PC Games Hardware 2002-2005: Aufstieg und Rekorde
Von Radeon 9700 Pro bis Dual-Core: Wir PCGH während der frühen 2000er zum führenden Hardware-Magazin wurde.
In diesem Artikel
- Seite 1 Die Anfänge bis 2001
- Seite 2 2002-2005: Aufstieg und Rekorde
- Seite 3 2006-2009: Online, Premium & Krise
- Seite 4 2010-2013: Aufbruch in die Moderne
- Seite 5 2014-2017: Digitalisierung und Ryzen
- Seite 6 2018-2020: RTX, Meltdown und Pandemie
- Seite 7 2021-2023: Alder Lake, X3D und KI-Videos
- Seite 8 2024-2025: 25 Jahre Jubiläum und Zukunft
- Seite 9 Bildergalerie
2002: Das Redesign
ATIs Radeon 9700 Pro setzte sich 2002 klar an die Leistungsspitze und verwies Nvidias Geforce 4 auf Platz zwei. Gleichzeitig bestimmten PC-Dämmung und leise Kühllösungen den Markt - das Thema "Silent-PC" war geboren. Für PCGH war es ein Jahr des Wachstums. Die Auflage stieg auf rund 90.000 Hefte, das erste Sonderheft "Best of Tuning" schlug ein wie eine Bombe. Ende des Jahres folgte zudem ein Redesign: Das Layout wirkte nun ruhiger und reifer. In Ausgabe 03/2002 starteten die Performance-Indizes für CPUs und GPUs - bis heute eines der Markenzeichen von PCGH. Auch personell tat sich einiges: Frank Mischkowski kam als erster Online-Redakteur, Frank Neupert übernahm die Sonderhefte, und Frank Stöwer stieß für die Spiele-Rubrik dazu. Dirk Gooding wechselte zur PC Games.
2003: 64-Bit und Leserwahl
Mit dem Start von AMDs Opteron und Athlon 64 begann 2003 das 64-Bit-Zeitalter im PC-Markt. Erstmals standen CPUs zur Verfügung, die mehr als nur 32-Bit-Befehle verarbeiten konnten - ein Meilenstein für Anwendungen und Spiele. Gleichzeitig sorgte Nvidias Geforce FX 5800 für Schlagzeilen: Ein verspätetes Testmuster erreichte die Redaktion. Thilo testete zwei Nächte durch, um den Artikel noch in die Ausgabe zu bekommen. Im Heft bedeutete die neue Architektur eine inhaltliche Erweiterung. PCGH startete eine zweimonatliche Sonderheftreihe, beginnend mit "Windows XP". Dazu kamen praxisnahe Themen wie Datensicherung oder Ratgeber zu Ebay und Google. 2003 nahm auch eine bis heute gültige Tradition ihren Anfang: die PCGH-Leserwahl. Damals noch per Fragebogen zum Ausschneiden, Ausfüllen und Einschicken - mit Produktkategorien, die heute kaum noch existieren, etwa CD-/DVD-Brenner. Im September führte PCGH außerdem ein feineres Bewertungssystem ein: Noten mit zwei Nachkommastellen. Personell gab es ebenfalls Bewegung: Daniel Waadt (heute "Head of Business Development") kam neu ins Team, während Sascha Pilling zur PC Games/PC Action wechselte.
2004: Geforce 6 und Doom 3
Nvidias Geforce-6-Serie brachte 2004 den Umschwung: Sie überzeugte mit hoher Performance und der Rückkehr von SLI, während ATIs X800 zwar effizient, aber weniger durchschlagskräftig war. Auf der CPU-Seite setzte AMD mit Athlon 64 neue Gaming-Maßstäbe. Intels Pentium 4 war in Anwendungen stark, kämpfte aber mit Hitzeproblemen. Spiele wie Doom 3, Far Cry und Half-Life 2 setzten parallel neue Grafik-Benchmarks - letzteres mit beeindruckender Physik-Engine. Für PCGH wurde 2004 ebenfalls ein Schlüsseljahr. Das Rekordquartal 01/2004 markierte den bis dahin größten Erfolg. Gleichzeitig wurde die DVD-Version eingeführt, um die wachsenden Datenmengen an Treibern, Tools und Demos unterzubringen. Ab Herbst erschienen sogar Hefte mit zwei DVDs. Im Redaktionsteam gab es in diesem Jahr keine großen Veränderungen, die Inhalte aber prägten den Weg: immer mehr Praxis, immer komplexere Benchmarks - PCGH hatte sich endgültig im Markt etabliert.
2005: Rekord und Dual-Core
Dual-Core-CPUs rückten 2005 in den Fokus. Intels erste Modelle beeindruckten Enthusiasten, auch wenn Spiele noch kaum davon profitierten. AMD hielt mit dem Athlon 64 X2 dagegen. Parallel etablierte sich PCI Express endgültig als Grafikkarten-Schnittstelle, SATA verdrängte IDE, und viele Nutzer tauschten ihre Röhrenmonitore gegen Flachbildschirme. Für PCGH war es ein Rekordjahr. Die Ausgabe 01/2005 verkaufte sich über 122.000 Mal und bleibt bis heute die erfolgreichste Einzelnummer. Mit dabei: die erste doppelseitige 8-GB-DVD und ein Exklusivtest zur Radeon X850. Änderungen in der Redaktion: Oliver Haake wechselte zur PC Games. Dafür stießen Daniel Möllendorf und Carsten Spille zum Team. Möllendorf übernahm Mainboards, Spille Grafikkarten. Zudem führte PCGH neue Messstandards ein - etwa die Analyse der Frame-Verteilung, die über die klassischen Durchschnitts-Fps hinausging. Nach vier Jahren voller Innovationen, Rekorde und technischer Umbrüche stand 2006 eine Zäsur bevor - mit neuen Formaten, Online-Auftritt und der Core-2-Revolution.
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Hab mir mal wider ein Kombi Abo geholt um euch zu supporten.
Fuck bin ich alt geworden. Schön dass es euch weiterhin gibt
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Bin heute nichtmehr so der Hardcore Gamer, war ich eher in den 90ern und da las man, bevor euer Magazin an den Start ging, noch so PC-Player und PC-Games, trotzdem immer wieder interessant die Entwicklung der Technik und jede Hardware die ich mir zugelegt hatte, hat nen denkwürdigen Platz in meinen Hardware-Life-Erinnerungen
Aktiv habe ich die PCGH irgendwann in den 90ern gekauft. Ich habe bestimmt noch irgendwo alte CDs herumliegen. Muss morgen mal schauen.
Bleibt so wie ihr seid, nur deshalb lese ich PCGH immer noch.