PCGH feiert 25 Jahre + Video-Doku: Tests, Technik und Community [Video-Update]
25 Jahre PC Games Hardware - von den ersten 3D-Beschleunigern bis zu aktuellen High-End-GPUs. Ein Rückblick auf Technik, Redaktion und Leser, die PCGH als Computec-Marke geprägt haben.
In diesem Artikel
- Seite 1 Die Anfänge bis 2001
- Seite 2 2002-2005: Aufstieg und Rekorde
- Seite 3 2006-2009: Online, Premium & Krise
- Seite 4 2010-2013: Aufbruch in die Moderne
- Seite 5 2014-2017: Digitalisierung und Ryzen
- Seite 6 2018-2020: RTX, Meltdown und Pandemie
- Seite 7 2021-2023: Alder Lake, X3D und KI-Videos
- Seite 8 2024-2025: 25 Jahre Jubiläum und Zukunft
- Seite 9 Bildergalerie
PC Games Hardware ist 25 Jahre alt - ein Vierteljahrhundert voller Hardware-Tests, Benchmarks, Technik-Checks, Experimenten, Sonderheften und DVD-Beilagen. Seit 2000 erscheint PCGH regelmäßig am Kiosk, intern gern als "Totholz" bezeichnet. Das Jubiläum ist Anlass für einen Rückblick: auf die Zeit der Röhrenmonitore, Videos auf CD und Grafikkarten mit winzigem Speicher, auf Marken wie 3dfx und ATI, auf AMDs Duelle mit Intel und auf Betriebssysteme wie Windows XP oder Vista, die ganze Märkte beeinflussten.
PCGH war dabei immer mehr als nur Technik. Redakteure kamen und gingen, Testmethoden wurden entwickelt, Experimente gewagt. Auch die Leser spielten eine wichtige Rolle - mit Umfragen, Leserbriefen und im PCGHX-Forum. Die folgenden Abschnitte erzählen diese Geschichte: von den ersten Ideen 1998 über den Start im Jahr 2000, durch Höhen, Tiefen und Neustarts bis zum Jubiläum 2025.
1998: Der Prototyp
Technisch war 1998 das Jahr, in dem 3D-Beschleuniger endgültig an Fahrt aufnahmen. Schnittstellen wie DirectX, Glide und OpenGL bestimmten die Diskussion, Grafikkarten wie die 3dfx Voodoo 2, Matrox G200 und Nvidias Riva TNT standen im Rampenlicht. Bei der PC Games, damals bereits das große etablierte Spiele-Magazin, wuchs gleichzeitig das Interesse an der nötigen Hardware. Verantwortlich für diesen Bereich war der spätere "PCGH-Meister" Thilo Bayer.
Unter seiner Leitung entstand das Sonderheft 03/98 mit dem Schwerpunkt 3D-Beschleunigung. Neben Grundlagen zur Rendering-Pipeline und Effekten wurden auch die ersten Vergleichstests durchgeführt. Rund 40.000 verkaufte Exemplare machten deutlich, dass Hardware für die Leserschaft weit mehr als nur ein Randthema war. Damit war der Grundstein für ein eigenständiges Magazin gelegt - und für Thilo die Aufgabe, ein Konzept für eine eigene PC-Hardware-Publikation zu entwickeln. Was als einmaliges Sonderheft begann, wurde so zum Startschuss unserer Geschichte.
2000: Die Nullnummer
Technisch bestimmten im Jahr 2000 vor allem zwei Themen die Schlagzeilen: AMDs "Gigahertz-Prozessor" und die legendäre 3dfx Voodoo 5 6000. Beide prägten auch die Testarbeit in der Redaktion. Noch vor dem eigentlichen Heftstart entstand eine "Nullnummer" - als Testlauf für Layout, Abläufe und Anzeigenpräsentation. Offiziell begann die Geschichte von PCGH dann am 6. Oktober mit Ausgabe 11/2000. Zum Einführungspreis von 5 DM lag das "Hardware-Magazin für Spieler" am Kiosk. Im Team waren neben Chefredakteur Thilo Bayer sieben weitere Redakteure: Armin Lenz, Dirk Gooding, Lars Craemer, Kay Beinroth, Marco Albert, Christian Gögelein und Sascha Pilling. Titelthema war der exklusive Test der Voodoo 5 6000. Dazu gab es einen besonderen Gastauftritt: Smudo von den Fantastischen Vier testete Lenkräder. Zudem traten ganze 18 3D-Grafikkarten gegeneinander an. Die Bewertungsstruktur war von Anfang an klar definiert: 60 Prozent Leistung, 20 Prozent Ausstattung und 20 Prozent Eigenschaften. Eine Gewichtung, die bis heute durchgehalten wird. Mit rund 60.000 verkauften Exemplaren war die Erstausgabe ein voller Erfolg - und die Folgenummern legten noch zu.
2001: Umzug und 3dfx-Ende
Pentium 4 gegen Athlon XP, Nvidias Geforce 3 und Windows XP - diese Themen setzten 2001 die Akzente im Hardware-Markt. PCGH begleitete den Wettstreit und baute gleichzeitig die eigene Testmethodik konsequent aus. Der Umzug von Nürnberg nach Fürth eröffnete der Redaktion neue Möglichkeiten: mehr Platz für strukturierte Fotografie, ein eigenes Lager und vor allem ein Testlabor mit professionellem Equipment. Dort kamen unter anderem präzise Lautheitsmessgeräte und Netzteil-Test-Equipment zum Einsatz. Für einen ungewöhnlichen Moment sorgte das Comedy-Duo Mundstuhl, das als Gäste in einem Einkaufsratgeber auftrat. Schlagzeilen machte aber vor allem die Nachricht "Nvidia kauft 3dfx", die noch in letzter Minute ins Heft wanderte. Auch der Preis wurde angepasst: Ab Ausgabe 04/2001 kostete PCGH 7,50 DM, diesmal inklusive zwei CDs. In der Redaktion ersetzte Melanie Reul zunächst Armin Lenz, verließ das Team aber noch im selben Jahr wieder. Neu hinzu kam Oliver Haake. Mit neuen Räumen, professioneller Messtechnik und wachsendem Team war der Grundstein gelegt - doch 2002 sollte zeigen, wie PCGH aus einem jungen Magazin eine feste Größe machte.
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Hab mir mal wider ein Kombi Abo geholt um euch zu supporten.
Fuck bin ich alt geworden. Schön dass es euch weiterhin gibt
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Bin heute nichtmehr so der Hardcore Gamer, war ich eher in den 90ern und da las man, bevor euer Magazin an den Start ging, noch so PC-Player und PC-Games, trotzdem immer wieder interessant die Entwicklung der Technik und jede Hardware die ich mir zugelegt hatte, hat nen denkwürdigen Platz in meinen Hardware-Life-Erinnerungen
Aktiv habe ich die PCGH irgendwann in den 90ern gekauft. Ich habe bestimmt noch irgendwo alte CDs herumliegen. Muss morgen mal schauen.
Bleibt so wie ihr seid, nur deshalb lese ich PCGH immer noch.