Spiele-Benchmarks und Leistungsindex
In diesem Artikel
- Seite 1 Übersicht und Daten
- Seite 2 RDNA 4: Technik-Tauchgang
- Seite 3 Spiele-Benchmarks und Leistungsindex
- Seite 4 Raytracing-Benchmarks und Leistungsindex
- Seite 5 Pathtracing-Benchmarks und Leistungsindex
- Seite 6 Leistungsaufnahme und Energie-Effizienz
- Seite 7 Preis-Leistung (Raster und Raytracing) und Fazit
- Seite 8 Bildergalerie
Wie schlägt sich AMDs Radeon RX 9070 GRE in modernen Rasterizing-Spielen und wegweisenden Raytracing-Krachern? Um diese Frage zu beantworten, haben wir die Gaming-Grafikkarte durch zahlreiche Benchmarks gescheucht. Unsere 20 Rasterizing-Tests, 15 Raytracing-Tests und sogar 8 Pathtracing-Tests liefern hochspannende Ergebnisse. Wie immer stellen Nachtests mit frischen Treiber- und Spielversionen sicher, dass die Vergleichswerte aktuell und valide sind. Apropos, bei diesem Test handelt es sich um den letzten mit den GPU-Benchmarks 2025 - die Halbjahres-Revision ist bereits evaluiert und wartet auf ihren ersten Auftritt in circa einer Woche.
Quelle: PCGH
Sapphire Radeon RX 9070 GRE Pulse in der "Metal"-Version: unser Testvehikel.
Die Radeon RX 9070 GRE ist, wie alle Modelle der 9000er-Generation, ein reines Boardpartner-Produkt. Eine "Made by AMD"-Referenzkarte existiert nicht, allerdings eine Referenz-Spezifikation. Da die von uns importierte Sapphire Pulse Radeon RX 9070 GRE Pulse Metal über eine werkseitige Übertaktung verfügt, greifen wir manuell ein. Die Übertaktung ergibt sich, wie bei Radeon-GPUs üblich, rein durch die von 220 auf 230 Watt heraufgesetzte Boardpower, daher tun wir das Naheliegende: Wir senken das Powerlimit im Tuning-Menü des Radeon-Treibers auf 220 Watt und erhalten somit das Äquivalent einer Referenzkarte. Zur Einstimmung und besseren Deutung der Gaming-Ergebnisse sehen Sie im Folgenden den General-Purpose-Benchmark des Systemanalyse-Tools AIDA64.
Quelle: PCGH
AIDA64 GPGPU Benchmark: Radeon RX 9070 GRE im Vergleich
Über 14.000 Messungen aggregiert
Was wir auch testen, jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung; Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens zwölf Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte für den regulären Leistungsindex und rund 400 insgesamt. Mittlerweile haben 33 Grafikkarten die aktuellen Leistungsindizes komplett durchlaufen - das macht über 14.000 valide und verrechnete Messungen. Da die GPU-Taktrate ein und derselben Karte während der Tests unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapFrameX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 2.700 und 2.900 MHz, führt das zur Angabe von "~2,80 GHz". Faustregel: Ist eine Grafikkarte der limitierende Faktor, bestimmt ergo allein die Bildrate, fällt der GPU-Boost mit steigender Auflösung. Das gilt für jedes Modell. Bei RX-7000-Grafikkarten geben wir den Takt der Shader-Domäne an, da diese von den Messtools protokolliert wird. Wer sich für den Takt des Front-Ends und weitere Parameter interessiert, benötigt das Programm Hwinfo, welches auch wir für ergänzende Betrachtungen verwenden.
Radeon RX 9070 GRE: Spiele-Benchmarks
Für den Test der Radeon RX 9070 GRE präsentieren wir Ihnen das volle Paket der Messwerte. Sie können wie gehabt zwischen vier Auflösungen wählen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD, welche Sie in jedem der Spiele links im grauen Dropdown-Menü durchschalten können. Standardmäßig eingeblendet ist diesmal WQHD (2.560 × 1.440 Pixel), da wir die RX 9070 GRE und vergleichbare Modelle für starke 1440p-Modelle halten. Wichtig: Die Rasterizing-Benchmarks 2025 finden konsequent mit nativer Auflösung statt. Damit kommen wir nicht nur zahlreichen Leser- respektive Zuschaueranfragen nach, sondern sind außerdem in der Lage, die Leistungsunterschiede zwischen den Grafikkarten bestmöglich herauszuarbeiten. Falls Sie mit Upsampling spielen, sind generell höhere Bildraten zu erwarten. Wer beispielsweise mit Ultra HD und Quality-Upsampling spielt, kann sich wunderbar an den hier gezeigten WQHD-Werten orientieren (Übersicht, welche internen Auflösungen sich mit Upsampling ergeben).
