Preis-Leistung (Raster und Raytracing) und Fazit
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Preis-Leistung (Raster und Raytracing) und Fazit

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Das PCGH-Fazit zur AMD Radeon RX 9070 GRE - inklusive eines Blicks auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Letzteres ist in diesem Fall ein reines Gedankenspiel, da die getestete Grafikkarte (noch) nicht außerhalb Chinas zu haben ist. Die folgende Betrachtung arbeitet somit sinnvolle Euro-Preispunkte heraus. Wie immer haben wir die Leistungsindizes Rasterizing & Raytracing ins Verhältnis zu den aktuellen Marktpreisen (Stand: 11. Juli 2025) gesetzt und anhand dessen das Fps/Euro-Verhältnis berechnet.

Radeon RX 9070 GRE: Wie teuer darf sie sein?

Beachten Sie bitte, dass die Grafikkarten-Preise einem steten Wandel unterliegen, es handelt sich daher nur um eine Momentaufnahme respektive Stichprobe zum Testzeitpunkt. Zeitbegrenzte Einzelschnäppchen dienen nicht als Referenz, sondern der Mindestpreis bei mehreren seriösen Shops. Werfen wir einen Blick auf die Preis-Leistungs-Auswertung, beginnend beim Rasterizing:

Je tiefer man im Portfolio geht, desto mehr Fps bekommt man pro Euro - diese alte Regel hat Bestand. Wir haben das Preis-Leistungs-Verhältnis (PLV) der Radeon RX 9070 GRE für drei Preispunkte berechnet: 450, 500 und 550 Euro. Das Ergebnis ist eindeutig: 500 Euro wäre die absolute Obergrenze für ein ordentliches PLV. Eine wahre "Great Radeon Edition" wäre die Radeon RX 9070 GRE jedoch erst für 450 Euro. Ob der Wind beim Raytracing dreht, zeigt der folgende Chart:

Die Raytracing-Ausarbeitung unterstreicht das oben Gesagte: Startet die Radeon RX 9070 GRE für 450 Euro in Deutschland, ergäbe das ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für 500 Euro wäre die Grafikkarte immer noch attraktiv, erhielte jedoch keine PCGH-Empfehlung mehr - Grafikkarten, die hier und da Kompromisse erfordern, sollten entsprechend bepreist sein.

Für Geeks: RDNA-4-Grafikkarten im Direktvergleich

Alle Interessierten finden im Folgenden einen Direktvergleich zwischen Radeon RX 9070 XT, RX 9070, RX 9070 GRE und RX 9060 XT 16GB - die Leistung des kompletten RDNA-4-Portfolios auf einen Blick. Die Zahlen zeigen die relative Leistung pro Spiel und Auflösung sowie insgesamt, wobei die Radeon RX 9070 XT als schnellstes Modell die 100-Prozent-Marke bildet.

RDNA 4: Gesamtauswertung inkl. RX 9070 GRE
Rasterizing-Auswertung inkl. Radeon RX 9070 GRE
Rasterizing-Auswertung inkl. Radeon RX 9070 GRE Raytracing-Auswertung inkl. Radeon RX 9070 GRE Pathtracing-Auswertung inkl. Radeon RX 9070 GRE

Radeon RX 9070 GRE: PCGH-Fazit

Die Güte und Attraktivität einer Grafikkarte hängen von unzähligen Faktoren ab. Nicht nur das Produkt, auch das Marktumfeld entscheidet über die Strahlkraft und den Erfolg. Als wir vor zwei Jahren die erste Ihrer Art testeten - die Radeon RX 7900 GRE -, stimmte alles: Diese einstmals China-exklusive Grafikkarte war schnell und effizient, brachte 16 GiByte Speicher mit und bediente damit eine Nische im AMD-Portfolio, welche selbst die später nachgeschobene Radeon RX 7800 XT nicht ganz füllen konnte. Die erste "GRE" war somit ein echter Geheimtipp, bis sie Anfang 2024 auch in den Westen kam (und fortan "nur" noch eine gute Grafikkarte war). Die neue Radeon RX 9070 GRE kann diesen Erfolg nicht fortsetzen.

