Bazzite 44: Gaming-Distribution mit OGC-Kernel im Porträt
Die Gaming-Distribution Bazzite ist in der neuesten Version 44 auf Mesa 26, KDE Plasma 6.6 und Gnome 50 angehoben worden und hat zudem den neuen OGC-Kernel 6.19 erhalten. Wie gewohnt fließen auch zahlreiche Optimierungen in das Release ein.
Die Gaming-Distribution Bazzite ist in der neuesten Version 44 auf den quelloffenen Mesa-Grafikstack 26.0.5 und die Desktops KDE Plasma 6.6.4 und Gnome 50 ("Tokyo") angehoben worden und hat zudem den neuen besonders auf das Spielen unter Linux optimieren OGC-Kernel 6.19.11 erhalten. Wie gewohnt fließen aber auch zahlreiche Fehlerkorrekturen und Optimierungen in das Release ein, wie aus den offiziellen Versionshinweisen der Entwickler hervorgeht. Das Fundament für Bazzite 44 wiederum liefert das soeben erschienene Fedora Workstation 44 ("F44").
Das neueste Release adressiert primär den Desktop-PC, die Systemabbilder für Handheld-PCs sollen aber zeitnah nachgreicht werden. Das neueste Release basiert auf den nachfolgenden Kernkomponenten:
- Systemkernel
- Linux 6.19.11
- OGC-Kernel (Linux 6.19.11-ogc.1.1)
- Linux 6.19.11
- Desktop-Umgebungen
- KDE Plasma 6.6.4
- Gnome 50
- Grafiktreiber und Grafikstack
- Mesa 3D 26.0.5
- Nvidia Linux x64 Display Driver 595.71.05
- Gaming-Clients und App-Store
- Steam-Client
- Heroic Games Launcher
- Lutris Open Gaming Platform
- RetroDECK und RetroArch
- Bazaar 0.7.15
Neben dem aktualisierten hauseigenen App-Store Bazaar, welcher insbesondere auf kuratierte Spiele-Apps zugeschnitten ist, in der Version 0.7.15 versprechen die Entwickler "zeitnah" auf Linux 7.0 zu wechseln und auch die Updates für einen optimierten und reduzierten Grafikspeicher-Verbrauch zu implementieren.
Universal Blue, der Entwickler hinter der Gaming-Distribution Bazzite, gibt sich betont selbstbewusst. Nicht weniger als "Die nächste Generation des Linux-Gamings" für alle Geräte soll das freie und kostenlose Betriebssystem darstellen. Hierfür setzt Bazzite in der Basis auf die Fedora Atomic Desktops, den Ablegern ("Spins") der bekannten Fedora Workstation 44, welche sich allerdings von einer klassischen paketbasierten Architektur verabschiedet haben und sich stattdessen auf die sogenannten "atomaren Updates" konzentrieren. Im Besonderen für ein Betriebssystem, das auf Spieler abzielt, ein interessanter Ansatz.
Die Grundlage für die Aktualisierung eines solchen Basissystems mit atomaren Update bildet das Werkzeug OSTree, das als "Git für Betriebssystem-Binärdateien" betrachtet werden kann und zudem einen einfachen und schnellen Rollback auf ältere Versionen des Betriebssystems ermöglicht. Doch das ist nur der Anfang und hat alles noch nichts mit der an Spieler adressierten Ausrichtung von Bazzite 44 zu tun. Als Ausgangsbasis, die je nach Edition Fedora Silverblue mit Gnome 50.0 oder aber Fedora Kinoite mit KDE Plasma 6.6.4 unterstützt. Spieler haben die Wahl.
Die neue Desktop-Version von Bazzite 44 steht jetzt als Build 44.20260430 zum Download bereit und unterstützt die nachfolgenden Systeme*:
*) Spieler, die einen Handheld-PC nutzen, sollten auf die Handheld-Version warten.
Ein SteamOS-Klon mit spannendem Ansatz
Bazzite kommt dabei sehr nahe an die Erfahrung, die Spieler unter SteamOS machen, basiert aber auf einer anderen Plattform.
Bazzite entspricht im Grunde einem SteamOS, welches allerdings nicht auf Arch Linux, sondern auf Fedora Workstation bzw. Fedora Atomic Desktops basiert. Bazzite bietet neben dem von SteamOS bekannten Game Mode auch alle relevanten UI-Overlays und Steuerelemente. Die atomaren Aktualisierungen machen Updates im Grunde risikolos und die Optimierungen steigern die Performance. — PCGH
Außerdem sind bereits sämtliche Patches, wie z.B. Gamescope für HDR-Inhalte, vorinstalliert. Bazzite soll "out of the Box" die beste Gaming-Erfahrung auf allen Geräten ermöglichen. Auch ein Dual-Boot-Setup mit Windows 11 lässt sich vergleichsweise einfach aufsetzen und schnell in Betrieb nehmen.
Weitere Informationen liefern die offizielle Website und die Projektseite auf der Entwicklerplattform GitHub.
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Quelle: Bazzite


Erinnere dich zurück an das berühmte jahr 2013, der Rest versteht sich von selbst.
Nein, denn das Lernen ist ein wichtiger Bestandteil des Lebens eines Menschen, auch wenn es manchmal falsch verstanden wird.
Ich habe gelernt, und das was man halt lernt ist, dass schlichtweg einige Software oder Hardware nicht geht.
Wie oft Microsoft aus der Linux-Ecke tot gesagt wurde spricht auch für eine Realitätsferne. Der Laden läuft besser als jemals zuvor und nutzt auch selbst Linux für seine Serversysteme.
Linux kann keines davon ersetzen weil schlicht und einfach 50% vom benötigten nicht auf Linux laufen. Weder für die Arbeit noch für Hobby.
Darum geht es. Linux wird erst dann auf dem Desktop-Markt was schaffen, wenn alles nativ rennt.
Erinnere dich zurück an das berühmte jahr 2013, der Rest versteht sich von selbst.
Und Datenschutz was? Katzenbilder vor MS verstecken? Oder wie viele Stunden man bei Fortnite hat?