Preis-Leistung (Raster und Raytracing) und Fazit
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Preis-Leistung (Raster und Raytracing) und Fazit

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Ein Blick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis der Radeon RX 9070 GRE und das PCGH-Fazit.

Das PCGH-Fazit zur AMD Radeon RX 9070 GRE - inklusive eines Blicks auf das Preis-Leistungs-Verhältnis zur unverbindlichen Preisempfehlung von 559 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Die Radeon RX 9070 GRE startet hierzulande ab heute, dem 2. Juni 2026, in den Verkauf. Wie viele Angebote es zur unverbindlichen Preisempfehlung geben wird, ist derzeit unbekannt; die stärksten Custom-Designs der Boardpartner werden jedoch zweifellos die 600-Euro-Marke durchbrechen - die kommenden Tage werden Aufschluss über das Preisgeschehen liefern.

Sapphire Radeon RX 9070 GRE Pulse Metal (China) neben XFX Radeon RX 9070 GRE Swift (international) Quelle: PC Games Hardware Sapphire Radeon RX 9070 GRE Pulse Metal (China) neben XFX Radeon RX 9070 GRE Swift (international)

Radeon RX 9070 GRE: Preis-Leistungs-Verhältnis

Nachdem die Leistung der Radeon RX 9070 GRE sowohl beim Rasterizing als auch beim Raytracing dargestellt wurde, wird es Zeit für eine Preis-Leistungs-Analyse. Wir haben die aktuellen Leistungsindizes ins Verhältnis zu den aktuellen Marktpreisen respektive UVPs gesetzt (Stand: 1. Juni 2026).

Beachten Sie bitte, dass die Preise einem steten Wandel unterliegen. Es handelt sich daher nur um eine Momentaufnahme respektive Stichprobe zum Testzeitpunkt. Zeitbegrenzte Einzelschnäppchen dienen nicht als Referenz, sondern der Mindestpreis bei mehreren seriösen Shops. Werfen wir einen Blick auf die Preis-Leistungs-Auswertung, beginnend beim Rasterizing:

Wir haben das Preis-Leistungs-Verhältnis (PLV) der Radeon RX 9070 GRE für drei Preispunkte berechnet: 450, 500 und zur UVP von 559 Euro. Das Ergebnis ist eindeutig: 500 Euro wären die absolute Obergrenze für ein ordentliches PLV. Eine wahre "Great Radeon Edition" wäre die Radeon RX 9070 GRE jedoch erst für 450 Euro. Ob der Wind beim Raytracing dreht, zeigt der folgende Chart:

Zur offiziellen UVP von 549 Euro macht die Radeon RX 9070 GRE keine schlechte Figur - und ist trotzdem zu teuer. Problematisch ist, dass wir es hier mit einer Grafikkarte zu tun haben, welche in anspruchsvollen Spielen deutliche Kompromisse erfordert, unter anderem wegen des grenzwertigen Speichers.

Radeon RX 9070 GRE: Fazit 2026

Die AMD Radeon RX 9070 GRE ist eine Grafikkarte, mit der man flüssigen Spielspaß haben kann - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das primäre Ziel, die große Lücke zwischen Radeon RX 9060 XT 16GB und Radeon RX 9070 zu schließen, wird erreicht, allerdings hat die Radeon RX 9070 GRE gleich mehrere Probleme. Das Größte: Die Geforce RTX 5070 ist ihr in jeder Hinsicht überlegen. Die Nvidia-Karte liefert nicht nur etwas mehr Rasterizing-Leistung und deutlich besser nutzbares Raytracing, sondern gewinnt auch bei der B-Note. Diese besteht unter anderem aus der optionalen Multi Frame Generation sowie Medienfunktionen wie dem 4:2:2-Video-Decoding.

Ein Malus, den sowohl Radeon RX 9070 GRE als auch Geforce RTX 5070 aufweisen, ist die grenzwertige Speicherkapazität. Ohne das Thema ein weiteres Mal breitzutreten: 12-GiByte-Grafikkarten sind angezählt, während ihre Kollegen mit 8 GiByte längst auf der Matte liegen. Falls Sie zu diesem Evergreen-Thema weitere Informationen wünschen, legen wir Ihnen unsere VRAM-Beratung: Radeon, VRAM-Beratung: Geforce und den Test der Geforce RTX 5060 ans Herz. Wer sich für eine 12-GiByte-Grafikkarte entscheidet, muss jederzeit damit rechnen, dass ein neues Spiel die Kapazität sprengt, sodass gezieltes Detail-Tuning notwendig wird - mit einer RTX 5070 etwas seltener als mit einer 9070 GRE. Mit einer 16-GiByte-Grafikkarte fallen diese ungewollten Ausflüge ins Grafikmenü komplett aus.

