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RX 9070 GRE im Test: Pathtracing-Benchmarks und Leistungsindex
Wie gut läuft Pathtracing auf der Radeon RX 9070 GRE? Wir haben es anhand von sieben Spielen getestet.
Inhaltsverzeichnis
Pathtracing Performance Chart
Treue PCGH-Leser sind nicht überrascht von dieser seit 2025 laufenden Disziplin, immerhin hatten wir die Idee eines Pathtracing-Leistungsindex bereits mehrfach erwähnt. Mit dem Release der Geforce RTX 5090 war die Zeit reif, den Schwierigkeitsgrad der Benchmarks um eine weitere Stufe zu erhöhen und die neuen Schaltungen bestmöglich anzusprechen. Gesagt, getan - wir präsentieren stolz den weltweit einzigen umfangreichen Pathtracing-Leistungsindex. Da sich die Anzahl der Spiele mit "vollem Raytracing", wie Pathtracing oft bezeichnet wird, in engen Grenzen hält, ist die Auswahl noch klein, aber fein.
Obwohl der Anspruch der Pathtracing-Spiele enorm schwankt, haben sie doch eines gemein: Ein CPU-Limit sucht man hier aufgrund der hohen Strahlenlast vergebens, sodass sich die schnellsten Grafikkarten bestmöglich in Szene setzen können. Sehen wir uns an, wie die neueste "Great Radeon Edition" mit der Strahlenlast umgeht. Um die GPU-Mittelklasse nicht zu überfordern, wechseln wir in dieser Disziplin von WQHD/1440p auf Full HD/1080p.
Sie können auf Wunsch bei jedem Spiel bis zu 15 weitere Grafikkarten einblenden, die wir aus Übersichtsgründen ausgeblendet haben.
Pathtracing ist und bleibt eine Bewährungsprobe, selbst in Full HD mit Upsampling. Die Radeon RX 9070 GRE schlägt sich wacker, gerät unter der hohen Last aus Pixeln und Gigabytes jedoch ins Straucheln - selbst 30 Fps sind ein ambitioniertes Ziel. Interessant ist, wie nah die Radeon RX 9070 GRE und Intels Arc Pro B70 beieinanderliegen, ihre Pathtracing-Leistung ist vergleichbar. Werfen wir abschließend einen Blick auf die Pathtracing-Leistungsindizes:
Nanu, was passiert denn hier? Sie ahnen es sicherlich: Speichermangel. Während 12 GiByte beim Rasterizing in den allermeisten Fällen genügen, zeigen sich beim Raytracing öfter Probleme. Pathtracing steigert den Speicherbedarf um einige weitere hundert Megabytes, was die Radeon RX 9070 GRE in die Bredouille bringt (besonders deutlich am Ultra-HD-Ergebnis ablesbar). Diese Probleme haben die mit 16 GiByte ausgestatteten Geschwister RX 9060 XT 16GB und RX 9070 nicht, weshalb sie besser abschneiden. So kommt es zum kuriosen Ausgang, dass die RX 9070 GRE beim Pathtracing um nur noch 13 Prozent schneller rendert als die RX 9060 XT 16GB. Die Radeon RX 9070 eilt der GRE trotz vergleichbarer Rechenleistung mit +39 Prozent auf und davon. Und noch ein Modell legt den Turbo ein: Nvidias Geforce RTX 5070. Kein AMD-Modell erreicht ansatzweise die Pathtracing-Leistung dieser Grafikkarte. Damit beenden wir die Gaming-Leistungsbetrachtung und widmen uns den Disziplinen Leistungsaufnahme und Energieeffizienz.

Weniger als eine 9070 XT war für mich somit kein sinnvolles Upgrade.
Also: wenn nötig, dann jetzt zugreifen! Alles drunter ist wohl eher eine halbe Sache und damit wohl wenig Freude verbunden.
Die GRE wird teilweise teuerer angeboten als die non-XT... 🤬 WTF
Wenn der Preis nicht sinkt, wird's ein Desaster.
... "Sorry AMD, NOT well done." 😕
Die Karte wäre ein sinnvolles Produkt für FHD+ gewesen, schade drum.
Aber jetzt den Preis zu zahlen, den die 9070 vor 7 Monaten gekostet, eine bittere Pille.
Im jetzigen Preisgefüge für manche vielleicht eine Option, aber ich kann nur sagen: draufzahlen auf die 9070XT zahlt sich aus.
Für 579 Euro bekommt man schon eine 5070. Von allen dreien würde ich persönlich trotzdem die 5070 nehmen. Wenn Nvidia, dann diese, und wenn AMD, dann die 7800XT. Euer Preis-Leistungs-Verhältnis ergibt keinen Sinn, die 9070 GRE wird nicht zu diesem Preis verkauft. Rechne eher mit 5070-Preisen, plus/minus 30 Euro.
Dann staubt für das Geld lieber eine 7900 xt/xtx am Gebrauchtmarkt ab, wenn es AMD sein soll.