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Fassen wir zusammen, was diese Grafikkarte auszeichnet. Aufgrund der technischen Nähe zur Radeon RX 9070 fällt auch ihre Leistung ähnlich aus, in unseren Benchmarks erreicht die GRE zwischen 85 und 87 Prozent der 9070. Die Radeon RX 9060 XT 16GB wird um 28 bis 31 Prozent distanziert und auch Nvidias Geforce RTX 5060 Ti 16GB sieht kein Land. Die Geforce RTX 5070 ist der Radeon RX 9070 GRE allerdings überlegen - und zwar in jeder Hinsicht. Sie liefert nicht nur etwas mehr Rasterizing-Leistung und deutlich mehr "Bums" beim Ray- und Pathtracing, sondern gewinnt auch bei der B-Note. Diese besteht unter anderem aus der optionalen Multi Frame Generation, führenden Medienfunktionen wie dem 4:2:2-Video-Decoding sowie der besseren Speicherverwaltung. In Sachen Energie-Effizienz wird der Radeon RX 9070 GRE ihr suboptimaler Betriebspunkt zum Verhängnis, bei gleicher Leistungsaufnahme stiehlt ihr die Radeon RX 9070 klar die Show. Mit 200 Watt Boardpower wäre die Bilanz besser und die Platzierung der Karte mittiger zwischen 9060 XT und 9070 ausgefallen.

Radeon RX 9070 GRE: Aufrüstmatrix Full HD - mögliche Leistungsgewinne durch GPU-Upgrade Quelle: PCGH Radeon RX 9070 GRE: Aufrüstmatrix Full HD - mögliche Leistungsgewinne durch GPU-Upgrade

Damit kommen wir zurück zur eingehenden Frage: Wäre die RX 9070 GRE eine sinnvolle Ergänzung des Radeon-Portfolios im Rest der Welt? Durchaus, denn die Lücke zwischen Radeon RX 9070 und RX 9060 XT ist sowohl in Sachen Preis als auch Leistung groß. Basierend auf unseren Messungen wäre die Radeon RX 9070 GRE zwischen 450 und 500 Euro gut platziert - allerdings ohne Begeisterungsstürme auszulösen. Wie das gut vergleichbare Modell aus dem Hause Nvidia, die Geforce RTX 5070, liefert die GRE eine solide Leistung, kränkelt in modernen Spielen mit allen Effekten jedoch an ihrer Speicherkapazität. 12-GiByte-Grafikkarten sind angezählt - während ihre Kollegen mit 8 GiByte längst auf der Matte liegen (falls Sie dazu weitere Informationen wünschen, legen wir Ihnen unsere VRAM-Beratung: Radeon, VRAM-Beratung: Geforce und den Test der Geforce RTX 5060 ans Herz). Hier findet sich wohl der größte Kritikpunkt: Die Kapazität macht bei der Radeon RX 9070 GRE einen Rückschritt gegenüber der RX 7900 GRE. So sieht kein Geheimtipp aus, der das Gütesiegel "PCGH approved" erhält. Dennoch sind wir gespannt, ob und in welcher Form die Radeon RX 9070 GRE den Weg aus dem Fernen Osten zu uns finden wird. Ergänzende Informationen finden Sie im Test der Radeon RX 9070 GRE bei den Kollegen von Computerbase.