Radeon RX 9070 GRE: Impressionen aus dem Test

Und doch ergibt die Radeon RX 9070 GRE Sinn. Sie hat die Aufgabe, die steigenden Speicherpreise erträglicher zu machen. Wenn Radeon RX 9070 und RX 9070 XT bald deutlich teurer werden - 700 bis 800 Euro stehen im Raum -, stellt die Radeon RX 9070 GRE um 550 Euro eine valide Option dar. Gegenwärtig allerdings nicht. Unser Rat lautet daher: Wer eine Grafikkarte benötigt, sollte sie besser heute als morgen kaufen - die Preise werden auf absehbare Zeit nicht sinken. Ob Sie eher zu einer Radeon RX 9060 XT 16GB (ab ca. 390 Euro), Geforce RTX 5060 Ti 16GB (ab ca. 530 Euro) oder Radeon RX 9070 (ab ca. 550 Euro) greifen, ist eine Frage des Budgets und des Anspruchs. PCGH kann alle drei 16-GiByte-Grafikkarten bedenkenlos empfehlen, wobei die AMD-Modelle das deutlich bessere Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen.

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  1. Seite 1 Übersicht und Daten
  2. Seite 2 Spiele-Benchmarks und Leistungsindex
  3. Seite 3 Raytracing-Benchmarks und Leistungsindex
  4. Seite 4 Pathtracing-Benchmarks und Leistungsindex
  5. Seite 5 Leistungsaufnahme und Energieeffizienz
  6. Seite 6 Preis-Leistung (Raster und Raytracing) und Fazit
    • Kommentare (68)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von cordonbleu BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von relaxed_guy
        Bei der Konkurrenz gibt es auch nur eine Karte mit mehr als 16 GB.
        Meine Aussage bezieht sich nicht nur auf den VRAM. Die Karten aus der 9000er Serie schaffen es nicht mal das Top Modell 7900 XTX aus der Vorgängerserie zu schlagen. Weder von der Rasterleistung noch vom VRAM.
      • Von cordonbleu BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von relaxed_guy
        Bei der Konkurrenz gibt es auch nur eine Karte mit mehr als 16 GB.
        Meine Aussage bezieht sich nicht nur auf den VRAM. Die Karten aus der 9000er Serie schaffen es nicht mal das Top Modell 7900 XTX aus der Vorgängerserie zu schlagen. Weder von der Rasterleistung noch vom VRAM.
      • Von relaxed_guy Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von PCGH_Raff
        Pathtracing ist aber meistens etwas zu viel für Navi 48 (zumindest, wenn man mehr als 30 Fps haben will)

        Mit FSR 4.1 Performance und FG ist das schon möglich in vielen Games auch mit mehr als 30 FPS.
        Zitat von cordonbleu
        AMD scheint sich mittlerweile auf dem 2. Platz sehr wohl zu fühlen und versucht es gar nicht mehr.
        Bei der Konkurrenz gibt es auch nur eine Karte mit mehr als 16 GB.
      • Von N3xtrem86 Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von PCGH_Raff
        Das wäre zumindest eine gute Idee für alle, die eine Grafikkarte brauchen. Beide sind besser als die GRE. Eine Radeon RX 9060 XT 16GB mit beherzter Übertaktung (3,3 GHz sind fast immer drin) wäre der aktuelle Preis-Leistungs-Tipp für alle, denen die Arc B580 zu langsam ist.

        MfG
        Raff
        Ich schaff 3,3- 3,4GHz stabil obwohl nur ne 160 Watt Version die max 176Watt schlucken darf. Mit undervolting sehr effizient. Ich glaub sogar, die meisten 180watt Versionen schaffen die 3,2-3,3Ghz nur mit undervolting ohne das Powertarget anzufassen.
      • Von GOOFY01 Kabelverknoter(in)
        Danke für den Test. Hier hat PCGH_Raff sehr gut aufgezeigt, dass 12GB heutzutage eben auch schon grenzwertig sind. Die Speicherverwaltung von AMD lässt zusätzlich grüßen. Im Grunde genommen eine akzeptable Karte mit guter Resteverwertung durch AMD. Nur die UVP zeigt hier auch ganz klar, das die 9070 (XT) auch in absehbarer Zeit schrittweise teuer werden. Und das nicht unerheblich!
      • Von N3xtrem86 Komplett-PC-Käufer(in)
        Ohne diese kack RAM Apokalypse hätten wir diese 9070 GRE wohl mit vernünftig bestückten 16GB aber mit weniger Takt/Shader als die XT gesehen.
        12GB sind eigentlich für eine GPU dieser Preisklasse heute schon zu wenig.
        Bei einigen UE5 Spielen hab ich in WQHD heute schon teils 14GB VRAM Auslastung.
        Unter 10-12 GB bei aktuellen Spielen eigentlich gar nicht.

        Da sind eine RX 9060 XT 16GB oder RX 9070XT 16 GB der deutlich bessere Deal.
        Selbst eine RTX 5060TI 16GB ist der deutlich bessere Deal als eine RTX 5070 12GB.

        Da werden dann später die 60er Modelle Runden um die 70er Modelle drehen sobald der Speicher knapp wird.

        Da hab ich persönlich lieber weniger Rohleistung, dafür aber vernünftig dimensionierten Speicher.
        Texturen kosten quasi keine Leistung, haben aber mit den größten optischen Einfluss.
      Direkt zum Diskussionsende
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