Wir haben die standardmäßig eingeblendeten Grafikkarten aus Übersichtsgründen reduziert, Sie können jederzeit weitere Modelle einblenden - in Full HD sogar eine Geforce GTX 1070 und Radeon RX Vega 56.
Die Radeon RX 9070 GRE ist wesentlich stärker als die RX 9060 XT 16GB, sodass ihr Name Sinn ergibt. Das durchschnittliche Leistungsplus beträgt 31 Prozent (29 Prozent gegenüber der RTX 5060 Ti 16GB). Trotz des großen Sprungs scheitert die AMD-Karte an der Geforce RTX 5070, das Nvidia-Modell gewinnt in WQHD immerhin 13 der 20 Duelle. Ein vergleichbarer Abstand herrscht zwischen RTX 5070 und RX 9070, hier entscheidet AMD 16 der 20 Spiele für sich. Falls Sie nach Vergleichswerten mit noch älteren Grafikkarten suchen, scrollen Sie auf dieser Artikelseite gerne ganz nach unten.
Radeon RX 9070 GRE im Leistungsindex
Wo landet die Radeon RX 9070 GRE im Grafikkarten-Vergleich? Diese Frage beantworten wir anhand von fünf Indizes: dem Gesamtwert sowie den Einzel-Indizes der vier Auflösungen. Der Gesamtwert (Overall) ist bekannt als PCGH-Leistungsindex und verrechnet die vier Test-Auflösungen zu je 25 Prozent (es findet keine Gewichtung statt). Die vorherige Normierung der Fps-Werte stellt sicher, dass große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine.
Was erhält man, wenn man einer Radeon RX 9070 etwas Rechenkraft und ein Viertel des Speichersubsystems stiehlt? Die Radeon RX 9070 GRE. Das Spezialmodell ist um durchschnittlich 13 Prozent langsamer als die RX 9070. Daraus ergibt sich eine Niederlage gegenüber der Geforce RTX 5070, welche ebenfalls mit 12 GiByte und einer vergleichbaren Rechenleistung ausgestattet ist; das Nvidia-Modell ist um sechs Prozent schneller. Mit anderen Worten: Die Radeon RX 9070 GRE ist genauso schnell wie ihre geistige Vorgängerin, die Radeon RX 7900 GRE - generationaler Fortschritt sieht anders aus. Immerhin wird die Radeon RX 9060 XT 16GB deutlich abgehängt, durchschnittlich liegt die RX 9070 GRE um 31 Prozent in Front. Dies erreicht sie mit 40 Prozent höherer Rechenleistung und 35 Prozent mehr Speicherdurchsatz - fehlt da nicht etwas? Tatsächlich wird der Radeon RX 9070 GRE bereits beim Rasterizing hin und wieder ihre Speicherkapazität zum Verhängnis, etwa in Stalker 2, was die Skalierung hemmt.
Radeon RX 9070 GRE: Auflösungsskalierung
Sehen wir uns abschließend die Leistungsskalierung mit der Auflösung an. Oder anders formuliert: Was passiert, wenn man die Radeon RX 9070 GRE mit immer höheren Lasten beharkt? Der folgende Benchmark zeigt das Verhalten von Full HD bis Ultra HD und gewährt damit auch einen verstohlenen Blick in die Zukunft. Wichtig: Gegenüber früheren Skalierungstests haben wir aufgrund von Leser-Feedback die Darstellung verändert. Gezeigt werden nicht mehr die expliziten Indizes pro Auflösung, sondern die prozentuale Leistung. Somit lässt sich auf den ersten Blick ablesen, welche Grafikkarte besonders stark oder schwach einbricht.
Sie sehen keinen großen Unterschied? Wir auch nicht - und das ist ein gutes Zeichen. Keine der abgebildeten Grafikkarten bricht auffällig ein, was auf balancierte Designs hindeutet. Die Radeon RX 9070 (ohne Anhängsel) macht die beste Figur, da sie sowohl über genügend VRAM als auch Durchsatz verfügt. Die 9070 GRE knickt spätestens in Ultra HD etwas ein, was an den (wenigen) VRAM-Härtefällen liegt. Die Radeon RX 9060 XT 16GB hat unterdessen genug VRAM, allerdings sind ihre Caches und Transferrate klein, was die vielen Speicherzugriffe schmerzhafter macht. Randnotiz: Wir haben die Cache-Kapazitäten mithilfe von synthetischen Tests und Nachfragen bei AMD doppelt bestätigen lassen. Die Radeon RX 9070 GRE arbeitet zweifellos mit 6 MiByte Level-2-Cache und 48 MiByte "Infinity"-Level-3-Cache (RX 9070: 8 respektive 64 MiByte - wie auch die 9070 XT).
