde mich zwar wundern, wenn das Mainboard wirklich schuld ist, aber ich hatte schon wirklich merkwürdige Sachen.
Meine letzten beiden merkwürdigen Probleme am PC (in ca. 3 Jahren Abstand voneinander) waren beide von einem fehlerhaften Kabel vom Netzteil zu Komponenten verursacht. Das woran man als letztes denkt (ich erzähl gern mehr, wenn es Dich interessiert, dann aber per PM).
Auf dem MSI Board ist nach der Installation von SignalRGB plötzlich das LED "Drachenlogo" komplett ausgefallen.
SignalRGB und MSI wissen da auch icht weiter. Alle BIOS und LED Chip Firmwareupdates haben nicht geholfen. Bleibt dunkel. Muß es einschicken. Aber vl ist bei der Aktion noch was Anderes auf dem Board passiert -.-
Aber ab morgen hab ich ja eh erstmal genug zu tun, mit ner neuen NAS und ner 10GbE Switch^^
P.S. was wird mittlerweile empfohlen, Win11 23H2 oder 24H2?