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RX 9070 GRE im Test: Raytracing-Benchmarks und Leistungsindex
Raytracing gehört längst zum guten Ton - beziehungsweise Bild. Wie die RT-Leistung der Radeon RX 9070 GRE ausfällt, erfahren Sie hier.
Inhaltsverzeichnis
Bildhübsches Raytracing hält in immer mehr Spielen Einzug, sodass eine neu angeschaffte Grafikkarte darauf vorbereitet sein sollte. Die 15 Spiele des Raytracing-Leistungsindex 2026 fordern den Grafikkarten alles ab und zeigen somit deren Tauglichkeit auf. Wie Sie im Folgenden sehen, vereinen wir das "Who's who" der aktuellen Raytracing-Implementierungen, deren Nutzwert nicht infrage steht - die Leistung der Grafikkarte entscheidet, ob man die Aufwertung in Anspruch nehmen kann. Da wir mit maximaler Raytracing-Komplexität testen, kommt den GPUs in einigen Fällen Upsampling zur Hilfe. Wir testen den Großteil der Spiele mit einer internen Auflösung von 67 Prozent (äquivalent zu den meisten "Quality"-Modi). Damit ist zwar die Bildqualität nicht zwischen den Herstellern identisch, allerdings sieht so die Gaming-Realität aus und wir beugen uns dieser praxisnahen Einstellung. Frame Generation, Variable Rate Shading und Low-Latency-Optionen bleiben konsequent abgeschaltet, um ansonsten gleiche Bedingungen zu schaffen.
Radeon RX 9070 GRE: Raytracing-Benchmarks
Der hohe Anspruch moderner Raytracing-Implementierungen erfordert auf den meisten Grafikkarten mehr Kompromisse als mildes Upscaling. Sehen wir uns an, wie der abgespeckte Navi 48 mit der Strahlenlast in 15 Spielen zurechtkommt.
Sie können auf Wunsch bei jedem Spiel bis zu 15 weitere Grafikkarten einblenden, die wir aus Übersichtsgründen ausgeblendet haben.
Sie sehen das richtig: Gegenüber dem Rasterizing fällt es der Radeon RX 9070 GRE etwas schwerer, im Spitzenfeld der eingeblendeten Grafikkarten mitzumischen, während die RX 9070 meistens souverän in den Top 3 vertreten ist. Auffällig sind vor allem die Ergebnisse in Dragon Age: The Veilguard und Spider-Man 2. Mit diesen Spielen können wir eine grenzwertige Speicherkapazität zuverlässig diagnostizieren (siehe den Test der Intel Arc Pro B70 zuletzt).
Raytracing führt immer zu einem höheren Speicherbedarf, welcher im Falle von 12 GiByte hin und wieder die Kapazität überschreitet und Detailverzicht notwendig macht. Falls Sie sich für weitere Ergebnisse interessieren, etwa in Dragon's Dogma 2, Indiana Jones and the Great Circle sowie Ratchet & Clank: Rift Apart, klicken Sie gerne in unseren ersten Test der Radeon RX 9070 GRE rein. Sehen wir uns abschließend an, welche Leistungsindizes sich aus den 15 Spiele-Benchmarks ergeben:
Grafikkarten mit "NA" haben wir lediglich in 1080p getestet, daher steht hier nur der Full-HD-Leistungsindex bereit. Grafikkarten ohne Hardware-Raytracing-Support fehlen vollständig.
Das Gesamt-Rating unterstreicht die interessanten Einzelergebnisse: Beim Raytracing ist die Radeon RX 9070 GRE nur noch um 23 Prozent schneller als die Radeon RX 9060 XT 16GB - beim Rasterizing sind es 31 Prozent. Ursächlich ist einzig und allein Speichermangel. Letzteren kennt die Radeon RX 9070 (Non-XT) nicht, weshalb sie ihren Abstand gegenüber der GRE auf 22 Prozent ausbauen kann (Rasterizing: 19 Prozent). Doch nicht nur die Radeon RX 9070 macht Boden gut, sondern auch die Geforce RTX 5070.
Dank einer besseren Speicherverwaltung steckt die Nvidia-Karte selbst hohe Auflösungen gut weg und profitiert außerdem von ihrer Raytracing-Stärke. Für einen Platztausch reicht es jedoch nicht, die RX 9070 liegt hauchdünn in Front (Rasterizing: neun Prozent). Auf der folgenden Seite steigern wir den Schwierigkeitsgrad auf Stufe 3 von 3. Ist Pathtracing auf der Radeon RX 9070 GRE nutzbar?

Weniger als eine 9070 XT war für mich somit kein sinnvolles Upgrade.
Also: wenn nötig, dann jetzt zugreifen! Alles drunter ist wohl eher eine halbe Sache und damit wohl wenig Freude verbunden.
Die GRE wird teilweise teuerer angeboten als die non-XT... 🤬 WTF
Wenn der Preis nicht sinkt, wird's ein Desaster.
... "Sorry AMD, NOT well done." 😕
Die Karte wäre ein sinnvolles Produkt für FHD+ gewesen, schade drum.
Aber jetzt den Preis zu zahlen, den die 9070 vor 7 Monaten gekostet, eine bittere Pille.
Im jetzigen Preisgefüge für manche vielleicht eine Option, aber ich kann nur sagen: draufzahlen auf die 9070XT zahlt sich aus.
Für 579 Euro bekommt man schon eine 5070. Von allen dreien würde ich persönlich trotzdem die 5070 nehmen. Wenn Nvidia, dann diese, und wenn AMD, dann die 7800XT. Euer Preis-Leistungs-Verhältnis ergibt keinen Sinn, die 9070 GRE wird nicht zu diesem Preis verkauft. Rechne eher mit 5070-Preisen, plus/minus 30 Euro.
Dann staubt für das Geld lieber eine 7900 xt/xtx am Gebrauchtmarkt ab, wenn es AMD sein soll.