Radeon RX 9070 GRE: Impressionen aus dem Test

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  1. Seite 1 Übersicht und Daten
  2. Seite 2 RDNA 4: Technik-Tauchgang
  3. Seite 3 Spiele-Benchmarks und Leistungsindex
  4. Seite 4 Raytracing-Benchmarks und Leistungsindex
  5. Seite 5 Pathtracing-Benchmarks und Leistungsindex
  6. Seite 6 Leistungsaufnahme und Energie-Effizienz
  7. Seite 7 Preis-Leistung (Raster und Raytracing) und Fazit
    • Kommentare (51)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Schade dass es die Karte derzeit nicht in D gibt. Wäre eine spannende Alternative in dem Preisbereich.
        Zitat von Olstyle
        Das Wissen scheint veraltet zu sein.
        Zumindest bei den 8GB Karten hat TPU das Gegenteil beobachtet

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Zitat von shaboo
        Zumindest Raff spricht im vorliegenden Test nach wie vor von "besserem Speichermanagement" bei Nvidia.

        Ist halt die Frage, unter welchen Testbedingungen TPU zu dieser Erkenntnis kam, ob sie sich von 8 GB auf andere VRAM-Größen übertragen lässt, und ob andere unabhängige Tests zu ähnlichen Ergebnissen kamen. Ich höre das so auf jeden Fall zum ersten Mal.
        Die Anzahl der Lanes spielt hier eine Rolle. Um das genauer zu prüfen, müsste man beide Karte auf die selbe Bandbreite setzen. Hab das kürzlich mal ausgewertet, generell scheint NV mit der Speicherverwaltung noch einen My effizienter zu sein. Wenn der Speicher dann abschließend aber nicht mehr reicht, ist die Karte mit mehr Lanes natürlich im Vorteil. Man müsste das mal sauber auswerten, die GRE eignet sich eigentlich ganz gut dafür.
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Schade dass es die Karte derzeit nicht in D gibt. Wäre eine spannende Alternative in dem Preisbereich.
        Zitat von Olstyle
        Das Wissen scheint veraltet zu sein.
        Zumindest bei den 8GB Karten hat TPU das Gegenteil beobachtet

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Zitat von shaboo
        Zumindest Raff spricht im vorliegenden Test nach wie vor von "besserem Speichermanagement" bei Nvidia.

        Ist halt die Frage, unter welchen Testbedingungen TPU zu dieser Erkenntnis kam, ob sie sich von 8 GB auf andere VRAM-Größen übertragen lässt, und ob andere unabhängige Tests zu ähnlichen Ergebnissen kamen. Ich höre das so auf jeden Fall zum ersten Mal.
        Die Anzahl der Lanes spielt hier eine Rolle. Um das genauer zu prüfen, müsste man beide Karte auf die selbe Bandbreite setzen. Hab das kürzlich mal ausgewertet, generell scheint NV mit der Speicherverwaltung noch einen My effizienter zu sein. Wenn der Speicher dann abschließend aber nicht mehr reicht, ist die Karte mit mehr Lanes natürlich im Vorteil. Man müsste das mal sauber auswerten, die GRE eignet sich eigentlich ganz gut dafür.
      • Von Svenc Software-Overclocker(in)
        Zitat von plusminus
        Was dann schlimmer ist mit GPU seitig 30 - 40 FPS rumruckeln oder Artefakte und Bildfehler wegen fehlendem Vram ist egal .
        Du erkennst die Quereinsteiger sofort, die erst in den letzten 10-20 Jahren durchgestartet sind mit PC-Gaming -- wir hatten ja damals nichts. (Spaß beiseite: Auf Konsole sind 30-40 Bilder jede einzelne Sekunde ja immer noch ein "akzeptierter" Standard -- und Doom knatterte mit seinem 35er-Lock genau in der Mitte. Aufm PC hingegen pushte Nvidia neulich kräftig die 1.000-Hz-Bildschirme. Denn hier ist noch was an Wachstumspotenzialen zu wecken).
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von shaboo
        Weil die Leute ja pausenlos nur Indiana Jones oder Doom spielen ...

