CachyOS: Die beste Gaming-Distribution wird noch besser
CachyOS ist eine Linux-Distribution aus Deutschland, welche sich mit zahlreichen Optimierungen von der breiten Masse abhebt und ganz besonders für Spieler interessant ist. Das April-Release erhält jetzt abermals zahlreiche Optimierungen.
CachyOS ist ein Linux-Distribution aus Deutschland, welche sich als Abwandlung von Arch Linux mit ihren zahlreichen sehr interessanten und vielversprechenden Ansätzen positiv von der breiten Masse der freien Betriebssysteme abgrenzt und insbesondere auch für viele Spieler extrem interessant ist. Der Entwickler Peter Jung, welcher das ambitionierte Projekt ins Leben gerufen hat, legt sein Augenmerk bei CachyOS im Speziellen auf "Geschwindigkeit und Sicherheit" und setzt dafür auf zahlreiche Optimierungen, welche vom Kernel über den CPU-Scheduler bis hinab zum Paketmanagement sowie angepassten Softwarepaketen reichen. Das "Betriebssystem für Spieler" belgegt Platz 1 auf Distrowatch.
Das vor wenigen Stunden freigegebene April-Release von CachyOS, welches auch die Nummer 1 auf ProtonDB ist, basiert auf dem neuesten Betriebssystemkernel Linux 7.0, der einmal mehr diverse Verbesserungen für AMD Ryzen und AMD Radeon sowie Nvidia Geforce RTX und Intel Arc mit sich bringt, sowie KDE Plasma 6.6.4. Auch das optimierte Speichermanagement für Radeon-Grafikkarten, die einen kleinen
Doch damit nicht genug, denn das neue Release ist einmal mehr mit zahlreichen neuen Optimierungen und Tweak versehen worden, sodass vor allem unter der Haube von CachyOS wieder einmal einiges passiert ist:
- Shelly als neuer GUI-Paketmanager: Octopi wurde durch Shelly ersetzt, eine moderne grafische Oberfläche zur Paketverwaltung, die AUR, Flathub und AppImages unterstützt.
- Der Kyber I/O-Scheduler ist nun der Standard für NVMe-Laufwerke, was die Reaktionsfähigkeit unter gemischten Arbeitslasten erhöht.
- Ein VRAM-Management-Toggle (dmemcg-booster) wurde hinzugefügt, um die Grafikspeichernutzung, insbesondere unter KDE Plasma und bei Grafikkarten mit wenig VRAM, zu optimieren.
- Kernel-Updates: Das System integriert den Linux 7.0 Kernel mit Rückportierungen inklusive verbesserter Speicherverwaltung, Scheduling-Optimierungen und Unterstützung für Intel Panther Lake.
- DNS-over-HTTPS (DoH) wird nun unterstützt und lässt sich direkt über CachyOS Hello aktivieren, was eine bessere Privatsphäre verspricht.
- Fingerabdruck-basiertes Sudo: Die Unterstützung für die Authentifizierung mittels Fingerabdruck wurde für sudo-Abfragen integriert.
- Verbesserter Installer: Der Hardware-Erkennungsprozess wurde weiter optimiert, um eine reibungslosere Installation auf verschiedensten Konfigurationen zu gewährleisten.
- GRUB os-prober: Der os-prober ist im GRUB-Bootloader nun standardmäßig aktiviert, wodurch andere installierte Betriebssysteme (Dual-Boot) automatisch erkannt werden.
Während der hauseigene Kernel Linux 7.0.1-1-cachyos wie gewohnt höchste Performance und ein schnelles Ansprechverhalten mit geringen Latenzen garantieren soll, bessert der neueste freie Grafikstack Mesa 26.0.5 vor allem beim Raytracing nach und bringt AMDs Radeon-Grafikkarten zumeist auf Windows-Niveau.
CachyOS installieren, konfigurieren und optimieren
CachyOS ist momentan wohl die populärste Linux-Distribution überhaupt und adressiert mit seinen zahlreichen Tweaks und Optimierungen insbesondere Spieler, die ihrem Hobby unter dem freien Betriebssystem nachgehen wollen. So installiert, , konfiguriert, aktualisiert und optimiert man das Gaming-Betriebssystem.
Noch mehr Leistung durch Proton-Startoptionen
Spieler, welche ihrem liebsten Hobby unter Linux nachgehen, wissen, dass die meisten für Windows entwickelten Spiele dank des auf Wine basierenden Proton unter dem quelloffenen Betriebssystem mindestens genauso schnell laufen. Doch mittels Startoptionen ist unter Steam aber noch einmal deutlich mehr drin. Genug uninteressanter Theorieunterricht, hier kommen die besten Parameter.
Anwender, die das aktuelle Systemabbild von CachyOS mittels Online-Installation installieren, erhalten sämtliche Neuerungen vom Start an. Sowohl KDE Plasma 6.6.4 als auch Linux 7.0.1 sind dann bereits vorinstalliert und einsatzbereit. Wer CachyOS bereits nutzt, kann sein System über CachyOS Hello und das jetzt auch werkseitig aktivierte Cachy Update oder sudo pacman -Syu auf den neuesten Stand heben.
CachyOS herunterladen und installieren
Das März-Release von CachyOS steht als Desktop-Edition und Handheld-Edition auf den offiziellen Servern des Projekts zum Download bereit. Das Systemabbild kann mit einem geeigneten Tool wie Rufus oder Ventoy auf ein USB-Speichermedium mit mindestens 8 GiByte Speicherplatz geschrieben und von dort aus gebootet und installiert werden. Wie das funktioniert, erklärt die PCGH-Redaktion hier.
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Quelle: CachyOS

Das ist richtig – und genau das ist der Punkt, auf den ich hinwies, um ein besseres Verständnis zu ermöglichen.
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Ein optimierter Kernel wäre bootfähig, in /boot hast du dann den Kernel, aber keine oder nur eine winzige Ramdisk (für das Microcode-Update). Bei einem generischen Kernel ist da ein kleiner Kernel, der den Rechner nicht booten kann und eine gigantische Ramdisk, die der Bootloader lädt, um die Treibermodule anzubieten, die der Kernel braucht um den Rechner zu starten.
XFS kenn ich, benutze ich schon seit 30 Jahren, seit einer ganzen Weile auch auf manchen Linux-Kisten. Ist in einigen Fällen besser geeignet als andere FS.