PC Games Hardware 2024-2025: 25 Jahre Jubiläum und Zukunft
25 Jahre PCGH: Rückblick auf ein Vierteljahrhundert Hardware-Geschichte und Ausblick auf das, was kommt.
In diesem Artikel
- Seite 1 Die Anfänge bis 2001
- Seite 2 2002-2005: Aufstieg und Rekorde
- Seite 3 2006-2009: Online, Premium & Krise
- Seite 4 2010-2013: Aufbruch in die Moderne
- Seite 5 2014-2017: Digitalisierung und Ryzen
- Seite 6 2018-2020: RTX, Meltdown und Pandemie
- Seite 7 2021-2023: Alder Lake, X3D und KI-Videos
- Seite 8 2024-2025: 25 Jahre Jubiläum und Zukunft
- Seite 9 Bildergalerie
2024: Dark Mode & Whatsapp
Auf CPU-Seite enttäuschte AMD mit Zen 5: Zwar stark in Anwendungen, aber in Spielen klar hinter den Erwartungen zurück - trotz großspuriger Ankündigungen als "Gaming Leadership". Intel stellte Arrow Lake dagegen, musste aber früh einräumen, dass die Gaming-Leistung nicht durchgehend mithalten würde. Erst der Ryzen 7 9800X3D brachte später wieder eine echte Spitzen-CPU fürs Spielen. Bei den GPUs schärfte Nvidia das Ada-Lovelace-Portfolio nach. Die RTX-4000-Super-Karten boten kleine Verbesserungen, nur die RTX 4070 Ti Super mit 16 GiByte stach hervor - GPUs mit 8 GiByte erhielten von PCGH inzwischen keine Empfehlung mehr. AMD brachte mit RX 7600 XT und RX 7900 GRE zwei Modelle, die in ihren Preisbereichen überzeugten. Der große Generationensprung - RDNA4 bei AMD und Blackwell bei Nvidia - blieb für 2025 angekündigt. Für PCGH war 2024 ein Jahr der Anpassungen. Die Webseite erhielt einen Dark Mode und wurde weiter für mobile Nutzung optimiert. Zusätzlich startete ein eigener Whatsapp-Kanal, über den Leser schnell über neue Hardware-News informiert wurden. Auch das Thema KI spielte erstmals eine Rolle: Auf dem englischen Benchmark-Kanal wurden Videos testweise per KI in andere Sprachen übertragen - ein Experiment, das die eigene Übersetzungsfunktion von Youtube bald ablöste. Im Team verließ nach fast zehn Jahren Monitor-Mann Manuel Christa die Redaktion, um sich neuen Aufgaben zu widmen.
2025: 25 Jahre PCGH und Ausgabe 300
Der Hardware-Markt startete mit neuen Generationen: Nvidias Blackwell-Karten sorgten zwar für Schlagzeilen, aber nicht immer für positive. Die RTX 5090 war erwartungsgemäß die schnellste GPU, der Leistungssprung zur 4090 jedoch enttäuschend. Hinzu kamen Verfügbarkeitsprobleme, Treiberfehler und das weiter ungelöste Stecker-Drama rund um 12VHPWR/12V-2×6. Neu war die Technik Multi Frame Generation (MFG), die bis zu drei KI-generierte Frames hinzufügen sollte - bislang mit gemischter Resonanz. Besser gelang Nvidia das DLSS-4-Update mit Transformer-Technik, das selbst die Redaktion durch Bildqualität überzeugte. AMD punktete mit der RDNA-4-Generation: Die RX 9070 XT bot starke Performance, Effizienz und besseres Raytracing als die Vorgänger. Auch die kleineren Modelle RX 9070/9060 (XT) erhielten Kaufempfehlungen. FSR 4 überzeugte qualitativ, blieb aber hinter DLSS. Ein High-End-Modell fehlte - eine vertane Chance. Intel brachte mit Arc B570 und B580 (noch im Dezember 2024) solide GPUs, blieb aber vom High-End entfernt; Hoffnungsträger bleibt zum Redaktionsschluss die B770. Im CPU-Segment bestätigte AMD seine Vormachtstellung: X3D-Modelle wie der Ryzen 9 9950X3D übernahmen erneut die Krone für Gaming und Anwendungen.
Intels Core-Ultra-Prozessoren rehabilitierten sich im Nachtest, blieben aber im Schatten der Konkurrenz. Mit Ausgabe 301 feiert das Magazin offiziell 25 Jahre. Jan testete über 180 Grafikkarten seit DirectX 11. Vorher nahm die Redaktion die neue Nintendo Switch 2 unter die Lupe - die erste große Aufgabe für Neuzugang Jacky Brosch, die Gehäuse und Notebooks übernommen hat. Auf organisatorischer Ebene änderte sich einiges: Thilo Bayer wurde nach einer Umstrukturierung beim Computec-Verlag zum "Head of Content" aller Marken ernannt (PC Games, PCGH, Buffed, Linux Magazin etc.) und besuchte nach zwölf Jahren erstmals wieder die Gamescom. Der PCGH-Ratgeber wurde stärker in die Webseite integriert und mit Christopher Barnes kam ein weiterer Redakteur hinzu. Die PCGH-PCs wechselten von Dubaro zu Krotus Computer. Passend zum 25. Geburtstag gibt es für Leser, Zuschauer und Interessierte ein Jubiläums-Gewinnspiel mit starken Hardware-Preisen!
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Hab mir mal wider ein Kombi Abo geholt um euch zu supporten.
Fuck bin ich alt geworden. Schön dass es euch weiterhin gibt
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Bin heute nichtmehr so der Hardcore Gamer, war ich eher in den 90ern und da las man, bevor euer Magazin an den Start ging, noch so PC-Player und PC-Games, trotzdem immer wieder interessant die Entwicklung der Technik und jede Hardware die ich mir zugelegt hatte, hat nen denkwürdigen Platz in meinen Hardware-Life-Erinnerungen
Aktiv habe ich die PCGH irgendwann in den 90ern gekauft. Ich habe bestimmt noch irgendwo alte CDs herumliegen. Muss morgen mal schauen.
Bleibt so wie ihr seid, nur deshalb lese ich PCGH immer noch.