        Die Vorteile einer 5070 gegenüber einer 9070 GRE sind doch offensichtlich, sinnloses Cherrypicking hin oder her. Natürlich profitiert man von ihnen - je nach präferierten Titeln und Einstellungen - mal mehr und mal weniger, aber im Zweifel gilt wie immer: Besser haben als brauchen. Eine bessere Speicherverwaltung bei 12 GB VRAM sowieso. Dass man persönlich für 'nen Fuffi darauf zu verzichten würde, mag ja sein, aber deswegen muss der Rest der Welt das ja nicht genauso sehen.
        Jetzt bleib mal locker und halt dich zurück mit deinen haltlosen Anschuldigungen!
        Es wurden als Beispiel PT-Games genannt (von Pu224) und ich habe kein Kirschenpflücken betrieben, sondern deshalb die letzten beiden großen Titel genommen die auch im Parcour sind, damit wir immer aktuelle Zahlen vergleichen können und daran aufgezeigt, dass der genannte Vorteil eben arg begrenzt ist.
        Er liegt genaues dort, wo auch andere Karten schon genug FPS liefern um halbwegs ordentlich zu spielen.
        Beispielsweise bei Spielen die schon ausreichend FPS bringen, aber man einfach mehr aus seinem 240Hz Display herausholen möchte. Klarer Punkt. Das verstehe ich durchaus. Auch Titel, wo man sich gerade so im Übergang zwischen spielbar und nicht spielbar befindet.

        Ich für meinen Teil empfinde das aber als zu geringen Vorteil aktuell und das ist meine Meinung und kein Befehl an die Welt, so wie du das scheinbar empfunden hast. Der Beitrag von mir war sachlich und ohne Wertung, falls dir das entgangen ist in deiner "Beurteilung" dessen.

        Schau mal:
        Wir haben die genannten und von mir eingegrenzten Vorteile, die man sich mit 50€ höherer Investitionssummer erkauft. das kann einem gefallen oder nicht. Dazu gesellen sich aber zuletzt immer mehr Berichte und userthreads über Probleme mit den Treiben, die es bei RTX4000 so nicht gab in der Zahl und die ich vor der 5080 mit der 7900XTX auch nicht hatte. Oben drauf empfinde ich die Produktpolitik bei RTX5000 als nicht geil. das sind bessere 4000 Super Ti, in meinen Augen und hätten nicht für solche Preise erscheinen dürfen.
        Das zusammen ergibt diese Wertung meinerseits und das kann doch jeder für sich selbst anders werten. Es ist doch nicht so, als müssten wir alle ein und der Gleichen Meinung sein. Also:
      • Von plusminus BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Olstyle
        Das Wissen scheint veraltet zu sein.
        Zumindest bei den 8GB Karten hat TPU das Gegenteil beobachtet

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        Du meinst sicher das die Ideologie veraltet ist .

        Wer seine Grafikarte entsprechend der verbauten GPU Leistung und VRAM Ausstattung sinnvoll nutzt , und je nach Geldbeutel für diese , die Grafik Einstellungen im Game anpasst kann flüssig Spass haben .

        Die Meinung das viel Vram die Karte in etwa auf das Niveau eines nächst schnelleren Modell,s mit weniger Vram heben kann oder das die Karte Jahre länger ohne einbußen neue Games 60 FPS + packt kann man vergessen , wie PCGH Test,s immer wieder Faktisch zeigen .

        Was dann schlimmer ist mit GPU seitig 30 - 40 FPS rumruckeln oder Artefakte und Bildfehler wegen fehlendem Vram ist egal .

        Die Karte hat dann eben ausgedient .
      • Von Svenc Software-Overclocker(in)
        Zitat von MechUnit
        Mit jetzt noch 12 GB scheint sie auch eher was für den chinesischen Markt zu sein.

        Da war die RNDA2-GRE damals interessanter.
        Gemach, gemach!

        Nach der 4GB-6500XT-Legende kommt jetzt erst mal die 9070 ZERO.

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