Radeon RX 9070 GRE vs. 75 andere Grafikkarten
Abschließend möchten wir Ihnen noch den Blick auf das große Ganze gewähren - den Spezial-Leistungsindex Rasterizing, welcher alte und neue PCGH-Indizes verrechnet. Auf diese Weise können Sie optimal abschätzen, ob sich das Aufrüsten der Grafikkarte lohnt. Die aktuelle Rangliste inklusive der Radeon RX 9070 GRE:
Sie nutzen noch eine Radeon RX 580 oder Geforce GTX 1060 und möchten sich etwas gönnen? Faktor 4 ist ganz locker drin - plus alle modernen Errungenschaften rund um FSR 4, Frame Generation und mehr. Ob all das auch für das so hübsche wie anspruchsvolle Raytracing gilt, erfahren Sie auf der folgenden Seite.
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Zumindest bei den 8GB Karten hat TPU das Gegenteil beobachtet
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Ist halt die Frage, unter welchen Testbedingungen TPU zu dieser Erkenntnis kam, ob sie sich von 8 GB auf andere VRAM-Größen übertragen lässt, und ob andere unabhängige Tests zu ähnlichen Ergebnissen kamen. Ich höre das so auf jeden Fall zum ersten Mal.
Die Vorteile einer 5070 gegenüber einer 9070 GRE sind doch offensichtlich, sinnloses Cherrypicking hin oder her. Natürlich profitiert man von ihnen - je nach präferierten Titeln und Einstellungen - mal mehr und mal weniger, aber im Zweifel gilt wie immer: Besser haben als brauchen. Eine bessere Speicherverwaltung bei 12 GB VRAM sowieso. Dass man persönlich für 'nen Fuffi darauf zu verzichten würde, mag ja sein, aber deswegen muss der Rest der Welt das ja nicht genauso sehen.
Es wurden als Beispiel PT-Games genannt (von Pu224) und ich habe kein Kirschenpflücken betrieben, sondern deshalb die letzten beiden großen Titel genommen die auch im Parcour sind, damit wir immer aktuelle Zahlen vergleichen können und daran aufgezeigt, dass der genannte Vorteil eben arg begrenzt ist.
Er liegt genaues dort, wo auch andere Karten schon genug FPS liefern um halbwegs ordentlich zu spielen.
Beispielsweise bei Spielen die schon ausreichend FPS bringen, aber man einfach mehr aus seinem 240Hz Display herausholen möchte. Klarer Punkt. Das verstehe ich durchaus. Auch Titel, wo man sich gerade so im Übergang zwischen spielbar und nicht spielbar befindet.
Ich für meinen Teil empfinde das aber als zu geringen Vorteil aktuell und das ist meine Meinung und kein Befehl an die Welt, so wie du das scheinbar empfunden hast. Der Beitrag von mir war sachlich und ohne Wertung, falls dir das entgangen ist in deiner "Beurteilung" dessen.
Schau mal:
Wir haben die genannten und von mir eingegrenzten Vorteile, die man sich mit 50€ höherer Investitionssummer erkauft. das kann einem gefallen oder nicht. Dazu gesellen sich aber zuletzt immer mehr Berichte und userthreads über Probleme mit den Treiben, die es bei RTX4000 so nicht gab in der Zahl und die ich vor der 5080 mit der 7900XTX auch nicht hatte. Oben drauf empfinde ich die Produktpolitik bei RTX5000 als nicht geil. das sind bessere 4000 Super Ti, in meinen Augen und hätten nicht für solche Preise erscheinen dürfen.
Das zusammen ergibt diese Wertung meinerseits und das kann doch jeder für sich selbst anders werten. Es ist doch nicht so, als müssten wir alle ein und der Gleichen Meinung sein. Also:
Zumindest bei den 8GB Karten hat TPU das Gegenteil beobachtet
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Wer seine Grafikarte entsprechend der verbauten GPU Leistung und VRAM Ausstattung sinnvoll nutzt , und je nach Geldbeutel für diese , die Grafik Einstellungen im Game anpasst kann flüssig Spass haben .
Die Meinung das viel Vram die Karte in etwa auf das Niveau eines nächst schnelleren Modell,s mit weniger Vram heben kann oder das die Karte Jahre länger ohne einbußen neue Games 60 FPS + packt kann man vergessen , wie PCGH Test,s immer wieder Faktisch zeigen .
Was dann schlimmer ist mit GPU seitig 30 - 40 FPS rumruckeln oder Artefakte und Bildfehler wegen fehlendem Vram ist egal .
Die Karte hat dann eben ausgedient .
Da war die RNDA2-GRE damals interessanter.
Nach der 4GB-6500XT-Legende kommt jetzt erst mal die 9070 ZERO.
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